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Fanfiction

Seelenschwert - Ersatzfederkiele

von cal50cartridge

Auf dem Weg zum Frühstück erzählten Ron und Hermine Harry, wie Ginny sich an sie gewendet hatte um irgendwie wieder in Kontakt mit ihm treten zu können. Ursprünglich war es geplant Harry schonend darauf vorzubereiten und ihn erst im Sommer, wenn Harry, Ron und Hermine wie immer zwei Wochen Urlaub im Fuchsbau machten, einzuweihen. Aber durch die besonderen Umstände, als klar wurde das die drei nach Hogwarts zurück kehren würden, bekam Ginny Panik und warf Harry ins kalte Wasser. Dieser hatte sich mittlerweile wieder gefasst und freute sich einfach Ginny in nächster Zeit wieder um sich zu haben. Nicht das er sich direkt Hoffnungen machte, nein, dafür war er in seinem Leben schon zu oft auf die Schnauze gefallen, aber ganz leugnen konnte er den Endorphinschub nicht als er an sie dachte. Hermine hatte inzwischen sämtliche Schülerakten der Ravenclaws besorgt und sortierte sie, als sie am Gryffindortisch in der großen Halle saßen. Ron sah ihr eine Zeit lang dabei zu und meinte irgendwann: „Sag mal du bist doch Gerichtsmedizinerin, warum machst du eigentlich unsere Arbeit? Hast du nichts zu untersuchen?“ Hermine blickte ihn säuerlich an. „Erstens bin ich nebenbei auch ausgebildete Profilerin wenn du, mein geschätzter Lebensabschnittsgefährte, dich erinnern magst, zweitens glaube ich, dass ihr jede Hilfe bei den Vernehmungen gebrauchen könnt, bei so vielen Leuten und drittens kann ich im Moment nur abwarten was meine Untersuchungen angeht. Die Blutanalyse des Briefes dauert ungefähr 36 Stunden das heißt morgen Mittag kann ich mehr sagen. Gleiches gilt für die DNS-Analyse für den Abstrich den ich beim Opfer gemacht habe. Zu dem Blut unseres Opfers kriege ich die Infos heute Mittag. Ich habe mir eine Vergleichsprobe ihrer DNS besorgt. Der Papierkram ist dafür schon erledigt, wir kriegen alle Infos die wir brauchen.“ Sie würden den Tag wie gestern besprochen abarbeiten. Hermine und Ron gingen nach dem Frühstück Richtung Wald um den Tatort noch mal zu überprüfen bzw. in Rons Fall mit Hagrid zu sprechen. Harry hatte ihn gebeten Hagrid wenn möglich mit ins Schloss zu bringen. Harry schnappte sich den Aktenstapel, den Hermine mit einem kurzen Schlenker ihres Zauberstabes schon alphabetisch sortiert hatte. Er ging zum Lehrertisch an dem nur die Professoren Sprout, McGonagall und Sinistra saßen, und fragte McGonagall: „Verzeihung Professor, wäre es möglich einen Raum zu bekommen, in dem wir unsere Befragungen durchführen können?“ Mc gonagall sah von ihrem Tagespropheten auf und überlegte kurz. „Ich denke das Pokalzimmer würde sich anbieten. Es wird alles bereit stehen wenn sie es benötigen.“ Er dankte ihr und verließ die große Halle in Richtung Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Wachsam sah ihn der Türklopfer in Form eines Adlers an, der den Zugang bewachte. „Es deckt dich zu, doch wärmt dich nicht, du schläfst darunter ein doch erwachst nicht mehr.“ Harry fluchte innerlich. Hier gab es ja kein Passwort sondern man musste irgendwelche Rätsel lösen. Er überlegte. Etwas das einen zudeckte aber nicht wärmte und manch erwachte nicht mehr wenn man drunter einschlief. Plötzlich durchzuckte ihn ein Geistesblitz. „Ein Lethifold. Das lebende Leichentuch.“ Der Adler nickte und die Tür schwang auf. Er betrat den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Ein Schauer fuhr ihm über den Rücken als er sich daran erinnerte was er das letzte und bisher einzige Mal, an dem er hier war, erlebt hatte. Damals hatte die Suche nach den Horkruxen beinahe ein jähes Ende gehabt, wenn McGonagall ihn nicht in letzter Sekunde rausgehauen hätte. Doch jetzt war alles harmlos. Der Raum war nur von wenigen Schülern bevölkert, die allesamt keine Notiz von ihm nahmen. Er hustete und endlich sahen sich ein paar Köpfe nach ihm um. „Entschuldigen sie die Störung Herrschaften aber es geht um den Mord an Juliette Walters. Wir werden die Aussagen von allen Ravenclaws benötigen. Ist hier eine….“, er sah auf die Akte ganz oben auf seinem Stapel, „Calypso Attica anwesend?“ Die Köpfe drehten sich zu einem großen, blondem Mädchen um, dass viel zu sehr mit ihrem Spiegelbild beschäftigt war, als das sie Harry zugehört hatte. Er trat hinter sie woraufhin sie sich mürrisch umdrehte. „Miss Attica? Würden sie mich ins Pokalzimmer begleiten? Wir werden dort ihre Aussage aufnehmen.“ Das Mädchen sah ihn an als hätte er von ihr erwartet nackt durch die große Halle zu laufen. „Etwa jetzt? Können wir das nicht verschieben? Ich habe noch ein Date in Hogsmeade.“ Harry sah sie ungerührt an. „Herzlichen Glückwunsch, können wir jetzt bitte gehen?“ Er zuckte mit dem Kopf Richtung Tür. „Aber wir haben im Miss Puddifoot’s reserviert. Wissen sie wie schwer es ist da einen Tisch zu bekommen?“ schimpfte sie. „Miss Attica ich glaube sie missverstehen mich. Das war keine Bitte!“ sagte Harry in einem Ton der hoffentlich unmissverständlich war. Empört stand sie von ihrem Sessel auf und funkelte ihn wütend an. Anscheinend hatte er Papis kleine Prinzessin tief in ihrer Ehre gekrängt. Sie raffte ihre Schminkutensilien zusammen, stopfte sie ihn ihre Handtasche und stolzierte an ihm vorbei. „Wenn mein Freund erfährt, dass sie dafür verantwortlich sind, dass wir nicht rechtzeitig zum Brunch kommen wird er ihnen die Hölle heiß machen. Immerhin ist Brad Preston nicht irgendwer, sondern der Kapitän unserer Quidditchmannschaft.“ Harry verdrehte die Augen. „Wie gesagt…herzlichen Glückwunsch.“ Er folgte ihr und bugsierte die keifende und händeringende Calypso durch die Gänge. Als die Beiden nach zehn Minuten endlich im Pokalzimmer angefangen kannte er sämtliche hohen Tiere in ihrer Verwandtschaft sowie deren Lebensgeschichten, und hatte wenn es nach ihr ginge bereits dutzende Disziplinarklagen am Hals. Ungerührt schloss er die Tür und deutete wortlos auf einen Stuhl, der genau wie ein Tisch und ein zweiter Stuhl mittlerweile dorthin gebracht worden waren. Auf dem Tisch stand ein Denkarium, mit dem er die, von seiner Erinnerung gespeicherten Verhöre aufzeichnen konnte. Mit einer Geste die einer Königin alle Ehre gemacht hätte, ließ Calypso sich wie auf einen Thron nieder und sah ihn mit verschränkten Armen und vor Wut funkelnden Augen an. Harry setzte sich ihr gegenüber, stützte sich auf die Unterarme und sah ihr eindringlich ins Gesicht. „Miss Attica. Ich erwarte nicht das sie mich mögen, aber ich erwarte das sie mir alles sagen was sie wissen, das uns weiterhelfen kann. Und sollten sie lügen oder mir was verschweigen, und sollte ich das rausfinden, werden ihnen auch ihre Verwandten im Ministerium nicht mehr aus der Scheiße helfen können in der sie dann stecken.“ Er hoffte das seine Worte sie zur Räson bringen würden, und tatsächlich zu der Wut in ihren Augen war zusätzlich so etwas wie Respekt erschienen, vielleicht sogar ein wenig Angst. „Also ganz von vorne. Sie heißen Calypso Nausikaa Attica. Wohnhaft in London. Kannten sie Juliette Walters?“
„Ja.“
„Sehr schön. Sehen sie so schwer war das doch gar nicht. Hatten sie irgendwie näheren Kontakt miteinander?“
„Nein.“
„Nie mit ihr geredet?“
„Selten.“
„Wenn sie das doch mal gemacht haben. Was hatten sie so einen Eindruck von ihr?“
Damit hatte er offenbar mitten ins Schwarze getroffen.
„Diese dumme Kuh wollte mir meinen Freund ausspannen. Also werden sie nachvollziehen können das wir nicht beste Freundinnen waren! Ich lass mir doch nicht von so einem dahergelaufenen Bauerntrampel in die Suppe spucken!“ Sie redete sich so in Rage das Harry glaubte ihr müsste gleich Dampf aus den Ohren schießen. Er blieb ruhig sitzen und wartete bis sie sich abreagiert hatte. Das kannte er schon. „…und außerdem hat sie ihn ständig nach dem Quidditch noch auf „ein Butterbier“ eingeladen! Denken sie ich weiß nicht was sie vorhatte?“ und mit ein paar sehr unprinzessinhaften Ausdrücken schloss sie ihren Bericht. Harry hatte sich Notizen gemacht und sah sie jetzt wieder an. „Man kann also behaupten, dass sie sich nicht besonders gut leiden konnten, richtig?“ fragte er. Sie funkelte ihn wieder böse an. „Ich habe sie gehasst.“ Die letzte Silbe zischte sie wie eine Schlange. „So sehr das sie sie erst foltern und dann erschießen würden?“ Calypso starrte ihn an. „Ich habe sie nicht umgebracht! Glauben sie ich hätte so etwas nötig? Das würde ja heißen ich hätte Angst vor ihr gehabt aber gegen mich hatte sie keine Chance. Ich hatte nie die Befürchtung, dass Brad mich mit ihr betrügen würde. Er steht nicht auf halbe Jungs.“ Irgendwie war Harry geneigt ihr zu glauben. Sie hätte sich damit begnügt ein paar Gerüchte über Juliette zu verbreiten, aber zu einem Mord war sie nicht fähig. „Okay das wäre dann erst mal alles. Sie können gehen. Falls ihnen noch was einfällt melden sie sich bitte.“ Wortlos stand sie auf und wollte nach ihrer Handtasche greifen. Dabei stieß sie sie vom Tisch und ihr Inhalt verteilte sich auf dem Boden. Harry bückte sich um ihr zu helfen, doch sie wehrte ab. „Das kriege ich schon alleine hin. Danke.“ Sie kramte Makeup, Lippenstifte und diverse Cremes zusammen und stopfte es zurück in ihre Tasche als Harry ein kleiner Plastikbeutel ins Auge fiel. Bevor sie ihn verschwinden lassen konnte griff Harry danach und hielt ihn hoch. Darin waren einige kleine Stäbchen die aussahen wie schwarze Zahnstocher. „Was ist das hier?“ fragte er drohend. Sie lief knallrot an und murmelte: „Das sind Ersatzfederkiele, meine brechen immer so schnell ab.“
„Hinsetzen.“ Sagte er ruhig und als sie nicht sofort reagierte wurde er lauter.
„HINSETZEN!“ Wie ein Häuflein Elend sackte sie auf ihrem Stuhl zusammen. Er schmiss ihr die Tüte auf den Schoß und sagte fast schon unheimlich ruhig: „Missy du redest mit einem verdammten Bullen! Glaubst du in London ist mir so was noch nie untergekommen? Das sind Billywigstacheln. Seit wann nimmst du das Zeug?“ Sie traute nicht ihn anzusehen als sie sagte: Ich habs ein paar mal ausprobiert. Das machen doch alle mal.“ Anscheinend schämte sie sich wirklich, und für einen Moment erkannte Harry hinter der Fassade der unnahbaren Zicke ein kleines, um Aufmerksamkeit flehendes Mädchen. „Woher hast du die?“ fragte Harry jetzt etwas freundlicher. Als sie ihn wieder ansah liefen ihr Tränen vom Gesicht, die ihr Mascara verschmieren ließen. „Brad hat mir die besorgt. Er meinte das ist total ungefährlich.“ Harry seufzte. „Warum glaubst du sind die Dinger in reiner Form illegal? Weil das so gesund ist sich damit zu stechen und vollkommen stoned durch die Gegend zu fliegen? Man ich denke ihr in Ravenclaw habt alle so viel im Schädel, anscheinend täuscht sich sogar der sprechende Hut mal. Das wird noch ein Nachspiel haben, jetzt kannst du erst mal gehen, und die Dinger“, er deutete auf die Tüte, „bleiben hier.“ Schluchzend und mit hochrotem Kopf verließ sie den Raum und rannte dabei fast Ron über den Haufen. Er sah ihr verwirrt nach und fragte dann Harry: „Was war hier denn los? Musstest du schweres Geschütz auffahren?“ Harry nickte und deutete auf den Plastikbeutel mit den Stacheln. Ron pfiff durch die Zähne. „Glückstreffer was?“ Harry zuckte die Schultern. „Aber das hilft uns leider in unserem Mordfall nicht weiter. Nehmen wir uns die anderen vor. Was ist mit Hagrid?“ Ron schüttelte den Kopf. „Den habe ich erst mal ins Bett geschickt. Hat die ganze letzte Nacht nicht geschlafen der arme Kerl. Er konnte mir auch nichts sagen, aber er freut sich darauf dich zu sehen.“ Die nächsten Stunden vernahmen sie noch etliche Schüler doch es brachte keine nennenswerten Ergebnisse zutage. Als Hermine kurz vor elf vom Tatort zurück kam übernahm auch sie einige Vernehmungen, was aber auch zu nichts führte. Nach dem Mittagessen verschwand Hermine wieder im Raum der Wünsche um die Blutanalyse auszuwerten. Harry und Ron gingen wieder ins Pokalzimmer um sich McDougal, Steven und Norrington Edward vorzunehmen. Als die beiden Schüler den Raum gerade wieder verlassen hatte flog die Tür erneut auf und eine abgehetzte hochrote Hermine kam hereingestürmt. „Ihr müsst sofort mitkommen! Ich muss euch unbedingt was zeigen! Ihr werdet es nicht glauben!“ Zusammen liefen sie schnell wieder in den 7. Stock und Hermine verhaspelte sich in versuchte Erklärungen bis Ron ihr die Arme auf die Schultern legte und beruhigend auf sie einredete: „Ok Grange komm wieder runter. Einatmen, ausatmen. Was ist los? Und zwar gaaaaaaanz langsam, klar?“ Hermine atmete durch. Sie ging zu einem Schreibtisch, wo mehrere Blätter lagen. Sie winkte die beiden zu sich rüber und breitete die Zettelwirtschaft vor ihnen aus. „Okay Hammer Nummer eins. Im Blut unserer Leiche habe ich eine extrem hohe Konzentration an Billywig-Gift gefunden.“ Sie deutete auf ein Diagramm des Ausdrucks. „Anscheinend war es regelmäßiger, starker Konsum.“ Ron sah sie verwirrt an. „Juliette war ein Junkie?“ Doch Hermien brachte ihn mit einer Bewegung zum Schweigen. „Wartet erst bis ihr Hammer Nummer zwei seht.“ Sie drückte jedem ein Blatt Papier in die Hand. „Seht euch die DNS-Stränge der Leiche an und vergleicht sie dann mit denen der Vergleichsprobe die ich von ihrer Haarbürste genommen habe.“ Harry fiel es als erster auf. „Irgendwie stimmt da was nicht überein oder?“ Hermine nickte heftig und Ron fragte sie: „Aber wie geht so was? Hatte sie eine Zwillingsschwester von der wir nichts wissen?“ Jetzt schüttelte Hermine energisch den Kopf. „Bei Zwillingen wäre die DNS beinahe identisch, die Abweichungen wären minimal, und was wir hier haben könnte unterschiedlicher nicht sein.“ Harry und Ron blickten sie fragend an. Verschwörerisch sah Hermine in die Runde und sagte: „Ich habe eine Weile gebraucht um raus zu finden was passiert ist. Mit Eintreten des Todes wurde er nicht mehr vom Organismus abgebaut, wodurch die Wirkung dauerhaft anhält.“ Harry war immer noch ratlos. „Okay und das heißt jetzt so, dass wir das auch verstehen?“ Hermine deutete auf den höchsten Balken in dem Diagramm das die Bestandteile des Blutes anzeigte, senkte die Stimme und begann zu flüstern: „Diese Leiche, ist vollgepumpt mit Vielsafttrank, was so viel heißt, dass das hier nicht Juliette Walters ist.“


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Sie ist eindeutig der Wolf im Schafspelz, also überhaupt nicht so 'pink', wie sie aussieht.
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