
von Lillyx3
,,Gefällt es dir ? '' fragte Tom leise und gab mir einen Kuss.
,,Es...Es ist wunderschön. '' schwärmte ich.
Total ineinander vertieft, saßen wir da und genossen einfach nur unsere Zweisamkeit. Es war total ruhig und entspannend.
Tom machte jedoch einen etwas nervösen Eindruck.
,,Alles ok ? '' fragte ich ihn vorsichtig.
,,Ähm, klar. '' sagte er unsicher.
,,Schatz ? Ich habe was für dich. '' sprach er liebevoll und legte mir eine kleine rote Schachtel in die Hand.
Aufgeregt, öffnete ich sie und das, was dort drinne lag, ließ mein Herz sofort höher schlagen.
,,Oh mein Gott Tom !! Ist das etwa ein...ein...'' stotterte ich fassungslos.
,,Ja, das ist ein Verlobungsring Schatz. Ich möchte dich zu meiner Verlobten machen, natürlich nur wenn du willst. '' flüsterte er charmant.
,,Das ist ja so toll Tom. Ich...Ich Liebe dich. '' sprach ich überglücklich und fiel ihm in die Arme.
,,Du nimmst ihn also an ? '' fragte er lächelnd.
,,Aber klar doch !! Ich bin so sprachlos Tom. '' rief ich begeistert.
,,Und ich hatte schon Angst, das du Nein sagst, aber jetzt bin ich genau so glücklich wie du.'' sprach er zufrieden.
Immer noch komplett baff, schmiegte ich mich an seine starke Brust.
Wir verweilte noch lange im warmen Badewasser und waren einfach nur glücklich jetzt verlobt zu sein.
,,Du, ich gehe schon mal ins Bett. '' entschied ich gegen halb elf müde und stieg aus der Wanne.
,,Ok Schatz, ich mache alles fertig und komme dann auch. '' sagte Tom und stand auch auf.
Ich ging also nach oben, trocknete mich ab, zog mir mein Nachthemd an und legte mich ins noch kalte Bett.
Kurze Zeit später, kam auch Tom und kuschelte sich dicht an mich.
,,Kaum bist du da, ist mir schon viel wärmer. '' sprach ich wohlfühlend.
,,Ich bin halt heiß. '' lachte er.
,,Oh ja, das bist du. Wollen wir vielleicht nächsten Freitag unsere Verlobung feiern ? '' schlug er vor.
,,Aufjedenfall, möchte ich mit meiner Verlobten feiern. '' sprach er sanft.
,,Aber nur im kleinen Kreis, oder ? Also mit Mum, Karin und Jan ? '' fragte ich.
,,Das denke ich auch. Ich bin immer noch so froh, das du Ja gesagt hast. Ich Liebe dich. '' sagte er überglücklich.
,,Ich Liebe dich doch auch. '' murmelte ich müde und war noch vor ihm eingeschlafen.
Tom sah amüsiert zu, wie ich schlief.
,,Wie süß du jedes mal aussiehst, wenn du schläfst.Du bist und bliebst die Frau meines Lebens. '' flüsterte er liebevoll und strich über meinen Kopf.
Es war Montag und das hieß für mich, ich musste um 9 Uhr im Laden sein und bis 15 Uhr arbeiten.
Ich war grade im Nebenzimmer und zog mir meine grüne Arbeitschürze um, da kam auch schon Karin, fertig umgezogen zu mir.
,,Lisa, wie geht es dir ? '' fragte sie freundlich und umarmte mich.
,,Karin !! Tom hat mir gestern einen Verlobungsantrag gemacht !! '' sagte ich aufgeregt.
,,Was ?! Wirklich ?! Oh, wie süß er zu dir ist. '' schwärmte Karin.
,,Er hat das Badezimmer total romantisch gestaltet und als wir dann in der Wanne saßen, hat er mir einen Ring in einer kleinen roten Schachtel gegeben. '' wiederholte ich glücklich.
,,Und danach ? Ist es da passiert ? '' fragte sie neugierig.
,,Du meinst...? Ähm nein, außerdem baden wir, wenn wir zusammen sind, immer in Badesachen. '' erklärte ich schüchtern.
,,Hm, ihr seid doch zusammen, da ist es doch nicht schlimm, wenn man sich nackt sieht. '' sprach Karin vorsichtig.
,,Naja, also wir haben uns noch nie nackt gesehen und mein Körper der...der ist überhaupt nicht schön. Mein Busen ist immer noch total klein. '' sagte ich an gerötet.
,,Das stimmt, du hast vielleicht einen kleinen Busen, aber Tom liebt dich so wie du bist. '' sagte sie sanft und strich über meine Schulter.
,,Danke Karin, das du mir immer so toll hilfst. '' bedanke ich mich ein klein wenig bedrückt.
,,Ist doch klar und wegen der Sache mit dem Sex...Ihr beiden schafft das schon. Ich halte mich jetzt daraus, aber setzt euch bitte nicht unter Druck, dann klappt das erst recht nicht. '' sagte sie noch ein mal ernst.
,,Wir haben abgemacht, das wir es dann machen, wenn wir uns beide richtig sicher fühlen und wenn der richtig Zeitpunkt da ist. '' erklärte ich leise.
,,Wie gesagt, das ist allein eure Sache. '' sagte Karin und wir machten uns an die Arbeit.
Tom hatte die ganze Woche lang frei, wofür ich ihn schon ein bisschen beneidete.
Den ganzen Morgen lang, sortierte ich Lebensmittel in die Regale ein und zeichnete sie aus.
In der Mittagspause, aß ich nur ein Brot und arbeite bis 15 Uhr durch.
,,Soll ich dich nach hause bringen ? '' bot Karin mir an, da es draußen heftig schneite.
,,Das wäre nett, danke. '' sagte ich erleichtert.
Karin brachte mich also nach hause. Ich stieg aus und lief eilig ins Haus.
Der Schnee wurde echt von Tag zu Tag mehr. Ich zog meinen Mantel aus und kochte mir erst mal ein kleines Süppchen.
Später machte ich es mir mit einem Buch, auf dem Sofa bequem und kuschelte mich in eine Decke.
Aufeinmal bemerkte ich, wie mich jemand von hinten umarmte.
,,Hallo mein Schatz. Seit wann bist du da ? '' fragte Tom sanft und küsste meinen Hals.
,,Schon etwas länger...Ich bin total kaputt und was hast du die ganze Zeit gemacht ? '' fragte ich erschöpft.
,,Ich war im Arbeitszimmer. Musste noch ein paar wichtige Dinge für die Arbeit fertig stellen. '' erklärte er mir und setzte sich zu mich.
,,Ist dir kalt ? '' fragte er verwundert.
,,Ja, sehr sogar. '' sagte ich müde.
,,Du wirst doch nicht etwa krank oder ? Du bist auch ganz blass. '' sagte er besorgt.
,,So ganz gut, geht es mir wirklich nicht. '' sprach ich bedrückt.
,,Du bist ja ganz heiß auf der Stirn. Am besten du legst dich sofort ins Bett. '' sagte Tom wieder besorgt und strich über meine Stirn.
,,Na gut...'' gab ich nach und ging nach oben.
Ich legte mich ins Bett und versuchte zu schlafen. Mir war immer noch total heiß und schwindelig. Hoffentlich, bekam ich jetzt keine Grippe.
Ich schlief zwar immer wieder kurz ein, wachte jedoch ständig wieder auf.
Es war mittlerweile Abend geworden und mir ging es immer schlechter.
,,Schatz ? Wie geht es dir ? '' fragte Tom leise und kam zu mir ans Bett.
,,Gar nicht gut. '' antwortete ich schwach.
,,Soll ich dir vielleicht irgendein Medikament bringen ? '' fragte er besorgt.
Ich nickte nur kaum wahrnehmbar.
Nach kurzer Zeit, kam er mit einen Mittel gegen Grippe zurück.
,,Mund auf mein Schatz. '' sagte er belustigt und gab mir den Sanft in den Mund.
,,Danke. '' sagte ich leise.
,,Mein armer Schatz. Das du ja schnell wieder auf die Beine kommst. '' sagte Tom mit trauriger Miene.
,,Aber ich muss morgen unbedingt zur Arbeit. '' erwiderte ich krank.
,,Auf keinen Fall. Dir geht es überhaupt nicht gut. '' sagte er sofort.
,,Du verdienst so viel Tom und bezahlst fast alles allein. Ich kann zwar nicht viel mit meinem Geld ausgleichen, aber irgendwie muss ich mich doch auch beteidigen. '' sprach ich traurig.
,,Das ist schon ok so. Bei dir würde ja sonst, gar nichts mehr für dich bleiben. Du arbeitest so viel in letzter Zeit, aber bekommst dafür echt wenig Geld. '' erklärte er sanft.
,,Es macht dir also wirklich nichts aus ? '' hackte ich noch ein mal nach.
,,Nein Schatz. '' sagte Tom.
,,Hm, ok. Dann kannst du mich jetzt wohl erst mal nicht mehr küssen. '' sagte ich belustigt.
,,Aber da ich die ganze Woche frei habe, kann ich dich gesund pflegen. '' sagte er charmant.
,,Das stimmt. '' kicherte ich.
,,Ich und Jan, wollen uns heute Abend noch das Spiel im Fernsehen ansehen und wenn das dann gegen 22 Uhr zu ende ist, lege ich mich zu dir mein Schatz, versprochen. '' flirtete er mit mir.
,,Oh ja kuscheln oder willst du nicht ? '' fragte ich schmollend.
,,Du bist zwar krank, aber auf das kuscheln mit dir, kann ich einfach nicht verzichten. '' sagte er breit grinsend.
,,Ich freue mich schon. '' sagte ich glücklich.
Tom ging wieder nach unten und sah sich mit Jan, der grade gekommen war, das Fußballspiel seiner Lieblingsmannschaft an.
Ich beschloss, oben noch ein warmes Bad zu nehmen.
Jedes mal, wenn ein Tor fiel, bekam ich es lautstark mit.
Ich trocknete mich schnell ab und legte mich zurück ins warme Bett.
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