
von Nitsrek
Freitag würde nicht einfach werden. Nachdem der Unterricht endlich vorbei war und sie ihre Tasche auf ihr Zimmer gebracht hatte, stolperte Hermine gähnend in Richtung Verliese. Sie war ausgelaugt und hatte vor ihn anzuflehen, dass er sie heute Abend in Ruhe ließ. Aber sie kannte Draco inzwischen gut genug um zu wissen, dass es ihm egal war. Er hätte vermutlich sogar nur noch mehr Spaß daran, sie zu foltern. Also bettelte sie nicht und sagte auch sonst nichts, sondern stellte sich wortlos auf ihren Fleck.
„Du bist spät dran“, informierte er sie.
„Tut mir leid“, murmelte sie, ohne sich weiter zu erklären.
„Was habe ich über das Warten gesagt?“, beharrte er.
Er hatte kaum gewartet; er saß an seinem Schreibtisch und machte seine Hausaufgaben. Es war verwunderlich, er schien ebenso sehr mit Schularbeiten beschäftigt zu sein wie sie.
„Tut mir leid“, wiederholte sie.
Er wandte sich ihr zu und bedachte sie mit einem bösen Blick, aber Hermine war zu müde, um sich etwas dabei zu denken. Sie gähnte nur, schaffte es kaum rechtzeitig, ihren Mund noch mit der Hand zu verdecken. Gute Manieren waren ihr vor Malfoy egal. Ihr größtes Problem im Moment war, dass sie ihn doppelt sah.
„Warum bist du so müde?“
Hermines Augenbrauen hoben sich. „Schlafmangel.“ Sie wünschte, sie hätte es als Frage formulieren können.
„Warum hast du nicht geschlafen? Ich habe dich gestern frühzeitig gehen lassen.“
„Meine Freunde wollten mich sehen. Und dann waren da noch die Hausaufgaben.“
„Du hättest deinen Freunden sagen können, du hättest keine Zeit“, erklärte er.
Hermine schnaubte und wankte leicht. „Kaum!“
„Setz dich, bevor du umfällst“, spottete er.
Hermine blinzelte und blickte zu Boden. Obwohl sie wusste, wie kalt er war, wirkte er seltsam einladend.
„Nein, nicht auf den Boden, Theo wird mich umbringen, wenn du eine Lungenentzündung bekommst. Setz dich aufs Bett.“
Hermine sah Draco merkwürdig an, gehorchte ihm aber und setzte sich auf den Bettrand. „Du meinst, Zabini wird dich umbringen.“
„Ja, der wahrscheinlich auch“, murmelte er. „Warum hast du die Hausaufgaben nicht einfach sausen lassen und bist ins Bett?“
Sie versuchte etwas zu sagen, aber es wollte nicht funktionieren, weshalb sie schließlich einen frustrierten Laut von sich gab. „Weißt du, es wäre einfacher, wenn es keine Regeln gäbe, wie ich antworten dürfte!“
„Wird es dich wirklich umbringen, wenn du eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworten kannst?“, fragte er fast belustigt.
„Ja!“, rief sie aus.
Er hob eine Augenbraue. „Okay, dann kannst du Fragen stellen.“ Er grinste über ihren erstaunten Gesichtsausdruck. „Ich darf dir nichts antun. Abgesehen davon, dass es vielleicht auch für meine Gesundheit nicht das Beste wäre.“
„Ich darf Fragen stellen?“, murmelte sie und grinste dann. „Ich darf Fragen stellen!“
„Ja, also was ist deine Frage?“
Hermine runzelte die Stirn. „Weiß ich nicht mehr.“
Draco rollte mit den Augen. „Es hat dich fast umgebracht und drei Sekunden später weißt du es nicht mehr?“
Sie zuckte mit den Schultern. „Ich denke, es war sehr tiefgründig, eine einmalige Frage. Du hast sie durch dein Fragenverbot nun einmal verpasst.“
Er starrte sie an. „Ganz sicher…“, murmelte er. „Bist du immer so, wenn du nicht ausgeschlafen bist?“
„Wie bin ich denn?“ Sie grinste und konnte sich gerade noch davon abhalten zu klatschen. Sie hatte nie gewusst, wie sehr sie es mochte, Fragen zu stellen.
„’Leicht aufgeregt’ fällt mir spontan ein“, sagte er.
Sie schenkte ihm einen finsteren Blick. „Ich habe allen Grund, aufgeregt zu sein!“, verteidigte sie sich. „Ich darf sitzen und Fragen stellen. Ein Grund für einen Nationalfeiertag, meinst du nicht?“ Sie kicherte.
„Jetzt missbrauchst du dein Recht, Fragen zu stellen.“
„Naja, du weißt ja wie es heißt – Der guten Tat folgt Böses.“
„Wie bitte?“
„Vielleicht heißt es auch nur bei Muggeln so. Bei irgendwem ist es jedenfalls so.“ Sie kicherte wieder.
Draco blinzelte und starrte. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er denken, sie war betrunken, aber soweit er das beurteilen konnte, war sie wirklich nur müde. Und sie hatte Recht. Er hatte ihr gerade gestattet, sich zu setzen und Fragen zu stellen, also würde er ihr definitiv nicht erlauben, ins Bett zu gehen. Sie würde einfach wach bleiben müssen und er musste mit der verstörenden Tatsache leben, dass sie kicherte.
Er stand auf. „Mach bitte keine Gewohnheit draus, es ist… verstörend…“
„Was ist verstörend?“, fragte sie und lehnte sich kichernd an einen Bettpfosten.
„Hey, nicht so anlehnen!“, knurrte er, bevor sie sich wieder etwas aufrichtete.
„Spielverderber“, sagte sie und streckte ihre Zunge raus.
Ihm klappte der Mund auf. „Hast du den Verstand verloren?“
„Nein. Mein Verstand ist hier. Nur zu müde, um sich zu sorgen, was du mit mir machen wirst. Also, was soll ich tun, König Malfoy? Welch schrecklich demütigende und menschenunwürdige Aufgabe hast du heute für mich?“
Er hatte keine Antwort. Er wusste es nicht. Er war hin und her gerissen zwischen seinem Wunsch, mit Theo befreundet zu bleiben und sich an dem Mädchen zu rächen, das immer glaubte, sie wäre allen anderen überlegen. Ihr komisches Verhalten half seiner Zwickmühle nicht im Geringsten, sondern trug nur noch zu seiner allgemeinen Verwirrung bei.
„Bleib hier!“, sagte er. „Hörst du… hier!“
Dann ging er und suchte nach normaler Gesellschaft.
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„Okay“, sagte Blaise und unterdrückte ein Gähnen. „Ich gehe auch ins Bett.“
Der Gemeinschaftsraum hatte sich im Laufe der letzten Stunden langsam geleert, es waren nur noch Blaise und Draco da.
„Schon?“, fragte Draco, der überhaupt nicht müde war. „Es ist doch Freitag!“
„Es ist fast ein Uhr, also ist es technisch gesehen Samstag“, betonte Blaise, „und ich will lang, lang schlafen.“
Draco grunzte nur. Natürlich ließ Blaise ihn hängen.
Blaise rollte mit den Augen. „Viel Spaß!“, sagte er und ging.
Dann war Draco allein und starrte ins Feuer. Er könnte natürlich in sein Zimmer zurückkehren, aber das wollte er nicht, bis er wusste, was er tun wollte. Er konnte definitiv nicht aufhören, und er wollte Theos Vertieftsein in die Schulsprecherin auch nicht still erdulden – ihm gefiel nicht, was daraus werden könnte.
Was, wenn Theo und Granger eine Beziehung anfingen? Der Gedanke machte Draco krank. Er hatte offensichtlich versucht, das aufzuhalten… Aber würde Theo wirklich Granger Vorzug vor Draco geben? Es schien unmöglich, dieser Wahl aus dem Weg zu gehen, wenn er entschlossen war, Granger den Hof zu machen. Vielleicht hatte er sich schon entschieden. Vielleicht macht Draco sich etwas vor, wenn er glaubte, Theo wären andere Menschen wichtig. Er war immerhin ein Slytherin und der größte Ehrgeiz wurzelte normalerweise in angeborenem Egoismus. Momentan schien Theos Ehrgeiz darauf ausgerichtet zu sein, Granger zu bekommen, und er war eigentlich nie ein besonders warmherziger Freund gewesen.
Draco konnte diese Beziehung nicht zulassen. Es ging einfach nicht. Granger war alles, was Slytherins nicht mochten, und davor musste er Theo bewahren. Selbst wenn Theo beschloss, dass er keine Freunde brauchte, wollte Draco in dieser Hinsicht ein Freund sein. Er musste nur vorsichtig sein, denn wenn er zu offensichtlich war, würde alles nach hinten losgehen. Theo würde nie glauben, dass er eine Beziehung dulden würde, aber wahrscheinlich fände er auch hinterhältige Sabotage nicht besonders schön.
Die eigentliche Frage war aber: Wie viel konnte er dieser Wette noch abgewinnen, ohne dass Theo sich einmischte?
„So ein grimmiges Gesicht“, sagte eine sanfte Stimme. „Denkst du über deine Sünden nach?“
Draco seufzte. „Nicht jetzt, Pans -“ Ihr Name starb auf seinen Lippen, als sie vortrat. Apropos Sünde. Sie trug definitiv andere Kleidung als vorhin. Ihr Rock war für die Verliese im Oktober fast zu kurz und ihr Oberteil war auch nicht viel besser.
„Was hast du vor?“, fragte er, obwohl er schon eine schleichende Ahnung hatte.
Sie lächelte und kam noch etwas näher. Sein Blick wanderte an ihren schlanken Beinen hinab und entdeckte hohe Absätze. Nein, das war definitiv nicht gut.
„Schau mal, Pans“, versuchte er wieder „Was auch immer du vorhast…“
„Ich erhebe Besitzansprüche“, schnurrte sie fast. „Du gehörst mir.“
Er schluckte nervös. „Niemand hat etwas anderes behauptet. Du musst das nicht tun.“
Sie kniete sich über seinen Schoß und er wünschte sich fieberhaft einen Ausweg, selbst als sein Körper reagierte.
„Du hast ihr das Armband gegeben“, zischte sie. „Dafür sollte ich dich abservieren. Aber ich gebe nicht auf, und ganz sicher verliere ich dich nicht an ein Schlammblut.“
Draco schloss seine Augen, als ihre seidigen Locken seinen Hals streichelten. „Ich habe dir schon gesagt, dass es nicht so ist“, murmelte er. „Sie ist nur meine Sklavin.“
Pansy knurrte und schlug ihre Fingernägel schmerzhaft in seine Schultern. „Und was für eine Art Sklavin ist sie wohl?“
Dracos Augen flogen auf. „Merlin, Pansy! Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass ich… das wollen würde?“
Sie antwortete nicht. Stattdessen fuhren ihre Hände in seine Haare und hielten ihn für einen tiefen, hungrigen Kuss fest. Seine Hände legten sich auf ihre Taille und er zog sie an sich, wobei ihm ein sanftes Stöhnen entkam. Sie war so verführerisch.
Sie hob ihren Kopf ein wenig und grinste. „Nein, du scheinst nicht allzu befriedigt.“
Das tat weh. Seit wann hatte sie Gründe, ihm nicht zu vertrauen? „Das ist das hier also? Ein Treuetest? Nun, da ich bestanden habe, lässt du mich bitte wieder allein?“
Sie schüttelte nur den Kopf und fuhr mit ihren Lippen über seine Wange zu seinem Ohr, wo sie sanft an ihm knabberte. „Mein Draco, immer so schnell eingeschnappt“, flüsterte sie, als sie langsam sein Hemd öffnete und seinen Hals küsste.
Dracos Atmung beschleunigte sich. „Pansy, bitte…“, flehte er, seine Hand hatten ihren Weg ganz von selbst unter ihr Oberteil gefunden, um ihre Taille zu streicheln.
Sie stellte ihn mit einem Kuss ruhig, bevor sie sich plötzlich das Top vom Körper zog und seinem hungrigen Blick ihren BH präsentierte. Er stöhnte.
„Fass mich an…“, murmelte sie, rieb ihren Unterleib an ihm und er keuchte. „Bitte, Draco…“ Sie wiederholte die Bewegung.
Er hob zögernd eine zitternde Hand und streichelte ihre Brust durch den BH. Sie bewegte sich wieder und seine Augen rollten nach hinten. „Du musst aufhören“, keuchte er.
„Warum?“, fragte sie. „Ich merke doch, dass du das magst.“
„Weil ich -“ Er brachte den Satz nicht zu Ende, weil sie ihn mit einem weiteren Kuss unterbrach und ihre Bewegungen intensiver ausführte.
Er verlor jegliche Vernunft, packte ihre Hüfte und lenkte ihre Bewegungen. Es fühlte sich so gut an. Er stöhnte laut und sie schluckte sein Stöhnen mit ihren Küssen. Er zog sie an sich, wollte mehr.
„Mach Liebe mit mir“, flüsterte sie.
Sein Kopf zuckte zurück. Was tat er da? Er konnte das nicht tun, er konnte es Pansy nicht antun.
„Nein“, wimmerte sie. „Nein, hör bitte nicht auf, Draco… Hör nicht auf…“ Sie fing seine Lippen wieder ein.
Er zog sie an sich, küsste sie hungrig und liebkoste ihre weiche Haut. Sie seufzte zufrieden. Er war so erregt, es überraschte ihn, dass er überhaupt bewusst handeln konnte. Sie räkelte sich auf ihm, machte ihn wahnsinnig, und er wusste, dass etwas passieren musste, sonst würde er sie entweder nehmen oder so kommen.
Er konnte beides nicht zulassen.
Langsam entzog er sich ihr.
„Nein!“, protestierte sie wieder. „Nicht aufhören.“
„Wir müssen“, keuchte er und verfluchte sich dafür, dass er nicht einfach nahm, was sie anbot.
„Müssen wir nicht“, konterte sie. „Warum hältst du mich hin?“
Er seufzte und schob sie sanft von sich. Er konnte nicht allzu klar denken, wenn sie sich auf seinem Schoß bewegte. „Ich muss bis morgen einen Zaubertränke-Aufsatz schreiben“, murmelte er, stand auf und zuckte bei dem unangenehmen Gefühl zusammen. Sie hatte vermutlich keine Ahnung, wie schwer es für ihn war, aufzuhören, wie sehr er sich in ihr verlieren wollte.
„Morgen ist Samstag!“
„Und ich brauche die Zusatzpunkte!“
Es war nicht gelogen, dass er einen Aufsatz schreiben musste, aber sie wussten beide, dass er sie nicht deshalb ablehnte.
„Ich dachte, diese dumme Idee hättest du abgeschlossen“, knurrte sie, als sie verärgert ihre Kleidung zurecht zog und in Richtung Schlafsäle verschwand.
„Der guten Tat folgt Böses“, murmelte er vor sich hin und starrte ihr nach.
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Draco betrat mit einem Seufzen sein Zimmer und schaltete das Licht auf seinem Schreibtisch an. Irgendetwas stimmt nicht. Er runzelte die Stirn und drehte sich um, seine Augen wurden groß. Er hatte sie ganz vergessen. Irgendwo zwischen seinen Überlegungen, was er mit Hermine und Theo tun sollte, und Pansys Verführungsplan hatte er vergessen, dass sie in seinem Zimmer wartete.
Und nun schlief sie tief und fest.
Auf seinem Bett.
Als er sie betrachtete, murmelte sie im Schlaf und bewegte sich, umarmte sein Kissen.
Das ist mein Kissen! Lass es in Ruhe!
Für ein paar Sekunden stand er wie angewurzelt da, bevor er sich fasste und einige Schritte auf sie zu machte, um sie zu wecken. Die hatte Nerven, auf seinem Bett einzuschlafen! Hätte sie nicht etwas rumlaufen oder sich auf den Boden legen können zum Schlafen?
Das Zimmer war nicht besonders groß, also war er nach einer Sekunde bei ihr, aber bevor er sie wachrütteln konnte, fing eine Bewegung seine Aufmerksamkeit auf. Sie zog langsam ihre Beine an und rieb sie aneinander. Draco starrte diese Beine an. Die einem weiblichen Wesen gehörten. Auf seinem Bett. Wenn es je eine Zeit gegeben hatte, zu der er keine Frau in seinem Bett gebrauchen konnte, war sie jetzt. Es führte zu Fantasien. Falschen Fantasien.
Das war absolut krank, ganz zu schweigen von widerlich.
Er sah auf und entdeckte sein Spiegelbild auf der anderen Seite des Bettes. Seine Haare und Kleidung waren unordentlich, seine Lippen rot und geschwollen, seine Augen dunkel. Er hatte sogar ein paar Knutschflecken am Hals. Es gab keinen Zweifel daran, was er getan hatte. Er wusste auch aus ziemlich schmerzhafter Quelle, dass er immer noch an den Nachwirkungen seiner außerschulischen Aktivitäten litt.
Vielleicht war es nicht sonderlich klug, Granger eine so potente – Wortspiel – Munition wie seinen derzeitigen frustrierten Zustand auszuhändigen.
Er sah sie wieder an und rümpfte die Nase. Es gefiel ihm wirklich nicht, wie sie es sich auf seinem Bett bequem machte. Er ignorierte bewusst ihre Beine und wollte lieber nicht darüber nachdenken, warum sie ihn gerade eben noch so fasziniert hatten. Sie drehte sich ein wenig, bis sie leicht auf der Seite lag und seine Augen wurden von ihren Brüsten angezogen, die mit jedem tiefen, gleichmäßigen Atemzug gegen den dünnen Stoff ihrer Bluse strebten.
Er zuckte praktisch zusammen. Verdammte Pansy, die ihm so etwas antat. Er warf einen finsteren Blick auf Grangers Gesicht. Wehe, sie sabbert! Ihre Lippen waren rosa und im Schlaf leicht geöffnet, ihre Locken waren auf dem Kissen ausgebreitet, das sie gerade nicht umarmte.
Na super, jetzt würde er wochenlang ihre Haare finden.
Er wandte dem beleidigenden Anblick seinen Rücken zu, um sich um den Aufsatz zu kümmern, der bis zum nächsten Tag fertig sein musste. Nichts kühlte unangebrachte Erregung so schnell ab wie ein Aufsatz über zerquetschte Tierkörperteile. Er setzte sich hin und nahm seine Feder, gerade als Granger hinter ihm einen langen Seufzer ausstieß und ihm einen Schauer über den Rücken jagte.
Er sprang auf. Vielleicht wäre eine schöne kalte Dusche vorher ganz nett.
Er floh aus seinem Zimmer.
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Vorschau
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„Was?“, sagte Draco, der offensichtlich verletzt wirken wollte, aber versagte. „Du meinst, du hast deinen Freunden noch nichts erzählt? Du hast es mir doch versprochen!“ Er hielt ihren Blick, ließ sich nichts anmerken.
„Wovon spricht er, Hermine?“, fragte Harry deutlich verwirrt.
„N-Nich -“, begann Hermine, wurde aber unterbrochen.
„Schluss jetzt, Hermine“, sagte Draco mit einem liebevollen Lächeln. „Sag ihnen, was ich hören will.“
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