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Fanfiction

Die Jahre danach - Fächerwahl

von Aleta

Erschrockene Stille kehrte ein und alle wandten ihre Aufmerksamkeit wieder der Schulleiterin zu.
Die räusperte sich vorwurfsvoll und fuhr fort:

„Die genauen Infos werden Sie noch erhalten. Ansonsten wünsche ich Ihnen ein gutes Schuljahr und eine erholsame erste Nacht in Hogwarts.“

Jetzt wurde es wieder laut in der Halle. Vertrauensschüler versuchten, Ordnung in das Chaos zu bringen, Schüler suchten ihre Freunde oder unterhielten sich einfach. Genug Stoff hatte ihnen diese Ansprache ja gegeben.
Auch Blaise und Draco standen auf.

„Blaise?“

„Mhm?“

„Gehst du schon mal mit und sagst mir dann das Passwort? Ich muss jetzt noch wählen, aber ohne Passwort komm ich nicht in den Gemeinschaftsraum", erklärte Draco überflüssigerweise.

„Ja, ist klar. Bis gleich.“

Die beiden Jungs gingen in unterschiedliche Richtungen davon. Während Blaise sich dem Tross Richtung Kerker anschloss, ging Draco zum Lehrertisch, um McGonagall zu suchen.
Er hatte sie auch bald gefunden. Sie unterhielt sich gerade angeregt mit Professor Trelawney. Draco, der wusste, wie sehr die McGonagall Wahrsagen verachtete, verkniff sich ein Grinsen und stellte sich unauffällig daneben. Das wollte er doch zu gerne hören.

„Nein, Sybil, ich werde Wahrsagen nicht als Pflichtfach ab der ersten Klasse einführen. Das müssten Sie doch eigentlich vorausgesehen haben, oder?“

„Natürlich habe ich das vorausgesehen, aber man hofft nun einmal, dass das innere Auge sich einmal täuschen möge. Minerva, es wäre so wichtig, vielversprechende junge Talente frühzeitig zu fördern. Es reicht einfach nicht, wenn man damit erst in der dritten Klasse beginnt, je früher desto besser. Auf diese Weise lässt sich das innere Auge besser ausbilden.“

„Die Antwort ist nein. Schlimm genug, dass ich dieses Fach überhaupt zulassen muss. Sie wissen genau, wie ich dazu stehe. Nichts als alberner Kinderkram.“

Empört schnappte Sybil Trelawney nach Luft, doch die Schulleiterin ließ ihr keinen Raum für eine Erwiderung. Abrupt wandte sie sich ab und wäre dabei fast gegen den wartenden Draco gestoßen, der erschrocken zurückwich.

„Mr. Malfoy! Bei Merlin, wo kommen Sie denn her?“

„Ich muss noch wählen, Professor.“ Das war zwar nicht ganz die Antwort auf ihre Frage, doch die alte Lehrerin ließ es durchgehen. Immerhin hatte er Recht, er musste wirklich noch wählen.
Mit einem Kopfnicken forderte sie den Slytherin auf, ihr zu folgen und schlug den Weg in ihr Büro ein. Die Gänge waren erstaunlich leer, waren doch die meisten Schüler gerade noch am Koffer auspacken.

„Professor?“, meldete sich Draco unterwegs ungewohnt zögernd zu Wort.

„Ja, Mr. Malfoy?“

„Warum haben wir morgen keinen Unterricht?“

Stille. Draco hob den Blick und sah die alte Lehrerin an. In ihren Augen standen... Schmerz und Sorge? Aber auch ein Funken Freude? Draco war sich sicher, dass das nicht stimmte.

„Das, Mr. Malfoy, geht Sie nichts an“, antwortete Professor McGonagall endlich, aber nicht unfreundlich.
Schweigend gingen sie das letzte Stück bis zum Schulleiterbüro. Draco hing noch immer seinen Gedanken über diesen seltsamen Unterrichtsausfall nach, sodass er noch nicht einmal das Passwort mitbekam. Erst das Geräusch von schabenden Steinen riss ihn wieder aus seinen Gedanken.
Nach der Schulleiterin betrat er die Wendeltreppe, die zum Büro des Schulleiters von Hogwarts führte.
Er war zu Dumbledores Zeiten nur einmal hier gewesen und konnte sich nur unvollständig erinnern, wie es ausgesehen hatte.
Doch in einem Punkt war er sich sicher: es hatte anders ausgesehen. Ein wenig verblüfft blieb er in der Tür stehen und sah sich um.

Es wirkte gemütlich hier. Auf einem Tischchen standen Blumen, an den Wänden hingen nicht nur die Porträts der Schulleiter von Hogwarts, sondern auch privat aussehende Fotographien (Draco fand es jammerschade, dass er nicht erkennen konnte, was diese abbildeten, er hätte es zu gerne gewusst.)
Auf dem Schreibtisch lagen ganze Pergamentstapel, die davon zeugten, dass ihre Besitzerin nie untätig war. Dennoch wirkte das Ganze sehr geordnet.

Bevor Draco sich noch weiter umschauen konnte, riss ihn Professor McGonagall aus seinen Gedanken.

„Also, Mr. Malfoy, was wollen sie denn nun wählen?“

Draco, der sich bis jetzt noch nicht entschieden hatte, schwieg. Seine Gedanken rasten.

„Arithmantik und Alte Runen, Professor. Und die „ganz normalen“ Fächer, Zaubertränke, Verwandlung...“

Er konnte ja Blaise um seine Aufzeichnungen aus Muggelkunde bitten, überlegte er sich. Aber irgendwie war er froh, dass er es nicht gewählt hatte. Ob es richtig war, würde er sehen, aber er hatte ein gutes Gefühl.
Die Schulleiterin nickte und notierte sich etwas.

„Ihren Stundenplan bekommen Sie, wie die anderen Schüler, morgen früh zum Frühstück.“

Draco nickte und wandte sich zum Gehen.

„Gute Nacht, Professor!“

„Gute Nacht, Mr. Malfoy.“

Draco nahm sich Zeit für den Rückweg. Langsam schlenderte er durch Hogwarts, erinnerte sich an so viele Situationen, die er hier erlebt hatte... Gute und Schlechte, beides war dabei. Doch er war trotzdem froh, wieder hier zu sein.
Und irgendwann sah er den Gemeinschaftsraum von Slytherin. Blaise wartete dort auf ihn, lächelte, sobald er ihn entdeckte.
Draco lächelte zurück. Es war gut, wieder hier zu sein. Auch wenn er diesen Gedanken jetzt schon ein paar Mal hatte, jetzt erst fiel ihm auf, wie sehr es wirklich stimmte.

„Und, hat das Wählen geklappt?“

Draco grinste. Was sollte er denn darauf sagen? ‚Nein, ich war zu blöd dafür‘? Also nickte er bloß und sah Blaise auffordernd an. Er hatte eigentlich keine Lust, die Nacht auf dem Gang zu verbringen, doch er kannte das Passwort nicht.

„Das Passwort ist „initium“. Das ist Latein und heißt Anfang. Passt ja auch, Slytherin steht vor einem Neuanfang.“

Als Draco durch das Porträtloch trat, war er von der Vertrautheit des Raumes überwältigt. Er kannte alles hier, es hatte sich nichts verändert.
Lächelnd sah er sich um. Okay, die Leute, die jetzt hier waren, hatten sich verändert. Auf den ersten Blick war niemand seiner alten Gruppe dabei, worüber er allerdings alles andere als böse war.
Er ging durch den Gemeinschaftsraum hindurch und betrat die Treppe, die zu seinem Schlafsaal führte.
Blaise blieb noch stehen, redete noch schnell mit einem Mitschüler über irgendetwas, so dass Draco alleine nach oben ging.
Wer wohl dieses Jahr in seinem Schlafsaal war? Den Jahrgang unter ihm hatte er nie groß beachtet. Er kannte niemanden wirklich davon. Aber, so überlegte er sich, das musste doch auch Vorteile haben. Vielleicht wäre es da leichter für ihn, noch einmal anzufangen, einfach in Ruhe seinen Schulabschluss zu machen und dann hier zu verschwinden.

Langsam, wieder einmal in Gedanken, öffnete er die Schlafsaaltür.
Zwei Jungs waren bereits darin und sahen auf, als sich die Tür öffnete.
Draco grüßte höflich und bekam ein „Hallo“ zurück. Etwas zurückgeprellt wandte Draco sich dem Bett zu, vor dem sein Koffer stand und begann, seinen Schlafanzug und sein Waschzeug rauszusuchen. Kurze Zeit später betrat Blaise den Schlafsaal, mit einem fröhlichen „Hallo Jungs“. Diesmal fiel die Begrüßung der beiden anderen sehr viel enthusiastischer aus.

Die drei stellten sich vor, während Draco etwas verloren und unglücklich nebendran stand. Was war das denn? Er hatte diesen beiden doch gar nichts getan.
Er wandte sich ab und verschwand im Waschraum. Sollten die doch ohne ihn klarkommen. Nachdem er fertig war, legte er sich in sein Bett und zog die Vorhänge zu. Er starrte die Decke an und versuchte sich einzureden, dass ihm das Verhalten dieser Jungs (er wusste immer noch nicht, wie sie hießen) nichts ausmachte. Doch so ganz wollte es nicht funktionieren.
Plötzlich bewegten sich seine Vorhänge. Erschrocken setzte er sich auf und sah Blaise, der sie zurückzog. Draco war verwundert, bis Blaise zwinkerte „Eine Eule an dich“.

Stöhnend rappelte sich Draco auf und stieg wieder aus dem Bett. Tatsächlich, auf dem Fensterbrett saß eine der Familieneulen der Malfoys.
Verwundert nahm er ihr den Brief ab. Die Eule blieb würdevoll auf dem Fensterbrett sitzen, während Draco sich auf sein Bett zurücksinken ließ und den Brief öffnete.


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