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Fanfiction

Nothing is impossible - Das gewohnte Chaos (Tonks/Snape)

von Selena

Da so vielen die Tonks/Snape Konstellation gefallen hat, kommt hier noch einmal ein One Shot mit ihnen.
Viel Spaß

Und danke für die vielen Kommentare




„Eileen, komm sofort runter. Du musst zur Schule!“ So ging es jeden Tag früh morgens bei den Snapes zu. Es würde sich wohl nie ändern.
Auch nicht, dass Severus mal wieder seine Socken suchte und das, obwohl sie ihm schon tausendmal erklärt hatte, wo sie waren.
„Neben den Cornflakes, Schatz“, rief sie ihm zu, während sie das Frühstück für ihren jüngsten Sohn Ted richtete.
„Wer sucht sich denn so einen bescheuerten Platz für ein Paar Socken aus?“, schrie ihr Mann entnervt herunter, doch sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Tonks summte leise vor sich hin und gab Ted ein Küsschen auf die Wange, als er hereinkam.
„Hey, mein Kleiner. Hast du Hunger?“ Ted antwortete seiner Mutter gar nicht, sondern starrte sie nur unverwandt an. „Man hat euch gehört“, erklärte er ihr trocken und Tonks wurde knallrot.
„Ach, Teddy, wir versuchen doch schon leise zu sein.“
„Hilft aber nichts“, erklärte ihr Eileen, die sich endlich herunter bequemt hatte.
„Das geht euch doch wohl nichts an, was eure Eltern im Schlafzimmer treiben“, kommentierte Severus, der halb bekleidet herunter kam.
Tonks eilte sofort auf ihn zu und knöpfte die letzten Knöpfe seines Hemdes zu.
„Hast du die Socken gefunden?“, wechselte sie das Thema. Severus nickte nur und schubste Eileen beiseite, die sich gerade einen Kaffee machte.
„Hey!“, protestierte diese, gab aber klein bei, wie immer. Vor ihrem Vater hatte sie Respekt, vor ihrem jüngeren Bruder dafür umso weniger.
„Mum, Teddy hat Victorie geküsst.“ Der Blick ihres Bruders war tödlich, aber sie ignorierte es einfach. Tonks klatschte erfreut in die Hände.
„Oh, das ist einfach wundervoll. Komm her mein Süßer“ Sie drückte den 12-jährigen an sich und knuddelte ihn eine Runde.
„Schatz, du erdrückst ihn“, gab Severus zum Geschehen bei und trank emotionslos seinen Kaffee.
Eileen sah zwischen ihren Eltern hin und her.
„Das ist nicht fair! Als ich James geküsst habe, da hab ich eine Woche Hausarrest bekommen.“ Snape ließ seine Tasse auf den Tisch knallen und baute sich vor seiner Tochter auf.
„1. James ist ein Potter und die bringen nichts als Unglück! 2. Warst du da 8 Jahre alt. Meinst du nicht, dass das etwas früh ist?“
Eileen zuckte nur mit den Schultern und wandte sich ab. Für sie war das Thema erledigt, nicht so für ihren Vater. Tonks sah den Ausbruch schon kommen und begann beschwichtigend auf ihren Mann einzureden.
„Das wirst du später nur bereuen“, versicherte sie ihm, während sie ihn mit einer Hand zurückhielt. Severus wollte eigentlich ihre Hand wegnehmen, aber sie waren plötzlich verschlungen und wollten sich nicht mehr lösen.
Lächelnd sahen sich die beiden an.
„Kinder, müsst ihr nicht eigentlich schon gehen?“
Eileen seufzte genervt auf und packte sich ihren Bruder. „Komm, Teddy. Sie brauchen wieder Zeit für sich.“
Tonks und Severus schlossen die Tür hinter den beiden. Glücklich legte sie die Arme um ihn. Severus lächelte. „Hörst du das? Stille.“ Tonks musste lachen, was er mit einem Kuss erdrückte. Gerade hatte er eine Hand in ihren Haaren vergruben, da klingelte ihr Muggel-Telefon.
„Nicht rangehen“, flüsterte Severus, aber Tonks tat es trotzdem. Sofort hielt sie den Hörer weit von sich weg, weil die Stimme sehr, sehr laut war.
„Tonks! Snape! Ihr solltet schon seit einer halben Stunde beim Orden-Treffen sein“ Kingsley.
Tonks verdrehte die Augen und legte auf. Seufzend sahen sich die beiden an. Es war klar, dass sie hin mussten. „Warum nur?“, fragte Severus zum Himmel, was ihm von seiner Frau ein amüsiertes Lächeln einbrachte.
„Komm schon, du Schwächling.“
Sie zog ihn lachend mit sich. Wenigstens ihre Besen benutzten sie noch, sonst aber verhielten sie sich eigentlich sehr als Muggel. Es war ganz witzig.
Trotzdem waren sie jedes Mal froh, wenn sie auf ihre Besen steigen konnten. Sie lieferten sich ein kleines Wettrennen und waren also sehr schnell am Treffpunkt. Kingsley hatte keinen Grund zum Meckern. Obwohl, den hatte er ja immer. „Tonks! Snape! Endlich!“
Die beiden ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und lächelten ihn nur an.
„Dir auch einen wunderschönen guten Morgen,Kingsley.“ Sie hakten sich unter und marschierten an Kingsley vorbei zu den restlichen Ortsmitgliedern.
Sie setzten sich auf die freien Stühle nebeneinander und warteten auf ihren Redner, der leicht aus dem Konzept gebracht worden war.
„Oh nein, ihr setzt euch auseinander“, meinte er mit einem Blick auf die beiden Verliebten. „Das hat mir schon letztes Mal gereicht.“
Alle begannen zu lächeln, selbst Severus. Letztes Mal hatten sie sich einfach auf nichts konzentriert, sondern sich ständig in die Augen gesehen und Händchen gehalten. Kingsley hatte das als öffentliche Belästigung angesehen und es ihnen verboten zusammenzusitzen.
Augenverdrehend stand Tonks auf und setzte sich neben Remus Lupin, der sie freundlich anlächelte.
Sie gab es gerne zurück. Kingsley begann also mit seiner Rede. Aber schon nach kurzer Zeit schweiften Tonks' Gedanken und ihre Aufmerksamkeit zu ihrem Schatz ab. Sie lächelte ihm zu und formte mit den Lippen den Satz: Ich liebe dich. Er gab die Antwort lautlos zurück.
Tonks grinste geschmeichelt und warf ihm eine Kusshand zu. Keiner der beiden bemerkte, dass nach und nach keiner mehr Kingsley zuhörte, sondern zu ihnen starrte. Irgendwann bemerkte es selbst Kingsley und räusperte sich lauthals. Erschrocken sah Tonks zu dem sich gerade noch so beherrschenden Zauberer hinüber. Er bekam langsam schon eine ungesunde Hautfarbe.
„Kingsley? Alles okay?“, fragte sie besorgt nach, aber er machte nur eine Geste, dass sie still sein sollte.
„Ich sag es jetzt nur noch ein einziges Mal, okay?“
So nett, wie seine Stimme klang war es wirklich unheimlich. Es machte allen Angst, was bei seinen nächsten Worten auch durchaus berechtigt war.
„ENTWEDER IHR BEIDEN HÖRT MIR JETZT ZU UND HÖRT ENDLICH AUF, ANDERE SACHEN ZU MACHEN, ODER IHR KÖNNT GLEICH GEHEN. HABT IHR DAS VERSTANDEN?“
Bevor irgendjemand antworten konnte, war er schon verschwunden. Im Raum herrschte Stille bis sich einer räusperte.
„Seine Frau hat ihn verlassen. Ich glaube deshalb ist er ein wenig durch.“ Ein anderer stand auf und klatschte in die Hände.
„Also ich würde sagen die Versammlung ist zu Ende. Wir geben euch den neuen Termin bald durch.“ Tonks sprang auf und hüpfte sofort zu Severus. Lachend ließ sie sich auf seinen Schoß fallen, woraufhin er die Arme um sie schlang. „Vielleicht sollten wir Kingsley helfen.“
Severus sah seine Frau an und schüttelte schnell den Kopf. „Nicht wieder eine deiner grandiosen Verkupplungsversuche.“ Fragend und etwas beleidigt sah Tonks ihn an.
„Wieso denn nicht? Bei Victorie und Teddy hat es doch auch wunderbar geklappt.“ Severus verdrehte die Augen.
„Ja, weil du ihr Geld gegeben hast. Denkst du etwa, dass das nicht einmal herauskommt?“
Tonks zuckte nur mit den Schultern und sprang auf.
„Wo willst du hin?“
„Ich gehe jetzt zu Kingsley!“
Kopfschüttelnd sah Severus seiner Frau nach. Er sollte schleunigst verschwinden bevor er noch für ihre Ideen verantwortlich gemacht wurde.
Aber das würde er nicht tun, nein. Er würde sie nicht einfach alleine lassen. Also raffte er sich auf und folgte seiner Frau eher langsam, aber zu mindestens überhaupt.
Tonks hatte nicht lange gebraucht, um Kingsley zu finden, er hielt sich wie immer in der Küche des Black Hauses auf und aß Schokolade.
Sie setzte sich ihm gegenüber und musterte besorgt seine finstere Miene.
„Hey“, sagte sie leise. Kingsley nahm noch ein Stück von der Schokolade, bevor er ihr antwortete.
„Weißt du, ich liebe sie total. Aber sie beachtet mich einfach nicht.“ Tonks hob die Augenbrauen.
Darin war sie inzwischen beinahe so gut wie ihr Mann.
„Von wem sprichst du, wenn ich fragen darf?“ Kingsley nahm sie zum ersten Mal richtig wahr, zumindest für einen Augenblick.
„Minerva.“, seufzte er auf und widmete sich wieder seiner Schokolade. Tonks musste an sich halten, um nicht loszulachen.
Minerva McGonagall?
Er war wirklich hoffnungslos. Obwohl, sie hatte ja früher auch nie gedacht, eines Tages mit Severus Snape verheiratet zu sein.
„Du solltest sie fragen, ob sie mit dir ausgehen will. Ich meine, wer würde das nicht wollen.“
Eigentlich war das eher als Scherz gemeint, aber an Kingsleys hoffnungsvollem Blick merkte sie, dass er dachte, dass sie es ernst meinte. Also machte sie einfach weiter. „Komm schon, was hast du zu verlieren?“ Ermunternd sah sie den geknickten Zauberer an.
„Du hast Recht!“ Kingsley stand auf und umarmte die völlig überraschte Tonks.
„Das werde ich machen, vielen Dank.“ Erst als er sicher aus der Küche verschwunden war, begann sie zu lachen. Richtig zu lachen.
Sie lag auf dem Boden, als Severus hereinkam. Er stellte keine Fragen, sondern half ihr auf und bugsierte sie wieder nach Hause.
Dort hatte sie genug Zeit sich zu beruhigen und als die Kinder wiederkamen, war sie völlig normal.
Was auch immer das heißen sollte. Sie begrüßte die beiden wie immer mit einer Umarmung. Teddy strampelte sich sofort frei und stürmte auf sein Zimmer. Verwirrt sah Tonks ihm hinterher.
„Was ist denn los?“ Eileen spuckte ihren Kaugummi in den Mülleimer, bevor sie antwortete.
„Victorie hat Schluss mit ihm gemacht. Sie sagte, dass sie das für kein Geld der Welt länger machen würde.“ Forschend sah sie ihre Mutter an, die verzweifelt nach einer guten Antwort suchte. Dies wurde ihr zum Glück mit dem Klingeln des Telefons erspart.
„Familie Snape?“, meldete sie sich.
„TONKS!!! ES HAT GEKLAPPT. WIR GEHEN MITEINANDER AUS.“ Tonks hielt den Hörer weiter von sich weg, bevor sie antwortete.
„Das ist ja großartig Kingsley. Ich freu mich für dich.“ Sie legte schnell auf, bevor er sie noch weiter durch das Telefon anschreien konnte.
Ihre Tochter wartete noch immer. Tonks ging seufzend zu ihr und setzte gerade an, als ihr Mann von oben herunter brüllte.
„Wo sind meine Hosen?“
„Neben der Mikrowelle, Schatz.“, antwortete sie. Sie wandte sich wieder Eileen zu, als Teddy die Treppe herunter kam. „Hey, Kleiner.“, begrüßte sie ihn vorsichtig, als er sich auch schon in ihre Arme warf. Überrascht umarmte sie ihren Sohn.
„Gott, wie schnulzig.“, kommentierte Eileen trocken und war damit ihrem Vater mal wieder sehr ähnlich. Besagter kam gerade die Treppe herunter und hielt erst mal inne, bei dem ungewohnten Bild.
Eileen ging zu ihrem Vater und warf sich ihm um den Hals. Überrumpelt erwiderte er die Umarmung.
Die Blicke der ratlosen Eltern trafen sich und sie zuckten gleichzeitig mit den Schultern.
Dann lächelte Tonks und formte mit den Lippen wieder die bekannten drei Worte.
„Könnt ihr nicht einmal damit aufhören?“, knurrte Eileen wütend, die es mal wieder irgendwie mitbekommen hatte. Schuldbewusst senkten die beiden die Köpfe und drückten ihre Kinder fester an sich.
Aber für später war etwas anderes geplant. Mal sehen, mit welcher Ausrede sie die Kinder diesmal aus dem Haus vertreiben würden.


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