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Fanfiction

Die Jahre danach - Was jetzt?

von Aleta

Etwas beunruhigt betrachte Draco seine Professorin, die ja eigentlich gar nicht mehr seine Professorin war.
„Ich möchte, dass Sie beide mir jetzt aufmerksam zuhören.“ Sie sah Draco in die Augen. „Mr. Malfoy, ich weiß, dass Sie Todesser sind.“

Draco zuckte zusammen. Natürlich war ihm klar gewesen, dass so ziemlich jeder, der ihn kannte, Bescheid wusste, aber trotzdem war er nicht darauf vorbereitet gewesen, jetzt schon die Folgen zu spüren. Besorgt sah er McGonagall an. Was hatte sie vor?

Professor McGonagall schien seine Besorgnis zu spüren, denn sie beeilte sich, hinzuzufügen: „Ich weiß auch, dass sie das nicht freiwillig sind. Fragen Sie mich nicht, woher, das ist jetzt nicht von Bedeutung. Ich wollte Ihnen sagen, dass ich, sowie der Rest des Lehrerkollegiums, Ihnen nichts vorzuwerfen habe und auch bereit bin, das vor dem Tribunal zu bezeugen. Wir wissen, dass Sie gezwungen wurden und dass Sie keine leichte Zeit gehabt haben.“

Draco stand da wie vom Donner gerührt. Er hatte ja vieles erwartet, aber das nicht. Brennende Scham stieg in ihm auf. Er begann zu begreifen, dass er sich die ganzen Jahre falsch verhalten hatte. Dass McGonagall vielleicht ein Drachen war, aber ein sehr netter.
Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, obwohl er keine Ahnung hatte, was jetzt passend wäre, als ihm die Schulleiterin das Wort abschnitt.

„Mr. Zabini, Sie würde ich jetzt darum bitten, dass Sie Mr. Malfoy zu sich nehmen und auch dafür sorgen, dass niemand davon erfährt. ....“

Den Rest bekam Draco nicht mehr mit. Er hatte nur registriert, dass McGonagall ihm helfen würde und dass er zu Blaise konnte, anstatt zu seinen Eltern zurückzukehren. Erleichterung durchströmte ihn, noch stärker als in dem Moment, in dem er Blaise wiedergesehen hatte.

Doch plötzlich fühlte er sich, als hätte ihm jemand einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf gegossen. Seine Eltern kamen aus der Tür, die zur großen Halle führte, sein Vater sah noch immer teilnahmslos aus, während seine Mutter sich anscheinend wieder so weit gefasst hatte, dass sie sich und ihren Mann nach Hause bringen konnte.
Als Narcissa Draco entdeckte, winkte sie ihm, mitzukommen. Doch Draco schüttelte den Kopf. Seine Erlebnisse im letzten Jahr, die seine Eltern so teilnahmslos beobachtet hatten, hatten ihn dazu gebracht, jeden Respekt, jede Achtung vor ihnen zu verlieren. Liebe hatte er für sie ohnehin noch nie gehabt, war er doch zuerst von Hauselfen und Nannys großgezogen worden, und später hatten die Erziehungsmethoden des Vaters jeden letzten Rest Liebe abgetötet.
Doch nun hatte er noch nicht einmal mehr Achtung und Respekt für sie übrig; auch ihr Weltbild konnte er nicht mehr teilen. Seit dem Vorfall im Raum der Wünsche war er aufgewacht, hatte angefangen nachzudenken.
Und auch, wenn ihm bisher die Zeit und die Ruhe gefehlt hatte, um alles richtig verarbeiten zu können, war ihm eines klar geworden: zu seinen Eltern wollte er nicht zurück.

Auch Professor McGonagall hatte die Malfoys entdeckt. Kurz betrachtete sie Draco, der nicht so aussah, als ob er mit seinen Eltern nach Hause gehen würde, dann beschloss sie zu handeln.

„Mr. Zabini, Sie gehen mit Mr. Malfoy zu sich nach Hause. Ich werde in Bälde nachkommen, dann reden wir weiter. Bis dahin versorgen Sie Mr. Malfoy bitte mit allem, was er braucht.“ Sie überlegte kurz. „Falls Ihnen etwas Wichtiges fehlt, schicken Sie mir bitte eine Eule. Sie haben doch eine, nehme ich an?“ Blaise nickte.
„Gut, ansonsten bleiben Sie beide bitte im Haus und lassen niemanden hinein. Wenn ich komme, werde ich...“, sie beugte sich kurz zu den beiden Slytherins und flüsterte: „dann werde ich als Passwort frein sagen.“ Sie lehnte sich wieder zurück und sagte laut: „Und jetzt verschwinden Sie!“

Als die beiden Slytherins davoneilten, wobei Blaise Draco ein bisschen ziehen musste, sahen sie noch aus den Augenwinkeln, wie Professor McGonagall auf die Malfoys zueilte. Narcissa sah schlichtweg empört aus, dass ihr Sohn sich weigerte, zu ihr zu kommen. Selbst zu Lucius schien etwas durchgedrungen zu sein, denn er sah etwas wacher, wobei wacher in dem Fall auch verärgert bedeutete, aus.

Draco und Blaise eilten aus dem Schloss und über das Gelände von Hogwarts, ohne ein Wort zu sagen. Blaise hatte immer noch die Worte von Professor McGonagall im Ohr, die ihn ermannten, Draco so schnell es ging, in Sicherheit zu bringen. Daran wollte er sich auch halten.
Er vermutete zwar, dass der Apparierschutz über Hogwarts inzwischen gebrochen war, wagte jedoch nicht, es auszuprobieren, da ein Scheitern Draco nur noch mehr schwächen würde. Und der sah ohnehin schon nicht mehr sehr fit aus.

Endlich vor den Toren von Hogwarts angekommen, packte er Draco am Arm und drehte sich schnell um sich selber, wobei er sich ganz fest auf seine Wohnung konzentrierte.


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