
von Lillyx3
Wie immer viel Spaß beim lesen x)
glg
Lillyx3
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Direkt am nächsten Morgen, hatte ich den Arztermin, wegen meines Herzens.
Tom begleitete mich, da Mum arbeiten musste. Trotz ihrer Anstrengung, wurde unsere Geld einfach nicht mehr.
Nach einem langen Gespräch mit dem Artzt, erfuhr ich schließlich das, was mir die ganze Zeit, Angst bereitet hatte.
,,Nun denn, ich denke um eine OP werden wir nicht drumherum kommen. '' erklärte der Arzt.
,,Nein ich...ich will das nicht. '' sprach ich ängstlich.
,,Es ist aber notwendig. So etwas ist nicht grade ungefährlich. Sie bekommen nicht mal eine Vollnarkose. Es wird nur ein kleines Teilchen eingeführt. '' sagte er ruhig.
,,Schatz, du schaffst das. Ich begleite dich auch. '' sprach Tom liebevoll und hielt meine Hand fest in seiner.
,,Sind sie ihr Freund ? '' fragte der Arzt.
,,Ja, das bin ich. '' sagte Tom sofort.
,,Dann dürfen sie auch mit in den OP. Sie wird ansprechbar sein und es beruhigt sie vielleicht auch ein wenig. '' sagte er.
,,Was sagst du dazu Schatz ? Ist doch gut oder ? '' fragte Tom lächelnd.
,,Na gut...aber Angst habe ich schon. '' sagte ich schüchtern.
,,Es wird alles gut gehen, versprochen. Dann machen wir den Termin direkt in zwei Tagen. '' entschied der Arzt schließlich.
,,Was ? Dann schon ? '' fragte ich total unruhig.
,,Mit so einer OP, sollte man nicht so lange zögern. '' erklärte er warnend.
,,Das klappt schon. '' machte Tom mir noch ein mal Mut und wir durften zu meiner Erleichterung, die Klinik verlassen.
Tom nahm mich auf seinem Roller, noch mit zu ihm.
Mit einer Tasse heißen Kakau in der Hand, saß ich traurig auf seinem Sofa.
,,Hey...Wir kriegen das schon hin, ich bin doch die ganze Zeit über bei dir. '' erklärte er sanft.
,,Ich habe trotzdem so eine schreckliche Angst. Das kommt alles so plötzlich. '' sprach ich nervös.
,,Ich weiß...Ich Liebe dich. '' flüsterte er und streichelte über meine Wange.
Leicht lächelnd, sah ich zu Boden. Wir wollten uns grade küssen, da klingelte es an der Tür.
,,Das muss Marcus sein. '' sagte Tom und stand auf. Den Kuss hätte ich schon noch gerne bekommen, dachte ich schmollend. Seine Küsse waren die süßesten auf der ganzen Welt.
Nach ein paar Minuten, kam Marcus zu mir ins Wohnzimmer und setzte sich neben mich.
,,Hi Lisa, alles klar ? '' fragte er freundlich.
Er hatte sich wirklich verändert, seit dem er mit Nicole zusammen war.
Seine braunen wuschligen Haare, sahen gut aus. Er trug ein blau kariertes Hemd und eine Jeans.
,,Es geht...Wir läuft es mir Nicole ? '' fragte ich noch traurig.
,,Ganz gut...Ähm ach ja...Tom repariert grad meinen Roller, er hat gesagt es wird nicht lang dauern. '' erklärte er.
,,Achso...'' sprach ich nur.
,,Kann ich dir in der zwischenzeit irgendwie helfen ? '' bot er mir an, da er merkte, das irgendwas nicht stimmte.
,,Ach weißt du...Ich muss übermorgen operiert werden und ich habe so eine Angst davor. '' sprach ich leise und ein paar Tränen, kullerten über meine Wange.
,,Tom ist dann doch sicher bei dir. Er liebt dich wirklich so sehr, das erzählt er mir jedes mal. Du schaffst das schon. '' machte er mir neuen Mut und nahm mich in dem Arm.
Ich spürte seinen warmen Athem an meinem Ohr kitzeln. Ich war froh, das er mich beruhigen konnte.
,,Marcus, bin fertig...'' sagte Tom als er den Raum betrat.
Erschrocken, fuhren wir auseinander.
,,Tom ich...ich habe sie nur getröstet. '' erklärte Marcus sofort und stand auf.
,,Es war also nicht ähm...das was ich dachte...'' stotterte Tom.
,,Auf keinen Fall !! Ich würde dir doch niemals die Freundin ausspannen. Ich bin doch vergeben...'' lachte Marcus dann.
Verwundert sah ich alles mit an.
,,Genau, mein Schatz gehört nämlich nur mir allein. '' sagte Tom und nahm mich wohlbestimmend von hinten in den Arm. Nur bei ihm, fühlte ich mich überglücklich.
,,Na dann lass ich euch beiden mal in Ruhe. Danke fürs reparieren. '' bedankte sich Marcus.
,,Kein Ding, wir sehen uns beim Training. '' verabschiedete sich Tom mit einem lässigen Handschlag.
Als Marcus weg war, rannte Tom sofort auf mich zu und hob mich hoch.
,,Hey !! '' rief ich kichernd.
,,Gehst du mir einfach fremd, tzz. '' sagte er belustigt und hielt mich fest in seinen Armen.
,,Er hat mich wirklich nur getröstet, weil du grade nicht da warst. '' sprach ich ernsthaft.
,,Ich glaube dir ja, aber trotzdem bist du nur mein Schatz. '' flüsterte er in mein Ohr.
,,Oh Tom. '' kicherte ich wieder.
,,Und was machen wir jetzt ? '' fragte er charmant.
,,Meine Mum ist erst in einer Stunde zu hause...Was schlägst du denn vor Süßer ? '' fragte ich und legte meine Arme um seinen Hals.
,,Ich dachte, wir könnten uns vielleicht auf mein Bett kuscheln. '' flirtete er mit mir.
,,Ich hätte nichts dagegen einzuwenden. '' sprach ich lächelnd.
Sanft zog er mich an der Hand mit in sein Schlafzimmer. Wir legten uns auf sein Bett und er nahm mich zärtlich in den Arm.
,,Ich Liebe dich so sehr. '' wisperte er leise.
,,Ich dich auch. '' sprach ich glücklich.
Tom schmiss eine CD mit Liebessongs in seine Anlage und wir kuschelten uns noch dichter aneinander. Aufmerksam, lauschte wir zu der Musik.
Schließlich fingen wir an, uns liebevoll zu küssen. Seine Zunge stupste immer wieder gegen meine und ich stupste sie sanft zurück. Sie umschlangen sich und spielten miteinander.
Tom drehte sich seitlich zu mich. Zärtlich küssten wir uns weiter.
Ich merkte, wie er aufeinmal anfing meine Bluse aufzuknöpfen.Erschrocken setzte ich mich auf.
,,Tom ich...ich bin noch nicht soweit. '' stotterte ich nervös. Warum musste ich nur immer gleich so panische reagieren.
,,Schatz, das was du denkst wollte ich doch gar nicht. Ich wollte nur deinen Rücken massieren, das stand doch noch offen von Malta. '' erklärte er ruhig.
Und wieder kroch dieses schreckliche nervös Gefühl in mir hoch.
,,Ich...Ich glaube ich gehe besser. '' sagte ich eilig und rannte aus seinem Zimmer.
Natürlich rannte Tom sofort hinter mir her. Im Flur hielt er mich schließlich fest und umarmte mich stürmisch.
,,Es tut mir so Leid Tom. Ich kriege einfach immer so eine Angst, auch wenn ich weiß das du es gar nicht willst. Ich werde mich später bestimmt nie trauen. '' schluchzte ich.
,,Ich will es doch auch jetzt noch gar nicht, das weißt du doch. Wir beide schaffen das schon. Irgendwann wird der richtige Zeitpunkt da sein. Dann werden wir das schon schaffen..wir beide...Es wird bestimmt wunderschön später. '' sprach er sanft.
,,Das glaube ich auch...und ich bin so glücklich das du es bist, dem ich mich hingeben kann. '' sagte er ich erleichert. Nur er war derjenige, dem ich mich für mein Erstes Mal schenken würde.
,,Aber du willst doch nicht etwa Schluss machen, weil ich dich ja sozusagen, fast ohne deine Erlaubnis ausgezogen haben. '' sagte Tom aufgeregt.
,,Ich glaube es ist vielleicht das besten wenn wir...'' stotterte ich.
,,Nein, bitte nicht !! Ich Liebe dich doch !! Ohne dich bin ich gar nichts mehr. '' sagte er nervös.
,,Wie süß du bist. '' kicherte ich und küsste ihn.
,,Das war nur ein Scherz ? Du Frechdachs, jag mir doch nicht so einen Schrecken ein. '' lachte er und hob mich hoch.
,,Oh Tom !! '' kicherte ich.
,,Du bist so klein und leicht wie eine Feder. Ess mal mehr. '' sagte er belustigt.
,,Nö und du wirst immer größer. Ich muss mich schon auf die Zehenspitzen stellen, um dich zu küssen. '' sprach ich.
,,Ach Schatz, ich liebe dich. '' sagte er lächelnd.
,,Ich dich auch. '' sprach ich und schmiegte mich an seine Brust.
Gegen Mittag fuhr Tom mich wieder nach hause. Zuerst erzählte ich Mum von der anstehenden Operation in zwei Tagen, auch sie sprach mir viel Mut zu.
Ein klein bisschen stärker fühlte ich mich schon.
Die nächsten zwei Tage verliefen zum Glück noch relativ entspannt.
Schließlich war Donnerstag und somit der Termin der OP.
Mit zittrigen Beinen, stand ich auf und zog mich an.
Zum Frühstück aß ich kaum etwas, da ich so aufgeregt war.
Gegen 10 Uhr holte Tom mich ab und wir fuhren gemeinsam zur Klinik, wo wir direkt in den Vorbereitungsraum kamen.
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