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Fanfiction

Die Jahre danach - Das Festmahl

von Aleta

Eine ereignislose, aber deshalb trotzdem nicht langweilige Zugfahrt später kamen sie am Bahnhof in Hogsmead an. Kopfschüttelnd bemerkten Draco und Blaise, dass Hagrid immer noch hier war; sein nicht unbedingt sehnlich erwarteter, aber vertrauter Ruf schallte über den Bahnsteig, während sie ihre Zauberstäbe schwangen und die Koffer vor sich her schweben ließen.
Als die beiden sich eine Kutsche sichern wollten, blieben sie stocksteif stehen. Vor den Kutschen standen... Wesen. Zögernd sahen sie sich an, und nickten dann, als ihnen die Antwort gleichzeitig einfiel. Natürlich! Thestrale. Sie erinnerten sich an diese denkwürdige Stunde im fünften Schuljahr, in der Hagrid ihnen Viecher gezeigt hatte, die nur wenige Schüler sehen konnten.

Seit damals schienen es ein paar mehr geworden zu sein. Seufzend stiegen sie in die so vertraute Kutsche, um ein letztes Mal damit hoch zum Schloss zu fahren. Seltsames Gefühl. Ihnen beiden war dieses Schloss, in dem sie so viel Gutes und Schlechtes erlebt hatten, mehr Heimat geworden, als das Haus ihrer Eltern. Und nun, zum letzten Mal... Doch Draco war froh, dass er überhaupt noch einmal kommen durfte. Er hatte nicht damit gerechnet, nach allem, was geschehen war.

McGonagall sei Dank, dachte er schmunzelnd. Doch er wusste, dass es stimmte.

Sanft ruckelnd setzte sich die Kutsche in Bewegung. Schweigend sahen die beiden jungen Männer aus dem Fenster, ihren eigenen Gedanken nachhängend.
Draco hatte sich immer noch nicht entschieden, ob er nun wie geplant wählen, oder doch Muggelkunde nehmen sollte. Er versuchte, die Vor- und Nachteile abzuwägen, aber kam zu keinem Ergebnis, bis die Kutsche letztendlich vor dem Schloss hielt.
Die beiden Slytherins stellten ihr Gepäck wie jedes Jahr in der Eingangshalle ab; es würde von den Hauselfen in die Schlafsäle gebracht werden.
Tief einatmend sah Draco sich um, sammelte wie schon auf King’s Cross ein paar Stunden vorher die Gerüche und Eindrücke ein wie ein Verdurstender. Wieder hier zu sein...

Blaise beobachtete den blonden Slytherin schmunzelnd, ließ ihm einen Moment Zeit, alles aufzunehmen und zog ihn dann mit sich. Schließlich wollte er nicht am untersten Ende des großen Haustisches sitzen.

So suchten und fanden die beiden Jungs ihren Platz und warteten auf die Erstklässler. Die McGonagall saß auf dem Platz, auf dem früher immer Dumbledore gesessen hatte, und, wie Blaise sich erinnern konnte, später auch Snape.
Flitwick fehlte, vermutlich sollte der kleinwüchsige Lehrer als neuer stellvertretender Schulleiter die Erstklässler begrüßen.
Neugierig sah Blaise sich um, betrachtete Gesichter und begrüßte Mitschüler, während Draco auf seinen Teller starrte und nicht wagte hochzuschauen.
Doch das wurde ihm nicht erlaubt: eine Mädchenstimme riss ihn aus seinen Gedanken und fragte „Ist hier noch frei?“

Völlig überrumpelt sah Draco auf. Da stand die Schwester von Daphne Greengrass und lächelte ihn offen an, neben sich ein paar andere Mädchen, die Draco unbekannt waren.
Leicht verwirrt nickte er endlich und das Mädchen ließ sich ohne Zögern neben ihm nieder. Merlin, es sah wirklich aus, als hätte er Glück. Vielleicht würde ja doch alles gut werden.

Lautes Jubeln riss ihn wieder einmal aus seinen Gedanken. Die Erstklässler kamen, kleine, verschüchterte Elfjährige, die den Lehrer, der ihnen vorwegmarschierte, dennoch überragten. Sie sammelten sich vorne, vor dem Lehrertisch und Flitwick holte den Sprechenden Hut.

Draco zog scharf die Luft ein. Nicht als einziger, denn der Hut hatte sich verändert. War er schon immer nicht unbedingt schön oder neu, so sah er jetzt endgültig aus, als wäre er nur noch ein Fetzen Stoff. Neue Löcher hatte er, viele Risse und Brandflecken.
Er erinnerte sich daran, wie Blaise ihm von den Geschehnissen vor dem Schloss erzählt hatte, als alle Potter für tot hielten. Longbottom hatte den Hut aufgehabt, einen Brandzauber abgekriegt und dann doch ein Schwert aus dem Hut holen können. So ganz verstanden hatte Draco das immer noch nicht, aber das einzige, was zählte, war, dass es funktioniert hatte. Der Dunkle Lord hatte die Schlacht verloren. Warum und wieso, das war nicht wichtig.

Gerade noch kriegte er die letzten Worte des Hutes mit. Seine Stimme klang wie immer, und auch der Inhalt seines Liedes schien, soweit Draco das beurteilen konnte, nicht großartig verändert.

Drum wagt’s und fangt neu an,
mit Lernen und mit Freundschaft.
Die dunklen Jahre sind vorbei,
jetzt ist es Zeit,
die alten Bande aufzufrischen.
Nun lernt und lacht und liebt und lebt,
denn jetzt beginnt
ein neues Jahr!


Draco schluckte. Ja, jetzt begann ein neues Jahr. Man würde sehen, was es bringen würde, aber es konnten eigentlich nur Verbesserungen sein.
Hungrig erwarteten die Schüler das Ende der Einteilung. Wie jedes Jahr ging es zu lang, das großartige Festmahl wurde sehnsüchtig erwartet.

Doch nach dem letzten Schüler, der eingeteilt wurde, erhob sich erst einmal Professor McGonagall, ein so offenes und ehrliches Lächeln auf dem Gesicht, wie man es nur selten von ihr sah.

„Herzlich Willkommen zu einem neuen Jahr in Hogwarts. Ich freue mich, dass Sie alle es geschafft haben, hierher zurückzukommen, bzw. zum ersten Mal hier zu sein. Dieses Jahr wird ein wenig anders verlaufen als sonst, wir haben in den einzelnen Jahrgängen mehr Schüler, von denen einige dem Alter nach schon weiter wären, jedoch durch die Ereignisse im letzten Jahr daran gehindert wurden, diese Schule zu besuchen. Diese holen es nun nach, wobei die jüngeren Jahrgänge natürlich auch aufgerückt sind.
Ich bitte Sie alle, unabhängig von Haus und Alter, sich dieser veränderten Situation anzupassen und jemanden, der Ihnen vom Alter her eigentlich nicht nahe steht, trotzdem zu akzeptieren.
Dann möchte ich Ihnen noch unsere neue Verteidigung gegen die Dunklen Künste – Lehrerin vorstellen. Professor Vance hat sich bereit erklärt, diese Stelle zu übernehmen. Wir wünschen ihr ein gutes Schuljahr und viel Spaß beim Unterrichten.“

Höflicher Applaus kam auf, während die neue Lehrerin sich kurz erhob. Sie war nicht sehr groß, schlank und hatte dichte braune Haare.

„Ansonsten wünsche ich Ihnen jetzt erst einmal einen Guten Appetit. Willkommen auf Hogwarts!“

Sie setzte sich hin, während der Applaus lauter wurde, jedoch sehr schnell verstummte, denn jetzt erschien das Essen auf dem Tisch.
Jeder, ausnahmslos, langte kräftig zu, lud sich den Teller mit seinen Lieblingsspeisen voll und für eine kurze Zeit war es so still in der Großen Halle, wie man es nur selten erlebte.

Als der Geräuschpegel wieder gestiegen war und kaum noch jemand aß, erhob sich Professor McGonagall wieder.

„So, nachdem wir jetzt alle satt und zufrieden sind“, leises Lachen kam bei dieser Aussage auf, war sie doch ungewohnt für die strenge Lehrerin, die, jetzt selber lächelnd, fortfuhr „kann ich Ihnen noch die letzten Ankündigungen machen.
Der Verbotene Wald ist auch in diesem Jahr immer noch verboten.
Desgleichen gibt es eine ganze Reihe von Gegenständen, die ebenfalls nicht erlaubt sind. Eine Liste finden Sie an der Tür unseres Hausmeisters.
Unterricht findet morgen noch nicht statt, genießen Sie also Ihren freien Tag. Ich verspreche Ihnen, danach wird genügend Arbeit auf sie warten, um Sie eine ganze Zeitlang zu beschäftigen.“

Bei dieser Aussage kam vor allem unter den älteren Jahrgängen erstauntes Gemurmel auf. Das hatten sie auch noch nie erlebt, keinen Unterricht am ersten Schultag zu haben. Auch Blaise und Draco tauschten einen verwirrten Blick, während die Mädchen neben Draco in erstauntes Geschnatter ausbrachen.
Doch Professor McGonagall schien keine Gründe nennen zu wollen, sondern fuhr fort:

„Wer sich für das Quidditchteam bewerben will, meldet sich bitte bei seinem Hauslehrer.
Diese sind für Ravenclaw Professor Flitwick, der auch der stellvertretende Schulleiter ist, für Hufflepuff Professor Sprout, für Slytherin Professor Slughorn, der sich erneut bereit erklärt hat, für uns aus dem Ruhestand zurückzukehren und für Gryffindor Professor Vektor, unsere Arithmantiklehrerin.
Diese vier Lehrer, aber natürlich auch alle anderen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie ein Problem haben.
Sie können sich auch an unser Schulsprecherteam wenden und auch an Ihre jeweiligen Vertrauensschüler, die Ihnen im Anschluss an das Festmahl auch die Passwörter für Ihre Gemeinschaftsräume verraten werden.
Außerdem bitte ich Sie, die Aushänge an den schwarzen Brettern im Gemeinschaftsraum zu beachten, da stehen häufig wichtige Informationen.
Soviel dazu. Dieses Jahr wird es zur Feier unseres Sieges über Ihn, dessen Name nicht genannt werden darf, einen Weihnachtsball geben.“

An dieser Stelle brach endgültig Chaos aus. Die Mädchen jubelten, die Jungs buhten. Es herrschte ein unglaublicher Geräuschpegel und Professor McGonagall sah ein wenig erschrocken aus. Anscheinend hatte sie nicht mit so einer Reaktion gerechnet.
Die anderen Lehrer sahen ähnlich aus. Flitwick saß mit offenem Mund da und seine Hände zuckten zu den Ohren.
Sprouts Augenbrauen waren vollkommen in ihren Haaren verschwunden, während Slughorn einfach nur fassungslos aussah.
McGonagall gab dem Tumult eine kurze Zeit sich wieder zu beruhigen, doch als das nicht funktionierte, hob sie ihren Zauberstab und ließ einen lauten Knall ertönen.


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