
von Lillyx3
,,Schatz ? '' hörte ich Tom's Stimme leise flüstern.
Verschlafen drehte ich mich zum ihm.
,,Guten Morgen. '' sprach er sanft und küsste mich.
,,Guten Morgen. '' antwortete ich müde und gähnte.
,,Na komm wir müssen aufstehen. '' sagte er eilig.
,,Och nö...Ich will noch 5 min kuscheln. '' erwiderte ich.
,,Na gut du hast gewonnen. Außerdem kannst du froh sein, das uns niemand erwischt hat. Wir dürfen eigentlich gar nicht die Nacht zusammen in einen Raum verbringen. '' sagte er und kuschelte sich wieder an mich.
,,Das wird ja auch niemand erfahren. '' antwortete ich gleichgültig und genoss es Tom's Körper an meinen zu spüren. Er fühlte sich so warm und kräftig an.
Ich schloss die Augen und dann war es passiert. Wir waren wieder eingeschlafen.
Tom wachte auf und blickte auf die Uhr.
,,Scheiße...Schatz wir haben verschlafen es ist schon 11 Uhr !! '' sagte er eifrig und rüttelte mich wach.
Verwundert wachte ich auf.
Ich wusste noch gar nicht so recht was los war.
Tom stand auf und zog sich schnell an. Unter der Tür war ein Zettel hin durchgeschoben worden.
Tom hob ihn auf und lass die Nachricht.
Ihr sollt sofort in Dippertâs Büro kommen,
wenn ihr wach seid.
Marcus
,,Lisa. Wir sollen zu Dippert. '' sagte er ernst.
,,Was aber ? '' stotterte ich.
,,Na los...mach schnell. '' sagte er ungeduldig.
Ich zog mich so schnell ich konnte an, und wir machten uns auf den Web zum Büro.
Aufgeregt klopfte Tom an die Tür.
Die Tür öffnete sich von selbst und wir gingen hinein.
Wir nahmen vor dem großen Schreibtisch platz und warteten.
,,Ah das sind sie beiden ja. '' sagte Dippert und setzte sich vor uns.
,,Ich kenne das gar nicht von ihnen beiden, das sie verschlafen. '' erklärte er.
,,Ja ähm...das wird auch nie wieder vor kommen. '' sprach Tom.
,,Nun ja, ich glaube ihnen das schon, aber ich muss sie trotzdem etwas fragen...haben sie die Nacht zusammen in einem Raum verbracht ? '' fragte er.
,,Ähm also...ja...sie war heute Nacht bei mir...aber es ist nicht so wie sie vielleicht denken. '' stotterte Tom nervös und wir liefen beide rot an.
,,Ich weiß das sie ein Paar sind. Das war ja gestern bei der Anreise nicht zu übersehen. Sie wissen aber sicher, auch wenn sie sich lieben, das sie die Nacht getrennt verbringen müssen. '' sagte er ernst.
,,Natürlich...kommt nie wieder vor. '' versprach Tom.
,,Gut...Ich werde darüber hinweg sehen. '' sagte Dippert und wir durften gehen.
,,Oh man war das peinlich. '' sagte Tom, als wir zum Mittagessen liefen.
,,Ja das war es.'' sagte ich beschämt.
Tom und Ich aßen also zu Mittag. Es gab Hähnchen mit Kartoffeln.
Marcus kam gradewegs auf uns zu und setzte sich neben Tom.
,,Du kannst froh sein, das keiner außer mir mitgekriegt hat. '' sagte er.
Tom starrte ihn verwundert an.
,,Ich habe den anderen gesagt, ihr hattet eine Besprechung bei Dippert. Wie war es denn...euer erstes Mal ? '' wollte er wissen.
,,Marcus wir haben es nicht gemacht, echt nicht. Wir haben nur gekuschelt, wie immer. Trotzdem Danke man...wegen der Ausrede. '' sagte Tom leise, so das niemand etwas mitbekam.
,,Na gut...ist eure Sachen. '' sagte Marcus und verschwand wieder.
,,Schatz ich muss jetzt weg ähm...ich muss noch was wichtiges erledigen. '' sagte er nervös und lief davon.
Verwirrt blickte ich ihm nach.
Als ich fertig war mit essen, beschloss ich auf mein Zimmer zu gehen.
Ich lief grade einen leeren Korridor entlang, da sah ich wie jemand in das Mädchenklo verschwand.
War das grade etwas Tom gewesen ?!
Vorsichtig schlich ich zum Eingang und lugte um die Ecke.
Dort stand tatsächlich Tom. In einer Hand hatte er seinen Zauberstab und mit der anderen suchte er etwas am Waschbecken. Er trat einen Schritt zurück und sagte dann etwas in einer seltsamen Sprache. Ich glaube es war Parsel.
Aber Tom ?! Ein Parselmund ?!
Da erinnerte ich mich wieder an die Zettel in seinem Buch und an sein Geständnis, als er mir sagte das er der Erbe Slyherins ist. Aber was hatte er vor und warum durfte es niemand wissen ? Mir machte das alles schon ein wenig Angst.
Dann geschah etwas seltsames, das Waschbecken öffnete sich und man konnte einen Eingang erkennen. Tom betrat ihn und war verschwunden.
Ich ging sofort auf mein Zimmer und dachte über alles nach. Was hatte er nur vor ?
Am Nachmittag räumte ich mein Zimmer ein und schrieb Mum einen Brief.
Die nächsten drei Tage verliefen relativ komisch. Ich sah Tom kaum noch. Ich hatte ihn nur ein mal in der Bibliothek gesehen, aber sonst auch nirgendwo. Selbst Marcus wusste nicht, wo sein Bester Freund steckte.
Als ich am Abend auf mein Zimmer ging, lag ein roter Umschlag mit einer Rose auf meinem Bett.
Ich öffnete ihn und lass die Nachricht.
Hallo meine Rosenblüte,
Bitte komm um 21 Uhr zum Vertrauensschülerbad im 6. Stock
und bring deine Badesachen mit.
Ich Liebe dich, Tom
Mir wurde ganz warm, als ich den Brief lass. Er dachte doch noch an mich.
Da es schon 20 Uhr war, packte ich schon mal meine Badesachen zusammen und zog meinen dunkelblau geblümten Bikini unter meine normalen Sachen.
Ich machte mir noch die Haare und machte mich dann, mit einen Handtuch unter dem Arm, auf den Weg zum Bad.
Im 6. Stock angekommen, war jedoch niemand da. Ich klopfe also an der Badezimmertür.
Tom öffnete sie und quetschte sich durch die Tür, so dass ich noch nichts sehen konnte.
Sanft küsste er mich.
,,Hallo mein Schatz. '' sprach er sanft.
,,Hi. '' antwortete ich glücklich.
,,Darf ich dir deine wunderschönen Augen verbinden ? '' fragte er schmeichelnd.
Ich nickte und er band ein rotes Band vor meine Augen.
Vorsichtig führte er mich an der Hand ins Bad.
Er stellte sich hinter mich und nahm mir die Augenbinde ab.
Überall im Bad standen Kerzen.
Auf den schäumenden Badewasser, schwammen Rosenblüten und es plätscherte warmes Wasser in das runde, große Becken.
Es sah alles total romantisch aus.
,,Gefällt es dir ? '' fragte er sanft und schlang von hinten die Arme um mich.
,,Ja...es ist wunderschön. '' sprach ich glücklich.
Wir zogen uns aus und setzten uns ins warme Badewasser.
Sofort zog Tom mich auf seinen Schoß. Liebevoll sahen wir uns in die Augen und begannen uns zärtlich zu küssen.
,,Ich Liebe dich. '' flüsterte er leise.
,,Ich dich auch Tom. '' sagte ich sanft.
Tom hob mich von seinen Schoß und hob mich dafür mit seinen starken Armen hoch.
Lachend ließen wir uns ins Wasser fallen und tauchten kurz unter.
Dann setzte wir uns wieder an den Rand des Beckens.
,,Ich hab noch was für dich. '' sagte er charmant und gab mir einen Rosenblüte in die Hand. Sie sah wunderhübsch aus.
,,Sieh hinein. '' sprach er lächelnd.
Ich faltete die Blätter auseinander und sah einen Ring mit einem glitzernden Herz als Stein hervor glänzen.
,,Wow Tom...der ist ja wunderschön. '' sagte ich staunend.
Tom nahm den Ring und setzte ihn auf meinen Finger. Lächelnd sah er mich an und küsste mich.
,,Das war jetzt sozusagen so etwas wie ein Verlobungsantrag. '' sprach er.
,,Aber für einen richtigen sind wir doch noch viel zu jung, außerdem muss der doch ein Vermögen gekostet haben. '' sagte ich ernst.
,,Und wenn schon...das bist du mir wert. Ich liebe dich wirklich sehr und deswegen wollte ich dich fragen...willst du meine Verlobte werden ? '' fragte er charmant.
,,Verlobte ? Meinst du das ernst Tom ? '' fragte ich erschrocken.
,,Ja natürlich meine ich das ernst. Jedenfalls so ernst, das wir für immer zusammen bleiben und wenn wir älter sind, heiraten wir dann richtig. '' erklärte er sanft.
,,Also wenn das so ist dann sag ich natürlich ja. '' sprach ich und wurde rot.
Glücklich fiel ich meinen Frisch ,,Verlobten'' in die Arme.
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