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Fanfiction

Die Jahre danach - Wiedersehen

von Aleta

Draco suchte die Menschenmenge in der Großen Halle nach seinem besten Freund ab. Doch zunächst einmal entdeckte er jemand anderen. Potter. Er beobachtete den Jungen, der ihn heute zweimal gerettet hatte. Einmal davon unbeabsichtigt, das andere Mal beabsichtigt.
Einmal, indem er den Dunklen Lord getötet hatte, das andere Mal im Raum der Wünsche.
Etwas in ihm drängte ihn, zu ihm zu gehen, sich zu bedanken. Er wusste, dass er Harry Potter nie mögen können würde. Dazu war zu viel zwischen ihnen vorgefallen.
Doch er konnte ihn auch nicht mehr hassen. Und er wollte sich gerade einen Ruck geben um aufzustehen und sich bei ihm zu bedanken, als sich eine andere Figur in sein Blickfeld schob.

Der junge Slytherin erstarrte. Das konnte nicht sein. Oder doch?
Er sprang auf und lief mit großen Schritten auf einen Jungen in seiner Nähe zu. Kurz bevor er ihn erreichte, hielt er inne. Doch der Junge hatte ihn bereits bemerkt und drehte sich um.

Erleichterung strömte durch Draco, so stark, dass ihm beinahe schwindlig wurde. Der Junge vor ihm war Blaise Zabini, sein bester und einzig wahrer Freund.
Draco trat einen Schritt vor und umarmte Blaise. Ein Zeichen, wie erleichtert er war, ihn wieder zu sehen, denn ansonsten ließ er sich nie zu solchen Gefühlsäußerung hinreißen. Ein Resultat seiner Erziehung.

Blaise erwiderte die Umarmung zwar etwas überrascht, aber doch erfreut. Auch er hatte sich um seinen besten Freund Sorgen gemacht, denn während er als Reinblüter vor den Todessern einigermaßen sicher war, wusste er, dass Draco es in nächster Nähe zum Dunklen Lord nicht leicht haben würde.
Nach ein paar Sekunden löste sich Draco wieder und zog den Freund mit sich in eine Ecke der Großen Halle, in der es einigermaßen ruhig war.
Besorgt betrachteten sich die beiden.

Beide hatten sie mitgekämpft, Draco, weil er dazu gezwungen wurde und Blaise, weil er trotz seiner Reinblütigkeit und obwohl er ein Slytherin war, nichts mit den Todessern zu tun haben wollte. Schon gar nicht, wenn sie Hogwarts angriffen.

Draco sah schlimm aus. In seiner Zeit beim Dunklen Lord hatte er extrem abgenommen und durch die Folterungen, die der Lord bei schlechter Laune willkürlich vollzog, war er ohnehin schon geschwächt in die Schlacht gegangen. Dort hatten ihn dann, obwohl er eigentlich versucht hatte, sich aus dem eigentlichen Gefecht rauszuhalten, immer wieder herumschwirrende Flüche erwischt. Das Feuer, das Crabbe im Raum der Wünsche hervorgerufen hatte, hatte ihm außerdem zahlreiche Rußflecken und Brandlöcher beschert.
Blaise hingegen sah noch einigermaßen frisch aus, hatte er doch das letzte Jahr mehr oder weniger zufrieden in Hogwarts gelebt, wo man zumindest gut versorgt und als Slytherin auch nicht hart bestraft wurde.
In der Schlacht hatten zwar auch ihn einige Flüche erwischt, allerdings nicht so viele, da die wenigen Slytherins, die zur Schlacht geblieben waren, als Gruppe gekämpft und sich auf die Weise Unterstützung geliefert hatten.

Blaise wurde das Herz schwer, als er seinen Freund so sah. Und er wusste nicht, wie er Zugang zu ihm finden sollte, kannte er Draco doch, der sich, je verletzter er war, je schlechter es ihm ging, nur noch mehr in sich selbst zurück zog.

Kurz ließ er den Blick schweifen, betrachtete noch einmal das Chaos in der Halle, sah auch Dracos Eltern in der Nähe sitzen. Lucius Malfoy sah aus, als stünde er unter Schock. Das war auch kein Wunder, war doch der Dunkle Lord jetzt zum zweiten Mal verschwunden und diesmal war die Chance auf eine Rückkehr noch geringer, hatte doch jeder seine Leiche in der Halle liegen sehen, bis sie schließlich in einen anderen Raum gebracht. Die Überlebenden empfanden die Anwesenheit der Leiche Lord Voldemorts neben ihren eigenen Verlusten als unerträglich, hatte er doch erst dieses große Leid über sie gebracht.

Blaise überlegte kurz und entschied dann, dass er seinen Freund hier rausholen musste. Er würde es nie schaffen, ihm in diesem Gewühl zu helfen.
Er dachte an die Wohnung, die er sich vor einem halben Jahr gekauft hatte, um endlich von seinen Eltern, die selber zwar keine Todesser waren, aber die Ansichten des Dunklen Lords unterstützten, unabhängig zu sein. Dahin würde er Draco mitnehmen. Wenigstens für ein paar Tage sollte sein Freund sich erholen können. Denn dass seine Zeit als Todesser noch ein Nachspiel haben würde, wusste Blaise. Aber er würde Draco auf keinen Fall noch einmal im Stich lassen.

Er wandte sich wieder zu Draco um, der jetzt völlig apathisch da saß. Die Freude über das Wiedersehen schien dem Schock über das Vergangene gewichen zu sein. Erst jetzt fiel Blaise auf, dass sein Freund die ganze Zeit noch keinen Ton gesagt hatte. Er runzelte die Stirn. Auf den ersten Blick hatte er wirklich glücklich und erleichtert ausgesehen. Doch nun... Er schien fast schon unter Schock zu stehen. Konnte es sein, dass so langsam nicht nur die Erkenntnis durchdrang, dass es vorbei war, sondern auch die Erinnerung an das, was in den letzten Jahren so alles passiert war?

Es schien ihm jedenfalls wirklich schlecht zu gehen, denn Kleinigkeiten überspielte er sonst gerne. Dass man ihm etwas so sehr anmerken konnte, war wirklich selten.

„Draco?“, sagte Blaise leise und vorsichtig. „Hör mal, ich hab da eine Idee...“

Doch er wurde von einer Stimme unterbrochen, die er nur zu gut kannte. Professor McGonagall war plötzlich neben ihnen erschienen und sagte: „Mr. Zabini, Mr. Malfoy, ich muss kurz mit Ihnen beiden reden. Folgen Sie mir bitte.“
Draco und Blaise sahen sich verblüfft an, dann standen sie auf und folgten der Professorin bis vor die Große Halle.
„Mr. Malfoy, Mr. Zabini...“, begann Professor McGonagall mit einem selbst für sie ungewöhnlich ernsten Gesichtsausdruck.


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