Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
HörbĂŒcher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
WĂ€hrungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Verzweiflung

von Mica

Tag und Nacht saßen Harry, Ron und Hermine nur da und rätselten darüber, was passieren könnte, wenn sie in Scibbens Haus apparieren würden, wo der Spiegel sein würde, wie die Todesser ihn geschützt hatten und ob sie wieder heil herauskommen würden.
“Nerhegeb muss im Moment das wichtigste überhaupt für Riddle sein”,sagte Ron “Vielleicht hat er sogar aufgehört zu morden, weil er sich so auf den Schutz des Spiegels konzentriert.”
Hermine runzelte die Stirn. “Natürlich”,murmelte sie. “Unser Problem ist, das wir nicht wissen, was auf zu zukommt. Riddle kennt viel mehr und viel schwarzmagischere Zauber als wir. Wenn wir nicht wissen, wie wir uns gegen einen bestimmten Zauber wehren können -”
Hermine nickte grimmig. Sie griff sich ihre Tasche und kramte ein wenig darin herum. Dann brachte sie einen Stapel Bücher zum Vorschein und legte sie in ihre Mitte. ‘Die dunklen Künste’, ‘Inferi, Horcruxe und Co.’ und ‘Hochgefährliche Zauber’ waren nur drei der Titel.
“Wo hast du die denn her?”,fragte Ron ein wenig abfällig.
“Die kamen mit zu mir geflogen, als ich den Accio benutzt habe. Ihr wisst schon, als ich die Bücher über Horcruxe aus Dumbledores Büro geholt habe.”
Harry griff sich ‘Hochgefährliche Zauber’ und schlug es wahllos auf. In sehr kleiner und alter Schrift waren Zauber und Flüche beschrieben, wie man sie ausführte, wie man sie einsetzte. Auf einem Bild sah Harry, wie einem Mann das Gehirn aus der Nase floss, auf einem anderen, wie die Knochen einer vor Schmerz schreienden Frau langsam die Haut durchbohrten und immer weiter in die Länge wuchsen.
“Uärks”,machte Harry. “Was auch immer passiert, ich werde diese Flüche niemals an einem Menschen ausführen. Nicht einmal an Riddle.”
Hermine und Ron sahen ihn ein wenig mitleidig an.
Dann sagte Ron:”Hört ma’, ich hab was gefunden. ‘Derigesco’ lässt alle anderen Menschen in einem Raum für einen Moment erstarren.” Dann schaute er wieder ins Buch und hob die Augenbrauen. “Ist aber richtig kompliziert. Den würde ich bestimmt nicht hinbekommen.”
“Ach, zeig mal her”,sagte Hermine und nahm ihm das Buch vom Schoß. “Mit ein wenig Übung müaate der doch zu schaffen sein...”
“Solange du nicht an uns übst”,grummelte Ron.
Die Tage zogen dahin, aus Tage wurden Wochen. Natürlich hatte Hermine den Zauber doch an den beiden geübt, hinbekommen hatte sie ihn nicht. Aus ihren Büchern wurden sie oft nicht schlüssig und Hermine musste erklären, was gemeint war; Harry und Ron fühlten sich ein wenig überflüssig, ließen es sich jedoch nicht anmerken. Und trotz den Wochen der Recherche waren sie am Ende noch fast genauso schlau wie vorher. Mit der Ausnahme, dass sie ein paar nützliche Zauber gelernt hatten. Und schließlich war der Tag gekommen, an dem sie sich den Spiegel holen wollten.
“Ich habe Angst”,flüsterte Hermine.
“Ich auch”,gab Harryzu.
Sie hatten beschlossen, dass es das Beste war, am helligten Tag einzubrechen. Sie ließen sich noch einmal alle gelernten Zauber durch den Kopf gehen und atmeten tief durch.
“Also”,sagte Hermine, “Ich habe Bluffknaller, Nasblutnougat, Instant Finsternispulver und alles andere, was wir gebrauchen könnten, dabei.” Sie tätschelte liebevoll ihre Tasche.
“Zauberstäbe?”
Harry fühlte in seine Hosentasche. Dann nickte er.
“Gut.”
“Jetzt liegt es an dir, Mann”,sagte Ron.
Harry schloss die Augen und versuchte sich den großen Saal in Scibbens Haus deutlich in Erinnerung zu rufen. Links an seiner Hand Hermine, rechts Ron, atmete er ein letztes Mal durch. In sich zählte er runter. Drei ... zwei ... eins ... und er apparierte.
Obwohl Harry die Augen öffnete, sah er nichts. Hermine und Ron drückten seine Hände fester.
“Wo sind wir?”,flüsterte Ron.“Wieso ist es so dunkel? Mitten am Tag?”
“Pst”,machte Hermine. Ihr leisen Stimmen hallten an den harten Steinwänden wieder.
”Ron”,flüsterte Harry.
“Was?”
“Ron. Der Deluminator.”
“Oh ... ja.”
Etwas klickte. Dann schossen mehrere Lichtkugeln rechts von Harry in die Luft und blieben an der hohen Decke schweben. Harry blickte sich um. Der Raum war vollkommen leer. Nicht einmal eine Spinne krabbelte über den Boden. Was eigentlich gut war, denn sonst wäre Ron hysterisch geworden.
“Es hat sich verändert”,sagte Harry. “Vielleicht ist es eine Falle?”
Kurzen Schweigen. Dann: “Wo könnte Nerhegeb sein?”,fragte Ron.
Harry dachte kurz nach.
“In den Kerkern”,sagte er schließlich. “Man muss ein Treppenlabyrinth durchqueren, um dahinzukommen.”
Auf leisen Sohlen schlichen Hermine und Ron Harry hinterher. Er durchquerte den großen Saal und öffnete die Tür. Sie alle erblickten das Treppenlabyrinth, durch das Snape Harry einst geführt hatte.
“Verdammt”,wimmerte Ron, als er es erblickte. Harry versuchte, sich den Weg ins Gedächtnis zu rufen, doch nichts.
“Okay... Ich bin selbst im trimagischen Turnier durch ein Labyrinth gekommen, warum nicht auch hier?”
Sie gingen auf gut Glück los und nahmen die erste Wendung. Dann sprach Harry den vier-Punkte-Zauber. Der Zauberstab richtete sich nach vorne; sie waren richtig. Sie stiegen immer weiter die Treppen hinunter, als plötzlich - da war keine Treppe mehr. Die Stufen hatten sich in eine Rutschbahn verwandelt und Harry, Ron und Hermine schlitterten mit atemberaubender Geschwindigkeit nach unten in endlose Schwärze..
“Was - sollen - wir tuuun?”,rief Harry. Als Antwort bekam er ein Kreischen. Und dann, ganz plötzlich, hatte die Rutschpartie ein Ende und die drei landeten auf einem weichen Kissen. Nach ein paar Sekunden ließ Ron den Deluminator klicken, und als Harry sah, wo sie sich befanden, wünschte er sich, Ron hätte es nicht getan. Sie waren in einem Gefängnis. Es war kein richtiges Gefängnis, mehr wie eine Zelle in einem Irrenhaus. Es war ein winzig kleiner und schmaler Raum, dafür war er sehr hoch. Alles war mit gelblichen Kissen gepolstert, er vermittelte Harry ein Gefühl von Platzangst. Und erst dann sah er das Schlimmste: Auf diese Kissen war mit einer roten Farbe etwas geschrieben. Der Boden, die Wände, überall prangten, mit rotem Blut geschrieben, Worte wie ‘Tod’, ‘Ich wünschte, ich könnte mich richtig verletzen’ ‘ich hasse euch alle!’ und ‘ich bring dich um.
Zu seiner Linken hörte er ein Wimmern. Hermine blickte sich panisch um. Ihre Wangen waren tränenüberströmt. Ron wischte eine Träne weg und umarmte sie.
Harry sah sich um. Die Treppe war verschwunden. Dort war nur noch eine Wand, mit gelblichen Kissen gepolstert. Jetzt hatte auch Harry das Bedürfnis, zu weinen, doch er dachte sich, dass dies alles nur noch viel schlimmer machen würde. Stattdessen versuchte er einen klaren Kopf zu behalten.
“Okay”,murmelte er mehr zu sich selbst, als zu den anderen. “Hier war eine Treppe. Sie war hier. Das heißt... man müsste sie auch wieder herholen können...” Er probierte es mit allen möglichen Zaubersprüchen, aus reiner Verzweiflung auch mit ‘Alohomora’ doch nichts tat sich. Okay, das ließe sich ja alles noch aushalten, dachte Harry, doch dieser Raum machte einen wahrlich verrückt.

------------------------------
*schauder* Nein, dieses Bild, das ich von diesem Raum in meinem Kopf habe, ist wirkich ziemlich gruselig.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Die tiefere Psychologie, das Netz der Motive und die kriminalistischen Volten erweisen Joanne K. Rowling erneut als Meisterin.
Tagesspiegel