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Fanfiction

Die Jahre danach - Merlin, was für ein Pechtag

von Aleta

Schwatzend erreichten Draco und Astoria den See. Draco war verwundert darüber, wie leicht es war, sich mit ihr zu unterhalten. Fast schon so leicht, wie sich mit Blaise zu unterhalten.

Sie redeten über Quidditch, den freien Schultag, Hogwarts, ihre Fächerwahl.... Über so ziemlich alles, was ihre Zukunft betraf. Doch über die Vergangenheit redeten sie nicht. Immer wenn Astoria in die Nähe dieses Themas kam, beeilte sich Draco, sie irgendetwas zu fragen und so abzulenken.

Bis Astoria nach einer ganzen Weile geradeheraus fragte: „Was hast du eigentlich im letzten Jahr gemacht?“

Entsetzt starrte Draco sie an. Seine Gedanken rasten. Natürlich war es den jüngeren Jahrgängen aufgefallen, dass er letztes Jahr nicht in Hogwarts gewesen war. Aber was sollte er erzählen? Astoria war die ganze Zeit so freundlich zu ihm gewesen. Aber wie würde sie reagieren, wenn er erklärte, dass er Todesser war? Und zwar einer, der direkt vom Dunklen Lord selbst seine Befehle bekam?
Oder war sie etwa die ganze Zeit nur deshalb so freundlich gewesen, weil sie ihn aushorchen wollte?
Er wandte sich ab und starrte auf den See hinaus. Überall waren kleinere und größere Schülergrüppchen zu sehen, lachend, den so unerwarteten freien Tag genießend.

„Draco?“, hörte er Astoria hinter sich verunsichert fragen.
Langsam drehte er sich wieder um, aber antwortete ihr nicht.

„Draco, es tut mir leid. Wenn du nicht darüber reden willst, dann musst du auch nicht. Ich... ich war nur neugierig.“

Draco riss den Kopf hoch und starrte ihr ins Gesicht. Ihr Gesichtsausdruck war entschuldigend, verunsichert, freundlich. Aber hatte sie es nicht gerade mehr oder weniger zugegeben, dass sie einfach nur wissen wollte, was er letztes Jahr gemacht hatte?

„Ich gehe wieder rein“, meinte er unfreundlich. Ohne weiter auf sie zu achten, wandte er sich ab und stapfte zurück ins Schloss.
Dabei übersah er jedoch den todunglücklichen Gesichtsausdruck, mit dem sie ihm hinterher sah.
Doch er selber war fast genauso unglücklich. Es hatte sich auf eine seltsame Art richtig angefühlt, mit ihr am See zu sitzen und zu reden. Er hatte sich wohl gefühlt, und das war nur selten der Fall.
Doch anscheinend war das alles nur Spiel. Er hätte damit rechnen müssen, dass die anderen Schüler wissen wollen würden, was da los war.
Wahrscheinlich waren die heißesten Geschichten über ihn im Umlauf. Vermutlich sogar einige, die der Wahrheit entsprachen, wusste doch so gut wie jeder Hogwartsschüler spätestens nach der erneuten Verhaftung von Lucius, dass sein Vater ein überzeugter Todesser war.

Vermutlich würde Astoria jetzt zu ihren Freundinnen gehen und sie würden gemeinsam ihr Pech verwünschen, dass er es ihnen nicht erzählt hatte, überlegte Draco und ein grimmiges Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. So leicht wollte er es ihnen nicht machen, von jetzt an würde er vorsichtiger sein!
Immer noch grimmig und unglücklich stieß er mit einem Knall die Tür zu seinem Schlafsaal auf. Doch was er da sah, ließ ihn stutzen.

Blaise saß auf seinem Bett, neben ihm das Mädchen, das schon vorhin im Gang bei ihm gewesen war. Er schaute ziemlich erschrocken zur Tür, das Mädchen nicht weniger. Anscheinend hatte er sie beim Knutschen gestört. Fluchend knallte Draco die Tür wieder zu und wandte sich ab. Heute Abend würde er Blaise ausfragen, nahm er sich vor, doch was würde er bis dahin machen?

Langsam, ohne konkreten Plan ging er wieder in den Gemeinschaftsraum hinunter.
Dort angekommen sah er sich um. Ein paar der anderen Slytherins schauten auf, doch wenn sie seinem Blick begegneten, sahen sie hastig wieder weg.
Keiner der Sessel war noch frei, also ging Draco weiter und verließ den Gemeinschaftsraum wieder. Leise seufzend dachte er an seine letzten Schuljahre zurück, in denen ihm sofort der beste Platz freigemacht worden wäre. Andererseits hätte er dann auch wieder Pansy am Hals gehabt und das vermisste er nun ganz sicher nicht.
Ohne es zu merken, hatte er den Weg in die Eulerei eingeschlagen. Aber warum eigentlich nicht? Dort war genauso gut ein Ort wie jeder andere.

Doch in der Eulerei angekommen, blieb er wie erstarrt stehen. War heute eigentlich sein Pechtag? In der Eulerei stand Astoria.
Was hatte Merlin nur heute mit ihm vor? Erst ruinierte er das Gespräch, dann sorgte er dafür, dass Draco weder im Schlafsaal noch im Gemeinschaftsraum einen Platz fand und schließlich schickte er ihm dieses Mädchen noch einmal über den Weg. Wahrscheinlich würde sie jetzt gleich nochmal versuchen wollen, ihn auszuhorchen, aber diese Gelegenheit wollte er ihr nicht geben.

Er drehte sich um und war gerade dabei, die Eulerei wieder zu verlassen, als sie ihn rief. Ganz leise und verunsichert, was dann wohl dafür sorgte, dass er sich, entgegen seiner Vorsätze, zu ihr umdrehte.


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Sie ist eindeutig der Wolf im Schafspelz, also überhaupt nicht so 'pink', wie sie aussieht.
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