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Fanfiction

Slytherin Hearts - Frag mich nicht, ich habe immer noch keine Ahnung.

von SaphiraMalfoy

Als sich der Wandvorhang hinter ihnen geschlossen hatte, kicherte Saphira plötzlich und schenkte ihm ein verfĂŒhrerisches LĂ€cheln, das Draco an ihr noch nie gesehen hatte.
„Und was wird das nun? Eine heimliche AffĂ€re?“, witzelte er und griff nach ihren HĂ€nden, um sie nĂ€her an sich heranzuziehen.
„NatĂŒrlich nicht, du Blödmann.“ Sie schnalzte tadelnd mit der Zunge und schĂŒttelte mit gespielter Empörung den Kopf.
„Was willst du denn?“, fragte Draco, beugte sich ein wenig zu ihr herunter und sah ihr direkt in die Augen, was Saphira nervös machte.
„Ich will nicht nur dein MĂ€dchen fĂŒr eine Woche sein“, sagte die Blondine leise, woraufhin in Dracos Augen fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde VerĂ€rgerung aufblitzte. Noch immer schien sie ihm nicht zu vertrauen, obwohl sie sich ihr Leben lang kannten. Das war nicht fair. In wichtigen Belangen hatte er sie nie hintergangen oder angelogen, das musste selbst die ewig skeptische Saphira zugeben. Anstatt eine Diskussion darĂŒber zu beginnen, stellte er schließlich fest:
„Was du nicht willst, wusste ich schon. Aber was willst du?“
„Ich will, dass du es ernst mit mir meinst und mir nichts vormachst.“ Ihre Aussage war wie immer negativ belegt. Doch was hatte er auch anderes erwartet?
„Hör zu, Phibs, ich-“, setzte Draco an, doch Saphira stieß ihm mahnend in die Seite und erinnerte ihn daran, dass sie es nicht leiden konnte, wenn er diesen Spitznamen verwendete.
„Es tut mir leid, aber das rutscht mir einfach so raus“, lachte er und sprach dann entschieden weiter.

„Ich versuche es mal in Worte zu fassen, obwohl ich nicht den blassesten Schimmer habe, ob ich auch nur annĂ€hernd ausdrĂŒcken kann, was derzeit in mir vorgeht...“, begann er und fuhr sich nachdenklich mit einer Hand durch die Haare. Wie sollte er beschreiben, was er fĂŒhlte, ohne dabei Gefahr zu laufen, in ĂŒbertriebene Schmeicheleien zu verfallen, die dann doch nicht mehr der Wahrheit entsprachen? Große Reden schwingen konnte er gut, aber einfach nur auszudrĂŒcken, was er empfand, war schwerer als gedacht.
„Du bist unbeschreiblich anstrengend und undurchschaubar, was mich wahnsinnig macht. Trotzdem mag ich dich verflucht gerne, mehr als das... Du bleibst in meinen Gedanken, auch wenn wir nicht zusammen sind; ich freue mich, wenn wir uns sehen; es fĂŒhlt sich... nicht gut an, wenn du nicht bei mir bist, weil du mir... fehlst, weil ich... gerne mit dir zusammen bin und weil ich nicht möchte, dass dieses gute GefĂŒhl, das du mir gibst, wieder verschwindet“, rang er sich eine ErklĂ€rung ab und kam sich dabei mehr als nur dĂ€mlich vor. „Das klingt alles so banal, so nichtssagend, aber es ist mehr, als ich je fĂŒr ein MĂ€dchen empfunden habe. Nie zuvor habe ich es so ernst mit jemandem gemeint. Ich möchte mit dir zusammen sein, Saphira, und das nicht nur zum Spass, sondern weil... einfach weil ich es möchte. Ich habe keine bessere ErlĂ€uterung dafĂŒr und ich kann dir nichts versprechen, keine Garantie dafĂŒr geben, wie lange es anhĂ€lt oder dergleichen, aber jetzt gerade, in diesem Augenblick entspricht alles, was ich dir sage, der Wahrheit.“

Da war es wieder, das EngelslĂ€cheln auf ihrem Gesicht, das ihn alles andere vergessen ließ.
„Wirklich?“, hauchte sie, wĂ€hrend sich ihre Lippen schon fast berĂŒhrten.
„Ja, wirkl-“ Der Rest des Wortes ging in einem Kuss unter, den Draco irgendwann schmunzelnd beendete, um sie mit einem selbstzufriedenen Grinsen zu fragen:
„Und, wie sieht es jetzt mit uns beiden aus? Gibst du mir nach meiner flammenden oder viel eher lĂ€cherlichen Rede eine Chance?“
Saphira nickte nur und brachte keinen Ton hervor.
„Machen wir es ganz offiziell oder wĂ€re es dir lieber, wenn dies unser Geheimnis bliebe? Diese AffĂ€ren-Nummer fĂ€nde ich immer noch sehr reizvoll“, scherzte er und wickelte eine ihrer HaarstrĂ€hnen um den Finger.
„Nun hör doch auf mit dem Unfug“, ermahnte sie ihn. „Du darfst ruhig mit mir angeben“, ergĂ€nzte sie neckisch und fuhr mit dem Zeigefinger die Knöpfe seines Hemdes nach.
„Verlass dich darauf.“ Der Blonde gab ihr einen Kuss auf die Wange und musste plötzlich leise lachen.

„Stell dir nur die blöden Gesichter unserer Eltern vor“, sagte er und schĂŒttelte gedankenversunken den Kopf. „FĂŒr Vater geht ein Traum in ErfĂŒllung, denn ich habe ein einziges Mal etwas richtig gemacht und mir die wohl reinblĂŒtigste und reichste Erbin aus gutem Hause geangelt, die er sich nur wĂŒnschen konnte und Mum... die liebt dich ohnehin schon, als wĂ€rst du ihre eigene Tochter. Manchmal habe ich den Eindruck, sie mag dich mehr als mich.“ Auf Dracos Gesicht war ein trotziger Ausdruck erschienen, den er jedoch sofort mit einem amĂŒsierten Schnauben ĂŒberspielte. „Trotzdem werden sie ziemlich dumm aus der WĂ€sche gucken, meinst du nicht auch?“
„Ich bezweifle, dass meine Mutter begeistert davon sein wird“, wandte Saphira missmutig ein und seufzte leise.
„Warum? Was ist falsch an mir? Ich kann mir niemand Besseren fĂŒr dich vorstellen“, meinte Draco scherzhaft.
„An dir ist nichts falsch, jedoch hat sie mir ausdrĂŒcklich untersagt, mich auf etwas Derartiges einzulassen und ich habe ihr geschworen, mich gut zu benehmen. Sie wird es nicht gutheißen, dass ich mich in diesem Alter schon dem anderen Geschlecht zuwende, wie sie es auszudrĂŒcken pflegt“, erklĂ€rte Saphira mit abwesendem Blick. Von der glĂŒckseligen Zufriedenheit, die sie eben noch ausgestrahlt hatte, war nun nichts mehr zu spĂŒren.
„Aber sie hat schon bemerkt, dass wir mit großen Schritten auf das nĂ€chste Jahrtausend zugehen, oder?“, fragte Draco mit argwöhnisch hochgezogener Augenbraue. Zwar wusste er, dass Cecilia eine sehr einschĂŒchternde Persönlichkeit besaß und hatte noch kein einziges Mal erlebt, dass Saphira ihr widersprochen hĂ€tte, aber dennoch... Ließ sie sich etwa von ihrer Mutter verbieten, eine Beziehung einzugehen?
„Oh, Draco. Sei nicht albern. Du kennst sie doch.“ Saphira wirkte sehr ernst und nachdenklich.
„Aber du lĂ€sst dich davon nicht beeinflussen, oder?“, fragte Draco und hoffte instĂ€ndig, dass sie ihre Meinung nicht schon wieder Ă€nderte.
„Normalerweise schon“, gab die Blonde zu und knibbelte an ihren rissigen FingernĂ€geln herum.
„Und was gedenkst du nun zu tun? In Bezug auf uns, meine ich“, drĂ€ngte Draco sie und spĂŒrte Ungeduld in sich aufwallen. Die nicht vorhandene Entscheidungsfreudigkeit dieses MĂ€dchens ging ihm gehörig auf die Nerven.
„Ich weiß es nicht“, murmelte sie und sah ihn dabei nicht an.
„Du weißt es nicht? Merlin, Saphira. Sind wir nun ein Paar oder sind wir es nicht?“ Zu spĂ€t bemerkte der junge Magier, dass seine Stimme ein wenig zu laut und forsch geklungen hatte, aber er wollte sich von ihr nicht lĂ€nger hinhalten lassen.

Hilflos zuckte die junge Black mit den Schultern. „Du verstehst das nicht, Draco. Es ist alles viel komplizierter, als du es dir vorstellst.“
„Dann erklĂ€re es mir“, verlangte er. So leicht kam sie ihm nicht davon, denn er wollte endlich wissen, was zur Hölle ihr Problem war. Da sie beharrlich schweigend den Kopf schĂŒttelte, anstatt ihm die ErklĂ€rung zu liefern, welche sie ihm eindeutig schuldete, zog der Blonde sie an sich heran, legte ihr eine Hand unters Kinn und sah ihr eindringlich in die Augen. Es versetzte seinem Herzen einen kleinen Stich, die unendliche - und seiner Meinung nach vollkommen unbegrĂŒndete - Traurigkeit in ihnen zu lesen. Das war er nicht gewohnt, selten zeigte sie ihre GefĂŒhle so offen und es machte ihm zu schaffen, nicht zu wissen, was in dem MĂ€dchen vorging, das er so gerne mochte. Draco hatte nicht die leiseste Ahnung, wie er an sie herankommen sollte, wenn sie nicht endlich mit der Sprache herausrĂŒckte. Anscheinend offenbarte sie ihm stets nur BruchstĂŒcke ihrer Persönlichkeit, und jedes Mal, wenn er glaubte, sie so langsam zu kennen und ihr Wesen zu begreifen, zeigte sich ein weiteres Puzzleteil, das er nicht zuordnen konnte.

„Es bringt nichts, dir etwas zu erklĂ€ren. Du kannst das ohnehin nicht nachvollziehen. Es lebt eben nicht jeder in einer perfekten, heilen Welt so wie du. So lĂ€uft das bei euch zu Hause doch ab, oder etwa nicht? Ihr seid die ultimative Vorzeigefamilie, kommt wunderbar miteinander zurecht und versteht euch blendend. Alles ist vollkommen und ideal“, zischte Saphira voll unverhohlener Eifersucht auf Dracos Leben.
„Jetzt mach aber mal einen Punkt“, blaffte dieser entrĂŒstet und nicht minder aufgebracht. „Es ist schließlich nicht so, als wĂŒrde es bei uns keinen Streit geben und das weißt du ganz genau.“
ZĂ€hneknirschend starrte sie zu Boden und schwieg.

„Vertrau mir doch bitte, Saphira“, flehte er fast, nachdem er sich beruhigt hatte, und fragte sich abermals, weshalb er sich diesen Stress ĂŒberhaupt antat. „Wenn das mit uns funktionieren soll, dann musst du mit mir reden. Immer sagst nur, ich soll es ernst nehmen und du willst eine richtige Beziehung, kein oberflĂ€chliches Rumgeturtel. In diesem Fall musst du auch ehrlich zu mir sein.“
„Das will ich, aber-“, setzte sie an, doch Draco unterbrach sie. „Kannst du auch einen Satz ohne aber formulieren? Und lass dir nicht ewig Zeit, ich will noch frĂŒhstĂŒcken, wenn es dir keine UmstĂ€nde macht“, sagte er leicht gereizt, ließ von ihr ab und setzte sich mit knurrendem Magen auf den steinernen Boden. So langsam verlor er wirklich die Geduld mit ihr und das lag nicht nur an seinem stetig größer werdenden Hunger.
„Du kennst mich einfach nicht“, hauchte sie und fĂŒgte in Gedanken hinzu: Wenn du wĂŒsstest, was ich jetzt gerade am liebsten mit dem verdammten FrĂŒhstĂŒck veranstalten will, wĂŒrdest du dich so sehr vor mir ekeln, dass du dich bei dem Gedanken daran, mich gekĂŒsst zu haben, selbst ĂŒbergeben mĂŒsstest...

„Ach, Phibs. Tu mir bitte einen Gefallen und sei nicht immer so... so negativ. Versuch wenigstens, es mir zu erklĂ€ren. Ich verstehe dich wirklich nicht, aber das bist du selbst Schuld“, sagte er nun ein wenig versöhnlicher, doch Saphira verschrĂ€nkte nur die Arme vor der Brust und fuhr ihn plötzlich sehr zornig an:
„Geh doch, wenn dir das FrĂŒhstĂŒck wichtiger ist und lass mich in Frieden!“
„Weißt du was?“, zischte er wĂŒtend und sprang auf. „Genau das mache ich jetzt auch. Du treibst mich in den Wahnsinn!“ Mit diesen Worten rauschte er an ihr vorbei, begab sich in die Große Halle und ließ Saphira in dem Geheimgang zurĂŒck.


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