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Fanfiction

Aus Vergangener Zeit - Kapitel 12 - Aufbruch in die Vergangenheit III

von Freaky-Angel

SOUNDTRACK: Damien Rice mit 9 Crimes

Kapitel 12 - Aufbruch in die Vergangenheit III


Nahe der Stadt Blackpool in der Grafschaft Lancashire lag Lytham St Annes. Das kleine Küstenstädchen war überschaubar und zu Viert schlenderten Hermine, Sirius, Ginny und Luna völlig unbeschwert die Strandpromende entlang. Es wehte ein kühler Wind und es hatte wieder begonnen zu schneien.
An einem kleinen Geschäft für Wollmützen und anderlei wärmenden Kleidungsstücken, wie beispielsweise den rosa-flauschigen Ohrenschützern blieben sie stehen. Sirius hatte an einem der Ständer ein Gryffindorrotes Paar Handschuhe entdeckt, auf dessen Handrücken ein Löwe eingestickt war und hatte sich sofort in dieses verliebt. Auch Luna begutachtete die Sachen ebenso interessiert.
Ginny jedoch blieb skeptisch und wandte sich verwundert an Hermine: „Das ist der Laden von einem Muggel?“, wollte sie wissen. Hermine lächelte und nickte. Sie lehnte sich mit dem Rücken an das Geländer, das Fußweg von der Straße trennte.
Hier fuhren nur wenige Autos. Der Autoverkehr wurde am Ende der Straße durch Absperrungen geregelt und ließ nur in außnahmefällen Autos hindurch. Hermine seuftzte. Der Schnee rieselte auf den Sand jenseits der Straße.
Sie blickte hinüber zu den Anderen. Sirius hüpfte gerade mit einer lila Bommelmütze und gepunkteten Ohrenschützern vor Luna herum und brachte damit auch Herminer zum Lachen, als sich die Ladentür quietschend öffnete. Im inneren hörte man eine kleine Glocke läuten. Sirius erschrack, riss sich die Sachen vom Kopf und hing sie rasch zurück, als eine Frau am Gehstock heraustrat. Sie trug einen Wollrock und dicke Wollsocken, die aus ihren Stiefeln heraus ragten und hatte über ihren Pullover einen dicken Mantel angezogen, der wohl etwas zu lang geraten war, den er schleifte hinter ihr her über den Boden. Die Kaputze ließ nur die Haarspitzen ihrer weißen langen Haares erahnen.
„Tut mir furchtbar Leid, Ma'm“, erklärte Sirius hastig und wurde rot.
„Entschuldigung angenommen. Sie haben mir überhaupt nicht erzählt, dass Sie Besuch mitbringen, Hermine. Ich hoffe der Kuchen reicht für alle!“

Mit einem warmen Lächeln trat Hermine der alten Dame entgegen und nahm die entgegengestreckte Hand zwischen ihre beiden Hände: „Es freut mich Sie wieder zu sehen, Mrs. Parker. Wenn ich einmal kurz vorstellen dürfte…“ Hermine hielt die Hand noch mit der einen Hand fest, mit der anderen zog sie Ginny zu sich. „…Mrs. Ginny Potter. Sie erinnern sich noch an James?“
„Ah ja natürlich. Sie erzählten mir ja bereits schon bei ihrem letzten Besuch von dieser liebreizenden Dame. Und Sie haben Recht. Feuerrote Haare, wie unsere liebe Lily damals.“ Mrs. Parker lächelte die etwas perplexe Ginny an.

„Dann hätten wir hier noch Luna Lovegood.“ Luna kam herüber.
„Es freut mich Sie kennen zu lernen, Mrs. Parker“, sagte sie mit ihrer Sing-Sang-Stimme und schüttelte ebenfalls die Hand der älteren Frau.
„Natürlich ich erinnere mich, mein Sohn brachte mir eine Zeit lang diese Zeitung mit, damit ich ein wenig an ihrer Welt teilhaben kann. Der Glitzer, nicht wahr?“
„Klitter, Ma´m. Mein Vater ist Herausgeber des Klitters.“

„Sehr interessant. Und wer ist der Junge Mann, Hermine? Wenn ich mich recht entsinne, dann hatte Mr. Weasley doch wohl ein paar rote Haare mehr?“
Hermines Wangen wurden etwas rot: „Nein Mrs. Parker. Ronald ist nicht hier. Ich habe Ihnen jemand anderes mitgebracht. Sie erinnerin sich doch noch an Mr….“
„- Black“, entfuhr es Mrs. Parker. „Sirius Black, eine Bekanntschaft fürs Leben. Wann hatte ich die Ehre? Oh, es muss 1989 gewesen sein.“
„1988, Ma´m. Und die Freude ist ganz meinerseits“, sagte Sirius.
„Ihr kennt euch?“, fragte Hermine.
„Oh ja, ich hatte die Ehre zu Liz´Geburtstag bei den Parkers eingeladen worden zu sein. Eine recht nette Teegesellschaft. Ich hatte die Ehre Mrs. Parker als meine Sitznachbarin zu haben.“
„Und der Nachmittag ist mir immer noch sehr prägend in Erinnerung geblieben, mein Junge.“ Lächelnd trat Sirius zu der älteren Damer herüber und bot ihr den Arm an, den sie dankend annahm. „Ich schlage vor, wir machen es uns als aller erstes einmal drinnen schön gemütlich. Trinken Sie ihren Tee noch immer gänzlich schwarz, Mr. Black?“
„Es ist alles beim alten geblieben!“, erklärte er lächelnd. Er drehte sie zu Hermine um und sein Blick war noch viel warmer und herzlicher, als sie ihn je in Erinnerung gehalten hatte. Ginny folgte ihnen aufgeregt nur Ginny zögerte kurz. Hermine blickte sie fragend an. Ginny zuckte mit den Schultern.

„Es ist komisch“, begann sie. „Sie hier…das hier…das ist alles ein Teil von dir und du hast es vorher mit keinem Wort erwähnt. Es ist als würde ich gerade einem völlig fremden Menschen begegnen. Wie konntest du… all die Jahre. Hermine, wir sind deine besten Freunde. Wieso hast du dir von uns nicht helfen lassen?“ Ginny trat auf Hermine zu und fing den Blick wieder ein, aus dem Hermine sich hatte lösen wollen.
„Ihr kennt sie nicht. Ihr wart nie dabei. Ich konnte das von Harry nicht verlangen. Und auch von dir nicht. Du hättest es niemals vor ihm geheim halten können. Aber ich denke ich hab das bisher gut hinbekommen, meinst du nicht? Vielleicht ist jetzt auch der Zeitpunkt abzuschließen. Du hast Lily und James gehört. Vielleicht ist es besser!“ Sie atmete schwer. An diesen Gedanken musste sie sich noch gewöhnen. Bisher hatte es immer ein nächstes Mal gegeben. Sie war auf diesen endgültigen Abschied nicht vorbereitet gewesen. Aber wann war man das schon? Das war man niemals.

„Hermine? Wo bleibt ihr denn?“ Luna steckte den Kopf durch die Tür und schaute hinaus zu den beiden. „Kommt schon rein, sonst hat Sirius den ganzen Kuchen alleine gegessen.“ Hermine lächelte.
Ginny lachte: „Dein Freund hat einen gesegneten Appetit, Hermine.“ Sie zwinkerte ihrer besten Freundin zu, dann ging Ginny vor. „Nein, warte Ginny. Wie meinst du das mit mein Freund? Ginny!“ Hermine lief ihr nach und hielt sie zurück. „Ginny!“, sagte sie ernst. „Ich…ich liebe deinen Bruder!“ Sie blickte Ginny beinahe verzweifelt an. Und diese Verzweiflung war ihr auch ins Gesicht geschrieben. Ginny blickte sie direkt an. Dann senkte sie den Blick.
„Schau ihn dir an, Hermine“, Ginny deutete in Richtung Sirius. „Sieh ihn dir genau an.“ Hermine folgte und seufzte dann. Ginny hob mit der Hand Hermines Kopf an und nickte: „Genau das! Ich erinnere mich an keinen einzigen Moment an dem du Ron je so angesehen hast.“ Hermine seufzte erneut. Eine einzelne Träne stahl sich ihre Wange hinunter.
„Ich hab ihm alles gegeben, was ich ihm geben konnte!“, flüsterte sie. Ginny lächelte: „Das weiß ich. Und ich liebe Ron auch, aber eben nicht so wie Harry.“ Hermine fehlten die Worte. Natürlich liebte Ginny ihren Bruder, was sollte… - „Ginny!“, sie nahm die Hand ihrer besten Freundin und drückte sie, dann schüttelte sie den Kopf: „Das hier kann nicht funktionieren.“ Sie blickte zu Sirius. „Das konnte nie funktionieren.“
„Aber Ron hat es mit Sicherheit nicht verdient, dass du ihn nur zur Zweitbesetzung auserkoren hast, Hermine.“ Ginny schaute sie ernst an. „Wir haben auch ein bisschen Glück verdient, Ginny. Nach allem was passiert ist haben wir es verdient!“ Ginny wandte sich ab, ohne ein Wort zu sagen. Hermine blieb perplex stehen. Was sollte das heißen? Dass sie kein Glück verdient hatte? Das hatte sie. Das stand doch wohl außer Frage.

In der hinteren Ecke des Wollgeschäftes stand ein rundes kleines Tischchen und war mit Tee und Kuchen gedeckt. Sirius aß bereits ein Stück vom Schokoladenkuchen und Mrs. Parker war damit beschäftigt Luna und Ginny aufzufüllen, als Hermine zu ihnen dazu trat. Es hatte sich seit ihrem letzten Besuch hier nichts verändert. Noch immer stand an einem Schreibtisch ein paar Meter von hier entfernt eine alte Nähmaschine und Strickzeug. Denn Mrs. Parker betrieb dieses Geschäft seit je her ganz nach Muggelart. Sie selbst besaß schließlich keine magischen Fähigkeiten.
„Mit 21 Jahren habe ich meinen Matthew geheiratet. Das ist schon eine sehr lange Zeit her und er hat mir auch bis nach der Hochzeit verschwiegen, dass seine ganze Familie aus Zauberern bestand. Zuvor konnte ich die Abneigung seiner Mutter nie ganz nachvollziehen, nun…das änderte sich dann. Ich hatte großen Respekt vor dieser Frau. Aber als unser erstes Kind dann ein kleiner Zauberer war…“ Mrs. Parker lächelte während sie erzählte. Sirius hatte sich direkt neben die alte Dame gesetzt. Er schien großes Gefallen an den Erzählungen zu haben. Hermine alleine kannte die Geschichte bisher und so schwieg sie. Auch wenn sie wusste, dass es kein sehr schönes Ende gab. Mr. und Mrs. Parker bekamen zwei Söhne. Ihr ältester verstarb sehr früh an den Drachenpoken und der andere Sohn bekam nur eine Tochter: Elizabeth. Ihr einziges Enkelkind, da ihre Mutter im Kindbett verstarb.
„Ein sehr aufgewecktes Mädchen. Ich war sehr glücklich darüber Sie an ihrer Seite zu wissen, Mr. Black!“ Sirius lächelte.
„Du warst mir Liz zusammen?“, fragte Ginny interessiert.
„Ich bin schon in Hogwarts zwei Mal mit ihr ausgegangen, bevor ich mich mit Jane Grang ausgegangen bin. Aber mir laufen die Frauen ja alle weg. Sie sind beide…“ Sirius brach ab.
„Beide was, Hermine?“, fragte nun Luna.

„Elizabeth ist im Herbst 1980 ums Leben gekommen“, erklärte Mrs. Parker. „Deswegen ist Hermine heute hier. Sie besucht alles was ihr von damals geblieben ist. Und da mein Sohn nicht mit ihr sprechen wollte…ich bin das einzige was von Liz übergeblieben ist. Und eigentlich hätte ich mir noch ein paar Urenkel gewünscht und nicht dass ich meine eigenen Enkelkinder überlebe.“ Sirius trank seinen heißen Tee und nur sein etwas zu lautes Schlürfen war zu hören. Sonst machte niemand ein Geräusch. Es war Totenstill.
„Und…und Jane? Ich verstehe nicht ganz…Sie ist auch tot?“, fragte Luna ein wenig verwirrt. „Nun sie haben sich beide selbst umgebracht“, versuchte Mrs. Parker zu erklären, doch Sirius ließ er das Wort nicht, er knallte seine Teetasse auf den Tisch zurück und schüttelte mit dem Kopf: „Nein das ist nicht wahr, Ma'm. Sie hat sich nicht selbst umgebracht!“
Hermine blickte Mrs. Parker verwirrt an: „Sie wussten es? Aber warum haben Sie mir nie gesagt, dass sie sich selbst...?“ - „Es ist keine sehr schöne Vorstellung wenn man ihr nahe gestanden hat. Sie war tot. Und du hast dich schon wegen so vielen anderen Dingen mit Schuldgefühlen gequält, Hermine. Ich wollte nicht deine Erinnerungen an Liz zerstören. Sie war ein so liebes Kind. Ich kann es manchmal selbst nicht ganz nachvollziehen…“
„Sie hat sich nicht selbst umgebracht!“, knurrte Sirius. „Es ist mir egal was Snape erzählt.“ - „Sirius, sie…wir wissen doch beide wie sie war…“
„Achja?“, bluffte er sie an. „Warst du dabei?“ Sie schluckte. „Hast du ihren leblosen kalten Körper aus dem Wasser getragen? Warst du dabei? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass du dabei gewesen bist. Aber eines kann ich dir sagen… ich erkenne diesen Zauber wenn er angewandt wurde. Und sie wurde umgebracht. Und du weißt auch von wem. Das wissen wir beide.“
„Mr. Black“, versuchte Mrs. Parker den aufgebrachten jungen Mann zu beruhigen, doch Sirius verlangte es danach sich mit Hermine zu streiten. Er war aufgestanden und lief durch die Kleiderständer hin und her.
„Ich hab es gesehen. Ich habe sie gesehen. Ich…ich war die ganze Zeit für sie da. Die ganze Zeit nachdem dieses Stinktier sie hat sitzen lassen und nach allem ist sie trotzdem zu ihm gerannt!“ Er fing an lauter zu werden. „Ich hab versucht ihr alles zu geben. Wirklich alles.“ Er sank auf dem Schreibtisch nieder und blickte dann Mrs. Parker an. Sein Gesicht war so ehrlich und er zerriss sich selbst innerlich: „Ich wollte sie doch lieben“, stieß er aus. „Ich wollte doch nichts anderes, Jane!“ Hermine seufzte. Sie kam zu ihm hinüber und kniete sich neben den Stuhl, nahm sein Gesicht zwischen die Hände. Er hatte begonnen zu weinen. Sie strich die Tränen mit den Fingern beiseite und fing seinen Blick ein: „Ich weiß ganz genau was du wolltest“, flüsterte sie. „Ich habe ganz genau dasselbe versucht.“ Sie senkte den Blick und schnappte selbst nach Luft. „Weißt du sie hat dich wirklich geliebt. Vermutlich sogar mehr als Severus, aber sie… Sie hat es einfach gewusst. Gewusst, dass du es nur versucht hast, verstehst du?“ Hermine räusperte sich, da sie mit ihrer eigenen Stimme rang. „Und Severus…er hätte auch alles für sie getan… sie…Sirius…sie hatte sich nur auf die falsche Seite geschlagen…“ Sirius zuckte zusammen. Er schreckte aus seiner wie paralysierten Starre und schüttelte mit dem Kopf: „Was redest du für einen Unsinn?“
„Ich kann dir nicht sagen, was genau da passiert ist, Sirius. Aber ich denke Severus wollte sie nur schützen. Sie hatte einen Weg eingeschlagen, der zu gefährlich für sie geworden ist.“ Er schüttelte mit dem Kopf und stand von dem Stuhl auf. „Das kann nicht sein, Jane. Sie…das würde sie doch niemals tun. Liz würde niemals.“
„Mr. Black“, Mrs. Parker hatte ihre Stimme erhoben und erhielt seine Aufmerksamkeit. Es gäbe da einen Brief den sie vielleicht lesen möchten. Ich werde ihn Ihnen heraussuchen. Aber für den Anfang sollten Sie Hermine Glauben schenken. Meine Enkeltochter war ein sehr gutes Kind, aber es gab wohl Dinge die sie irgendwann so weit getrieben haben anderen nur noch wehtun zu wollen. Das ist der Grund warum mein Sohn nicht über sie sprechen möchte. Es schmerzte ihn zu sehr zu sehen, dass sie dieses Zeichen auf ihrem Arm trug…“
„Sie…“ - „Sie war verzweifelt“, erklärte Hermine. „Sie liebte dich. Und deswegen hat Severus sie fallen gelassen. Und sie glaubte… er würde sie damit…“ - „Ich wusste es“, knurrte er. „Ohne Snape…“ - „SIRIUS!“, fehlte Hermine. „Es war IHRE Entscheidung. IHRE ganz allein. Du hast Recht. Sie hatten diesen Streit. Aber er hätte sie mit Sicherheit niemals angerührt. Er wollte nur, dass sie sich selbst schützte. Es gab damals nichts was ihm mehr am Herzen lag.“ „Woher weißt du das so genau?“, fragte Sirius tonlos.
„Ich hab ihn gefragt“, sagte Hermine. „Ich habe Severus danach gefragt, als ich einmal die Chance dazu hatte. Er hat ungern über diesen Tag gesprochen, aber es war ihm damals nichts wichtiger, als sie vor diesem Fehler zu retten. Er wusste ja nicht, dass es schon zu spät war. Und danach…ich wusste nicht dass sie sich umgebracht hat weil… er sie noch immer abgelehnt hat. Sie muss so verzweifelt gewesen sein.“ Hermine senkte den Blick. „Er dachte durch die Ablehnung würde sie zu dir zurückkommen. Woher sollte er denn wissen, dass sie…“ Hermine brach im Satz ab. Bisher hatte Hermine immer gedacht Liz wäre kurz darauf umgekommen. Bis Severus vor einigen Tagen in ihrem Wohnzimmer gesagt hatte, Liz hätte sich selbst umgebracht, hatte sie es nicht gewusst.
„Und sie haben es die ganze Zeit gewusst?“, fragte Hermine dann Mrs. Parker.
Die alte Dame seufzte und zuckte mit den Schultern: „Ich bekam ihren Abschiedsbrief und mein Sohn brachte mir die Kartons aus ihrer Wohnung. Ich habe mir irgendwann in all diesen Jahren die Zeit genommen ihre Tagebücher zu lesen. Sie war so klug. Und am Ende war sie so verzweifelt. Meine Lizzi wollte immer nur, dass man sie liebt. Aber sie konnte es nicht ertragen, dass sie immer nur die Zweite Wahl sein würde, Mr. Black. Vielleicht konnte Mr. Snape ihr nicht mehr geben. Aber das wäre für sie in Ordnung gewesen. Denn Mr. Snape war eben auch nur…zweite Wahl.“ Die alte Dame kämpfte mit den Tränen. Und Sirius konnte sie nicht mehr angucken. Er war dabei den Laden direkt zu verlassen. Wie konnte er es wagen dieser Frau unter die Augen zu treten, wenn er doch Schuld am Tod ihrer Enkeltochter…
„Mr. Black!“, rief Mrs. Parker ihm nach. „Mr. Black, es war niemals ihre Schuld.“ Die alte Frau war aufgestanden und Sirius drehte sich langsam um. „Mein Junge“, sagte sie. „Ich wollte doch niemals dass sie unter dieser Wahrheit leiden.“ Sie kam näher und nahm den völlig aufgelösten Sirius in den Arm. Hermine hingegen ließ sich zwischen Ginny und Luna auf dem Sofa fallen und atmete tief ein und aus.
„Wisst ihr was ich jetzt gebrauchen könnte?“, fragte Luna. Die beiden anderen Mädchen blickten die Blonde an: „Einen Feuerwhisky.“

~~~

Zwei Stunden später saßen sie in Schottland in einem Pub. Es war ein Muggelpub, der von einem Zauberer geführt wurde. Von diesem Ort wussten jedoch nur sehr wenige und so fühlten sie sich hier recht sicher. Auch wenn Sirius dabei war würden ihn wohl nur wenige erkennen und da weder Ron, noch Harry noch sonst irgendwer den Hermine, Ginny und Luna kannten diesen Ort kannten, erwarteten sie hier auch keine ungebetenen Überraschungen.
Sie bestellten Feuerwhisky und hockten zu dritt in einer Ecke. Sirius saß mit deinem Honigmet am Fenster und starrte in den Schnee.
„Ich denke, er steht nur etwas unter Schock. Aber er verkraftete das schon. Nach allem was wir heute gesehen habe… Er ist stark genug, Mine“, versuchte Luna sie zu beruhigen. „Da brauchst du dir glaube ich keine Gedanken zu machen.“ Luna streichelte Hermine über den Rücken. Diese hing an ihrem zweiten Whiskyglas und beobachtete Sirius quer durch den Raum. Seine Haare waren völlig zerzaust und ein Blick so leer. Er war ziemlich fertig mit den Nerven.
„Aber ich glaube, so ganz habe ich das jetzt doch noch nicht verstanden“, murmelte dann Ginny. „Ich wollte ja eben nichts sagen. Ihr ward alle so miteinander beschäftigt. Da wollte ich mich nicht einmischen.“ Hermine sah sie fragend an: „Was genau meinst du?“
„Nun…was wusstest du jetzt? Und was nicht? Und was meinte Mrs. Parker mit diesem ganzen zweite Wahl Gerede?“
„Nun, zu ihrer Schulzeit war Liz schon in Sirius verliebt. Sie ist schon vor Jane mit ihm ausgegangen, aber als Sirius dann mit Jane zusammen kam hat sie Severus entdeckt.“
„Stopp!“, unterbrach Ginny. „Können wir ihn Snape nennen? Mich macht das echt fertig wenn wir ihn beim Vornamen nennen. Ich konnte ihn nie leiden. Und er war unser Lehrer. Es fühlt sich falsch an.“ „In Ordnung, Gins“, nickte Hermine knapp. „Aber du solltest auch verstehen, dass es sich für mich falsch anfühlt in nur Snape zu nennen. Als ich dort war…in der Vergangenheit. Ich mochte ihn damals wirklich ganz gut leiden. Er war anders. Ich denke wir hätten ihn alle sehr viel lieber gemocht, aber er hatte schon damals diese ekelige Art anderen so kalt gegenüber zu treten.“ Sie hielt einen Moment inne.
„Nun falls ihr euch an das erinnert was Harry gesagt hat. Snape hat Lily Potter geliebt. Aber er muss wohl irgendwann auch kapiert haben, dass Lily sich für James entschieden hatte und dass sie wirklich glücklich war. Also ging er mit Liz aus. Anfangs vielleicht nur, weil er glaubte Lily würde erkennen, dass er ein besserer Mensch war. Aber dann muss er erkannt haben, dass auch Liz für ihn nicht das empfand, was sie eigentlich empfinden sollten um zu heiraten. Das meinte Mrs. Parker mit der zweiten Wahl. Sie hatten sich für einander entschieden, weil ihre erste Wahl sie nicht wollte. Zumindest nicht so wie sie es wollten. Nachdem Jane sich selbst umgebracht hatte, dachte Snape wohl, dass Liz eine Chance bei Sirius hat und hat sie freigegeben. Sie hat es versucht, aber das was Sirius ihr geben wollte, reichte Liz nicht. Und Liz wollte dass Snape und sie zusammen glücklich werden konnten. Sie wollte es so sehr, dass sie dachte wenn sie sich auch auf die Seite von Riddle schlägt würde Snape sie zurücknehmen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass Snape alles tun würde, damit sie diesen Schritt nicht tat. Als er ihr das sagte, war es dann aber zu spät. Und da Liz nun weder Snape haben konnte, noch mit einem Mal auf dem Arm zu Sirius zurück konnte… hat sie sich wohl umgebracht.“ Hermine blickte Luna und Ginny an. „Ich wünschte ich wäre nicht Schuld daran.“

„Jetzt fängst du auch noch damit an“, erklärte Luna genervt. „Daran haben weder Snape, noch Sirius, noch du Schuld. Es ist tragisch, Ja! Aber niemand kann etwas dafür, dass sie so einsam war. Ihr seid euch alle zum falschen Zeitpunkt über den Weg gelaufen. Vielleicht hätte Liz auch vom Hut nach Slytherin eingeteilt werden können. Da wäre sie vielleicht mit Snape glücklich geworden. Willst du jetzt den Sprechenden Hut dafür verantwortlich machen, dass er sie nach Gryffindor eingeteilt hat? Einen Schuldigen findet man immer. Aber IHR habt sie nicht umgebracht. Das hat sie ganz alleine selbst getan!“ Ginny klopfte Luna auf die Schulter: „Das hast du ganz toll gesagt, Schnucki.“ Luna streckte Ginny die Zunge heraus. Sie hasste diesen Spitznamen. Hermine nippte an ihrem Glas.
„Wenn er mich vergessen hätte, wäre er mit Liz glücklich geworden“, überlegte sie.
„Und spätestens wenn er ihre Töchter Jane und Hermine getauft hätte, hätte sie die Scheidung eingereicht. Er liebt dich eben.“ Luna lächelte: „Das ist doch nicht verboten.“
„Natürlich ist es das. Wie stellst du dir das denn vor? Er ist tot, verstehst du? Ich meine…wenn er noch leben würde…“ Hermine hielt kurz inne. „Ich glaube, wenn er noch leben würde, wäre mir der Altersunterschied und das alles völlig egal. Aber… er ist gestorben, kurz bevor ich ihn so kennengelernt habe. Und er wird zurück in seine Zeit müssen. Er fehlt dort sonst an seinem Platz. Er muss Harry irgendwann die Hoffnung auf ein besseres Leben geben und uns dann…“
„Uns dann was?“, fragten die beiden.
„Oh mein Gott, glaubt ihr er ist damals deswegen in Ministerium gekommen?“, Hermine klang verzweifelt. Ginny verdrehte die Augen: „Selbst wenn? Er wäre auch so gekommen. Er wollte aus diesem alten Haus raus und er liebte Harry wie einen eigenen Sohn.“
„Weil er nicht die Chance bekommen hat eigene Kinder…“ - „ES REICHT JETZT!“, knurrte Luna genervt. „Wir brauchen jetzt nicht noch etliche Was-wäre-wenn-Szenarien. Davon hatte ich für heute Abend zu genüge. Wir müssen da jetzt einen Schlussstrich ziehen. Sonst wirst du deines Lebens nicht mehr Glücklich, Hermine.“
„Und das habe ich verdient?“, fragte sie zaghaft.
„Natürlich hast du das. Das haben wir alle. Zweifelst du dran?“, wollte Ginny wissen. Hermine wusste es selbst nicht genau. Aber eines wusste sie jetzt genau.

„Ich werde mit Ron sprechen“, versprach sie Ginny. Die rothaarige lächelte. „Es wäre nicht fair ihn nur zweite Wahl sein zu lassen!“, nickte Hermine. Ginny drückte ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange: „Tapferes Mädchen. Du wirst ihm wohl Wehtun, aber Glaube mir er wird es überleben. Er wird es nicht verstehen, aber er wird dir irgendwann Dankbar dafür sein, Mine. Notfalls helfe ich seinem Liebesleben selbst auf die Sprünge!“ Hermine blickte Ginny komisch an: „Hast du etwa schon wen im Auge?“, fragte sie verwundert.
„Eifersüchtig?“, grinste Ginny. Hermine lief ein wenig rot an. Ginny grinste noch breiter. „Wen?“, harkte Hermine hastig nach. Luna schien überhaupt nicht zuzuhören und bekam dementsprechend auch nicht mit, dass Ginny in Lunas Richtung schielte. Hermine riss die Augen auf: „Was?“ Sie begann ein wenig zu lachen. „Meinst du das ernst?“
„Ach naja…ich habe mir immer gewünscht, dass Luna Fred heiratet, aber das geht ja nicht mehr…“
„Was redet ihr denn da für einen Blödsinn?“, fragte Luna nun.
„Luna und Fred?“, fragte Hermine.
„Ich hätte dich gern zur Schwester“, gab Ginny zu. „Ich bin das einzige Mädchen in der Familie. Ich hätte gerne mehr mit einer Schwester. Naja Fleur ist nicht gerade so meine Idealvorstellung einer Schwester und Angelina ist wirklich gut für George… aber ihr zwei würdet zwei super Schwestern abgeben“, gestand die jüngste Weasley.
„Och Gins!“, murmelte Hermine und knuddelte ihre Freundin. „Wir haben dich auch so super lieb, Ginny“, erklärte Luna. „Obwohl Fred wirklich süß war…“, überlegte sie.

Hermine glaubte nun in der falschen Welt angekommen zu sein. Ginny schien das echt ernst zu meinen. Wann bei Merlin hatte sie am heutigen Tag die Zeit gehabt über so etwas nachzudenken? Sie selbst hatte schließlich keine einzige freie Minute gehabt. Sie hatte den ganzen Tag damit verbracht ihre Vergangenheit zum Leben zu erwecken. Dabei hatten sie alle Recht. Es musste ein Ende haben. Es war nur sehr schwer, wenn ein Teil davon im Grimmauld Place saß und darauf wartete dass sie nach Hause kam. Und jetzt saß auch noch Malfoy dort. Als hätte Ginny ihre Gedanken gelesen sprach sie Hermine auch prompt darauf an.
„Du hast aber nichts mit Malfoy, oder?“
Hermine begann zu husten. Sie hatte sich an ihrem Whisky verschluckt und begann dann zu lachen: „Was?“
„Na er wohnt jetzt bei dir?“, fragte Luna
„Greengras hat ihn rausgeworfen. Ich konnte diese komische Barbiepuppe noch nie leiden.“
„Was ist eine Barbiepuppe?“ Sie wandten ihre Köpfe um. Sirius stand vor ihrem Tisch.
„Oh so ein Muggelspielzeug für Mädchen. Nichts Wichtiges. Alles okay bei dir?“, fragte sie.
„Der Hund wird sich draußen im Schnee einen Moment die Beine vertreten, wenn das Recht ist? Ich bin bald zurück.“ Hermine sah ihn an und nickte. Das brauchte er jetzt. Er wandte sich umgehend von ihnen ab. Ginny sah Hermine überrascht an: „Hältst du das nicht für ein wenig gefährlich?“
„Er braucht das jetzt“, wiederholte sie ihren Gedankengang. „Und wir werden ihm folgen.“ Sie trank den letzten Schluck Whisky und stand auf. Sie ging zur Bedienung und zahlte. Draußen vor der Tür trafen sie sich eingelullt in ihre Umhänge wieder.

„Wir gehen jetzt. Ich richte mich ein und schau mal was Malfoy mir noch so interessantes zu erzählen hat und Luna wird mich begleiten. Ich möchte außerdem die Bekanntschaft mit meinem Schwiegervater machen“, Ginny zwinkerte ihr zu. Hermine seufzte. Das würde mit Sicherheit ein Spaß werden. Aber sie wollte unmöglich ohne Sirius gehen. „Dann sehen wir uns nachher?“, Sie blickte Luna fragend an. „Das sehen wir dann. Kommt ganz darauf an, wie viel Zeit unser Schnuffelchen braucht.“ Luna zwinkerte ihr zu.
„Lass ihm Zeit“, flüsterte Ginny. „Lass euch Zeit“, fügte sie hinzu. Dann ergriff Luna Ginnys Hand und die beiden waren verschwunden.

Hermine stand alleine Mitten im Schneebedeckten Gelände. Dann machte sie sich auf die Suche nach Sirius und hielt Ausschau nach einem schwarzen Hund. Sie verfolgte die Fußabdrücke und musste dann erkennen dass ganz plötzlich mitten im Schnee die Spur endete. Er war weg? Panik ergriff sie. Wohin war er? Was war hier passiert? Hatte ihn jemand mitgenommen? War er selbst appariert? Hatte man ihn erkannt? Panisch blickte sie von links nach rechts und wusste schon nicht mehr ein und aus, da hörte sie seine Stimme.
„Ich bin hier, Hermine!“ Wenige Meter von ihr Entfernt stand er und beobachtete sie. Sein schwarzes Haar wehte durch den Wind und zerzaust sich noch mehr. Der Umhang wärmte ihn, auch wenn man ihm ansah, dass er auf den kalten Wind gut hätte verzichten können. Sie kam langsam zu ihr herüber und zog sich dabei ihre Handschuhe an. Sie ergriff seinen Arm und führte ihn weg von dem Pub hier im irgendwo. Einfach nur ein Stück die Straße hinunter.
„Ich wollte nicht mir dir streiten“, erklärte sie offen. „Aber du tust Severus unrecht wenn du…“
„Ich möchte jetzt nicht über Severus reden, Hermine“, gestand er und blieb stehen. „In meinem Leben dreht sich für meinen Geschmack viel zu viel um diesen Kerl. Ich möchte nicht, dass er jetzt noch weiter in meinem Kopf herum spukt, wo ich ihn gerade aus meinen Gedanken gedrängt hatte.“ Sie nickte und verstand seine Bitte. Sie verstanden sich immer. Es war die ganze Zeit so gewesen. In den ganzen wenigen Monaten die sie gehabt hatten, waren sie sich fast immer einig gewesen. Streit lag ihnen am Ende fremd.
„Ich mochte Liz wirklich sehr“, sprach er leise. „Ich wollte nur dass sie glücklich ist!“ Sie nickte abermals. „Nachdem du…also ich meine nachdem Jane vom Turm gesprungen ist. Es hat mich zerrissen. Der letzte Moment als wir alleine waren. Es war so grausam du kannst es dir nicht vorstellen. Du warst da. In diesem allerletzten Moment und dann warst du fort. Ich meine Jane…sie…sie stand vor mir, aber sie war so verwirrt. Sie sagte, sie müsse jetzt etwas erledigen. Etwas erledigen! Du hast mich geküsst und das letzte was du danach getan hast ist vom Turm zu spring. Von ganz weit dort oben. Du warst sofort tot. Sofort. Und dein Gesicht… da…da war keins mehr. Durch den Sturz war da kein Gesicht mehr zu erkennen.“ Er schnappte nach Luft und wandte sich ab. Er wollte jetzt Reden und nicht weinen. Und trotzdem stiegen ihm bei dieser Erinnerung Tränen in die Augen.

„Sie waren für mich da“, hauchte er. „Alle zusammen. Selbst Snape sagte mir wie Leid es ihm täte. Und irgendwann… da war Liz da. Nach unserem Abschluss war da Liz und ich wollte dass sie bei mir bleibt. Ich wollte sie lieben, aber…ich hab erst nach ihrem Tod begriffen, dass ich nur dich will.“ Er sah sie an. „Ich wollte nie jemand anderes.“ Er kam wieder einen Schritt näher. „Und dann taucht da plötzlich Malfoy auf und dieser Rothaarige. Und ihr erzählt mir, dass Liz sich selbst...weil…“, Er brach ab. Er konnte nicht mehr.
Hermine stand nun direkt vor ihm und ergriff seine Hände. Selbst durch die Handschuhe konnte sie spüren, dass sie vor Kälte eiskalt waren. Sie lehnte sich an ihn und drückte ihren Kopf an seine Brust.
„Ich hab es auch versucht. Noch bevor ich das letzte Mal zurück kam wusste ich, dass Ron da sein würde. Ron war immer da. Und er hatte eigentlich Besseres verdient, aber wir waren glücklich. Er ist tollpatschig und alles andere als du, aber ich wollte für ihn da sein und ihn lieben. Und bis vor ein paar Tagen hat es sehr gut geklappt nur…“ Sie schüttelte mit dem Kopf. „Es gibt niemand anderen bei dem ich mehr sein möchte als bei dir.“ Er versuchte zu lächeln und trotzdem stahlen sich über ihrer beiden Wangen nur Tränen.
„Und wir wissen beide ziemlich genau, warum das nicht geht“, nickte er abwesend. Und sie wünschte sich in einen andere Zeit, einen anderen Raum. Sie sah ihn an und strich dann mit der Hand über seine Wange, wischte die Tränen beiseite und trat noch näher an ihn heran. Sie spürte seinen Atem an ihrem Ohr, als sie ihn in den Arm nahm und fest an sich drückte.
„Jane-y“, flüsterte er wie benommen. Da war sofort wieder jene Gänsehaut von damals. Sie begann zu zittern und löste sich dann von ihm. Er hatte noch immer die Augen geschlossen, als sie sich an ihn lehnte und ihre Lippen gegen seine presste. Es war zunächst nur dieser Hauch einer Berührung. Doch es war als würden durch seinen Verstand blitze jagen. Er griff in ihren Nacken und ließ seine Hände durch ihr weiches, lockiges Haar gleiten, während er sich an diesen Kuss klammerte und sie direkt erneut küsste, als sie sich auch nur einen Millimeter von ihm entfernen wollte. Immer und immer wieder trafen ihre Lippen aufeinander und er ließ erst von ihr ab, als sie zu ersticken drohte. Er küsste ihre Wange bis hin zu ihrem Ohr weiter, während sie nach Luft schnappte. Sie presste sich an ihn küsste ihn dann erneut.
„Ich liebe dich, Sirius Black“, flüsterte sie und er lächelte.


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