Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Marauderisches Halloween Desaster - Marauderisches Halloween Desaster

von LasVegas

Viel Spaß!


„Potter, wenn Sie sich dieses Jahr wieder etwas ausdenken, dass dazu führt, dass sechs! Ich wiederhole, sechs! Schüler in den Krankenflügel eingewiesen werden, hat das für Sie Konsequenzen! Und ich spreche hier nicht vom Pokale Polieren!“, James schaute nach rechts, wo Sirius mit einer alten, zerfledderten Feder gelangweilt auf dem Tisch kritzelte. Es kratzte unangenehm, doch die Professorin schien es vorerst zu ignorieren, als hätte sie wichtigere Dinge zu sagen.
„Professor.“, murmelte James mit einem Blick auf die Uhr. Es war Essenszeit! „Dafür behalten Sie uns nach dem Unterricht länger da?“ Sirius ließ lediglich ein kleines Lächeln aufblitzen, glotzte jedoch weiter stumm und starr auf seine Feder.
„Ja! Dafür behalte ich Sie länger da! Wenn ich an letztes Jahr denke, wird mir immer noch schlecht…“, knurrte die Hauslehrerin ihn an.
„Ich gebe zu, der Kuchen war übertrieben.“, sagte James Schultern zuckend.
„DER KUCHEN?!“, brüllte die Professorin ihn an.
„Und das Glasauge in Heather Burlington's Kelch auch…“, räumte er ein.
„KEINE Streiche dieses Jahr!“
„Ja.“, murmelte James.
„Ich hoffe für Sie, dass Sie sich daran halten! Ich werde ein Auge auf Sie haben. Alle vier!“, adressierte sie auch den abwesenden Peter. James nickte und schaute zu Remus auf seiner anderen Seite, der unschuldig auf seine Finger sah. In Wahrheit aber überlegte er allerdings, wie sie es schaffen sollten, das Ganze vor der Professorin zu verheimlichen, bis es tatsächlich zur Durchführung des Streiches kam.
„Können wir dann gehen?“, fragte Sirius hoffnungsvoll, dem bereits der Magen knurrte.
„Sobald sie den Tisch saubergemacht haben. Auf Muggelart!“, fuhr ihn die Professorin an und Sirius seufzte tief.
„Wir halten dir einen Platz frei, Pad.“, versprach James und verschwand mit Remus aus der Tür. „Was meinst du?“
„Schwierig, aber machbar.“, lautete Remus' Evaluation des Problems.
„McG will ein Auge auf uns haben. Das hat uns gerade noch gefehlt.“
„Ist aber nicht gerade verwunderlich.“, sagte Remus und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
„Na ja…“
„Immerhin sind unsere Halloween-Streiche die krassesten.“, gab Remus zu bedenken.
„Ja, schon.“ James überlegte kurz. „Sie legt uns wirklich an die kurze Leine. „Den armen Padfoot hat sie da behalten, unfassbar. Normalerweise zieht sie uns fünf Punkte ab und lässt es gut sein.“
„Hallo Leute!“, ein untersetzter Junge winkte ihnen vom Gryffindor-Tisch aus zu.
„Peter.“, grüßten Remus und James gleichzeitig und begaben sich zu ihrem Freund.
„Ich hab euch Plätze freigehalten.“, grinste er stolz.
„Ja, sehr nett.“, Remus wollte sich bereits setzen, als James dazwischenfuhr und sagte:
„Nein, wir sitzen da drüben.“
„Was?“, fragte Remus und verdrehte dann die Augen.
„Wieso denn?“, fragte Peter. „Da drüben ist doch alles voll!“ James jedoch zog von dannen und ließ die beiden zurück.
„Schau mal, wer da sitzt, Pete.“, erklärte Remus.
„Aber was will James denn bei den Drittklässlern?“
„Wormtail.“, seufzte Remus. „Komm einfach mit.“ Die beiden machten sich auf den Weg zu James, der gerade besagte Drittklässler ansprach.
„Macht euch doch nichts aus, euch da drüben hinzusetzen?“
„Aber…“
„Danke!“ James machte eine Bewegung mit der Hand und die Drittklässler verzogen sich auf die von Peter freigegeben Plätze. James ließ sich mit einem süffisanten Grinsen auf die Bank fallen. „Hallo Lily.“ Lily Evans schaute ihn nicht an, sondern starrte mit einem säuerlichen Gesichtsausdruck über die Schulter ihres Gegenübers. „Wie geht's?“ James wartete vergebens auf Antwort. „Hör mal…“ Er schaute sie verdutzt an und sandte dann ihrer besten Freundin einen fragenden Blick zu. Isabelle setzte ihren Kelch an, sagte:
„Sie ignoriert dich.“ Und nahm einen tiefen Schluck Kürbissaft.
„Sie… was?!“, fragte James und nahm nur passiv zur Kenntnis, dass Remus und Peter sich setzten. „Sie ignoriert mich? Kann ja wohl nicht wahr sein!“ Isabelle zuckte die Schultern und wandte sich ihrem Essen zu.
„Tut mir Leid.“, warf sie noch ein, bevor ein großes Stück Steak seinen Weg in ihren Mund fand.
„Lily, sagst du jetzt gar nichts mehr zu mir? Also… nicht mal anschreien? Das verletzt mich doch zutiefst… obwohl! Wenn du nichts sagst, sagst du auch nicht nein! Also: Gehst du mit mir aus?“ Sie schwieg. „Klasse! Ich werte das dann mal als ein definitives wahrscheinlich!“ Er schöpfte sich vergnügt Kartoffeln auf. Remus und Isabelle tauschten einen vielsagenden Blick aus, dachten sich aber nicht weiter was dabei.
„Manchmal hasse ich sie!“ Sirius fiel zwischen Isabelle und Remus auf die Bank. „Meine zarten Hände kriegen noch Schwielen von der ganzen Putzerei!“
„Armer Sirius.“, frotzelte Isabelle. „Hast du dir vielleicht noch einen Nagel abgebrochen? Ist die Maniküre hin?“
„Was ist eigentlich dein Problem, Cartwright?“
„Weiß nicht, es ist groß, hat schwarze Haare und riecht nach Reinigungsmittel!“, sagte sie grinsend und Sirius streckte ihr kindisch die Zunge raus.
„Alles wie immer.“, brummte Remus und Peter nickte seufzend.

„Alles vorbereitet?“, fragte Sirius im Flüsterton.
„Na klar!“, James hielt ein Pergament hoch, auf dem ein Zauberspruch notiert worden war.
„Die Frage ist nur… wie kommen wir an die Kürbisse ran?“, überlegte Sirius.
„Hab mir schon was ausgedacht.“, sagte Remus. „Hier.“ Er breitete die Marauder's Map aus und erklärte, während er mit dem Finger einen Gang entlang fuhr: „Über diesen Weg kommen wir direkt zum Bootshaus. Wir klauen ein Boot und paddeln ein Stück am Seeufer entlang, bis wir in den Wald können. Von dort aus gehen wir am Waldrand weiter, bis wir von hinten an Hagrid's Hütte gelangen. Der wird sich schon denken, dass wir wieder was mit seinen Kürbissen anstellen wollen und vermutlich besonders wachsam sein. Auf den See achtet er aber bestimmt nicht!“
„Genial, Rem!“, lobte James. „Auf jeden Fall besser als plötzlich als vier paar Füße unter dem Tarnumhang aufzutauchen…“
„Definitiv. Das Teil ist einfach nur für einen gemacht.“, sagte Sirius und nickte.
„Dann los!“, sagte James und machte eine Handgeste in die ungefähre Richtung des Bootshauses.
„Verdammt!“ Remus desaktivierte die Karte und stopfte sie in seinen Umhang. „McGonagall im Anmarsch!“
„Was tun Sie hier?“, fuhr sie auch gleich die vier an, als sie um die Ecke bog.
„James hat sein Armband verloren!“, sagte Sirius sofort. „Vorhin nach Zauberkunst.“ Sie schaute sie volle zehn Sekunden durchdringend an, atmete tief durch und ging dann weiter. „Oh Mann, das war knapp!“
„Armband?!“, fuhr James ihn an. „Ich habe kein Armband!“
„Ich weiß!“, grinste Sirius. „Wenn sie fragt, kannst du sagen, wir haben es nicht mehr gefunden.“
„Ich kann nicht glauben, dass sie uns das abgenommen hat.“, brummte Remus.
„Wieso?“, fragte Peter.
„Weil wir gelogen haben, Peter.“, knurrte Sirius ihn an. „Jetzt kommt, wir müssen uns beeilen.“
„Bin dafür.“ James und Sirius packten Peter an den Handgelenken und zogen ihn mit sich.
„Und keine Stümperei, dieses Mal, Pete.“, warnte Sirius ihn. „Hagrid darf uns auf gar keinen Fall sehen!“ Sie stiegen rasch eine Menge Treppen hinunter und öffneten die Tür zum Bootshaus. „Wow, ganz schön viele Boote.“
„Wir nehmen das ganz vorne, kommt schon.“, sagte James und deutete auf das Tor, das die Boote einsperrte.
„Vergesst es.“, murmelte Remus, der sich das Boot genauer anschaute. „Vier Erstklässler, schön und gut, aber sicher keine vier Sechstklässler.“
„Ich bleib hier!“, bot Peter sofort an.
„Drei passen auch nicht.“, brummte James. „Sonst geht das Boot noch unter. Zwei Leute in ein Boot. Remus mit mir und Sirius mit Pete. Auf geht's!“ Er stieg ins Boot und hielt sich fest, damit Remus bequem einsteigen konnte.
„Gut, dass es schon dunkel ist.“, murmelte Sirius und zog den Zauberstab aus der Tasche.
„Sirius, wir können nicht zaubern, das ist zu laut. Jemand könnte es hören, wenn die Boote über den See rauschen.“, erklärte Remus und beschwor ein paar Paddel herauf. James nahm eins und paddelte los. Sirius nahm das andere mit grimmigem Gesichtsausdruck und setzte nach. Mit langsamen, kräftigen Zügen bugsierten sie die Boote bis an den Waldrand, wo sie wieder ausstiegen. Remus legte einen Desillusionierungszauber auf die beiden Boote und huschte den anderen nach zu den ersten Bäumen. Sie schlichen von Baum zu Baum, bis sie Hagrids Hütte erreichten, wo sie zu den Kürbisbeeten schlichen und die riesigen Kürbisse mit dem Zauber belegten, den sie sich extra rausgesucht hatten.
„Und jetzt schnell weg hier!“, zischte James. „Sonst sieht er uns noch!“

„Happy Halloween, Jungs!“, sagte James fröhlich und klatschte in die Hände. „Der Spaß kann beginnen!“
„Das kannst du aber laut sagen.“, grinste Sirius. „Lasst uns schon mal in die Große Halle gehen. Es ist zwar noch eine halbe Stunde bis zum Fest, aber das macht ja nichts…“ Die Große Halle war geschmückt worden, wie üblich. Tausende Kerzen schwebten in der Luft, die Nacht war klar an der Decke und Dutzende Riesen-Kürbisse baumelten über den Tischen.
„So weit, so gut.“, sagte Remus. „Alles nach Plan.“
„Hoffentlich fällt keinem auf, dass die Rüstungen alle fehlen…“, nuschelte Sirius leise.
„Und hoffentlich hält Peeves Wort.“, warf James ein. Sie setzten sich und beobachteten, wie sich die Halle langsam füllte. Dumbledore sagte schließlich ein paar Worte und dann erschien das Festmahl auf den Tellern. Nach etwa zehn Minuten flüsterte Remus:
„Okay, alles klar. Es kann losgehen!“ Als erstes färbten sich die Kerzen schwarz, was nicht allzu vielen Schüler überhaupt auffiel, dann wurden die Flammen blau und jeder richtete den Blick gen Decke. Gruselige Musik erschallte durch die ganze Halle und hätten sie nicht gewusst, was kam, wäre sogar den Maraudern ein wenig mulmig geworden.
„Prongs, darf ich bitten?“, fragte Sirius und James hob unauffällig den Zauberstab. Es war mittlerweile sehr dunkel in der Halle und die blauen Flammen warfen groteske Schatten an die Wände und den Boden. Die großen Türen flogen auf und zombiegleich traten die fehlenden Rüstungen in die Halle und steuerten mit ausgestreckten Armen humpelnd auf ein paar Schüler zu. Sie waren tropfnass und Algenbehangen, denn der Bootsausflug hatte Sirius auf die Idee gebracht, die Rüstungen doch einfach für ein paar Stunden am Grund liegen zu lassen, damit sie auch schön schaurig aussahen. Die ersten Mädchen begannen bereits zu kreischen und Sirius sagte: „Musik in meinen Ohren!“
„Es kommt noch besser, da ist Peeves!“, flüsterte James und beobachtete grinsend, wie der Poltergeist grünen Glibber-Schleim auf die Schüler regnen ließ, die nun in Panik gerieten und ein heilloses Durcheinander brach aus. Dann begannen Teller und Kelche zu schweben, die Servierplatten drehten sich so schnell, dass die Rotationsgeschwindigkeit genug Zentrifugalkraft entwickelte, um die Speisen darauf in alle Richtungen zu verteilen. Sirius und James lachten laut auf, als Severus Snape eine Schüssel Pudding ins Gesicht bekam. Peter versuchte sich selbst mit einem Teller vor fliegenden Gegenständen zu schützen, scheiterte aber kläglich, so wie alle anderen auch. Die Rüstungen hatten sich mittlerweile im ganzen Raum verteilt und malträtierten Schüler.
„Bereit für das Finish?“, fragte James und die anderen nickten. Er schnippte mit dem Zauberstab und die eigentlich ausgehöhlten Kürbisse über ihnen explodierten mit einem lauten Knall und verteilten das zuvor entfernte Kürbisfleisch über der Menge. Gleichzeitig zündeten grüne Feuerwerkskörper, die den Raum soweit aufhellten, dass die meisten erst jetzt erkannten, was genau sich eigentlich abspielte.
„Ich fand's klasse!“, sagte jemand und sie blickten hinab auf Isabelle, die sich lachend Kekse aus den Haaren schüttelte. „Super Streich.“
„JAMES POTTER!“, brüllte eine sehr aufgebrachte Lily Evans und James drehte sich zu ihr um.
„Ja? Ach, Lily, du sprichst ja wieder mit mir. Klasse Aktion, oder?“ Sie war über und über mit Kürbis und Schleim bedeckt, leuchtete im merkwürdigen Licht also mehr als ungesund und sah ihn unfassbar wütend an. Er beugte sich zu ihr hinab und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. „Brauchst nichts zu sagen.“, grinste er dann. „Ich verstehe auch stumme Zustimmung und freu mich total auf unser Date! Nur, nimm's nicht persönlich, aber Orange ist nicht so deine Farbe.“ Sie starrte ihn perplex an, konnte ihn allerdings gar nicht schnell genug umbringen, denn schon stand Professor McGonagall auf der Matte:
„POTTER!!!“
„Die Pflicht ruft.“, grinsten Sirius und James.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich bin Potterianer der ersten Stunde.
Rufus Beck