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Fanfiction

Die Jahre danach - Der letzte Abend

von Aleta

Draco schreckte auf, als sich ihm eine Hand auf die Schulter legte. Blaise war, von ihm unbemerkt, hinter ihn getreten.

„Blaise! Ich wollte... Ich muss... Ich muss mit dir reden.“

Ein wenig verwirrt und verschlafen sah Blaise ihn an, doch dann nickte er und setzte sich auf den Tisch.
Draco drehte sich auf seinem Stuhl, sodass er Blaise sehen konnte.

„Es tut mir leid. Ich habe nicht richtig nachgedacht, das ist mir gerade klar geworden. Ich wollte nur noch weg, wollte ausweichen. Und ich fand keine andere Lösung, als diesen Zauber...“ Er brach ab und schaute zu Boden.

Blaise saß kurz unbeweglich da und sah ihn an. Dann rutschte er wieder vom Tisch hinunter und kniete vor den blonden Slytherin, der so gezwungen wurde, ihn anzuschauen.

„Hey“, meinte er sanft. „Ich denke, du weißt, dass ich deine Aktion...“, das Wort Selbstmordversuch konnte er nicht aussprechen, das klang so endgültig. „ ... nicht gut fand. Anscheinend du auch nicht, deswegen werde ich darüber nicht mehr viel sagen, außer: Du hättest wissen müssen, dass ich immer für dich da bin. Wir finden einen Weg. Egal wie und wo, es wird wieder besser werden. Versprochen!“

Die restlichen Einkäufe erledigte Blaise alleine. Draco hatte sich zwar vorgenommen, nicht mehr auszuweichen, nicht mehr davonzulaufen, aber Blaise fand, dass man das nicht übertreiben sollte, sondern langsam steigern.

Er spürte, dass Draco seit seinem... seit diesem Abend gelöster war. Seine Vergangenheit schien ihn nicht mehr so zu bedrücken. Etwas war in ihm an diesem Abend vorgegangen, das ihn ruhiger machte und Blaise war froh darum. Auch wenn ihm klar war, dass es noch ein weiter Weg bis zu einer vollständigen Erholung war, war er über jeden kleinen Schritt froh.

Harry Potter hatte inzwischen auch geantwortet. Kurz und knapp, wie es sich für einen Gryffindor gehörte, der einem Slytherin schrieb, dennoch waren sich Blaise und Draco einig, dass Potter sich gefreut haben musste, sie konnten es zwischen den Zeilen und auch an einigen
Wörtern sehen.
Narcissa hatten sie ebenfalls geantwortet. Draco hatte ihr geschrieben, dass er in Zukunft nichts mehr mit ihr oder ihrem Mann zu tun haben wolle, weil er ihre Ansichten und Ideale nicht länger teilen könne. Dass er das noch nie konnte, verschwieg er – er musste seiner Mutter nicht noch mehr wehtun.

Von Narcissa konnte er weiterhin als seiner Mutter denken, aber Lucius war für ihn nicht mehr sein Vater. Er war zu grausam gewesen, während ihm in den letzten Wochen klar geworden war, dass Narcissa ihn wirklich liebte, ebenso wie ihren Mann, aber vor diesem einfach zu große Angst hatte, um Draco zu beschützen. Draco wusste nicht, ob er ihr je verzeihen konnte, aber er ahnte, dass das nicht unmöglich war. Er würde einfach Zeit brauchen.
Bei Lucius hingegen war er sich sicher, ihm nie wieder verzeihen zu können. Zuviel hatte dieser Mann ihm angetan.

Doch Draco weigerte sich, darüber bitter zu werden. Er versuchte, sein Leben zurück zu bekommen und wollte mit der Vergangenheit abschließen. Er freute sich auf den 1. September, auch wenn ihm klar war, dass es in Hogwarts nicht leicht werden würde für ihn. Aber er wollte es versuchen.


Am Abend vor dem 1. September saßen Draco und Blaise zum letzten Mal gemeinsam in Blaise‘ Küche. Am nächsten Tag würde sich einiges ändern, das war ihnen beiden bewusst, trotzdem lag eine gewisse Vorfreude in der Luft.

„Sag mal Blaise“, mampfte Draco mit vollem Mund, „welche Fächer hast du jetzt eigentlich gewählt?“

Blaise grinste. Dracos Tischmanieren waren auch schon mal besser gewesen. Doch er verkniff sich einen Kommentar und antwortete: „Das übliche eben – Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Verwandlung, Zauberkunst, ...“

„Doch nicht die, Torfnase. Die hat doch jeder. Ich rede von den Wahlfächern.“

Jetzt lachte Blaise laut los. „Weiß ich doch, Mensch.“

Draco warf seinem angeblich besten Freund einen vorwurfsvollen Blick zu, um sich dann wieder seinem Essen zu widmen. Auf eine Erwiderung hatte er keine Lust, wollte er doch eigentlich eine Antwort auf seine Frage erhalten.

Langsam beruhigte sich Blaise wieder und meinte: „Ich hab Arithmantik und Muggelkunde genommen. Warum ich Pflege magischer Geschöpfe nicht mehr mache, kannst du dir ja vermutlich denken – mit diesem Idioten habe ich mich jetzt lange genug herum geärgert. Und Wahrsagen ist auch nicht so meins, ich bin froh, dass ich das los bin.“

Draco nickte, ging es ihm doch ähnlich.

„Was hast du gewählt?“

„Ich kam doch noch gar nicht dazu, ich muss morgen Abend noch schnell wählen. Aber ich werde ebenfalls Arithmantik und Alte Runen nehmen. Warum nimmst du Muggelkunde??“, fragte er verwirrt nach.

„Weil es mich interessiert, wie diese Muggel wirklich leben. Nachdem wir vor dem Krieg überhaupt nichts über sie gehört haben und während dem Krieg nur, dass sie minderwertig und überhaupt sind, interessiert mich jetzt mal die Wahrheit. Und ich kann schließlich schlecht rausgehen, einen Muggel anhalten und ihn ausfragen.“

Draco grinste. Wo er Recht hatte... Und dann dachte er noch einmal über das nach, was Blaise da gesagt hatte. Wie die Muggel wirklich lebten... Das wusste er eigentlich gar nicht. Er hatte sein gesamtes Leben von seinem Vater gehört, wie schlecht diese Muggel seien, wie wertlos und unfähig. Und die Wahrheit? Die wusste er nicht. Und wäre es nicht das deutlichste Zeichen, dass er mit seinem alten Leben abgeschlossen hatte, wenn er in Muggelkunde ginge? Oder wäre das einfach nur Trotz?


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Sie ist eindeutig der Wolf im Schafspelz, also überhaupt nicht so 'pink', wie sie aussieht.
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