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Fanfiction

Die Jahre danach - Unerwartete Neuigkeiten

von Aleta

Den restlichen Tag verbrachten die beiden damit, die Wohnung soweit umzuräumen, dass für Draco ein Bett hineinpasste. Denn Blaise hatte beschlossen, dass keiner von ihnen auf dem Sofa schlafen sollte, dazu fand er es einfach zu unbequem.
Sie hatten nach einiger Überlegung beschlossen, dass Draco den Brief seiner Mutter nicht beantworten solle, zumindest nicht heute.
Stattdessen hatten sie den Tagespropheten abonniert. Zwar wussten sie beide, dass er die letzten Jahre nur das berichtet hatte, was dem Ministerium gefiel, allerdings hofften sie, dass jetzt, wo das Ministerium sich im Wiederaufbau befand, die Berichterstattung sich verbessert hatte. Außerdem war er ihre einzige Verbindung nach draußen, da sie ebenfalls entschieden hatten, die nächsten Tage nur in Notfällen nach draußen zu gehen. Zu essen hatten sie glücklicherweise noch genug.

Sie hörten die ganze Zeit Musik, worüber Draco am glücklichsten war. Beim Dunklen Lord hatte es keine Lieder gegeben und er hatte es schmerzlich vermisst. Umso glücklicher war er jetzt.

Die nächsten Tage verbrachten sie sehr gemütlich. Entweder redeten sie über das letzte Jahr und erzählten sich ihre Erlebnisse (worüber sich besonders Blaise sehr freute, da es Draco mit jedem Tag besser zu gehen schien), oder sie saßen einfach gemütlich im Wohnzimmer und lasen eines von Blaise‘ vielen Büchern. Auch gekocht wurde gemeinsam, was häufig für viel Gelächter sorgte.

Draco ging es wirklich mit jedem Tag besser. Zwar hatte er immer noch jede Nacht Alpträume, aber sie wurden seltener und es kam immer öfter vor, dass er mehrere Stunden am Stück durchschlafen konnte. Dass er mit Blaise über alles reden konnte, half ihm viel.

Eines Abends, an dem sie gemeinsam im Wohnzimmer saßen und über einen besonders albernen Artikel aus dem Tagespropheten lachten (der Artikel ging um Fudge, der sich wieder als Minister zur Wahl stellen wollte und behauptete, er hätte immer alles in seiner Macht stehende getan, um Harry Potter zu unterstützen und den Dunklen Lord aufzuhalten), rauschte es plötzlich im Kamin und Professor McGonagall trat aus den Flammen.
Ein wenig überrascht betrachteten sie die beiden Jugendlichen, fingen sich aber schnell wieder und sprangen auf, um sie zu begrüßen.

Die alte Dame winkte jedoch ab und setzte sich auf einen der Sessel, während Blaise und Draco sich wieder auf ihr Sofa zurückfallen ließen.

„Mr. Malfoy, ich freue mich zu sehen, dass es Ihnen wieder etwas besser zu gehen scheint. Anscheinend hat Mr. Zabini die Gabe, Ihnen wirklich helfen zu können“, lächelte sie freundlich.

Draco lächelte zurück und nickte. Ja, diese Gabe hatte Blaise wirklich.

„Dann kommen wir jetzt zu dem eigentlichen Grund meines Besuches“, fuhr Professor McGonagall fort.
„Ich habe verschiedenste Vorbereitungen getroffen, um Schutzzauber über dieses Haus zu legen. Wenn Sie einverstanden sind, kann ich im Anschluss an dieses Gespräch sofort damit beginnen, diese Zauber auszuführen. Die einzelnen Wirkweisen werde ich Ihnen noch erklären.
Zunächst zu etwas anderem. Ich weiß nicht ob Sie es mitgekriegt haben, aber wir haben einen neuen Zaubereiminister, der glücklicherweise nicht Fudge heißt, sondern Kingsley Shacklebolt. Mr. Shacklebolt ist ein Freund von mir und ich habe mich vor kurzem mit ihm über Sie, Mr. Malfoy, unterhalten. Ich habe ihm alles erzählt, was ich über Sie weiß. Auch, dass Sie Todesser waren, aber eben auch, dass Sie das nicht freiwillig wurden.“

Draco hörte so gespannt zu, dass es schien, als wolle er die Wörter bereits aufnehmen, bevor Professor McGonagall sie ausgesprochen hatte. Blaise saß ähnlich gespannt nebendran.

„Wir haben uns lange über Sie unterhalten. Am Schluss sind wir uns einig geworden, dass es für Sie keine Anklage geben wird.“

Ungläubig schaute Draco die alte Dame an. Dann sprang er mit einem Jubelschrei auf und für einen Moment schien es, als wolle er ihr um den Hals fallen. Im letzten Augenblick riss er sich zusammen und umarmte stattdessen Blaise.

Lächelnd beobachtete Professor McGonagall diesen Freudenausbruch. Sie gönnte es dem Jungen von Herzen, hatte er es doch wirklich nicht leicht gehabt.
„Eine Bedingung gibt es allerdings“, fuhr sie fort, nachdem sich die beiden Jungen wieder ein wenig beruhigt hatten.

„Mr. Malfoy, Sie müssen noch einmal nach Hogwarts zurückkehren und Ihren Abschluss nachmachen. Das ist die Bedingung, auf die der Minister und ich uns geeinigt haben.“

Etwas verwirrt sah Draco die Schulleiterin an.

„Aber mir fehlt doch ein Jahr. Und außerdem dachte ich, dass Hogwarts zu zerstört ist, um den Unterricht wieder aufnehmen zu können.“

„In diesem Moment laufen die Arbeiten in Hogwarts auf Hochtouren, um das Schloss bis zum 1. September wieder aufgebaut zu haben. So wie es aussieht, werden wir es auch schaffen, vielleicht nicht sofort alle Bereiche, aber zumindest die, die dringend gebraucht werden, pünktlich fertigzustellen.
Und um das fehlende Jahr brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Sie sind nicht der einzige, der das letzte Jahr verpasst hat. Ich werde jedem Schüler, der aus welchem Grund auch immer, letztes Jahr nicht nach Hogwarts konnte, die Möglichkeit geben, dieses Jahr nachzuholen. Natürlich müssten Sie sich damit abfinden, dass aus Ihrem eigenen Jahrgang nur wenige zurückkehren würden. Sie würden also hauptsächlich mit Leuten aus dem Jahrgang unter Ihnen zu tun haben.“

Blaise mischte sich grinsend ein: „Professor, Sie haben noch einen Schüler gefunden, der zurückkehren wird. Oder glauben Sie, ich lasse Draco alleine gehen?“

Lächelnd betrachtete die alte Lehrerin die beiden Freunde.

„Mr. Zabini, so etwas in der Art hatte ich mir fast schon gedacht. Also gut, dann werden Sie beide zurückkehren und Ihren Abschluss machen.
Dann kommen wir jetzt zu den Schutzzaubern...“

Draco hörte wieder einmal nicht zu. Er durfte nach Hogwarts zurückkehren! An den Ort, der für ihn ein Zuhause geworden war. Und sogar ohne Anklage! In diesem Moment beschloss er, sich nie wieder über die McGonagall aufzuregen. Sie war wirklich ein toller Mensch.

„Professor?“, mischte er sich in das Gespräch ein. „Verzeihen Sie die Unterbrechung, aber .... Danke!“

Er sah sie an und in seinen Augen konnte sie lesen, dass er meinte, was er sagte. Lächelnd nickte sie, bevor sie mit der Aufzählung der Schutzzauber fortfuhr.
„... und als letztes werden wir noch den Kamin versiegeln, sodass nur noch bestimmte Personen Ihre Wohnung über das Flohnetzwerk erreichen können. Sind Sie einverstanden?“

Blaise nickte. Er selbst hatte auch schon an so ähnliche Zauber gedacht und war froh, dass die Professorin ihm dies jetzt bestätigte.

„Professor, eine Frage noch. Wie sieht es inzwischen mit den frei herumlaufenden Todessern aus?“

Professor McGonagall nickte. „Gut, dass Sie fragen, Mr. Zabini. Es ist so, dass inzwischen sehr viele erwischt wurden, allerdings laufen immer noch einige frei herum. Sie müssen sich jedoch verstecken und trauen sich nicht in die Nähe größerer Zauberermengen, da die Gefahr für sie zu groß ist, erkannt zu werden.
Sie beide können also überall hin, wo viele Zauberer unterwegs sind, zum Beispiel die Winkelgasse oder Hogsmeade. Ich würde Ihnen jedoch nicht raten, sich zum Beispiel in Muggellondon sehr lange aufzuhalten, da dies für Sie beide eine zu große Gefahr bedeutet. Beantwortet das Ihre Frage?“

„Vollkommen, Professor, vielen Dank.“

„Gut, dann werde ich jetzt die Schutzzauber über Ihre Wohnung legen. Bleiben Sie ruhig sitzen, wenn ich etwas brauche, werde ich rufen.“

Damit stand Professor McGonagall auf und begann, in der Wohnung umherzulaufen und verschiedenste Zaubersprüche zu murmeln; mit dem Kamin fing sie an.

Draco beachtete sie gar nicht - vor Freude drehte sich alles bei ihm. Hogwarts, ich komme! dachte er.

„Blaise...“, sagte er mit vor Freude heiserer Stimme. „Blaise, hast du das gehört?“

Sein bester Freund strahlte ebenfalls. „Hab ich dir nicht gesagt, dass alles gut werden wird?“, fragte er. „Und das, obwohl ich doch in Wahrsagen eigentlich gar nicht gut bin.“

Draco schmunzelte. „Da hast du allerdings Recht, Wahrsagen kannst du gar nicht. Obwohl... Trelawney wäre vermutlich stolz auf dich. Immerhin hast du gerade eine korrekte Vorhersage getroffen.“

Er sieht aus, als wollte er die halbe Welt umarmen, dachte Blaise grinsend.

Der blonde Slytherin bemerkte seinen Blick und hob eine Augenbraue.

Dann meinte er: „Blaise, sei mir nicht böse, aber ich glaube, ich leg mich hin. Ich muss das erst einmal verarbeiten. Gute Nacht!“

Blaise nickte. Das konnte er verstehen, hatte McGonagall doch für sie beide überraschende Neuigkeiten gebracht.
„Gute Nacht, Draco. Schlaf gut! Ich werd noch ein wenig wachbleiben,“ meinte er sanft.

Draco nickte und verließ das Wohnzimmer. Im Flur begegnete er Professor McGonagall und blieb kurz stehen.

„Professor? Noch einmal... Vielen Dank. Sie wissen gar nicht, was das für mich bedeutet.“

Die alte Lehrerin sah ihn an und sagte langsam: „Ich glaube, Mr. Malfoy, ich weiß es doch. Aber ich habe es gerne getan.“

Draco nickte. Ihm fehlten die Worte und er hoffte, sie würde ihn verstehen.

„Gute Nacht, Professor!“

„Gute Nacht, Mr. Malfoy. Schlafen Sie gut.“

Draco wandte sich ab und verschwand im Bad. Als er wieder rauskam, stand die Schulleiterin bereits nicht mehr im Flur.
Er betrat das Schlafzimmer, in dem seit ein paar Tagen zwei Betten standen und schmiss sich in seines.
Er hatte so viel zu überdenken. Seine Gedanken wirbelten noch eine ganze Weile im Kreis, bis er irgendwann einschlief. Mitten in der Nacht schreckte er hoch – er hatte schlecht geträumt, doch keinen seiner üblichen Alpträume, sondern etwas anderes.
Bereits vor ein paar Tagen hatte er sich darüber Gedanken gemacht.

In dem dunklen Zimmer sah er eine Schattengestalt am anderen Bett stehen.
„Blaise?“ flüsterte er.


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