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Fanfiction

Eine Nacht verändert alles - Wieder so eine Nacht ...

von PadfootBlack

@ Gwen: Hehe, freut mich ;-) Genau, das Chap habe ich aus den "Erzählungen" zu der Szene aus den Büchern gebastelt. Und dass ich das Lachen nicht mit drin habe, hat einen recht simplen Grund - ich habe die Stelle an der davon brichtet wird, beim Schreiben nicht mehr finden können und hatte mich somit damals kurzerhand entschieden es wegzulassen und habe es bis heute einfach so stehen lassen ;-)

So, das hier ist nun quasi der "Zenit" meiner kleinen FF. Soll heißen, hier nach gibt es noch zwei weitere Chaps für euch zu lesen.
Viel Spaß beim nächsten Chap ;-)



Wieder so eine Nacht …

Sirius atmete geräuschvoll aus.
Es war mal wieder so eine Nacht in der er einfach keine Ruhe fand.
Die Dementoren waren heute besonders aufgebracht gewesen. Also entschied Sirius sich diese Nacht wieder dafür sich in seine Animagus Form, einen großen schwarzen Hund, zu verwandeln. Nur so hatte er es in den letzten 12 … ja, 12 Jahren hier überlebt ohne gänzlichst den Verstand zu verlieren. 12 Jahre schon verbrachte er hier in diesen dunklen Mauern als einer der am meisten bewachten Häftlinge, immer mit dem Gedanken, dass er unschuldig war.
Nur dieser Gedanke und die Möglichkeit sich in einen Hund zu verwandeln und so dem niederschmetternden, hoffnungs- und lebenswillenraubenden Einfluss der Dementoren zeitweise zu entkommen, waren seine Lichtblicke in den letzten 12 Jahren gewesen.
Sirius streckte sich und schüttelte sich einmal, so dass sein langes zotteliges schwarzes Fell wirr in alle möglichen Richtungen abstand und auch seine Augen verdeckten.
Manche Sachen ändern sich selbst nach 12 Jahren Hölle auf Erden nicht. dachte er zynisch.
Langsam setzte er eine Pfote vor die andere, dann hielt er einmal kurz inne und drehte sich halb um.
Auch wenn es ihm schlecht ging, konnte er nicht anders als über die Dementoren, die auf der anderen Seite der Wand standen, zu spotten. Jeden glücklichen Gedanken raubten sie ihm, nahmen ihm jede Hoffnung … aber nicht, wenn er sich in einen Hund verwandelte. So konnte er sich in einer Ecke zusammen rollen und sich den simpelsten Gedankengängen hingeben und blieb somit halbwegs verschont von dem nagenden, zerreisenden Gefühl, dass sich sonst in ihm breit machte, sobald einer der Dementoren auch nur ansatzweise in seiner Nähe war.
Mitten in diesen dunklen Mauern, bewacht von den wohl schlimmsten Kreaturen auf dieser Welt, mitten in der Hölle auf Erden hatte Sirius sich sein kleines Stückchen ‚Freiheit’ erhalten können.
Er setzte seinen Weg in die hinterste Ecke seiner Zelle fort, rollte sich zusammen, legte den Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen.
Aber heute war nicht einfach so eine Nacht in der er sich in sein Hunde-Dasein flüchten konnte.
Heute kreisten seine Gedanken erneut um diese eine ganz spezielle Nacht, die sein Leben ruiniert hatte und die Schuld daran war, dass er hier in Askaban saß, unschuldig und allein, allein mit seinen nie enden wollenden Selbstvorwürfen.
Ein tiefes, unzufriedenes Brummen drang aus seiner Kehle und aus reiner Gewohnheit legte er eine Pfote über seine Schnauze.
Er konnte einfach nicht aufhören darüber nachzudenken. Egal wie sehr er es versuchte. Und besonders nicht nach einem Tag wie diesem. Die Dementoren waren heute mehr als grausam gewesen. Er konnte nicht ständig in seiner Animagus Form sein und heute hatte er den Tag als Mensch überstehen müssen. Heute war mehr los gewesen als die paar lausigen Dementoren vor seiner Tür.
Morgen würde der Minister vorbeikommen und um dessen Sicherheit zu gewährleisten, wurde selbstverständlich schon vorher alles einmal überprüft. Fudges Besuch war eigentlich die reinste Farce, nichts weiter als ein simples Schauspiel für die Öffentlichkeit – der großartige Zaubereiminister überzeugt sich höchstpersönlich davon, dass die Zauberergemeinschaft vor den gefährlichsten Verbrechern ihrer Welt sicher war.
Es war lächerlich. Als ob Fudge den Mut hätte Askaban zu betreten ohne eine ganze Reihe der besten Auroren als Schutz und einer vorhergegangenen ausführlichen Kontrolle.
Und an solchen Kontrolltagen wie diesem waren die Dementoren unbeschreiblich. Die Unruhe die plötzlich in Askaban herrschte wurde von ihnen im Nu aufgesogen und gleichsam um ein vielfaches stärker auf die Insassen übertragen. Die Dementoren nahmen jede noch so kleine Gfühlsregung auf und ließen nichts weiter zurück als abgrundtiefe Dunkelheit – an solchen Tagen fand einfach niemand Ruhe.
Und auch jetzt fanden Sirius’ Gedanken schneller wieder zu James, Lily und Harry zurück als ihm lieb war. Harry. Der Junge würde bald 13 werden und sein drittes Jahr in Hogwarts beginnen. Oh wie sehr wünschte sich Sirius ihn zu sehen, wie sehr wünschte er sich den Sohn seines besten Freundes, seines Bruders, wieder zu sehen. Zu sehen wie groß er in den letzten 12 Jahren geworden war, wie sehr er sich verändert hatte und wie ähnlich er seinen Eltern letztlich geblieben war.
Es drängte ihn mehr als alles andere zu wissen, dass es dem Jungen, seinem Patenkind, gut ging.
Sirius ließ ein sehnsüchtiges Seufzen verlauten.
So viele Nächte hatte er wach gelegen und darüber nachgedacht wie alles hätte werden können, nein, wie alles hatte werden sollen!
Wenn er nur nicht so blind gewesen wäre und dem falschen vertraut hätte. Hätte er nur nicht an Moony gezweifelt, ihn nicht als Verräter bezeichnet.
Wäre doch nur alles anders gelaufen …
Hätte es diese einen Nacht nur nicht gegeben …
Wäre ich nur nicht Schuld an allem …
Hätte ich es doch nur geschafft sie zu beschützen …

Sirius fiel schließlich in einen mehr als unruhigen Schlaf.
Seine Gedanken kreisten die ganze restliche Nacht nur noch um seine Schuldgefühle und um den Verlust seiner ‚Familie’.
Denn genau das waren James und Lily für ihn gewesen – seine Familie.
Die Familie, die er als Kind bei seiner Blutsverwandtschaft nie gehabt hatte, und nun war er Schuld daran, dass der kleine Harry ebenfalls ohne eine Familie aufwuchs.


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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