Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Herzgeflüster - Charlie Winchester

von selliiWeasley

Das Kapitel ist sehr kurz, das weiß ich selbst, ich wollte nur mal wissen, wie meine FF so gefällt, da es wie gesagt meine erste ist... Und ja, es ist bis jetzt auch noch nicht wirklich Harry-Potterlich, aber das folgt noch. Würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, wie euch der Einstieg und meine Person "Charlie Winchester" gefällt :)
***********************************************


Ein leises Kratzen am Fenster riss mich aus dem Tiefschlaf. Ich schreckte auf und die alte Gitarre, die schräg auf mir gelegen hatte, fiel mit einem lauten „rumms“ zu Boden. Ich seufzte. Ich hatte schon wieder so lange gespielt, bis ich vor Erschöpfung einschlief.
Ein erneutes Kratzen von langen Krallen auf der kühlen Fensterscheibe meines Zimmerfensters. Dann ein fiepen. Schlaftrunken bahnte ich meinen Weg zwischen Notenblättern, Songtexten und Wirren Krixeleien, die den kompletten Boden bedeckten, hindurch zu dem Fenster und öffnete es. Kühle Sommernachtsachtluft strömte in den stickigen Raum und eine zerzauste Eule flatterte auf einen wackeligen Hocker, der durch die Landung der Eule umzukippen drohte.
Lenny, eine große, schöne Schleiereule sah mich erwartungsvoll an und ich löste den Brief, der an ihr befestigt war.
Ich setzte mich auf mein Bett und wirbelte durch den Schwung einen Stapel Pergamentpapier auf, der am Fußende des Bettes lag. Die Blätter landeten sanft auf dem Boden und ich kümmerte mich nicht weiter darum. „Your magic tears myself in two“ stand am Rande des mir am nächsten liegenden Pergamentpapiers. Es war einer meiner eigenen Songs. Er war nicht besonders gut und sagte nichts aus, über mich und mein Leben, doch er brachte mir meinen Vater ein Stück näher. Mein Vater, der zu seiner Zeit selbst Musiker war. Er war kein besonders erfolgreicher Musiker und keiner nahm ihm so wirklich ernst mit seinen Träumen und Hoffnungen, doch für mich war er der beste. Er war meine Lebensinspiration und mein größtes Vorbild in jeglicher Hinsicht. Er lebte einfach in den Tag hinein, dachte an nichts böses, fürchtete niemanden, und war deshalb wohl auch der Grund dafür, dass viele ihn nicht wirklich ernst nahmen.
Vor vier Jahren wurde er von einem Todesser auf brutale Art und Weise getötet, was mir das Herz brach. Der Grund dafür wurde mir nie verraten und im Nachhinein glaube ich sogar, dass ihn niemand kennt, außer der unbekannte Mörder höchstpersönlich, doch damals war ich mir hundertprozentig sicher, dass sich alle gegen mich verschworen hatten. Meine Mum, die nie mit mir darüber reden wollte, weil sie die Sache für mich nicht noch schmerzhafter machen wollte, habe ich eine Zeit lang gehasst, weil ich sie für schuldig am Tod meines Vaters hielt.
Da mein „Traumtänzer von Dad“, wie sie ihn manchmal bezeichnete, nicht zum Wohl unserer kleinen Familie beitrug, war sie praktisch zum Alleinunterhalter geworden. Sie war Ärztin, und zwar keine gewöhnliche Heilerin im St. Mungo, sondern richtige Ärztin in der Muggelwelt, obwohl sie eine Hexe ist. Sie bezeichnete das Leben unter Muggeln als eine Herausforderung. „Wenn du tagtäglich miterleben müsstest, wie Muggel auf natürliche, unmagische Art und Weise unsere Welt verlassen, bist du dankbar dafür, eine Hexe sein zu dürfen. Du fängst an zu leben und glücklich zu sein, dieses Leben führen zu dürfen.“ Dies war der Grund, den sie jedes mal nannte, wenn sie gefragt wurde, warum sie Ärztin war und nach dieser Antwort fragte selten jemand genauer nach.
„Charlie“ stand schlicht auf dem zusammengefalteten Zettel, der des Briefumschlages offenbar nicht wert war. Charlie, so nannte ich mich nunmehr seit diesen vier Jahren. Charlie Winchester, genau wie mein Dad. Ich war erstaunt, wie leicht die Leute mit denen ich mein ganzes Leben lang zu tun hatte, diese Umstellung mitmachten. Als ich ankündigte, wie ich ab sofort genannt werden wollte, wurde ich nicht verspottet, im Gegenteil. Es schien, als hätten die Leute nur auf ein Zeichen gewartet, irgendein Signal, das ihnen einen Grund gab, mich mit Mitleidvollen, traurigen Blicken zu beachten, wie als gäbe es keinen Zweifel mehr an meiner geistigen Verrücktheit. Ich konnte es ihnen nicht verdenken, scherte mich aber auch nicht sonderlich drum. Im Grunde hat es mich noch nie gekümmert, was man von mir denkt, aber in den letzten vier Jahren schien mir so ziemlich alles an meiner Umwelt egal geworden zu sein. Im Grunde waren mir weder meine Mum, und ihr Bruder, die einzigen überbliebenen Seelen unserer Familie, noch meine Freunde wirklich wichtig, doch dass sagte ich nicht. Ich konnte sie nicht verletzten. Der einzige Mensch, der mir nicht egal war, war mein Freund Austin, den ich über alles liebte. Er gab mir Trost und Hoffnung, wenn die Welt noch so sehr einzustürzen drohte. Und er war der Mensch, der der Persönlichkeit meines Vaters am nächsten kam. Seitdem er zweimal durch die Aurorenprüfung geflogen war, lebte er als Sänger, Songwriter und Gitarrist der Rockband Hinder. Er war acht Jahre älter als ich, worüber anfangs viel geredet wurde, doch ich denke nicht, dass ich mit einem Jungen in meinem Alter auf der gleichen geistigen Weite leben würde. Der Vorfall vor vier Jahren hat mich aufgerüttelt, mich erwachsen gemacht.
Ich faltete den Brief auseinander und las mit Freude die gekrixelten Worte meines besten Freundes Fred Weasley. Ich war mit allen Weasleys schon mein ganzes Leben lang befreundet, da unsere Familien sich kannten. „Charlie, hast du Lust den Rest deiner Sommerferien im Laden zu helfen? Ich weiß, dass du eh nur deprimiert daheim rum hockst und so können wir vielleicht noch ein paar neue Produkte entwickeln. Wir haben dich schon so lange nicht mehr gesehen, wäre echt cool dich mal wieder da zu haben. Wir vermissen dich.
Fred (und George)
Ich musste lächeln. Das ganze letzte Schuljahr haben die Weasley-Zwillinge und ich Produkte für ihren Scherzartikelladen entwickelt. Selbst, wenn sie mir nicht mehr so viel bedeuteten, wusste ich dass ich mich eigentlich glücklich schätzen könnte, mit ihnen befreundet zu sein. Wenn man uns zusammen sah, merkte man, dass wir einfach zusammen gehörten. Wir waren kindisch, albern und sprühten nur so über vor Kreativität und Einfallsreichtum. Wo wir waren, hatten die Leute gute Laune, als würde unsere Komplette Aura die Menschen fröhlich und gelassen machen.
Ich zog eine Feder und ein Gläßchen mit violetter Tinte unter meinem Bett hervor und begann eine hastige Antwort auf die Rückseite zu krixeln.
„Klar komm ich, eine Einladung von euch könnte ich nie im Leben ausschlagen. Erwartet mich morgen Abend. Gruß, Charlie.“
Den Zettel knäulte ich ungeduldig wieder zusammen und band ihn an Lennys Bein. „Tut mir Leid, dass du so spät noch etwas übermitteln musst, aber nur noch diese Nachricht, dann kannst du spielen gehen, okay“, sprach ich meine Eule an, als wäre sie ein Kleinkind und musste über diese Worte selbst ein wenig lächeln. Mit einem kleinen Kuss auf den Schnabel verabschiedete ich ihn und trug ihn zum Fenster, wo er auch schon augenblicklich verschwand.
Nun war ich wieder hellwach und sah auf die kleine goldene Uhrkette, die ich immer um meinen Hals trug. Sie war das wahrscheinlich schönste Erbe meines Vaters. Er hatte sie einmal im Suff so verhext, dass sie immer den Refrain von „Knockin‘ on Heavens Door“ sang, wenn sie zur vollen Stunde schlug, eine Tatsache, die während dem Unterricht nicht immer für Freude sorgte.
Es war halb eins. Perfekte Zeit um meiner Lieblingskneipe einen Besuch abzustatten.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
Ralph Fiennes über Daniel Radcliffe