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Fanfiction

Die Jahre danach - Verwirrung

von Aleta

Komm, wir machen was zusammen. Dieser Satz hallte in Dracos Kopf nach. Fassungslos starrte er das Mädchen an. Sie verwirrte ihn immer mehr. Gestern beim Abendessen hatte sie sich schon so unbefangen neben ihn gesetzt. Und jetzt? Oh man.
Draco fühlte sich leicht überfordert. Aber es war ein gutes Gefühl, irgendwie. Endlich lächelte er.

„Gerne. Aber eine Idee habe ich nicht. Du?“

Astoria schien zu überlegen und meinte: „Wir könnten an den See gehen, ich glaube, wir kriegen heute richtig schönes Wetter. Oder wir gehen in die Bibliothek...“

Draco verzog das Gesicht und brachte Astoria wieder zum Lachen. Dieses Mädchen lachte überhaupt sehr gerne, stellte er fest. Aber auf eine so freundliche und fröhliche Art, man konnte gar nicht genug bekommen.

„Also ich bin für den See. Wenn wir schon keinen Unterricht haben, müssen wir ja auch nicht freiwillig in die Bibliothek gehen. Oder?“

Astoria nickte und erhob sich, anscheinend konnte sie ziemlich schnell frĂĽhstĂĽcken. Draco war froh, dass auch er bereits fertig war und stand ebenfalls auf.
Astoria lief los – im wahrsten Sinn des Wortes, sie legte ein ganz schönes Tempo zu. Draco lief ihr hinterher, hielt jedoch verwirrt an, als sie den Weg zum Kerker einschlug.

„Wo ist denn bei dir der See?“

Lächelnd wirbelte Astoria herum.

„Ich muss mir doch nur schnell einen Umhang holen, ich friere immer so schnell. Außerdem haben wir dann etwas zum Draufsetzen, ich fürchte, das Gras ist noch nass. Willst du hier warten oder kommst du schnell mit?“

„Ich komme mit“, murmelte Draco. Was bei Merlin war das für ein Mädchen? Immer fröhlich und gut gelaunt, suchte den Kontakt mit ihm.... Er verstand die Welt nicht mehr. Aber er war schon lange nicht mehr so glücklich gewesen. Ein leichtes Lächeln legte sich ungebeten auf sein Gesicht, als er der Braunhaarigen hinterher eilte.
Auf dem Weg zum Kerker kam ihm Blaise entgegen, mit einem eher unauffällig aussehenden Mädchen Hand in Hand. Wäre Draco nicht ohnehin schon so verwirrt, spätestens jetzt hätte er nur noch King’s Cross verstanden. Doch so blieben seine Gedanken bei Astoria und er eilte an Blaise vorbei, ohne dessen verwirrten Blick zu bemerken.

Was für eine Farbe haben ihre Haare eigentlich? So schokofroschbraun... Schön. Als Draco bemerkte, über was er da nachdachte, blieb er erschrocken stehen. Merlin! Was interessierten ihn ihre Haare?
Er setzte sich etwas langsamer wieder in Bewegung. Seine Gedanken rasten. Gefiel ihm Astoria wirklich oder bildete er sich das nur ein, weil sie als erste hier in Hogwarts so freundlich zu ihm war?
Denn er fand sie nett. Da war er sich sicher. Dieses Mädchen, mit seiner Offenheit, dem vielen und fröhlichen Lachen und dem vielen Reden. Aber warum dachte er dann über ihre Haare nach?
Er hatte schon öfters Mädchen nett gefunden, auch schon die eine oder andere Freundin gehabt. Aber ihre Haare hatten ihn nie interessiert.
Wenn er ganz ehrlich zu sich war, hatten sie ihn auch sonst nicht weiter interessiert. Er hatte damals andere, größere Sorgen. Die Mädchen waren nur Ablenkung gewesen und die meisten wussten das auch. Pansy hatte es nie verstanden... aber er wollte jetzt nicht an Pansy denken!

Astorias gemurmeltes Initium riss ihn aus seinen Gedanken. Er betrat den Gemeinschaftsraum und blieb stehen.

„Astoria?“ Es war ein seltsames, aber schönes Gefühl, ihren Namen auszusprechen.

„Ich hole mir auch schnell einen Umhang. Bis gleich, wieder hier?“ Kaum dass Draco den letzen Satz ausgesprochen hatte, hätte er ihn am liebsten wieder zurückgenommen. Der war ja mal mehr als seltsam.

„Ich meine...“ fing er unsicher an, doch Astoria unterbrach ihn.

„Ja, wieder hier. Ich beeil mich auch“, lachte sie und verschwand Richtung Mädchenschlafsaal.
Draco blieb noch kurz stehen, dann setzte er sich auch in Bewegung. Was für ein Tag. Kopfschüttelnd betrat er seinen Schlafsaal und konnte sich noch nicht einmal daran stören, dass die anderen beiden Jungs, von denen er immer noch nicht wusste, wie sie hießen, ihn weiterhin ignorierten.
Er ignorierte sie ebenfalls und suchte seinen Umhang hervor.


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