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Fanfiction

Die Jahre danach - Die Schlacht ist vorbei

von Aleta

Draco saß in einer Ecke der Großen Halle, zusammen mit seiner Mutter, die immer noch leise weinte, aus Schock darüber, ihren einzigen Sohn fast verloren zu haben, während sein Vater einfach nur da saß und sich nicht bewegte.

Bitter dachte Draco, dass es seiner Mutter auch früh auffiel, dass Todesser sein kein Hobby war. Er wollte keiner sein, hatte es nie gewollt. Aber er hatte den Ansprüchen seines Vaters genügen wollen, hatte gehofft, auf diese Weise ein wenig Anerkennung zu ernten. Stattdessen hatte er jetzt jeden noch vorhandenen Rest Respekt vor seinem Vater verloren.
Während er seinen Blick über die Große Halle schweifen ließ, mit all den Verletzten, Verwundeten und den anderen Menschen, die entweder vor Trauer zusammenbrachen oder sich erleichtert umarmten, froh, den anderen lebendig zu sehen, dachte er an seine Kindheit und Jugend.

Als einziger Sohn und Erbe der Malfoys hatte sein Vater versucht, ihm seine Ideale einzutrichtern. Schon als kleines Kind hatte Draco gelernt, wie wichtig es war, keine Gefühle zu zeigen, immer korrekt, überlegt und kühl zu handeln und vor allem: immer auf Schlammblüter herabschauen. Schlammblüter waren wertlos, eine Gefahr für die Gesellschaft, hatte ihm Lucius Malfoy immer und immer wieder eingehämmert. Und Draco, der den Vater als Vorbild nahm, hielt sich daran.
Auch die ersten Schuljahre in Hogwarts konnten daran nichts ändern. Zur großen Freude der Eltern war er nach Slytherin gekommen, wo er sich bald zum Anführer aufschwang. Er meinte, dass dies an ihm selber liege; erst in seinem 2. Jahr, das so gut anfing, kamen ihm Zweifel.
Am Anfang des Jahres hatte sein Vater dafür gesorgt, dass er Sucher werden konnte. Das war ein Traum Dracos gewesen, vor lauter Glück achtete er nicht darauf, dass er nicht wegen seinem Können Sucher geworden war. Doch am Ende des Jahres, als er von den Abenteuern Potters, Grangers und der beiden Weasleys in der Kammer des Schreckens erfuhr, veränderte sich etwas. Er wusste, dass Potter versucht hatte die Schwester seines besten Freundes zu retten. Für seine beiden besten Freunde, Granger und Weasley schien es keine Frage gewesen zu sein, dass sie ihn da nicht alleine runtergehen ließen.
Und Draco begann sich zu fragen, ob das einer seiner angeblichen Freunde für ihn tun würde. Seine erschreckende Erkenntnis war: Nein. Nein, keiner von denen würde das für ihn tun.
Er, der geglaubt hatte, beliebt und geachtet zu sein, stand in Wirklichkeit alleine da. Nur die Furcht vor seinem Vater und auch die Angst vor seinen eigenen Wutausbrüchen hatte die anderen dazu gebracht, auf ihn zu hören und ihm eine solche Stellung einzuräumen.

Mit dieser Erkenntnis ging Draco in die Sommerferien. Er hatte sich fest vorgenommen, Quidditch zu üben, damit er wenigstens nicht mehr nur wegen dem Geld seines Vaters in der Mannschaft wäre, sondern weil er etwas konnte.
Doch Lucius hatte andere Pläne. Am ersten Tag der Ferien rief er Draco zu sich und erklärte ihm, dass er in diesen Ferien ein paar Zweige der Dunklen Künste kennen lernen würde, da er nun alt genug sei. Lucius erklärte dem verängstigten Jungen, dass dies eine Ehre sei. Er würde nun die Macht kennen lernen, die der Dunkle Lord persönlich so hoch geschätzt hatte.
Draco versuchte, ihm von seinen Trainingsplänen zu erzählen, doch Lucius rastete völlig aus. Er schrie zwar nicht, das war eines Malfoy nicht würdig, aber er verbot Draco ausdrücklich, sich etwas anderem zu widmen als dem Übungsplan, den er, sein Vater, für ihn ausgearbeitet hatte.

Es war das erste Mal, dass Draco zu widersprechen wagte. Es war auch das erste Mal, dass Lucius den Cruciatus-Fluch auf seinen Sohn anwandte.

Als Draco am Abend heulend auf seinem Bett lag, kam seine Mutter herein. Doch anstatt ihn in den Arm zu nehmen und zu trösten, erklärte sie ihm, wie traurig er Lucius durch seine Ablehnung gemacht habe. Lucius wolle doch nur das Beste für ihn, wolle ihm beibringen, wie er in einer Welt voller Gefahren überleben und vielleicht sogar die Welt ein wenig verbessern konnte.
Doch in Draco war etwas zerbrochen. Er beugte sich dem elterlichen Entschluss und verschloss seine Pläne und Zweifel tief in seinem Herzen.

Lucius brachte ihm vieles bei in den Ferien. Auch mit Okklumentik wurde begonnen, genauso wie Draco die ersten Unverzeihlichen Flüche an den Hauselfen ausprobieren musste.

Als Draco wieder nach Hogwarts zurückkehrte, hatte er sich verändert, doch nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Seine Hauskameraden spürten die Veränderung und hielten sich von ihm fern; nur einer, der spürte, dass Draco ganz tief innen drin unendlich verletzt war, versuchte sich ihm zu nähern.

Sein Name war Blaise Zabini.


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Luna ist auch eine Person, in die ich mich von Anfang an verliebt habe. Sie gibt der Handlung einen wichtigen, neuen Anstrich und sie lässt Harry Dinge anders betrachten. Ich war ihr wirklich von Anfang an verfallen.
Michael Goldenberg