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Fanfiction

Die Jahre danach - Hoffnung erlaubt?

von Aleta

Lieber Sohn,


Ich schreibe Dir ohne das Wissen von Lucius, der immer noch in Azkaban sitzt. Seine Verhandlung ist in zwei Wochen, aber er hat einen guten Anwalt gefunden und es sieht so aus, als würde er ihm nichts passieren.
Jedoch schreibe ich Dir wegen etwas anderem: Ich weiß, dass du kein Geld hast und ich weiß, dass Lucius dir keines mehr geben will.
Ich habe jedoch auf Deinen Namen ein Konto bei Gringotts eröffnet und Gold eingezahlt. Der Schlüssel liegt dabei.

Ich wünsche Dir, dass Du glücklich wirst. Wenn Dir dieses Geld dabei helfen kann, dann nutze es und verweigere es nicht aus falschem Stolz.

Draco, versprich mir, dass Du auf Dich aufpasst.

In Liebe
Narcissa


Draco schluckte. Mit zitternden Fingern schüttelte er den Briefumschlag – tatsächlich. Da fiel ein kleiner, goldener Schlüssel hinaus.

Ohne ein Wort zu sagen, reichte er den Brief an Blaise weiter. Der las ihn stirnrunzelnd und meinte: „Das klingt endgültig.“

Draco nickte. Ja, das klang endgültig. Seine Mutter gab ihn frei, frei für ein eigenes Leben. Sie half ihm sogar noch, obwohl ihr das mit Sicherheit großen Ärger einbringen würde, so wie er Lucius kannte.
Eine Welle von Dankbarkeit überflutete ihn.

Blaise, der ihn genau beobachtete, war erleichtert. Jetzt hatte Narcissa wenigstens einmal etwas richtig gemacht.
„Willst du ihr antworten?“, fragte er vorsichtig.
Draco zögerte. „Ja, ich glaube schon“, meinte er schließlich. „Aber was soll ich schreiben?“

Gemeinsam überlegten sie hin und her, bis sie sich schließlich auf ein Ergebnis einigen konnten. Die anderen Jungen schliefen schon und bemerkten von der geflüsterten Diskussion ebenso wenig wie vom Eintreffen der Eule vorher.

Hallo Mutter,


Vielen Dank. Das Gold ist mir in der Tat eine große Hilfe, auch wenn es mir schwerfällt, es anzunehmen.
Ich wünsche dir ebenfalls Alles Gute. Pass auf dich auf und lass dir von Lucius nicht alles gefallen, wenn er wiederkommt.

Draco


Prüfend betrachtete Draco das Pergament nochmal, bis er es achselzuckend zusammenrollte und der Eule, die immer noch wartete, an den Fuß band. Er stand auf und schmiss die Eule aus dem Fenster, dann blieb er stehen, die Hand immer noch am Fenstergriff, die kühle Luft genießend, die hereinwehte und seinen Gedanken nachhängend.

„Er kommt also frei.“

Draco wusste sofort, wen Blaise meinte. Ohne sich umzudrehen, nickte er. Darum hatten auch seine Gedanken gekreist.

„Für dich kann das nur gut sein“, redete Blaise, von Dracos Stummheit unbeeindruckt und doch mit einem unsicheren Ton in der Stimme, weiter.

Jetzt drehte sich Draco endlich um und hob stumm eine Augenbraue. Warum sollte es gut sein, wenn Lucius seine verdiente Strafe nicht bekam?

Blaise grinste leicht, als er den blonden Slytherin doch aus seiner Starre gelockt bekam.

„Na, schau mal. Du willst vielleicht nichts mehr mit ihm zu tun haben, aber du kannst nichts daran ändern, dass er dein Vater ist. Was er macht oder unterlässt, färbt ganz zwangsläufig auch auf dich ab, ob du das willst oder nicht.
Wenn er jetzt freigesprochen wird, weil man ihm seine Todesseraktivitäten nicht nachweisen kann, dann ist das für dich gut, auch wenn es jammerschade ist, dass er seiner Strafe wieder einmal entgeht. Verstehst, was ich sagen will?“

Draco nickte noch einmal, langsam. Ja, das konnte er nachvollziehen, auch wenn er von selber nicht daran gedacht hatte.

Seufzend schloss er das Fenster und ging langsam zu seinem Bett.

„Schlaf gut“, murmelte er noch leise, mit einem Mal total müde. Heute war so viel gewesen, heute Morgen hatte er noch bei Blaise in der Küche gesessen und jetzt war er in Hogwarts.

Er schlief lange am nächsten Morgen. So lange, dass Blaise ihn wecken musste, damit er noch frühstücken konnte. So ein unterrichtsfreier Tag war was Feines, dachte Draco bei sich, als er in der Großen Halle saß. Ungewöhnlich still war es, hatten die meisten Schüler um diese Zeit doch schon lange gefrühstückt. Nicht einmal Blaise war mitgekommen, hatte nicht ganz zu Unrecht festgestellt, dass Draco auch alleine frühstücken könne und überhaupt sei er selber schuld, er hätte ja früher aufstehen können.

Schmunzelnd dachte Draco an diesen Moment zurück. Blaise hatte so geklungen, als wenn er etwas Dringendes vorgehabt hätte, es aber nicht hatte verraten wollen. Was das wohl war?

Doch Draco konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn plötzlich wurde er von der Seite angesprochen.
„Hast du auch so lange geschlafen? Ich bin einfach nicht aus den Federn gekommen. Ein Glück, dass heute kein Unterricht ist.“, hörte er eine fröhliche Mädchenstimme sagen.

Völlig perplex drehte er sich um und betrachtete diesen Störenfried. Das hatte auch schon lange niemand mehr gewagt, ihn beim Essen zu stören.
Doch der Anblick, der sich ihm bot, verschlug ihm den Atem. Da saß dieses Mädchen, Daphnes Schwester und strahlte ihn einfach an. Für einen kurzen Moment überlegte er, ob er sie anfahren solle, was ihr denn einfalle. Doch er würde es nicht ertragen, dieses wunderschöne Lächeln auf ihrem Gesicht verblassen zu sehen.

„Wie heißt du?“, fragte er stattdessen knapp, aber nicht unfreundlich.

Sie sah nur für einen kurzen Moment irritiert aus, passte diese Frage doch überhaupt zu ihrer. Doch dann fing sie sich und meinte, immer noch lächelnd, „Astoria. Meine Eltern haben nach einem Namen gesucht, der schön und trotzdem nicht gewöhnlich ist. Naja, man kann damit leben. Pansy hatte es schlimmer getroffen. Und du bist Draco.“ Es war keine Frage, doch sie sah weiterhin so gut gelaunt aus, dass Draco sich unwillkürlich fragte, wie das sein konnte. Er erinnerte sich an die Reaktion der Jungen in seinem Schlafsaal. Warum reagierte sie so anders? Mit der Reaktion der Jungs hatte er gerechnet, auch wenn er so gehofft hatte, dass er sich irre. Doch mit ihr...
Er nickte. „Ja, ich bin Draco. Und ich hätte heute auch noch länger geschlafen, wenn ich nicht aus dem Bett geworfen worden wäre.“

Bei dieser Aussage musste sie lachen, was er so schön fand, dass er selber grinsen musste.

Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, fragte sie „Hast du eigentlich eine Idee, warum wir heute keinen Unterricht haben? Das gab es doch noch nie.“

Draco schüttelte den Kopf. „Ich hab gestern die McGonagall gefragt, aber sie wollte es mir nicht sagen. Interessieren würde es mich aber, denn Unterrichtausfall? Das hätte ich eher Dumbledore zugetraut, aber der McGonagall? Nie.“

Astoria nickte. „Ja, so geht’s mir auch. Aber na gut, wer hat schon was gegen einen freien Tag? Was machst du heute?“

Draco zuckte die Achseln. Während Blaise schon einen festen Plan zu haben schien, hatte er noch nicht einmal darüber nach gedacht.

„Weiß noch nicht. Du?“

Schon wieder lachte Astoria und Draco musste zugeben, dass ihm das gefiel.

„Ich hab auch noch keine Ahnung. Komm, wir machen was zusammen. Zwei Einfallslose... Da muss doch was bei rauskommen.“


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