
von Lillyx3
Am Nachmittag zeichnete ich ein Bild und schrieb Mum einen Brief.
Schon früh ging ich schlafen.
,,Lisa...Lisa. '' hörte ich jemanden flüstern.
War das ein Traum ?
Plötzlich spürte ich etwas feuchtes auf meiner Wange.
Verschlafen wachte ich auf.
,,Tom ? Was machst du denn hier ? Es ist mitten in der Nacht. '' sprach ich verschlafen und gähnte.
,,Tut mir Leid. Ich musste die ganze Zeit an dich denken. '' sagte er leise
,,Aber du darfst doch eigentlich gar nicht hier sein. '' protestierte ich.
,,Das ist mir so was von egal. ''sagte er und kuschelte sich nur in Boxershorts zu mich ins Bett.
,,Sag mal wo sind eigentlich deine ganzen Verbände ? Und du darfst hier nicht schlafen. '' sagte ich und versuchte ihn aus dem Bett zu schubsen.
,,Die wurden mir abgenommen. Hab nur noch ein paar Narben. '' sagte er stolz und zeigte mir eine Narbe an seiner Muskelösen Brust.
,,Jetzt gib doch nicht so an. Ich will weiter schlafen. '' sagte ich genervt und versuchte Tom wegzudrücken.
Er war jedoch stärker und drückte mich auf mein Kissen. Lachend legte er sich auf mich und begann mich zärtlich zu küssen.
,,Tom ! '' rief ich und gab ihm einen leichte Ohrfeige. Er ließ einfach nicht locker.
,,Tom das ist nicht lustig. '' kicherte ich, als er anfing mich zu kitzeln.
Ich drehte mich um, so das ich nun auf ihm lag.
Wild küsste ich ihn und fuhr ihm mit einer Hand spielerisch durch seine wuscheligen Haare.
,,Von wegen du gehts nicht ran. '' sagte er und lachend.
,,Tom du kannst hier nicht schlafen. Wir kriegen wieder Ärger. '' sagte ich ernst.
,,Ich muss doch morgen nicht zum Unterricht. Wenn alle weg sind, schleich ich mich einfach hier raus. '' sagte er und legte sich wieder auf mich.
,,Geh runter ich will jetzt weiterschlafen. '' sagte ich müde und drückte ihn von mir runter. Dabei fasste ich ausversehen ein Stück zu weit nach unten.
,,Hey...Was hast du denn vor ? '' fragte er belustigt.
,,Tut mir Leid ähm aber der ist ja total klein. '' sagte ich scherzhaft und kicherte.
,,Der ist nicht klein. Ich denke er ist genau richtig für uns. '' sprach er sanft und kuschelte sich an mich.
,,Dann tut es auch nicht so weh. '' sagte ich leise.
,,Genau. Du weißt, ich werde es ganz vorsichtig machen. '' erklärte er sanft.
,,Ich vertraue dir Tom. '' sagte ich leise und schmiegte mich dichter in seiner Arme. Müde schliefen wir ein.
Um Punkt acht, klingelte mein Wecker. Verschlafen gähnte ich und setzte mich auf die Bettkante.
Ich wollte grade aufstehen, da schlang Tom von hinten die Arme um mich.
,,Du willst dich doch nicht etwa einfach wegschleichen. '' sagte er und hielt mich fest.
,,Nein, ich will nur pünktlich in den Unterricht. '' sagte ich.
Tom zog mich feste zurück und küsste mich.
,,Du kommst eh nicht gegen mich an kleines. Ich bin viel stärker als du. '' sagte er lachend.
,,Tom lass mich los. '' protestierte ich auch lachend.
Schließlich laß er mich los und ich zog mich an.
,,Viel Spaß im Unterricht. Ich hab ja frei und kann noch ein bisschen liegen bleiben. '' sagte er fies und streckte mir die Zunge raus.
Lachend nahm ich ein Kissen und warf ihn damit ab.
,,Du Fiesling. '' sagte ich frech.
Eilig machte ich mich auf den Weg zum Unterricht. Wir hatten heute Zauberkunst, Zaubertränken und mein Lieblingsfach Mugglekunde.
Zum Glück gingen die Stunden schnell vorüber.
Natürlich hatte keiner erfahren, wer wirklich hinter den Angriffen steckte. Die Opfer waren schonwieder auf den Beinen. Dippert hatte sich eine glaubwürdige Geschichte ausgedacht und den Schülern diese Geschichte erzählt, die natürlich nicht stimmte.
Nach dem Mittagessen, lief ich zurück auf mein Zimmer.
Auf meinem Bett lag ein Zettel. ,,Ich bin duschen :) '' stand dort drauf.
Anscheinend wollte Tom, das ich ins Jungenbad kam.
Dort angekommen klopfte ich an die Tür.
Da keiner antwortete, ging ich vorsichtig hinein.
Dort, splitternackt in einer Duschkabine stand Tom. Er hatte mich nicht bemerkt. Er sah verdammt sexy aus. Sein durchtrainierter Körper...seine starken Arme...
Plötzlich drehte er sich zu mir um. Ich wusste nicht warum, aber meine Augen sahen unwillig auf sein Glied. So klein war es wirklich nicht.Aber warum zum Teufel schoss mir so etwas durch den Kopf. Es war das erste mal das ich ,,es'' gesehen hatte.
An gerötet blickte sah ich zu ihm und drehte mich schnell um zur Wand, in der Hoffnung das er nichts bemerkt hatte.
,,Lisa ? Warum klopfst du nicht ? '' fragte er nervös, stellte die Dusche aus und wickelte sich schnell ein Handtuch untenherum um.
,,Sorry Tom, aber ich habe geklopft. Ich glaube du hast es nicht gehört.
,,Naja...Du darfst das ja auch Schatz. Hast du gesehen, was du wolltest ? '' fragte er scherzhaft.
,,Der ist ja wirklich nicht klein. '' kicherte ich.
,,Kannst du mal sehen. Ich kenne einige Spasten, die haben gar nichts. Truscott zum Beispiel. '' sagte er und lachte kalt auf.
Weil ich mal wieder nicht wiederstehen konnte, rannte ich auf ihn zu und schmiegte mich sanft an seinen Oberkörper und streichelte ihn.
,,Ich hoffe der wird bald wieder normal aussehen. '' sagte er und deutete auf eine Narbe. Außerdem hatte er noch eine Narbe am Bein und am Arm.
,,Das sieht so richtig männlich aus Tom. Richtig sexy. '' sagte ich verführerisch und schmiegte mich wieder an seine Brust.
,,Danke Schatz, du bist wundervoll. Lust auf ein Date im Ochsen heute Abend ? '' fragte er auch verführerisch.
,,Aber gerne doch. '' sagte ich fröhlich.
,,Gut, ich hole dich um 18 Uhr ab. Ich Liebe dich. '' sagte er und wir verabschiedeten uns mit einem Kuss.
Um Punkt 18 Uhr holte Tom mich ab und wir liefen zusammen zum Ochsen. Dort angekommen, setzten wir uns an einen Ecktisch, auf dem eine kleine Kerze brannte. Es war total gemütlich.
Tom bestellte sich ein Butterbier und ich mir eine heiße Schokolade.
Dicht aneinander gekuschelt, saßen wir in der Ecke.
,,Gefällt es dir ? Es ist so schön ruhig hier. Die meisten mögen es hier nicht, aber ich finde es gemütlich. So haben wir nur uns allein. '' sagte er sanft. Lächelnd sah ich ihm in die Augen.
,,Tom ? Kann ich dich mal etwas sehr wichtiges fragen ? '' fragte ich leise.
,,Klar Schatz. '' sagte er.
,,Also du bist ja ein Zauberer und ich bin ein Mugglemädchen...Kann ich trotzdem ein Kind von dir bekommen, und was ist es dann ? '' fragte ich behutsam.
,,Natürlich kannst du von mir schwanger werden. Unser Kind würde dann halbblütig sein. '' erklärte er mir.
,,Gut okay. Das ich nämlich mein größter Wunsch...Ein Kind von dir...Aber natürlich erst wenn wir erwachsen sind. '' sagte ich glücklich und schmiegte mich an Tom.
,,Mein größter Wunsch ist es auch...So ein kleines niedliches Baby. '' sagte er lächelnd und strich über meinen Bauch.
,,Irgendwann wird es dort drin sein. Unser Baby. '' sagte er überglücklich und wir küssten uns.
Wir tranken unsere Getränke auf und liefen gegen 21 Uhr zurück zum Schloss.
Während wir liefen, bekam ich wieder diese Bauchschmerzen. Ich hatte sie die letzten zwei Tage schon gehabt und ein bisschen Fieber.
,,Alles in Ordnung ? '' fragte Tom, als er sah, wie ich vor Schmerz die Arme vor meinem Bauch verschränkte.
,,Ich hab schon wieder diese Bauchschmerzen. '' sprach ich.
,,Hast du etwas falsches gegessen oder so ? Oder wirst du etwa krank ? '' fragte er besorgt.
,,Ich weiß es nicht Tom. Wir geht es nur total schlecht und ich glaube ich bekomme Fieber. '' sagte ich schwach.
,,Das fühlt sich echt nicht gut an. Ich bring dich auf dein Zimmer und dann legst du dich sofort hin, ok ? '' sagte er ernst.
Ich nickte nur. Auf meinem Zimmer angekommen, legte ich mich sofort ins Bett. Tom zauberte mir noch eine Wärmflasche mit einem Herzen drauf und legte sie auf meinem Bauch. Wie süß von ihm dachte ich.
,,Wenn du willst melde ich dich für morgen ab. Wenn es nicht besser wird, musst du sofort in den Krankenflügel. '' sagte er und strich über meine Stirn.
,,Bitte bleib bei mir, bis ich eingeschlafen bin. '' sprach ich schwach.
,,Keine Angst, ich bleib solang hier. '' versprach er und setzte sich auf die Bettkante. Sanft nahm er meine Hand in seine. Mir ging es noch nie so schlecht. Zum Glück war Tom bei mir und mir fiel es so leichter, ein zu schlafen, wenn ich weiß das jemand bei mir ist den ich liebe.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel