
von Mausi-Buh
Ich habe mich wieder in mein Zimmer verzogen um, man glaubt es kaum, an Potter einen Brief zuschreiben. Allerdings tu ich das nur weil ich unbedingt wissen will was gestern war.
So fange ich mal an…
Tag Potter,
Meine Mutter meinte du hättest darum gebebten das ich einen
Brief schreibe wenn ich wieder wach bin.
Und das tue ich ja gerade.
(Man was für ne blöde Aussage! Lily dir sind schon bessere Sachen eingefallen.)
Aber nur weil ich mich brennend interessiert was gestern vorgefallen ist.
Leider muss ich zugeben dass ich mich an nichts mehr erinnere.
Du kannst Sirius sagen unser Wettsaufen habe ich nicht vergessen und das er seit gestern mein ´bester Freund´ ist auch nicht.
Aber ab da an ist alles weg.
Ich bitte um eine schnelle Antwort und um eine die mir Hilft.
Lily
PS: Bild dir bloß nicht ein das ich dir jetzt öfters schreibe!
Zufrieden wende ich mich meiner Schneeeule Merle zu und fuchtele kurz mit dem Brief vor ihrem Schnabel herum.
“Merle ich kann dir nicht sagen wo Potter wohnt aber bis jetzt hast du jeden gefunden und ich hoffe mal du wirst das Haus von ihm finden. Viel Glück.”
Ich binde ihr den Brief ans Bein, gebe ihr einen Eulenkeks und mache das Fenster auf.
Hoffentlich bekommt Potter meinen Brief.
Aus Jamessicht…
Wie es Lily wohl geht?
Gedankenverloren starre ich aus dem Fenster.
Sirius schläft noch, ist ja klar er hat gestern so viel getrunken wie die ganze Partygesellschaft zusammen. Meine Mutter kommt gerade in den Raum.
“Jamesschätzchen könntest du vielleicht mal Sirius wecken? Ich mache mir langsam Sorgen.”
Sie schaut mich an und ich nicke.
Jane Potter ist stets besorgt um ihr Ziehkind Sirius. Gerade als ich seine Zimmertür öffnen will kommt von der Seite ein schwarzhaariger Wirbelwind angestürmt und drückt sich ganz feste gegen meine Beine. Durch den Schwung verliere ich den halt und kippe nach hinten um. Die kleine setzt sich kichernd auf meine Brust und tippt dagegen.
“Hihi Jamsie du hast gar kein Gleichgewichtssinn.”
Leicht genervt stöhne ich auf und hebe sie von mir herunter um die dann auf meinem Arm zuplatzieren. Meine kleine Schwester Josefine ist zarte 5 Jahre alt und hat wie ich schwarze Haare und braune Augen. Meistens rufen wir sie Jojo oder Josie. Aufgeregt hüpft sie auf und ab und fängt dann an nach ihrer Zwillingsschwester zu schreien. Sofort kommt sie um die Ecke gerannt und stoppt kurz bevor sie in mich hinein läuft.
Juliana sieht genauso aus wie Josefine, was auch logisch ist dar sie Eineiige Zwillinge sind.
“Was den los Jojo? Oh hallo Jamsie! Wo ist den Siri?”
Sie steht grinsend vor mir. Oh nein sie haben etwas ausgeheckt! Ich sehe es genau an ihrem Lächeln dieses typische Potterginsen. Schlimm die beiden sie sind wie ich nur halt als Mädchen. Jojo fängt an zu jammern und ich lasse sie herunter.
“Wieso fragst du Juli?”
Ich verschränke die Arme und versuche Autoritär rüber zukommen.
“Nur so.”
Zuckersüß grinst sie weiter und ich entschließe mich Sirius endlich wecken zu gehen. Als ich das Zimmer betrete weht mir als erstes der unverkennbare Geruch von Alkohol entgegen. Bevor ich irgendetwas tun konnte rannten meine Schwestern an mir vorbei und hüpften auf den schlafenden Sirius.
“Siri!”, quiekt Juli und schüttelt ihn.
“Wach auf!”, schreit Jojo lachend und springt auf seinem Bauch herum.
“Juli! Jojo hierher!”
Meine Mutter ist hinter mir aufgetaucht, betreten senken sie beiden ihre Köpfe und schlurfen zu ihr herüber. Sirius stöhnt auf und murmelt etwas von, nie Kinder haben und nervige Biester. Die Zwillinge verlassen zusammen mit meiner Mum sein Zimmer und ich trete an sein Bett.
Grinsend setze ich mich zu ihm.
“Na Padfoot, ich hab doch liebe kleine Geschwister.”
Er starrt mich entsetzt an und knurrt: “Ja entzückend.”
“Kommst du essen?”
Ich mache das Fenster auf weil eine Schneeeule dagegen klopft.
“Wem ist die den?”
Pad hatte es tatsächlich geschafft aus dem Bett zukommen und steht nun hinter mir.
“Keine Ahnung.” Ich nehme ihr den Brief ab, erkenne die ordentliche Schrift aber nicht. Als ich ihn gelesenen habe muss ich lachen. Lily war einfach zu süß. “He Padfoot er ist von deiner besten Freundin.”
“Bitte wem?” Er guckt mich verwirrt an. “Ach soooo Lily.” Jetzt muss er grinsen. “Was schreibt sie den zeig mal.” Nachdem er Lilys Brief gelesen hat, starrt er mich lange an.“Prongs was war den gestern?”
War klar er hatte nichts mitbekommen.
“Sag ich nicht ich schreib jetzt erstmal zurück. Ähm wart mal Pad wie siehst du den aus?”
“Hä? Wie immer vielleicht?”
Ich muss so sehr lachen das ich auf den Boden falle. Meine Geschwister haben ihn im Gesicht mit bunten Stiften angemalt.
“Hier schau.”
Unter Lachtränen halt ich ihm einen Spiegel entgegen. Fluchend nimmt er seinen Zauberstab und entfernt die Kritzelei aus seinem Gesicht. Dann begebe ich mich in mein Zimmer dicht gefolgt von einem maulenden Sirius.
“Prongs komm sag jetzt was gestern war.”
“…”
“Prongs du bist gemein.”
“Ich weis.”
“Komm schon.”
“…”
“Wieso nicht?”
“…”
“Wars so peinlich?”
“Nein es war gut!”
“DU machst mich neugierig.”
“Aha.”
“Bitte!”
“Ach versuchen wir’s jetzt auf die nette Tour?”
“Klappts nicht?”
“Ne.”
“Mist.”
Gemein grinsend setzte ich mich an meinen Schreibtisch hole Pergament und eine Feder und fange an.
Liebste Lily,
(Ein klein wenig schleimen.)
In einem Brief zu beschreiben was gestern war ist, wie ich finde, sehr unpassend.
Deswegen möchte ich dich bitten Morgen in die Winkelgasse zukommen.
Wenn möglich alleine auch ich bringe niemanden mit.
Einfach nur weil ich finde das es keinen etwas angeht.
Ich hoffe sehr dass du kommst.
In der Hoffnung das es dir gut geht.
James
Hier noch ein paar Zeilen von Sirius…
Geliebte beste Freundin,
Schön das du dich noch an mich erinnern kannst!
Ich habe dich nämlich auch nicht vergessen.
Wie könnte ich auch!
Ich kenne kein Mädchen das so viel verträgt wie du.
Und ich darf doch sicher hoffen das wir in Zukunft öfters
Zusammen Party machen?
Mit den allerliebsten Grüßen
Sirius, dein bester Freund
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