
von Lillyx3
Uhhh...Ich glaube, da ist jemand eifersüchtig hehe :D
glg
Lillyx3
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,,Tom ?! Warum reagierst du eigentlich immer gleich so aggressiv ?! '' fragte ich ihn verwundert, als wir zurück auf unserem Zimmer waren.
,,Hallo ?! Der Typ wollte mit dir in die Kiste !! '' rief Tom sauer.
,,Aber trotzdem...Du musst ihn nicht gleich schlagen !! Man kann das auch mit normalen Worten klären. Er könnte dich dafür anzeigen. '' sagte ich ernsthaft.
,,Du bist meine Freundin und ich habe ein Recht darauf dich zu beschützen, sogar deine Mum hat das gesagt. Ich lasse nicht zu, das andere Typen mit dir reden oder dich anmachen. '' rief er wütend.
,,Aber normal mit anderen reden ist doch ok !! Bist du etwa eifersüchtig ? '' fragte ich kichernd.
,,Nein bin ich nicht !! Ich verbiete dir ab jetzt mit anderen Jungen zu reden. '' sagte er ernst und knallte die Badezimmertür hinter sich zu.
Warum war er wieder so aggressiv ? Mir machte das immer so eine Angst.
Ich würde ihm doch niemals fremdgehen !!
Traurig legte ich mich ins Bett.
Tom war noch ziemlich sauer und beschloss auf dem Sofa zu schlafen.
,,Tom...Bitte rede doch mit mir. Du kannst mir nicht verbieten mit anderen Jungs zu reden. Ich kenne doch eh keine außer dich und Marcus. Er ist dein Bester Freund. Ich rede ganz normal mit ihm. Ich liebe nur dich Tom. '' sprach ich vertraut.
,,Ach, lass mich doch in ruhe. '' sagte er genervt.
Warum musste er so eifersüchtig sein ?
Am nächsten Morgen, schrieb ich Mum eine Postkarte.
Tom war schon früh verschwunden, da er an einem Soccer Cup am Strand teilnehmen wollte. Wir hatten seid gestern Abend, kein Wort mehr gewechselt. Er ignoriere mich einfach und ich ihn auch.
Gegen 16 Uhr, lief ich allein zum Strand.
Ich konnte zwar nicht schwimmen, aber vielleicht konnte ich mir es ja selbst beibringen, dann wäre Tom vielleicht stolz auf mich, dachte ich.
Ich ging erst mal nur knietief ins Wasser. Es war wunderbar kühl, bei den hohen Temperaturen.
Immer weiter ging ich hinein, bis mir schließlich das Wasser bis zur Brust stand.
Ich versuchte ein paar Schwimmbewegungen zu machen und kam auch ein gutes Stück weit.
Plötzlich spürte ich keinen Boden mehr, unter den Füßen.
Panisch fing ich an im Wasser zu planschen. Ich bekam Wasser in den Mund und die Wellen machen mich orientierungslos.
Ich wollte um Hilfe schreien, doch es ging nicht. Schwach, versuchte ich mich an der Oberfläche zu halten. Meine Augen fielen langsam zu. Ich sah grade noch wie jemand mit Anziehsachen auf mich zu geschommen kam. Dann wurde es dunkel um mich.
,,Lisa !! '' rief Tom aufgeregt.
Eillig brachte er mich an Land und legte mich auf mein Handtuch.
Ich war immer noch bewusstlos.
Nach einer Mund zu Mund beatmung von Tom, kam ich langsam wieder zu mir.
Hustend richtete ich mich auf.
,,Schatz...Was machst du denn nur für Sachen ? '' fragte er besorgt.
,,Ich...Ich wollte versuchen schwimmen zu lernen, damit du stolz auf mich bist. '' sprach ich schwach.
,,Aber doch nicht allein. Dir hätte sonst was passieren können, wenn ich dich nicht gesehen hätte. '' sagte er vorwurfsvoll.
,,Tur mir Leid. Ich dachte, du würdest mich nicht mehr lieben. '' fing ich leise an zu schluchzen.
,,Ich werde dich immer lieben und es tut mir Leid. Ich habe mich wie ein Idiot benommen, weil ich so scheiß eifersüchtig war. Kannst du mir noch ein mal verzeihen ? '' flehte er.
,,Ok Tom. Bei deinen süßen Lächelnd, wird man einfach schwach. '' sagte ich noch leicht fertig.
,,Ich wollte das alles wirklich nicht. Ich glaube, ich bringe dich am besten erst mal ins Hotel. Du stehst sicher noch ein wenig unter Schock. '' sagte er besorgt.
Im Hotelzimmer angekommen, legte ich mich sofort ins Bett.
,,Brauchst du irgendwas ? '' fragte Tom mich sanft.
,,Nein, schon gut. Ich bekomme nur so schlecht Luft. '' sprach ich leicht keuchend.
,,Hast du dein Asthma Spray dabei ? '' fragte er sofort ernst.
,,Ja, es ist in meinem Koffer. '' sagte ich schwach.
Tom stand auf und holte es eilig.
,,Nein, nicht schon wieder. '' sagte ich abweisend.
,,Schatz bitte...du musst. '' sprach Tom fürsorglich.
Langsam öffnete ich den Mund und atmete das ekelige Zeug ein.
,,Ach Tom, ich wünschte ich würde dir nicht immer so einen Kummer machen. '' sprach ich leise und ein paar Tränen kullerten über meine Wangen.
,,Ist doch ok. Ich habe dir damals versprochen, immer für dich da zu sein. '' sagte er sanft und lächelte leicht.
,,Daran kann ich mich noch gut erinnern. Du warst immer da, wenn ich traurig war und hast mir immer zugehört, wenn ich ein Problem hatte. Ich bin dir so dankbar dafür. '' sprach ich glücklich.
,,Und so wird es in Zukunft auch immer sein. '' versprach er.
,,Ich weiß, du bist immer für mich da. '' sagte ich und versuchte zu lächeln.
,,Ja, das bin ich. Ich Liebe dich. '' sprach er und küsste mich sachte.
Diese Nacht, verbrangen wir zum Glück wieder zusammen in einem Bett.
Ich fühlte mich so wohl, wenn er neben mir lag und besonders, wenn er mich dabei auch noch im Arm hatte, so wie jetzt.
,,Morgen geht es schon wieder heim. '' sagte Tom etwas enttäuscht.
,,Ja leider...Meine Mum hat mir geschrieben, das ich gleich Montag einen Arztermin habe. Ich will da aber nicht alleine hin. '' sprach ich bedrückt.
,,Wenn du willst, komme ich mit. Warum musst du denn da hin ?'' fragte er neugierig.
,,Wegen meinem Herz. Da stimmt irgendwas nicht. Vielleicht hat es auch was mit meinem Asthma zu tun. '' sprach ich.
,,Was ? Aber das mit deinem Herz hast du mir ja gar nicht gesagt. Ist es denn schlimm ? '' fragte er besorgt.
,,Ich weiß es nicht. '' antwortete ich unwissend.
,,Aber so was kannst du mir ruhig erzählen...Ich mache mir doch Sorgen um meinen Schatz. Ich will doch dein Herz immer gut behüten. '' sagte er traurig und streichelte mir über die Wange.
,,Hm ok. Ich weiß es ja selbst noch nicht lange. Es könnte sogar sein das ich...aber nein ich hoffe nicht das ich...'' stotterte ich.
,,Was könnte sein ? '' hackte er nach.
,,Das ich vielleicht operiert werden muss. '' sagte ich nervös.
,,So schlimm wird es schon nicht sein. '' beruhigte er mich.
,,Wenn du das sagst...'' sprach ich und schloss müde die Augen.
,,Hey noch nicht schlafen...Heute will ich mal einen Gute Nacht Kuss von dir bekommen. '' sagte er charmant und zog mich auf sich.
Weil ich super müde war, versuchte ich mich sofort wieder runter zu rollen.
Lachend hielt Tom mich fest.
,,Du bist eh nicht stärker, als ich, der Erbe Slytherins. '' sagte er ein wenig stolz.
,,Doofer Erbe. '' gab ich schmollend zurück und legte meinen Kopf auf seine starke Brust.
,,Du bist so süß, mein Schatz. '' flüsterte er mir glücklich zu.
,,Du auch, mein Erbe. '' sprach ich dann müde und schlief noch auf ihm ein.
Liebevoll sah Tom mit an, wie ich schlummerte und auch er war schließlich ins Land der Träume versunken.
Schon früh am nächsten Morgen standen wir auf und packten unsere Koffer, die auch sofort zum Airport gebracht wurden.
Gegen Mittag wurden wir auch dort hin gefahren und um Punkt 13 Uhr, startete unser Flug zurück nach hause.
Ich wäre so gerne noch länger geblieben. Die Landschaft...das Meer...die Leute...Alles komplett anderes als in England.
,,Ähm Tom ? Ich wollte dich noch mal etwas fragen. '' sprach ich vorsichtig, als wir noch eine knappe halbe Stunde Flug, vor uns hatten.
,,Hallo ? Hörst du mich ? '' fragte ich verwundert und zog ihm die Kopfhörer seines IPods heraus.
,,Hm ? Was ist Schatz ? '' fragte er verwirrt.
,,Ok, ich glaube jetzt und hier darüber zu reden, wäre nicht gut. '' entschied ich mich um.
,,Worüber denn reden ? '' hackte er nach.
,,Ich möchte gerne wissen, was mit deinen Eltern ist. Du kannst mir wirklich alles sagen Tom. Ich Liebe dich doch. '' sprach ich behutsam.
,,Schatz, nein. Ich will das nicht und ich kann es auch nicht. '' sagte er nur abweisend und hörte weiter seine komische Rock Musik.
Warum verdrängt er das alles nur ? Fragte ich mich immer wieder...
Endlich landeten wir in England.
Mum, die mich bereits sehensüchtig erwartete, freute sich riesig, als ich sie umarmte.
Endlich wieder daheim, dachte ich fröhlich.
Wir brachte Tom nach hause und tranken dann zu hause einen Tee. Es gab viel zu erzählen...sehr viel. Wir saßen noch lange da und plauderten.
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