Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Rainbows of the feelings - Bewahrt das in eurem Herzen

von kleine lila Hexi

Jeder Vater sieht in seiner Tochter eine Prinzessin. Einen Schatz, den er hüten muss, niemals aus den Augen lassen darf. Das Loslassen fällt ihnen wahnsinnig schwer, weshalb die Töchter ihren Müttern insgeheim dafür dankbar sind, dass sie dort waren, als es zum ersten Mal auf Wiedersehen, bis bald hieß.


Abermals, wie jedes Jahr aufs neue kämpfte Rose Weasley gegen die feste - ihr mittlerweile doch so peinliche - Umarmung ihres Vaters an. In ihren ersten beiden Jahren war sie diejenige welche gewesen die nicht loslassen wollte, allerdings änderte sich dies, während die Zeit verstrich. Sie war erwachsen geworden, würde nun ihr vorletztes Jahr auf Hogwarts antreten.
Hilfe suchend wanderte ihr Blick umher, auf der Suche nach ihrer Mum. Bedauerlicherweise musste die Weasley feststellen, dass ihre Mutter sich gerade mitten in einem Gespräch mit Tante Ginny befand. Seufzend ließ Rose ihre Arme hängen, gab sich der Pein hin und hoffte, dass der Zug sie bald erlösen würde, wissend das dieser erst in einer Viertelstunde losfuhr. Gerne würde sie ihrem Vater sagen, das dieses Schauspiel hier ihr peinlich war und ein bis bald bei weitem Genüge tun würde. Ihr Herz schrie ihr aber entgegen, dass er dann zerbrechen würde. Mal wieder siegte ihr in letzter Zeit verräterisches Herz über ihren brillanten Verstand.

Rose kam es wie eine halbe Ewigkeit vor, bis endlich die Erlösung in Form ihrer Cousine Dominique erschien. „Onkel Ron!“ Als ob etwas noch wichtigeres als seine einzige Tochter gerade seine wieder erweiterte Wahrnehmung betrat, drehte er sich um und strahlte seine Nichte entgegen. Schon des Öfteren war Rose aufgefallen, dass ihr Vater Dominique mit einem Blick an sah, welcher sich gar nicht für einen Onkel gehörte.

Selbst ihrer Mutter war dies nicht entgangen. Sie hatte allerdings einen sehr logischen Grund dafür parat und nahm es daher ihrem Gatten nicht übel. Selbst sein Bruder wusste Bescheid, ansonsten wäre Rose wohl ohne Vater aufgewachsen, denn Bill Weasley sah es überhaupt nicht gerne, wenn man seine Tochter so anstarrte. Das Erbe von Fleur lag wirklich schwer auf den Schultern ihrer Kinder, aber am schlimmsten hatte es Dom getroffen.

Nicht das Victoire und Louis das gleiche Maß an Veela-Blut in sich hatten, aber da es bei Vic von klein auf wohl schon klar war, dass sie zu Teddy gehörte, wagte sich keiner so wirklich an sie heran, selbst ein scheuer Blick ging bei manchen zu weit, wenn er in ihrer Nähe war. Irgendwie tat Vic ihr ein wenig leid, wenn man bedachte, dass sie noch nicht mal eine Wahl hatte. Es stand nie jemand anders zur Debatte als Ted, obwohl man dazu sagen muss, dass sie auch niemand anders wollte. Von je an herrschte bei den beiden eine Seelenverwandtschaft, worum selbst Erwachsene sie beneideten. Wäre Rose heute in ihrer Lage, denn wäre ihre Seele schon längst eingegangen.

Was Louis betraf brauchte nur gesagt werden, er ist halt ein Mann. Welcher Vater machte sich denn bitte schön schon Sorgen darum, dass zu viele Mädchen und Damen seinem Erben hinterher schauen?! Trotzdem Frauen, Damen und jegliches weibliche Geschlecht, was sich als Menschlich schimpfen durfte, seit Jahrzehnten emanzipiert waren, wollten die Väter, egal aus welcher Generation, es nicht gerne sehen, wie ihre Prinzessinnen einen anderen Mann ihr Herz schenkten.

Rose bemerkte selbst, wie sie gerade abermals wie so oft mit ihren Gedanken abschweifte. Erst als ihr Vater seine Nichte umarmte, war dieser bizarre Grund wieder das oberste Thema bei ihr. Eigentlich war Fleur selbst dran schuld, dass Ron Weasley so in seine Nichte vernarrt war. Auch wenn schon Jahrzehnte verstrichen waren, er eine ihm liebende Ehefrau hatte, konnte sich Ron diese Erinnerung nicht aus dem Kopf schlagen. Der eine Kuss, welchen Fleur ihn in seiner Teenagerzeit schenkte. Diese Anziehungskraft zu Dom wäre niemals vorhanden, wenn sie nicht haargenau wie ihre Mutter in einer viel jüngeren Ausgabe aussehen würde.

Wenn man jetzt dachte, Dominique käme mit dieser Situation nicht zurecht, lag man vollkommen daneben. Die junge Hexe wusste sehr genau Bescheid, nutze diese Wirkung auf ihren Onkel auch regelrecht aus, wenn keiner der Erwachsen in der Nähe war. In diesen Moment tat sie dies aber weil sie ihre Cousine endlich erlösen wollte. Es sah ja schon grausig aus, wie sie da hang und nicht ein noch aus wusste.

Während Dom ihren Onkel begrüßte, zwinkerte sie Rose entgegen, was diese mit einen stummen Danke erwiderte. Still und heimlich verschwand Rose aus dem näheren Umfeld ihres Vaters und machte sich auf zu ihrer Mutter. Eine kurze Verabschiedung folgte, wofür sich Rose bei ihrer Mutter mit einem Abschiedskuss auf der Wange erkenntlich zeigte. Ohne sich nochmals an ihren Vater zu wenden, der noch immer im Bann von Dominique stand, lief sie rüber zum Zug und suchte sich ein Abteil.

*-*-*-*




Seufzend warf sich Rose auf den Sitz und legte ihre Füße quer. Kurz schloss sie ihre Augen, wie eine Erholung kam ihr die wiederbekomme Freiheit vor. Endlich konnte die junge Hexe erneut ein Jahr lang machen und tun was sie wollte, ohne von ihrem Vater ständig ausgequetscht zu werden. Zwar erfreute Rose die Tatsache, dass ihr Vater sie so sehr liebte, dass er seinen kleinen Schatz jede Minuten beschützen wollte, doch ging dies wirklich langsam zu weit. In ihrer Fantasie erschien abermals ein Szenario wo Rose einen Freund mit Heim brachte und ihr Vater diesen fast wörtlich auseinander nahm. Aus Wut und Frust fing die junge Hexe unabsichtlich an mit ihren Zähnen zu knirschen.

Ein glockenhelles Lachen brachte sie erst wieder ins Hier und Jetzt. Ihr Blick wanderte zur Tür, wo nun ihre Retterin mit ihrer besten Freundin stand. Alice hielt sich so gerade mal zurück, und versteckte ihr Grinsen hinter einer Zeitschrift. So sehr Rose die Tochter von Professor Longbottom auch mochte, störte sie diese Eigenschaft am meisten an ihr, ständig war Alice bedacht darauf, niemanden zu nah zu treten oder weh zu tun. Nicht das dies genüge tat um Rose manchmal auf 180 zu bringen, war es für sie auch eine schlechte Eigenart, wenn es um die Liebe ging. Ihr Freundeskreis hatte sogar schon Wetten abgeschlossen, wann Alice ihren Schwarm endlich ihre Zuneigung gestehen würde. Rose hatte sich auf das 6. Schuljahr festgelegt, da dies die letzte Möglichkeit für die Professorentochter war um ihn anzusprechen. Da hatte sich die Weasley eindeutig was ziemlich schweres zur Aufgabe gemacht.

Wenn Dominique verlieren würde, würde keine Welt untergehen, diese nahm selbst größte Niederlagen nicht so wild, sah ihr Leben mit einer Gelassenheit, wo Rose schon dachte, dass sie davon auch was gebrauchen könnte. Eben diese Gelassenheit legte Dom gerade wieder zu Tage, als sie die Beine ihrer Cousine von dem Sitz schubste und sich einfach dort drauf warf.

Jede andere Person hätte sich vermutlich beschwert, dass das Polster dadurch dreckig wurde, doch Dom interessierte sich dafür nicht. Stattdessen lächelte sie Rose an und meinte: „Dein Vater ist wirklich eine Nummer für sich. Mir kam die Rettungsaktion sehr gelegen. Er hat mir förmlich die 3 Galleonen hinterhergeworfen, da er der Meinung war ich wäre zu dünn und könnte wohl etwas essen für die Fahrt gebrauchen.“ Mehr als ein Augenrollen brachte Rose nicht zustande. Typisch Dad. Warum sollte sie jetzt auch zeigen, dass sie etwas eifersüchtig war.

Erneut öffnete sich die Abteiltür und Lucy Weasley betrat den Raum. Wie es schien hatte sie das kleine Spektakel auf dem Gleis mitbekommen, denn ihre Begrüßung war nicht gerade typisch. „Wird wohl langsam Zeit, dass du dir neue Klamotten für Onkel Ron kaufst, sonst könnte es passieren, dass du zu langweilig für ihn wirst.“

Bing, damit war der Kampf eröffnet und der erste Punkt ging eindeutig an die Slytherin. Lucy wusste genau, wie Dom auf solche Beleidigungen reagierte und freute sich wahrscheinlich schon warnsinnig auf dieses Gefecht. Ein charmantes Lächeln, was nicht eindeutig von Verletzung zeugte, schlich sich auf Doms Lippen.

„Hallo Lucy. Wie waren denn deine Ferien ? Man hat dich ja gar nicht zu Gesicht bekommen. Hast du deine Sportaktivitäten mal wieder aufs Bett beschränkt?“

„Ach weißt du, Dom, etwas Sport würde dir auch gut tun, deine vertrottelten Verehrer würden dann bestimmt aufhören, dir hinterher zu sabbern, wenn du sie endlich auf deine Spielwiese lässt.“

Rose Kopf wanderte zurück zu Dom. Erstaunt stellte sie fest, dass deren Grinsen sich verändert hatte. Etwas Fieses lag darin, was so gar nicht zu ihr passen wollte.
„Eigentlich schade, dass du nicht bei dem Familientreffen warst. Ein gewisser Lysander hat sich nämlich auch blicken lassen, und ich muss sagen seine Gesellschaft ist wirklich was sehr angenehmes, was man auch weiter führen könnte.“

Punkt Satz und Sieg. Diese Runde ging eindeutig an Dominique. Lucys Blick könnte wohl jetzt Steine schmelzen, wenn dies möglich wäre.

Im Grunde verstanden sich Dominique und Lucy ganz gut, aber sie konnten es partu nicht lassen, sich solche Wortgefechte zu liefern. Eine schon recht komische Freundschaft. Jeder andere würde wohl Dom diesen Treffer übel nehmen und nie wieder ein Wort mit ihr reden, doch Lucy faste sich innerhalb von Sekunden wieder und lächelte dann Rose an, so als ob in den vergangen Minuten nichts geschehen wäre.

„Ich soll dir von deiner Mutter noch sagen, dass du dich doch bitte etwas um Lily kümmern solltest, da ihr wohl etwas auf der Seele liegt und Tante Ginny nicht zu ihr durch kommt.“

„Pff, als ob die Kleine mit mir reden würde. Warum kommen die Erwachsen eigentlich ständig auf so seltsame Gedanken?“
Ihre Worte klangen gleichgültig, etwas was nicht oft bei Rose vorkam. Es gab eine Zeit wo sie sofort zu der Jüngsten der Potter Familie gegangen wäre um ihr seelischen Beistand zu geben, doch etwas hatte sich in den letzten Monaten zwischen den Zweien verändert.

„Mag wohl dran liegen, das sie vor einem Jahr noch ständig an unserem Zipfel hing. So ein Schatten war doch etwas komisch, aber irgendwie fehlt mir das.“ Eine Taschentuchpackung traf im nächsten Augenblick Lucy, ein deutliches Zeichen dafür dass die Slytherin es mal wieder gekonnt vollbracht hatte, jemand gegen sich aufzubringen.

„Hey, was denn, ist doch so gewesen.“ Brummelnd nahm sie die Packung vom Boden auf und pfefferte diese zu Alice zurück.

„Ja und, du musst aber nicht immer gleich so verletzend werden. Es ist doch verständlich, dass sich Lily etwas einsam in Hufflepuff fühlt. Würdest du es etwa toll finden, wenn du die Einzige aus deiner Familie im Schlangennest wärst? Du hast zumindest noch Albus um dich, wenn du jemand brauchst.“

„Alice du vergisst, dass Lucy Weasley ein Herz aus Eis hat und es ihr daher nicht mal ein bisschen wehtun würde, sie gewiss auch nie auf irgendeine Hilfe von Al angewissen sein wird.“ Doms Blick ging wieder rüber zu Lucy, musterte diese sekeptisch und führte ihre angefangene Rede weiter. „Also manchmal frage ich mich ja, ob du überhaupt Gefühle hast. Vielleicht sollten wir mal schauen, ob dein Herz doch nur ein schwarzes Loch ist.“

„Hmm also dann müssten wir aber ein Kompromiss eingehen, werte Dom. Diese Untersuchung findet nur statt wenn wir bei dir nachsehen können, ob du wirklich ein Gehirn hast, oder deine guten Noten nur das Resultat deines Veela-Charmes ist.“

Während Rose und Alice sich die Zugfahrt mit lesen beschäftigten, ging diese doch so nette Diskussion zwischen den beiden Cousinen weiter. So manches Mal fragte sich Rose, wie solch eine Freundschaft halten konnte, doch wie es schien war das Sprichwort, was sich neckt, das liebt sich hier abermals ein perfektes Beispiel.

*-*-*-*




Den gleichen Gedanken faste die Weasley gerade mal eine Stunde später wieder auf. Die vier Mädels waren gerade dabei in die große Halle zu gehen, als jemand die Rothaarige einfach zu Seite schubste.

„Hey, hast du keine Augen im Kopf oder brauchst du eine Brille? Hier sind auch noch andere Menschen. Vielleicht...“

Ihre Stimme erstarb als sie erkannte, welcher Tölpel sie da gerade so unsanft in Lucys Arme geschoben hatte.

„Pff, ach wen wundert das jetzt? Malfoy, wer sonst könnte so ein großes Ego haben, dass er nicht durch die großen Türen der Halle passt.“

Bedächtig strich sie ihren Rock wieder zu recht, während sie sprach. Es hatte nur einen Blick genügt, damit ihre kühle, abweisende und distanzierte Ader zum Vorschein kam.

Rose Weasley hatte sich die Worte ihres Vaters eingeprägt, allerdings waren diese Nichtigkeiten, etwas was nichts für sie im Leben war. In den meisten Unterrichtsfächern war sie gut, übertrumpfte auch ab und zu Scorpius, doch mehr aber nicht. Er war für sie unwichtig, ein Nichts, ein Playboy und doch so vieles mehr als sie sich eingestehen wollte.

Wenn sie sich mal über den Weg liefen, endet dies in einem Streit. Beide Parteien wollten nicht nachgeben, sahen nicht ein, dass dort mehr war. Dummerweise wusste Rose Weasley, dass Scorpius Malfoy was für sie empfand, etwas was weit mehr war außer Hass, Verachtung, Verleugnung.

Malfoys begingen nie Fehler, liefen steht’s mit Stolz erhobene Kopf voran, selbst nicht wissend, wenn sie in ein großes doch so für einige sichtbares Fettnäpfen getreten waren. Alkohol lockerte bekanntlich Zungen, ein Wettsaufen mit Rose als Konkurrentin hatte zur Folge, dass Scorpius sich verplapperte, ihr zu sehr zeigte was er von ihr hielt.
Allein schon die Geste, wie er ihr über ihre Wange strich, sein heißer Atmen, welcher verräterisch nach Feuerwhiskey roch, über ihren Hals wanderte, offenbarte ihr, dass doch viel mehr Sympathie vorhanden war, als alle dachten - als sie selber dachte.

Dieses Wissen hüteten ihre Freundinnen und sie seit einem halben Jahr, denn die kluge Hexe war noch nie jemand gewesen, welche es einem Kerl einfach machte. Ihm das zu geben, was er wollte. Ihr Herz musste erobert werden, auch wenn sie etwas mithalf, Malfoy in ihre Richtung zu drängen, legte sie trotzdem noch Stolpersteine in den Weg. Ihr Körper schrie regelrecht nach ihm, sobald er seine Anwesenheit wahr nahm, ihr Herz wollte des Öfteren schon nachgeben, sich der Schlange ausliefern, doch ihr Verstand wehrte sich im letzten Augenblick, ließ wieder die Distanz zu, hoffend, dass er erkannte, was sie wollte.

Dieser Kampf würde wohl noch andauern, denn ihr Geist würde so schnell nicht nachgeben.
Auch jetzt, als sich beide wieder anfunkelten. Rose mit einem überheblichen, wissenden Grinsen und Scorpius einfach nur niederträchtig, wie es sich für eine Schlange geziemte, wich sie nicht zurück.

Dieser kleine Starrwettbewerb hätte noch ewig angedauert, hätte Dom ihre Cousine nicht am rechten Oberarm gepackt und sie mit sich gezogen. Leise fluchend, was nur für die Ohren ihrer 3 Begleiterinnen bestimmt war, schimpfte sich die rothaarige Gryffindor über den Malfoy Erben aus.

Genervt verdrehte Dom ihre Augen, blieb vor ihrem Tisch stehen und schupste Rose von sich Richtung Gryffindortisch. „Ja, ja wir haben es ja verstanden, dass Scorpius ein Idiot, ein arroganter Arsch und ein Schnösel ist. Du brauchst es uns nicht jedes Mal unter die Nase reiben, dass du auf ihn stehst.“ Fast schon gleichgültig strich sich die Blondine ihre Haare nach hinten, wandte sich von ihren Freundinnen ab und gesellte sich zu ihren Freunden aus Ravenclaw.

Leicht beleidigt blieb Rose noch immer stehen, wo Dom sie hingestoßen hatte, und verschränkte ihre Arme. „Und wenn schon, ich kann so oft rumschimpfen wie ich möchte, er kapiert es ja sowieso nicht.“ Ihre beste Freundin stand neben ihr und versuchte abermals sich ein Lachen zu verkneifen, wich daher auch prompt dem Blick von Rose aus, da sie wusste, wie viel mehr gereizter sie sein würde, wenn sie das sah. So als ob die Weasley sie nicht ansehen würde, wandte sich Alice an Lucy.

„Na dann, wir sehen uns dann morgen.“ Anstatt etwas zu erwidern nickte die Slytherin ihr nur zu - was schon eine große Anerkennung für jemanden war, da Lucy zumeist andere Personen ignorierte, wenn sie nicht gerade etwas von denen wollte – und verschwand ebenfalls zu ihrem Haustisch.

Da Rose und Alice zurückblieben und auf niemanden mehr warten mussten, suchten auch sie ihren Tisch auf. Mit einem Lächeln begrüßten beide die Mädchen, welche mit ihnen ein Zimmer teilten.



Wie jedes Jahr herrscherte großes Treiben in der Halle, jeder wollte seine Freunde begrüßen, ihnen erzählen was sie so in den Ferien erlebt hatten und Tratsch austauschen.



Ebenso wie die beiden Freundinnen aus dem 6. Jahrgangs von Gryffindor, suchte sich auch Lily Luna Potter ihren Platz in dem Gewusel. Ihre Laune hingegen war nicht gerade gut und einige Mitschüler, die sie ansprechen wollten, sahen das und machten lieber kehrt oder waren doch still. Wenn die Jüngste der Pottergeschwister schlechte Laune hatte, wollte wirklich niemand sich mit ihr anlegen.

Und wie in letzter Zeit häufiger, gab es nur einen Grund warum ihr Gemütszustand so auf den Nullpunkt war. Zwei Personen waren daran beteiligt und das unbewusst. Trotzdem war Lily sehr wütend auf beide, obwohl sie bei Scorpius nur gering dieses Gefühl verspürte und ihre Cousine Rose eigentlich alles abbekommen sollte.

Das Mädchen hatte gesehen, was für ein Schauspiel sich eben vor der großen Halle abgespielt hatte. Nicht das kleinste Detail war ihr entgangen, sie hatte alles bemerkt und hatte diesen Zusammenstoß nicht als Zufall angesehen. So klug ihre ältere Cousine auch sein sollte, hatte Lily die Vortäuschung falscher Tatsachen doch sofort erkannt.

Scorpius hatte sich absichtlich der Weasley in den Weg gestellt um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Allein der Blick, welchen er Rose in den ersten Sekunden schenkte, während sie noch mit Pöbeln beschäftigt war, sollte eigentlich ihr gehören. Rose war es nicht wert, mit solch einer Intensität von ihm angeblickt zu werden, dieser Blick sollte ihr gelten, sie war die richtig Frau für den Malfoy, zumal sie ihn doch auch viel besser kannte als Rose.

Er war wirklich fast jeden Sommer bei den Potters, da Albus - ihr Bruder - ja sein bester Freund war, verbrachten diese sehr viel Zeit miteinander. Lily schloss sich ihnen einfach an und konnte daher auch so viel über ihren Zukünftigen erfahren.

Dass diese Gedanken nur reinste Kleinmädchenfantasie waren, Scorpius in ihr nur eine kleine Schwester sah, wollte Lily nicht wahrhaben, noch nicht mal sehen.

Lily wusste ganz genau, wie sie dieses Schuljahr das Herz von Scorpius gewinnen konnte, damit würde sie Rose zeigen wie unwichtig sie doch für ihn war.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wir hatten es sehr, sehr gut als Kinder - wir bekamen massenhaft Bücher.
Joanne K. Rowling