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Fanfiction

Eine Nacht verändert alles - Wenn Freiheit endet

von PadfootBlack

@ Gwen: Vielen Dank für das Kompliment :)
Ja, wie geschrieben, hatte es nur ein OS werden sollen. Irgendwie hat es sich dann aber doch ergeben, dass ich noch ein paar "Lücken" füllen wollte bzw Sachen ausschreiben wollte. Und so kommen jetzt noch ein paar Chaps ;-)



Wenn Freiheit endet

It’s hard to imagine,
but one simple moment
will change your entire life
- forever.


Jede einzelne Stunde in der Sirius nach Peter suchte zog sich scheinbar endlos in die Länge. Seit er durch das Gartentor der Potters getreten war, hatte Sirius den Bezug zur Zeit verloren. Alles schien so unwirklich, so unglaublich, unbegreiflich. Das einzige was Sirius in sich noch spürte war die blinde Wut, der alles verzehrende Hass auf den jenigen, den er jahrelang seinen Freund genannt hatte und der nun sein wahres Ich zeigte – er war nichts weiter als ein mieser, kleiner Verräter.
Die Trauer und den Hass auf sich selbst verdrängte Sirius für den Moment. So fiel es ihm leichter sich lediglich auf sein Ziel zu konzentrieren, und das war Peter zu finden und ihn für das was er getan hatte bezahlen zu lassen.
Und schließlich hatte die Suche ein Ende. Am helllichten Tag fand Sirius Peter mitten in einer belebten Straße in London der Muggel.
„Duuu!“grollte Sirius hasserfüllt als er Peter an der Schulter zu fassen bekam und ihn herum riss, den Zauberstab genau auf ihn gerichtet. Die Muggel um sie herum interessierten ihn nicht.
„Sirius!“ Überraschung, Entsetzen, ja pure Angst standen Peter ins Gesicht geschrieben als er seinem früheren Freund gegenüber stand.
„Wie konntest du nur? James hat dir vertraut! Und du drehst dich um und kriechst direkt zu Voldemort um deinen besten Freund und seine Familie zu verraten und damit in den Tod zu schicken?!“ Obwohl Sirius bis zum Zerreißen angespannt war und seine Stimme vor Wut zitterte, hielt er zumindest die Lautstärke seiner Stimme unter Kontrolle.
Er konnte noch immer nicht fassen, dass einer seiner Freunde - derjenige, dem er die Aufgabe des Geheimniswahrers für James und Lily in dem Glauben er wäre der richtige anvertraut hatte – tatsächlich zu Voldemort gehörte.
Und im gleichen Augenblick traf Sirius eine harte, bittere Erkenntnis. Er hatte sich nicht nur in Peter getäuscht, er hatte vor allem Remus Unrecht getan.
Wie hatte er nur glauben können, dass Remus der Verräter war? Wie hatte er nur an ihm zweifeln können? Ausgerechnet an Remus?
„Du verstehst das nicht Sirius!“ quiekte Peter in gleichen Moment ängstlich. „Der … der dunkle Lord, er kennt Mittel und Wege … denk nach Sirius, was hättest du getan?“ zitternd starrte er hinauf in die grauen Augen, die ihn kalt und unnachgiebig anstarrten.
„Du Wurm! Ich wäre lieber gestorben als James, Lily und Harry an Voldemort zu verraten! Als meine Freunde dem sicheren Tod auszuliefern! Peter ich werde …“
„Nein.“ Mit einem Mal funkelten Peters Augen seltsam auf. Er wich ein paar Schritte zurück, ein eigenartiges, scheues Grinsen huschte über sein Gesicht während er seinen Zauberstab langsam hob und auf Sirius richtete. „Nein Sirius. Du wirst nichts tun.“
Dann wich der leicht verschlagene Ausdruck wieder reiner Panik.
„Sirius!“ schrie Peter ängstlich auf. „Warum hast du das getan? Warum hast du sie umgebracht?“ Peter wich wieder ein paar Schritte zurück.
Sirius starrte ihn überrascht an. Diese Reaktion kam für ihn so unerwartet, dass er sich weder einen Reim darauf machen konnte, was Peter vor hatte, noch, dass er reagieren konnte.
Einige der Menschen um sie herum drehten sich nun nach den beiden um, manche blieben sogar stehen und beobachteten die Szene mit einer Mischung aus Verwirrung und Neugier.
„Du grausamer Mörder“ fuhr Peter panisch fort. Dann trat er einen letzten Schritt zurück, fiel rückwärts auf den Boden und starrte nun von unten auf Sirius hinauf.
Für einen winzigen Augenblick huschte erneut ein hinterlistiges Grinsen über Peters Gesicht, dann ging alles unglaublich schnell.
„Nein! NEIN SIRIUS! VERSCHONE MICH!“
Ein lauter Knall und eine Erschütterung, die den vollkommen unvorbereiteten Sirius von den Füßen riss.
Kurzzeitig war es Sirius unmöglich irgendetwas zu sehen, dann begann sich der Staub etwas zu legen.
In der Straße, genau dort wo eben noch Peter und Sirius gestanden hatten, klaffte ein riesiges Loch. Peter war spurlos verschwunden und zurück geblieben war das reinste Chaos. Schreiende Leute rannten panisch in die verschiedensten Richtungen davon, mehrere leblose Körper lagen am Rande des Kraters, der die Straße regelrecht zu teilen schien.
Den Zauberstab noch immer in der Hand rappelte sich Sirius mühsam, hustend auf.
Kaum stand er auf den Füßen nahm er überall um sich herum ein leises Ploppen wahr. Und auch keine Sekunde später ergriffen ihn die Auroren des Zaubereiminseteriums.
Sirius starrte noch immer auf den Fleck an dem Peter gestanden hatte, er kam gar nicht auf die Idee sich zu wehren.
Nur wage drangen die Worte der Auroren an sein Gehör – „Mörder“ nannten sie ihn „13 unschuldige Muggel“ raunte jemand, „gewissenloser Schwarzmagier“, „Todesser“, „direkt nach Askaban“. So nahm er auch nur halbherzig wahr, wohin er gebracht wurde.
Das einzige was klar in seinen Gedanken Platz fand war, dass er versagt hatte.
Er hatte auf ganzer Linie versagt.
Er hatte nicht nur, nicht verhindern können, dass James und Lily von Voldemort umgebracht worden waren, er hatte sie sogar regelrecht ausgeliefert in dem er Peter als Geheimniswahrer vorgeschlagen hatte.
Er hatte an einem seiner besten Freunde gezweifelt und ihn als Verräter bezeichnet.
Er hatte dem Falschen vertraut und es nun nicht einmal geschafft, diesen zur Rechenschaft zu ziehen.
Er hatte sein Versprechen nicht halten können.
Und nun würde er wohl nie wieder die Gelegenheit haben alles wieder gut zu machen.
Weder würde er James und Lily rächen können und Peter seiner gerechten Strafe zu teil werden lassen, noch würde er den kleinen Harry wiedersehen.
Ich habe versagt …
James verzeih mir. Du hast mir vertraut und an mich geglaubt, und ich?
Ich habe dich auf ganzer Linie enttäuscht.
Ich konnte dir nicht zurück geben, was du für mich getan hast.
Ich habe versagt. Verzeih mir, Prongs.


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz