
von Lillyx3
Es geht endlich weiter :)
Kommis ? :(
glg Lillyx3
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Nachdem ich zu Abend gegessen hatte, lief ich hoch auf mein Zimmer um mich fertig zu machen.
Ich suchte mir die schönsten Sachen aus dem Schrank die ich hatte.
Schließlich stand ich umgezogen da.
Ich trug eine graue Jeans mit einer blauen langen Bluse, bei der ich die Ärmel hochgekrempelt hatte.
Darunter trug ich ein weißes einfaches Shirt.
Ich machte mir noch einen Zopf und ein paar Spangen ins Haar.
Was ?! Schon halb 9 ?! dachte ich erschrocken und rannte nach unten.
Ich zog mir schnell meine braunen Schuhe an und machte mich auf dem Weg zum See.
Es dämmerte bereits ein bisschen und die Sonne ging langsam unter...
Ich lief nun eine Allee entlang die direkt zum See führte.
Kurz bevor sie zu ende war sag ich am Wegrand kleine rosande Kerzen stehen.
,,Der leuchtende Schein der Kerzen wird dich zu meinem Herzen führen...'' erinnerte ich mich.
Also lief ich den Weg weiter entlang. Ich stand nun auf der Lichtung des Sees. Es war total einsam hier.
Ich sah wie die leuchtenden Kerzen mich zum Strand hinunter führten zu einer roten Stranddecke auf der ein Korb stand und um dem herum rote Rosenblüten lagen. Außerdem waren Fackeln dort die in der Dunkelheit hell brannten doch niemand war hier.
,,Hallo ? Ähm ist hier jemand ? '' fragte ich leise.
,,Ja..ähm ich bin es. ''
Erschrocken drehte ich mich um.
,,Tom ?! '' sagte ich vollkommen erstaunt.
Er hatte mir also den Brief geschrieben !!
Er sah echt total süß aus...Er trug schwarze Lederschuhe, eine dunkle Jeans und sein weißes Hemd bei dem er oben die Knöpfe auf hatte. Seine Haare sahen noch nie so gut aus und er roch nach einem sehr gutem Parfüm.
,,Hier die...die sind für dich.'' sprach er nervös und gab mir einen Strauß Rosen in die Hand.
Vorsichtig nahm ich diese entgegen. So aufgeregt hatte ich ihn noch nie erlebt !!
,,Wow...die sind wunderschön.'' sagte ich leise und roch an den Rosen.
,,Ähm wollen wir uns vielleicht hinsetzten ? '' fragte er und fuhr mit einer Hand nervös durch sein Haar.
Ich nickte etwas schüchtern.
Er nahm sanft meine Hand und führte mich zu der roten Decke.
,,Tom...das ist alles so wunderschön romantisch hier, aber ich verstehe nicht warum du das gemacht hast.'' sprach ich als wir uns hingesetzt hatten.
,,Also ich wollte dir ähm...magst du Muffins ? '' fragte er dann plötzlich.
,,Klar !! Ich liebe Muffins !! '' rief ich fröhlich.
Tom nahm einen leckeren Schokomuffin aus dem Korb und fütterte mich damit.
,,Hm..lecker. '' sagte ich genüsslich.
,,Du kleines Schokomonster.'' sagte er belustig und lachte.
Ich sah ihn verwundert an.
,,Du hast da noch was am Mund..'' sprach er sanft und wischte mir mit seinem Finger die Schokosoße von den Lippen. Wieder sahen wir uns beide tief in die Augen. Er hatte so wunderschöne dunkle Augen. Er war einfach der süßeste Junge auf der ganzen Welt. Mir wurde total warm und ich hatte auf einmal so ein kribbeln im Bauch. Langsam merkte ich wie unsere Gesichter näher aneinander kamen...ich bemerkte wie er die Augen schloss und tat es ihm gleich. Unsere Lippen waren jetzt nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt. Tom zögerte noch kurz und drückte dann seine weichen Lippen auf meine.
Es war für uns beide der erste richtige Kuss. Nach fast einer ganzen Minute lösten wir uns wieder von einander. Überglücklich sahen wir uns an. Endlich hatten wir es uns getraut.
,,Das...Das war so unbeschreiblich schön.'' sprach Tom leise und lächelte.
,,Ja das war es...mein erster richtiger Kuss.'' sprach ich glücklich.
,,Meiner auch. Aber ähm da ist noch was...'' sagte er wieder total nervös.
Ich sah ihn fragend an.
,,Lisa...Ich...Ich Liebe dich.'' brachte er es schließlich hervor.
Verdutz sah ich ihn an.
,,Ach scheiße man ich...ich kann das nicht.'' sagte er plötzlich und stand auf wobei er vor Wut in den Sand trat. Er lief nach oben wo er sich auf eine Bank setzte und sein Gesicht in seinen Händen vergrub.
Ich wusste nicht was ich tun sollte...
Er hatte mir grade seine Liebe gestanden und ich saß nur da und brachte keinen Ton hervor, dabei liebte ich ihn doch auch !!
Ich nahm all meinen Mut zusammen und lief zu ihm hoch. Schweigend setzte ich mich neben ihn.
,,Tut mir leid...ich bin nur so unsicher und ich weiß nicht ob es so gut ist, wenn du bei mir bist. '' sagte Tom vollkommen niedergeschlagen.
,,Aber ich Liebe dich doch auch und ich bin doch auch noch total unsicher und unerfahren...'' sprach ich leise.
,,Das...Das ist es nicht. Lisa...Ich bin der Erbe Slyherins !! '' sagte er aufgeregt.
,,Was ?! Aber ?! '' stotterte ich.
,,Lisa du musst sofort hier weg sonst...'' doch weiter kam er nicht.
Da hörte ich auf einmal ein knallendes Geräusch und vier schwarzen Gestalten mit Masken standen nur wenige Meter von uns entfernt.
,,Oh nein das meinte ich..'' sagte er nervös und stellte sich mit gezückten Zauberstab vor mich.
,,Was wollt ihr von mir ?! '' schrie er.
,,Du hast den Zauber gebrochen. '' sagte einer der Männer.
,,Dafür müssen wir dir nehmen was dir am liebsten ist. '' rief der andere Mann spöttisch.
,,Nein !! Last sie in Ruhe !! Wenn ihr, ihr auch nur einmal weh tut !! '' rief Tom sauer, seinen Zauberstab auf die Männer gerichtet.
Plötzlich schoss der erste Mann einen Fluch ab. Tom stürzte sich sofort ins Duell.
Ich bekam schreckliche Angst und versuchte wegzulaufen...doch dann packte mich ein großer Mann von hinten und hielt mir seinen Zauberstab an den Hals. Mein Angst wurde immer größer !!
,,Ahhh...'' schrie der Mann der zuletzt gegen Tom gekämpft hatte als ihm der Zauberstab aus der Hand flog.
Tom wollte ihn grade vernichten da...
,,Das würde ich mir gut überlegen !! '' rief der Mann der mich bedrohte.
,,Lisa !! Lass sie los du Schwein !! '' schrie Tom wütend.
Doch bevor Tom bei mir war, wurde er grob von hinten festgehalten. Er versuchte sich immer wieder gewaltsam zu lösen, bis er einen Schlag ins Gesicht bekam, das sofort blutete.
,,Tom...'' wisperte ich zitternd vor Angst.
Die Männer drückten uns fest gegeneinander, so das ich Toms starke Brust spürte.
,,Sieh sie dir nochmal genau an !! Die kleine wird vielleicht nicht mehr so süß aussehen, wenn du uns nicht das Medaillon gibst. '' sagte einer der Männer böse.
Tom sah mich nur an und drückte mir einen festen Kuss auf die Lippen.
,,Ich Liebe dich. '' flüsterte er in mein Ohr.
,,Ich dich auch. '' flüsterte ich zurück.
,,Jetzt ist keine Zeit für Liebeserklärungen !! Wo ist das Medaillon ?! '' rief der Mann aufgebracht und zog Tom ein Stück weiter zurück.
,,Ich weiß es nicht !! '' schrie er.
Der Mann der mich festhielt drückte mir den Zauberstab fester an den Hals.
,,Lasst sie endlich in ruhe !! '' Sie hat nichts damit zu tun verdammt !! '' rief Tom.
,,Dann kannst du uns ja auch wohl sagen wo das Medaillon ist !! '' drohte der Mann.
,,Ich weiß es doch nicht man !!! '' schrie Tom außer sich vor Wut.
Ich merkte wie der Mann seinen Zauberstab bewegte und spürte plötzlich einen stechenden Schmerz im Unterarm. Ich musste aufschreien...es tat so weh !!!
Wütend riss Tom sich los und schockte die Männer in Sekunden schnelle. Ich fiel geschwächt zu Boden.
Tom kniete sich sofort keuchend neben mich.
,,Lisa..dein Arm. '' keuchte er und schob meinen rechten Ärmel hoch. Man konnte meine tiefe Schnittwunde genau sehen..
,,Tom...ich hab solche Angst...es...es tut so weh. '' weinte ich leise.
,,Hey ich bin doch bei dir ganz ruhig...wir müssen die Blutung stoppen. '' sprach er sanft.
Er zog sein weißes Hemd aus und band es um meine Wunde.
Mit bloßem Oberkörper kniete er nun vor mir. Er sah so kräftig aus...genau wie seine Arme.
Doch auch er hatte sich kleine Verletzungen an den Armen und an der Brust zugeführt.
,,Bitte wein nicht mein kleiner süßer Engel. '' versuchte er mich aufzumuntern.
Ich lächelte leicht.
,,Bist du schon mal apperiert ? '' fragte er mich. Ich schüttelte den Kopf.
,,Dann wird es gleich das erste Mal sein. Ich bring dich zu mir, dort kann ich dann deine Wunde verheilen.'' sprach er.
Er hob mich hoch, so dass ich in seinen Armen lag. Sanft streichelte er mir über die Wange und gab mir einen Kuss.
,,Bist du bereit ? '' fragte er.
,,Ja..'' sagte ich leise.
Eine kleine Drehung und schon standen wir vor einem allein stehenden Haus von Bäumen umgeben.
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