
von Freaky-Angel
AN: Lieblingsszene... der kurze Wortwechsel zwischen Hermine und James... und das was unmittelbar danach kommt =)
Ich liebe James in diesem Kapitel einfach.
Musik zum Kapitel: Pocahontas Soundtrack - Listen With Your Heart II
Kapitel 10 - Aufbruch in die Vergangenheit I
Zwei Wochen waren vergangen seit Hermine Hogwarts fluchtartig verlassen hatte. Immernoch schneite es in London, doch nun war auch der letzte Hauch von Weihnachtsstimmung verschwunden und die Normalität kehrte zurück. Zumindest für alle anderen.
Am Abend hatte sie sich mit Draco, Blaise, Katie und Marcus Flint in der Küche des Grimmauld Places getroffen. Remus hatte ihr geschworen darauf zu achten, dass niemand von ihnen nach unten kam. Und auch alle hatten ihr versprechen gehalten. Auch an den Treffen an den folgenden Tagen. Es war zu einem Stillen Abkommen geworden, über das Hermine kein Wort mehr zu sprechen brauchte.
Es waren zwei endlos lange Wochen gewesen. Hermine war völlig in der Arbeit versunken. Vergessen konnte sie nichts. Immer wieder schlich sich der Streit mit Harry und Ron in ihre Träume. Sie war mehrfach unter Tränen wieder aufgewacht. Auch Dracos Traumlos-Trank hatte dabei nicht sehr viel gebracht.
Sie war nicht mehr dazu gekommen sich mit Sirius zu unterhalten. Die Abende hatte Hermine damit verbracht zu arbeiten. Ihre Mitbewohner hatten es sich währenddessen zum alltäglichen Ritual gemacht im Wohnzimmer zu sitzen und Schach zu spielen, zu lesen oder vielleicht sogar mal zu reden. Remus und Severus schienen sich sogar äußerst gut zu verstehen. Manchmal hatte es sich Hermine in einem Sessel, etwas abseits der Jungen, gemütlich gemacht um ihre Akten und anderen Dinge zu bearbeiten. Einfach nur, weil sie die bloße Anwesenheit der Jungen genoss.
Was Hermine am meisten beeindruckte, war die Tatsache, dass Sirius und Severus sich währned der gesamten letzten beiden Wochen nicht ein Mal gestritten hatten. Zwar hatten sie auch nicht miteinander gesprochen, doch die Ruhe die momentan herrschte, war sehr angenehm.
Am Samstagmorgen wurde Hermine von einem Geruch geweckt, denn sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr am frühen Morgen gerochen hatte. Es war ein berauschendes Gefühl und Wärme breitete sich in Hermine aus. Sie seuftzte und glaubte noch zu träumen, als sie mertke wie es im Raum heller wurde. Hermine schlug sehr langsam die Augenlider auf. Licht brannte über ihrem Kopf und versetzte den Raum in eine angenehme Atmosphäre. Sie blinzelte mehrmals und starrte an die Decke.
Plötzlich schreckte sie hoch. Es brannte Licht. Warum brannte Licht? Sie hatte es ausgemacht. Da war sie ganz sicher. Sie war nicht bei Licht eingschlafen.
„Immer langsam“, sagte eine sanfte Stimme, die Hermine sofort herumfahren ließ. Sie atmete ein wenig erleichtert auf, als sie Sirius erkannte, der vor ihrem Schreibtisch stand, auf dem er gerade ein Tablett abstellte.
Dann jedoch wurde sie ein wenig panisch. Sie sah sich im Raum um. Alles sah so aus, wie sie es von nachts noch in Erinnerung hatte, oder?
„Kein Grund zur Sorge. Ich habe mich nicht umgesehen. Rumtreiber-Ehrenwort“, erklärte Sirius grinsend und blickte sie nun direkt an.
Hermine schloss müde die Augen. Dann war ja alles in Ordnung. Sie ließ sich zurück in der Kissen fallen und wünschte sich einfach weiter zu schlafen. Sie hatte nicht viel Schlaf bekommen diese Nacht. Es konnten nicht mehr als drei oder vier Stunden gewesen sein, wenn überhaupt. Marcus, sie hatten sich alle darauf geeinigt sich beim Vornamen zu nennen, hatte sehr viel von den Vorkomnissen in Hogsmeade erzählt. Er und Blaise waren zu einer erneuten Untersuchung von Shacklebolt hingeschickt worden und sie hatten bis spät in die Nacht in der Küche gesessen.
Vielleicht würde es ja keiner merken. Sie würde sich einfach wieder umdrehen und weiterschlafen. Sirius würde bestimmt keinem erzählen, dass sie schon wach gewesen war. JA, das war doch eine sehr gute Idee.
„Nichts da, Hermine“, meldete sich dann Sirius zu Wort und ohne auf eine Reaktion von Hermine zu achten, hatte er ihr die Decke weggezogen. „Komm schon du Schlafmütze. Du musst aufstehen“, flöhtete er fröhlich zwischen seinen Lippen hervor und beobachtete sie belustigt.
Hermine stöhnte gequält auf und drehte sich auf den Bauch um. Sie vergrub ihr Gesicht in dem Kissen.
„Noch ein paar Minuten“, vernahm Sirius Hermines dumpfe Stimme durch das Kissen hinweg, doch er störte sich nicht an ihrem betteln und ging ohne weitere Vorwarnung auf das Zimmerfenster zu. Er schob die uralten roten Samtvorhänge zur Seite. An den Enden waren sie schon von Motten zerfressen worden. Dann öffnete er das Fenster.
Die eisige Morgenluft drang in den Raum. Es wurde ihr kalt und sie sprang hastig aus dem Bett.
„Merlin, mach das Fenster wieder zu, wenn du nicht willst, dass ich erfriere“, stieß sie aus und schob sich an Sirius vorbei um das Fenster wieder zu schließen. Draußen war es noch dunkel.
„Warum bist du schon wach?“, fragte Hermine gähnend und drehte sich langsam zu ihm um. „Ich kann mich daran erinnern, dass normalerweise du der Langschläfer von uns beiden warst.“
Sirius grinste sie breit an: „Daran kannst du dich noch erinnern?“, fragte er und verschrenkte die Arme vor der Brust. Hermine schnaubte. Was für eine Frage sollte das denn sein? Antwort gab sie ihm jedenfalls nicht.
„Ich habe dir Kaffee gemacht. Ich denke, er wird ein wenig wirkungsvoller sein, als Tee am Morgen. Du solltest ihn schnell trinken. Er ist noch heiß.“
„Kaffee?“, fragte Hermine und trat an den Schreibtisch mit dem Tablett, auf dem wahrhaftig eine dampfende Tasse Kaffee stand. „Wahrhaftig“, stieß sie entzückt aus. „Ich liebe Kaffee. Ich weiß schon gar nicht wann ich das letzte Mal Kaffee getrunken habe. Sonst gibt es immer nur Tee“, berichtete sie freudig und nahm ehrfürchtig die Tasse in die Hand. Die Tasse wärmte ihre Hände und ein befriedigtes Seuftzten drang über Hermines Lippen, als sie den ersten Schluck der schwarzen Flüssigkeit trank. „Er schmeckt fantastisch“, murmelte Hermine und klang ein wenig benommen. Sirius lächelte sie zufrieden an.
„Warum bist du schon wach?“, fragte Hermine erneut.
Sirius deutete mit einer knappen Handbewegung an ihren Wandkalender. Der 15. Januar war völlig schwarz. Hatte er sich doch in ihrem Zimmer umgesehen?
„Du hast gestern Morgen erwähnt, dass du schon sehr früh los willst!“, sagte Sirius langsam und blickte sie erwartungsvoll an, als würde sie ihm verraten, was sie vor hatte.
„All...allerdings!“, murmelte Hermine und trank einen weiteren Schluck. „Ich... werde heute den gesamten Tag nicht da sein. Draco wollte heute früh noch kurz vorbei schauen, aber heute Abend findet kein Treffen in der Küche statt.“
„Verrätst du mir, wo du hin willst?“
Hermine seuftzte laut auf und Sirius hob schon sofort abwehrend die Hände. Er schien zu wissen, wann er nicht weiter fragen durfte. Er erkannte die Grenzen zwischen ihnen sofort.
„Willst du noch was frühstücken? Remus ist auch schon wach. Er hat Toast gemacht. Du wirst doch wenigstens mit uns etwas essen, bevor du aufbrichst?“, fragte Sirius hoffnungsvoll und Hermine nickte langsam, schenkte ihm ein kurzes Lächeln und zog sich einen Morgenmantel über.
Gemeinsam betraten sie die Küche. Hermine hielt die Kaffeetasse immer noch in Händen, als sie sich zu Remus an den Tisch setzten.
„Guten Morgen, Hermine“, begrüßte Remus sie.
„Guten Morgen, Remus“, erwiederte Hermine und ließ sich auf einem Stuhl neben ihm nieder. Sirius setzte sich ihr gegenüber und verteilte Toast auf ihren Tellern. Hermine schenkte ihm ein dankendes Lächeln. Dann klingelte es an der Haustür. Hermine blickte verwundert auf. Es klingelte mehrmals, dann Sturm. Wie erstarrt saß Hermine auf ihrem Küchenstuhl, bis Remus meinte, dass es wohl keinen Zweck hätte die Türschelle zu ignorieren.
Hermine verließ die Küche und zog die Tür hinter sich zu. Mit langsamen Schritten trat sie auf die alte Eingangstür das Hauses zu und öffnete sie.
„Hermine!“ Ginny schob die Tür weiter auf und fiel ihrer Freundin Tränenüberströmt um den Hals. Noch völlig benommen nahm Hermine ihre aufgelöste Freundin in den Arm und hielt sie fest.
„Ginny!“, meinte sie langsam, als sie ihre Stimme wieder fand. „Ginny, was... was tust du hier?“
„Ich... bin bei Harry ausgezogen!“, erklärte sie fest und deutete auf die Koffer, die auf der Treppe standen. „Ich kann doch bei dir unterkommen? Bitte Mine, bei Luna ist kein Platz und meine Mutter würde diesen Weg gar nicht erst zulassen. Bitte Mine, ich kann im Augenblick nicht bei Harry wohnen!“ Sie erstarrte förmlich. Sie wollte hier wohnen? Ginny war vor Harry geflüchtet und wollte jetzt bei ihr einziehen?
Eine kalte Windböhe wehte Hermine ins Gesicht und ließ sie wach werden. Sie war nun alles andere als verschlafen und hatte jegliche Müdigkeit hinter sich gelassen. Das hier war eine Katastrophe. Ginny wollte hier wohnen! Die Koffer standen unten auf der Treppe und Sirius und Remus waren in der Küche. Ihr Leben war völlig am Ende. Was sollte sie jetzt tun? Wie sollte sie...
„Guten Morgen!“, rief eine Stimme die Treppe hinunter und Hermine wurde Kreidebleich. „Es schneit draußen. Findet ihr es nicht ein bisschen zu kalt, um die Tür offen stehen zu lassen?“ Laute Schritte waren zu hören.
„VERSCHWINDE SOFORT IN DEINEM ZIMMER!“, rief Hermine die Treppe empor und die Schritte verklangen.
„Was geht hier vor?“, fragte Ginny sofort und starrte Hermine an. „Wer zum Teufel...“
„Guten Morgen, Ginny!“, meinte nun eine weitere Stimme und die Küchentür wurde geöffnet. In Hermines Kopf schien alles durcheinander zu laufen. Ginny stand in der Haustür... James oben auf der Treppe, hoffentlich hatte Ginny die Stimme nicht erkannt, woher auch? Und jetzt ging die Küchentür auf? Sirius musste lebensmüde sein!
„Wie kommst du dazu dich hier...“ Voller Zorn und Wut wandte sie sich dem Türrahmen zu, als Draco Malfoy vor ihr stand und nichts weiter trug, als eine Pyjamahose. „Was...?“, doch Draco unterbrach sie.
„Guten Morgen, Ginny!“, wiederholte er seinen Gruß. „Im übrigen bin ich ganz und gar James' Meinung. So langsam wird es hier ziemlich kalt.“
„Was...was tust du denn hier?“ Ginny starrte Draco unverblühmt an und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie wartet auf eine Erklärung. Natürlich wartete sie auf eine Erklärung. Auf was sollte sie denn sonst warten? Sie tauchte hier auf um bei Hermine unter zu kommen und dann traf sie auf einen halbnackten Draco Malfoy in Hermines Flur. Und das obwohl Hermine ja noch mit Ron zusammen war. Das hier irgendwas gewaltig schief lief, war nicht nur Hermine klar.
„Ich wohne hier!“, erklärte Draco ruhig und zog die Küchentür hinter sich zu, während er langsam auf sie zu schritt.
„Du tust WAS?“ sowohl Ginny als auch Hermine schien es die Sprache zu verschlagen. Ginny starrte Hermine entsetzt an und trat einen Schritt von ihrer Freundin weg. Sollte Hermine wirklich mit Malfoy...? Ginny blickte ein wenig entsetzt zu Hermine.
„Ich wohne hier“, wiederholte Draco langsam und rieb sich über die Arme. So langsam fröstelte er.
„Seit wann?“, fragte Hermine und baute sich vor ihm auf, ohne darüber nach zudenken, dass sie sich ihr Grab nur noch viel tiefer schaufelte. Was sollte denn Ginny jetzt erst davon halten? Er stand wohl ziemlich eindeutig in seinem Outfit da. Und im nächsten Moment fragte sie sich, wo er überhaupt her kam und was Sirius und Remus wohl zu diesem Aufzug dachten.
„Seit heute. Ich wollte dir eigentlich schon gestern Abend sagen, dass ich gerne hier wohnen würde, aber du bist über deiner Arbeit eingeschlafen.“
„Und das soll ich euch glauben?“ Ginny starrte sie abwechselnd an und richtete dabei ihren Blick auf Dracos nackten Oberkörper. Natürlich glaubte sie ihnen nicht ein einziges Wort. Ginny war schließlich nicht blöd. Das hier war eine der skurrilsten Situationen, in denen sie je gelandet war. Abgesehen von ihren Plötzlichen Begegnungen mit Lily und Co in der Vergangenheit.
„Glaub es, oder tu es nicht, Ginny. Aber was hältst du davon, wenn wir erstmal deine Koffer rein holen, bevor sie ganz nass vom Schnee sind?“, fragte Draco und trat an den beiden jungen Frauen vorbei aus dem Haus auf die verschneite Treppe, um Ginnys Gepäck rein zu holen. Er musste wahnsinng sein. Hermine beobachtete, wie er ohne zu Zucken
„Wir sind Zauberer, Draco. Glaub bloß nicht, dass du mit dieser Ausrede durch kommst!“, erklärte die rothaarige.
„Weißt du was?“, fragte Draco. „Am besten setzt du dich hoch ins Wohnzimmer. Ich bringe deine Sachen hoch und Hermine holt Kaffee aus der Küche und dann reden wir ganz in Ruhe, einverstanden?“, fragte er und Ginny musterte ihn kurz.
„Im übrigen würde ich es bevorzugen, wenn ich mir noch was wärmeres anziehen dürfte.“ Draco zwinkerte Ginny zu. Er lachte leise und Ginny verdrehte die Augen, dann stieg sie die Treppen hinauf. Den Weg ins Wohnzimmer kannte sie auswendig.
Hermine schob hinter Draco die Haustür zu und starrte ihn an: „Was ist das hier für ein Auftritt?“
„Ich habe dir deinen schönen Arsch gerettet, also beschwer dich nicht!“, meinte er selbstgefällig und ging an ihr vorbei in die Küche. Ginnys Gepäck hatte er an der Treppe stehen gelassen. Hermine ging ihm nach. Sirius stand am Küchenfenster und drehte sich zu ihnen um, als sie den Raum betraten. Hatte er gerade gesagt...?
„Du willst mir den Arsch gerettet haben?“, fuhr Hermine Draco laut an. „Du hast ihr gerade gesagt, dass sie hier wohnen kann. Hältst du diese Idee für schlau?“
„Beruhig dich wieder!“, meinte Draco gelassen. Er ging zum Kamin, denn durch diesen war er angekommen und davor standen tatsächlich zwei große Koffer. Er wollte wirklich hier einziehen?
Hermine musste sich erstmal setzten und war Remus äußerst Dankbar dafür, dass er ihr eine Tasse Kaffee reichte.
„Ich wollte wirklich schon gestern mit dir reden, aber du bist nachdem Marcus und Blaise so lange geredet haben eingeschlafen. Dafür wollte ich dich nicht wieder wecken. Ich habe die anderen nach Hause geschickt und Black hat dich noch ins Bett getragen.“ Draco ging zu einem der Küchenstühle und nahm einen dicken Pullover von der Lehne. Er hatte ihn wohl ausgezogen, als er die Situation erkannt hatte. Er zog ihn sich über und blickte Hermine geradewegs an: „Ich habe mich gestern früh von Astoria getrennt.“
„Warum hast du mir das nicht gestern schon erzählt?“, fragte Hermine entsetzt. „Dray, ich...“
„Tut mir ja Leid, wenn ich euch unterbreche, aber vielleicht sollten wir uns erstmal mit dem rothaarigen Problem im Wohnzimmer beschäftigen, bevor wir über Malfoys Liebesprobleme diskutieren!“ Hermine wandte sich um. James stand in der Tür. Er hatte sich herunter geschlichen, sobald die Luft rein gewesen war.
„Ganz meiner Meinung!“, stimmte Sirius seinem besten Freund zu. „Wer ist sie?“
„Das ist unwich...“ - „Das ist Mrs. Potter!“
Stilles schweigen.
„Mrs... Potter?“ James starrte Draco an und Hermine war von ihrem Stuhl aufgesprungen.
„Hast du völlig den Verstand verloren? Wie kommst du dazu?“
„Willst du sie anlügen? Ich halte nicht viel davon zu lügen. Mein früheres Leben bestand nur aus Lügen. Und wenn sie hier unter einem Dach Leben werden sie wohl auch ein paar Dinge übereinander wissen wollen.“ Draco wich ihr gekonnt aus.
„Du willst es ihr sagen?“ Hermine erstarrte in ihre Bewegung.
„Sie ist deine beste Freundin, Hermine. Du vertraust ihr doch, oder etwa nicht...?“ Draco blickte sie fragend an. „Du vertaust doch mir?“ Hermine hatte das Gefühl einen Moment die Luft anhalten zu müssen. Ob sie ihm vertraute? Was war das für eine Frage? Nach allem was geschehen war, vertraute sie Draco Malfoy wahrscheinlich mehr als vielen anderen Menschen die sie kannte. Wie konnte er das in Frage stellen? Zweifelte er an ihrem Vertrauen? Hermine fehlten die Worte, doch die waren nicht nötig, denn Draco kam auf sie zu und schloss sie in die Arme.
„Dann nimm sie mit auf deine Reise“, flüsterte er ihr zu. „Nimm sie mit und erkläre es ihr. Sie versteht dich! Wenn du Angst hast... dann hol dir Lovegood zur Hilfe. Ihr hast du es doch erzählt? Und Ginny wird es genau so verstehen.“
Hermine atmete tief ein und löste die Umarmung. Hatte er Recht? War es vielleicht an der Zeit Ginny von ihrem größten Geheimnis zu erzählen? Das einzige Geheimnis, das jemals zwischen ihnen gestanden hatte? Bis vor kurzem hatte sie nur mit Harry, Ron und Draco darüber gesprochen und das war Jahre her. Vielleicht wurde es Zeit sich selber Klarheit zu schaffen und vielleicht war es wirklich Zeit dafür nocheinmal alles zu verarbeiten.
„Ich weiß, dass es vielleicht der falsche Zeitpunkt ist.“ Hermine blickte auf und zu Draco. „Aber du musst wieder damit anfangen uns zu vertrauen!“ Sie starrte ihn an.
„Ich vertraue euch, Dray. Ich vertraue euch mehr, als mir selber... Ihr...“ Sie blickte zwischen Sirius, Remus und James hin und her. „...Ihr seid mein größtes Geheimnis. Das einzige was jemals zwischen mir und den anderen stand. Wie könnte ich euch nicht vertrauen? Glaubt ihr ich... ich hätte Sirius erzählt, wer ich bin, wenn ich ihm nicht vertraut hätte? Der Abschied damals... könnt ihr euch nicht vorstellen, wie schwer es für mich war euch zurück zu lassen mit dem was in der Zukunft passiert? Mit dem wissen, was passiert? Glaubt ihr ich hätte all diesen Schmerz und das Leid zugelassen, wenn ich eine andere Wahl gehabt hätte? Mit allem, was ich euch erzähle vertraue ich euch ein Stück mehr von mir an.
Bist du der Meinung, ich hätte mich gegen Harry und Ron gestellt, wenn ich nicht an deine Unschuld glauben würde, Dray?“
„Niemand will dein Vertrauen anzweifeln, Hermine“, sagte Remus. „Wir machen uns bloß Sorgen, dass wir dir Schaden. Wenn du Mrs. Potter vertraust, dann solltest du es ihr erzählen. Ich bin sicher, dass du weißt, was du zu tun hast.“ Er lächelte ihr aufmunternd zu.
Hermine trat mit langsamen Schritten in Richtung des Fensters. Sirius stand nun unmittelbar neben ihr und er legte sanft eine Hand auf ihre Schulter.
„Ich vertraue Ginny. Und ich werde sie heute mitnehmen.“ Sie starrte aus dem Fenster. Die Schneeflocken fielen hinab, wie weiche Federn. Sie drehte sich halb zu Sirius um. „Und ich will, dass du mitkommst!“, erklärte sie. „Ich will dir zeigen, was passiert ist.“
„Und du hältst das für eine so kluge Idee?“, fragte Draco zweifelnd. „Er soll nichts wissen, aber du nimmst ihn mit?“
„Ich vertraue darauf, dass er den anderen nichts erzählt“, sagte Hermine und schenkte Sirius ein warmes Lächeln.
Draco seuftzte schwer. Hermine blickte ihn an und erkannte, dass er protestieren wollte, aber sich ihr dann doch nicht wiedersetzte.
„Ich quartiere mich dann mal oben ein. Wir sehen uns heute Abend?“ Hermine nickte langsam und Draco verließ die Küche.
„Na los“, meinte Hermine langsam. „Zieh dich warm an. Wir werden heute viel im Schnee unterwegs sein.“ Sirius kam ihr mit dem Gesicht sehr nahe und küsste sie sanft aufs Haar.
„Ich danke dir!“, hauchte er und verschwand ebenfalls nach oben.
„Ich kann euch nicht alle mitnehmen“, sagte sie an James und Remus gewandt. Doch während Remus nur eine wegwerfende Handbewegung machte, um ihr zu zeigen, dass es in Ordnung war, grinste James bis hinter beide Ohren.
„Ich danke dir ebenfalls, Jane-y.“ Hermine schaute James überrascht an und musste dann erkennen, dass er sich scheinbar über sie amüsierte. „Und zwar aus dem einfachen Grund, dass du dir meine Bitte zu Herzen genommen hast.“ Sie schaute noch verwirrter aus. James kam auf sie zu und sein Grinsen wurde mit jedem Schritt breiter. „Du kannst mir nich sagen, dass du nichts mehr für ihn empfindest. Das wäre gelogen!“ Er schaute sie herausfordernd an.
Hermine lächelte sanft: „Ich habe nicht das Gegenteil behauptet, James. Und wenn du auf dem neusten Stand wärst, dann würdest du auch wissen, dass ich ihm das gesagt habe.“ Nun war es Hermine die grinste. James starrte sie perplex an un Remus lachte warm.
„Wir sehen uns dann heute Abend“, sagte sie und verließ die Küche.
~°~
Als Hermine die Treppe hoch kam, stand Sirius schon fast völlig angezogen im Flur. Er war gerade dabei sich eine Kravatte umzubinden. Fein, säuberliche und gepflegt sah er aus. Nicht ein bisschen erinnerte Hermine an den verwahrslosten Mann, denn sie in ihrem dritten Schuljahr kennen gelernt hatte. Noch immer erschien Sirius ihr wie jener, den sie in Hogwarts zu Gesicht bekommen hatte. Seine Haare waren ein bisschen zerzaust, doch in Hermines Augen war er irgendwie, einfach, perfekt. Sie lief Feuerrot an und klammerte ihre Hand in das Treppengeländer. Wie sollte sie nur das alles hier überstehen?
„Hey“, lächelte Sirius ihr aufmunternd zu. Sein Grinsen wurde noch breiter und Hermine taumelte die letzten beiden Stufen nach oben. Sirius griff ihr unter die Arme und ohne es eigentlich zu wollen, klammerte sie sich an ihn, drückte ihren Kopf gegen seine Brust und hörte sein Herz durch das zugeknöpfte Hemd schlagen. Sie schloss die Augen und ließ alles um sie herum verschwinden, nur um seinen ruhigen und beruhigenden Herzschlag zu hören.
„Hermine...“
„Still!“, unterbrach sie ihn mit sanfter, aber eindeutiger Stimme. Sie wollte jetzt nicht reden. Nicht ein Wort. Jetzt wollte sie nur bei ihm sein. Sie konnte ganz genau fühlen, wie Sirius' Herz ein wenig schneller schlug, aber sie konnte nichts dagegen tun. Den Hermine ging es ganz genau so. Und Sirius legte ganz vorsichtig, nicht sicher, ob sie das wollte, seine Arme um sie und zog sie an sich.
Hermine kam es wie ein paar Ewigkeiten vor, wie sie so auf dem Flur in dieser Umarmung standen, doch es waren noch viel zu wenige, um das auszugleichen, was sie die letzten Jahre vermisst hatte.
„Ich halte es für das beste, wenn du schon zu Luna apparierst. Erzähl ihr, dass ich euch ein paar Dinge zeigen will und Ginny mitbringe, ja?“ Hermine löste sich nur ganz langsam von ihm und Sirius schien es alles andere als zu gefallen, als er sie wieder loslassen sollte.
„Du kommst bald nach?“, fragte er langsam nach und Hermine nickte schnell.
„Ich ziehe mich nur an und werde mit Ginny sofort nachkommen.“ Ohne dass sie sich dagegen wehren konnte, küsste er sie sanft auf die Stirn, dann zog er sich seine Jacke über und stieg die Treppen hinab.
~°~
Wenige Minuten später betrat Hermine, schon fertig eingehüllt in einen Umhang, das Wohnzimmer. Ginny stand am Fenster und blickte auf die verschneite Straße vorm Haus. Sie bemerkte Hermines Eintreten zunächst nicht. Kein Laut durchbrach die angenehme, aber irgendwie unruhige, Stille. Einzig das knisternde Holz im Kamin war zu hören.
„Ich werde dir alles erklären, Ginny“, sagte Hermine langsam und ganz plötzlich zuckte die Rothaarige zusammen und wandte sich zu ihr um.
„Wo willst du hin?“, fragte Ginny erschrocken und musterte Hermien eindringlich.
„Wir werden einen Ausflug machen. Aber erst müssen wir Luna abholen, denn sie wird mitkommen.“ Ginny starrte sie an. „Ihr seid meine besten Freundinnen und ich werde euch jetzt nach all den Jahren ein paar Dinge erklären, die ich euch längst hätte sagen müssen, Ginny.“
„Wovon bei Gryffindor sprichst du eigentlich?“
„Zieh dir deinen Mantel wieder an Ginny und komm einfach mit, okay? Ich vertraue dir, Gins. Kannst du mir genauso vertrauen?“ Hermine hielt ihr ihre Hand hin. Völlig überrascht blickte Ginny auf die Hand, kam dann mit langsamen Schritten näher und nahm ihre beste Freundin in den Arm.
„Wenn wir uns nicht gegenseitig vertrauen können, wem sollen wir denn dann vertrauen?“, fragte Ginny leise und Hermine schloss einen Moment die Augen. Hoffentlich würde Ginny das später auch noch sagen.
Ginny zog sich an. Gemeinsam gingen sie die Treppe wieder hinab und Ginny öffnete die Haustür. Hermine ging noch kurz zur Küchentür. Aus dem Raum drangen muntere Stimmen, die aber verstummten, als sie einen kurzen Blick hineinwarf und schon hatte sie die ungeteilte Aufmerksamkeit, der dort anwesenden drei Männer. Severus schien immer noch zu schlafen.
„Wir werden jetzt aufbrechen. Ich weiß noch nicht genau, wann wir zurück sein werden, aber macht euch keine Sorgen um uns, okay?“ Sie lächelte ihnen zu und James grinste sie ziemlich breit und unverschämt an.
Auf Hermines Gesicht stahl sich ebenfalls ein ziemlich breites Grinsen und sie blickte ihn nur tadelnd an: „Halte jetzt bloß deinen Mund“, warnte sie, doch James verfiel in ein lautes Lachen. Sie streckte ihm die Zunge raus und wandte sich zum gehen, doch Draco war vom Tisch aufgesprungen, schob sich mit Hermine aus der Küche und nahm sie in den Arm, ganz gleich, was Ginny dazu sagen würde.
„Hältst du es für die Richtige Idee Black mit zu nehmen?“, flüsterte er in ihr Ohr und hielt sie in der Umarmung fest, als sie sich lösen wollte, um die Frage nicht beantworten zu müssen. Sie schloss resignierend die Augen.
„Wir können nichts mehr daran ändern, ich habe ihn schon zu Luna vorgeschickt“, flüsterte Hermien leise, in der Hoffnung, dass Ginny nichts verstehen würde.
„Ich finde diese Idee sowas von unverantwortlich“, knurrte Draco auf und nun hatten sie doch Ginnys Aufmerksamkeit.
„Wie gut, dass du nicht mit den Konsequezen leben musst, sondern ich“, beschwort Hermine und schob Draco von sich. „Wir werden hoffentlich pünktlich zum Abendessen zurück sein. Tue mir den Gefallen und Sorge dafür, dass das Haus nachher noch steht und wenn Blaise zu früh kommt... naja kümmere dich darum...“ Draco nickte. Hermine seuftzte, wickelte sich einen scharlachroten Gryffindorschal um den Hals und verließ den Grimmauld Place. Noch ehe Ginny etwas sagen konnte, griff sie nach dessen Arm und apparierte.
Das Haus der Lovegoods lag im wunderschön weißen Winterzauber da. Der kalte Wind fegte ihnen ein wenig um die Ohren. Ginny wickelte sich zitternd in ihren Mantel und band sich den Schal enger um den Hals. Hermine warf die Kaputze über ihr braunes Haar und stapfte voraus durch den tiefen Schnee. Ginny blieb wohl zunächst erst wie angewurzelt stehen, dann folgte sie der Älteren nach.
„Hermine warte!“, rief Ginny laut und hastete ihr nach. „Nun bleib stehen! Das kannst du mit mir nicht machen, okay? Ich will eine vernünftige Antwort von dir. HERMINE!“, wütend packte Ginny Hermine am Ärmel ihres Umhanges und hielt sie fest.
„Hör zu Ginny, ich erkläre es dir, aber...“
„Nein, jetzt kein aber mehr! Ich bin nicht blöd, klar? Das versucht Ron mir schon die ganze Zeit einzureden, aber du bist meine beste Freundin und ich verlange eine ehrliche Antwort von dir!“
„Dann halt doch einfach den Mund und hör mir zu!“, fuhr Hermien sie barsch an. „Ich erkläre es dir, aber ganz sicher nicht hier draußen auf der Straße, wo neuerdings jeder Baum Ohren hat!“ Ginny starrte sie an. Sagte nichts.
Als sie beim Haus der Lovegoods ankamen, stand Luna schon in der offenen Haustür und erwartete sie. Sie legten ihrem Umhänge ab.
„Ich habe ein wenig Tee gemacht“, erklärte Luna, doch Ginny schwieg weiterhin beleidigt und ging ins Wohnzimmer.Sie konnten sich nicht lange aufhalten. Hermine wollte ihre zur Gewohnheit gewordene Reise heute erneut hinter sich bringen und mit drei Mitreisenden im Gepäck würde es mit den vielen Fragen die vermutlich fallen würden nicht gerade schneller gehen.
Als Hermine gefolgt von Luna den Raum betrat, saß Ginny bereits im Sessel mit einer Tasse Tee in der Hand. Luna setzte sich direkt aufs Sofa und schenkte sich ebenfalls Tee ein, doch Hermine blieb im Türrahmen stehen. Wo war Sirius eigentlich? Sie sah sich fragend um, doch Luna sagte nichts.
„Wo ist...?“
„Ich bin schon hier. Keine Sorge, vorerst verschwinde ich nicht so einfach. Ich war nur kurz im Bad. Luna sagte, dass wäre okay.“ - Es schepperte.
Ginnys Teetasse war auf den Bodenfliesen zerbrochen. Doch Sirius hatte plötzlich seinen Zauberstab in der Hand und Sekunden später hielt Ginny wieder ihre heile Tasse in den Händen. Im Raum herrschte unendlich Stille. Ginny starrte in Hermines Richtung, denn neben ihr war, wie aus dem nichts, Sirius aufgetaucht.
„Das kann nicht sein“, hauchte Ginny perplex. „Niemals. Das geht nicht. Du...du...bist Tod.“ Beim Klang des Worts Tod zuckten sowohl Hermine, als auch Sirius zusammen. Und Hermine biss sich auf der Lippe herum. Sirius, der ihre plötzliche Anspannung zu merken schien, ergriff ihre Hand und drückte sie.
„Das wusste ich bereits, Hermine.“ Er strich mit den Fingern über ihren Handrücken.
Hermine musterte Sirius einen Augenblick, als hätte sie Ginny völlig vergessen. Ihr Herz fühlte sich plötzlich so schwer an und sie verspürte Traurigkeit und Verzweiflung, wie in jenen Monaten, nach dem sie ihn verlassen hatte. Sie wirkte zerbrechlich und so verletzbar, so dass Sirius sich nicht zurückhalten konnte. Mochten Luna und Ginny sagen, was auch immer sie wollten. Er schloss sie in seine Arme und ohen irgendeine Vorwarnung, schluchzte sie plötzlich gegen seine Schulter und er hielt sie einfach nur fest. Bedingungslos. So wie er es immer getan hatte. Er verlangte nichts von ihr. Das hatte er niemals getan. Als sie damals gegangen war, vor drei Jahren, da hatte er sich nichts von ihr gewünscht, als dass sie bei ihm blieb. Aber er hatte es nicht von ihr verlangt. Er hatte ihre Entscheidung hingenommen, einzig alleine mit dem Gedanken und der Hoffung daran sie eines Tages wiederzusehen.
„Ich konnte es dir einfach nicht...“
„Ich weiß“, flüsterte er. Sirius küsste sanft ihr Haar und sie klammerte sich unter Tränen einfach an ihn.
„Kann mir vielleicht jetzt endlich mal jemand verraten, was hier eigentlich gespielt wird? Wie...wie kommt er hier her? Brauchtest du dazu das Haus, Hermine? Dazu? Nach allem was passiert ist? Nach allem was Harry...?“
„Du hast keine Ahnung, was ich die ganzen Jahre durchgemacht habe. Ich habe an seiner Seite gekämpft! Habe meine Eltern fortgeschickt und einfach alles was mir je etwas bedeutet hat hinter mir gelassen, um für ihn da zu sein und ihm beizustehen. Ich habe mir mein Leben nehmen lassen!“ Sie hatte sich aus Sirius Arm gelöst und war in einer Geschwindigkeit herumgewirbelt, mit der sie einer Antilope auf der Flucht, hätte Konkurenz machen können.
„Hermine!“, warnte Sirius, doch mit einem Mal riss sie ihre Hand von ihm los.
„Nein, nicht Hermine. Ich hatte meine Wahl, damals. Und wenn ich jetzt nach drei Jahren so über all das nachdenke, dann werde ich mir mit jedem Mal, dass ich darüber nachdenke immer sicherer, dass ich vielleicht doch falsch entschieden habe.“ Luna riss die Augen auf und ihr und Sirius stockte einen Moment der Atem.
„Ich glaube, ich wäre trotz allem was hätte passieren können und was passiert ist sehr viel glücklicher geworden, wenn ich bei dir geblieben wäre“, erklärte sie und drehte sich langsam zu ihm um. Er blickte sie an. Sein Blick war warm, aber sie konnte darauf keine Antwort lesen. Aber sie fühlte in gewisser Weise, dass er irgendwie glücklich mit dem war, was sie gerade gesagt hatte.
Doch sie wandte den Blick ab. Noch bevor Ginny die Chance bekam etwas zu sagen fuhr sie fort. „Im Sechsten Schuljahr bin ich unter sehr merkwüdigen Umständen in die Vergangenheit gereist. Ich besuchte Harrys Eltern und Sirius in ihrer Schulzeit in Hogwarts und... ich war mit Sirius zusammen.“ Sie warf ihm einen Blick zu, doch er schwieg weiterhin.
„Es stand immer zwischen uns, Ginny. Ich habe es all die Jahre keinem erzählt. Harry und Ron wissen auch nicht alles, aber ich war einfach nicht in der Lage darüber zu sprechen, doch... ich denke, dass es jetzt so langsam dafür an der Zeit ist. Und deswegen werde ich euch drei heute mitnehmen, Ginny. Ich will keine Geheimnisse mehr. Nicht vor euch drei!“
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel