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Fanfiction

Hold My Hand - Till the Death

von Mica

Mitten in der Nacht im Regen, auf dem harten Steinboden einer dunklen Gasse in London, direkt unter dem Licht einer Straßenlaterne, kauerte ein Mann. Man konnte sein Gesicht nicht sehen, das er in seinen Armen vergraben hatte. Er hatte einen dunklen, großen Mantel an, den er um seinen Körper geschlungen hatte. Sein braunes Haar war durcheinander. Er saß in einer nassen Pfütze. Ein Zittern huschte durch seinen Körper.
Eine kapuzenvermummte Gestalt näherte sich dem kläglichen Mann.
Sie griff mit den Händen nach der Kapuze und zog sie vom Kopf. Es war eine Frau. Sie hatte mausgraue Haare und machte einen traurigen Eindruck.
"Remus."
Der Mann regte sich. Er hob den Kopf nur so weit, dass er mit den Augen sehen konnte. Mit roten Augen schaute er zu der Frau hoch. Er hatte geweint. Er erkannte sie und versteckte seine Augen sofort. Ohne auf Nässe oder Kälte zu achten setzte die Frau sich neben den Mann.
"Sie mich an."
Der Mann hob langsam den Kopf. Auf seinen Wangen glitzerten Rinnsale der Tränen. Mit trüben Augen schaute er traurig zu der Frau. Es war ein so trauriger Anblick, dass die Frau mit den Tränen kämpfte. Doch sie beherrschte sich.
"Warum?"
Der Mann wusste, was die Frau meinte,ohne danach fragen zu müssen.
"Es sind zwei unterschiedliche Welten, die nicht aufeinander treffen dürfen."
"Wie viele Menschen hast du getötet?"
Die Frau sprach ruhig, als wäre es eine belanglose Bemerkung.
Der Mann schaute ihr direkt in die Augen.
"Sieben."
"Jeden Monat ein Mal.",sagte die Frau nach einer Weile und schaute auf den Boden. Das Wasser der Pfütze glitzerte im Licht der Laterne. "Folter",fügte sie hinzu.
"Schmerz lässt sich nicht vergessen." Der Mann sah zu, wie ein Regentropfen auf die Pfütze zufiel.
"Seelischer Schmerz",die Frau bewegte nicht mal die Augen. "Der Tod."
"Drei Menschen. Meine Freunde." Der Tropfen fiel in die Pfütze.
"Du wirst gehasst?
Der Mann nickte.
"Sie wollen, dass ich sterbe."
Pause.
Die beiden saßen nebeneinander in der Pfütze, gegen die steinige Wand gelehnt und wurden vom Regen immer nasser.
Wieder begann der Mann zu weinen. Stumm rannten die Tränen seine Wangen hinunter. Und er hinderte sie nicht daran.
Die Frau streckte eine Hand nach dem Mann aus. Sie bot ihm ihre Hand an. Und er nahm sie. Sanft, als wäre sie aus Glas.
"Ich komme mit" Die Frau schaute den Mann an.
Dieser nickte nur.
Er schloss die Augen, tat einen Atemzug. Dann griff er langsam, wie in Zeitlupe in seine Tasche. Er genoss jede Bewegung, jedes Gefühl, jeden Regentropfen, der auf seiner nackten Haut landete.
Er holte das Messer heraus. Es war lang. Mit dem Daumen strich er langsam über die scharfe Klinge. Die Regentropfen, die darauf landeten, glitzerten.
Der Mann begann zu zittern und weinte noch heftiger.
Die Frau streichelte seine Hand. Sie nahm mit der einen Hand das Messer, mit der anderen sein Handgelenk. Nicht einmal zitternd setzte sie das Messer auf seiner blassen Haut an. Seine Lebensader pochte. Noch ein letztes Mal sah sie den Mann den sie liebte an. Seine Augen waren völlig leblos, als wäre er schon tot. "Mach schon",schienen sie zu sagen.
Und mit einer schnellen Bewegung fuhr sie mit dem Messer erst über sein, dann über ihr eigenes Handgelenk. Das Blut lief und vermischte sich mit dem Wasser. Sie spürte, wie sie kraftlos wurde und sah den Mann an. Er wurde immer blasser. Ohne die Augen voneinander abzuwenden gingen sie Hand in Hand in den Tod.


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