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Fanfiction

Eine Nacht verändert alles - Hoher Besuch

von PadfootBlack

@ Gwen: Düm di düm, woher weißt du nur, was jetzt noch kommt? ;) Dann hoffe ich doch, dass ich die Spannung befriedigen kann.


Hoher Besuch

Ein leises Stöhnen kam über Sirius’ Lippen als er die Augen öffnete und auf die dunkle Wand seiner Zelle starrte. Langsam richtete er sich auf und warf einen Blick zur Tür.
Wie spät es wohl war?
Genau wusste er es nicht, das einzige dessen er sich sicher war, war, dass es wohl nicht mehr lange dauern würde bis Fudge hier auftauchen würde. Und somit war es für ihn aller höchste Zeit sich zurück zuverwandeln.
Er streckte sich noch ein letztes Mal und im nächsten Augenblick schon stand mitten in der Zelle, genau dort wo eben noch ein großer schwarzer Hund gestanden hatte, wieder ein großer, abgemagerter Mann mit langen schwarzen Haaren und einem trüben Blick.
Sirius strich sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und starrte dann auf irgendeinen Fleck an der gegenüberliegenden Wand.
Er hatte mehr als schlecht geschlafen, schlechter noch als sonst. Er hatte James einfach nicht aus seinem Kopf bekommen können. Selbst in seinen Träumen hatte er stets seinen Freund zusammen mit Lily gesehen. Meistens wie er sie tot in ihrem Haus gefunden hatte.
Und von Harry hatte er ebenfalls geträumt. Zugegeben, es gab kaum eine Nacht in der er nicht von seinem Patenkind und seinen Eltern träumte, aber diesmal war es schlimmer gewesen.
Er war mehrfach schweißgebadet hochgeschreckt nur um festzustellen, dass er nach wie vor – wie konnte es auch anders sein – allein in seiner Zelle in Askaban war. Im Hochsicherheitstrakt des Zauberergefängnisses in dem neben ihm auch so mancher Todesser eingesperrt war. Eingesperrt für die grausamsten Verbrechen an Muggeln und Mitgliedern der Zauberergesellschaft die man sich ausmalen konnte. Und auch er wird mit ihnen über einen Kamm geschoren – verständlich. Immerhin wurde er deshalb ja auch hier her gebracht. Ja, für den Mord an 13 Muggeln und einem Zauberer schickte Crouch ihn, den „Spion und Todesser Sirius Black“ lebenslang nach Askaban – ohne Prozess wie sich versteht.
Sirius realisierte erst jetzt, dass seine Fingerknöchel kreideweiß geworden waren, so sehr ballte er seine Hände zu Fäusten.
Seufzend spreizte er die Finger ein, zweimal und ließ sie dann auf das Etwas sinken, dass offiziell ‚Bett’ genannt wurde.
Wie immer, wenn es nicht gerade direkt nach dem Essen war, hatte er Hunger – wobei, nahm man es genau hatte Sirius selbst nach dem letzten Bissen noch Hunger, denn das Essen hier war weder sonderlich üppig noch in irgendeiner Art und Weise nahrhaft.
Sirius Gedanken wurden von lauter werdenden Schritten auf dem Gang unterbrochen. Er hob den Kopf und sah zur Tür. Als dann der Schlüssel ins Schloss gesteckt wurde, schwang Sirius mit einer kurzen Bewegung seine Beine auf das Bett, streckte sich der Länge nach aus und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.
Er hielt seinen Blick an die Decke geheftet, während sich die Tür öffnete, sich zwei Auroren innerhalb der Zelle neben der Tür postierten und zwei draußen auf dem Gang stehen blieben.
„Guten Morgen, Black.“ ertönte dann die Stimme des Zaubereiministers Fudge, der gerade durch die Tür trat.
Sirius rührte sich keinen Zentimeter, er machte sich nicht einmal die Mühe den Blick von der Decke abzuwenden als er mit rauer Stimme antwortete.
„Nun“ begann er gedehnt „ich wüsste nicht was an diesem Morgen gut sein sollte“ er drehte den Kopf nun doch und musterte den Mann, der nun nur wenige Meter von ihm entfernt stand und nervös eine hellleuchtende grüne Melone und eine zusammengefaltete Zeitung in den Händen hielt kurz. Auch wenn man sich alle Mühe gab ihn zu brechen, so lange er es konnte würde er ihnen immer die Stirn bieten. Langam setzte Sirius sich auf und fixierte den Zaubereiminister mit festem Blick.
„Aber herzlich willkommen in meinem bescheidenen Heim, Minister. Fühlen Sie sich ganz wie Zuhause!“ ein kurzer Versuch eines Lächelns unterstrich den Zynismus in Sirius’ Stimme perfekt.
Fudge starrte Sirius einen Augenblick irritiert an und Sirius registrierte halbwegs zufrieden, dass Unsicherheit im Blick des Ministers aufflackerte.
„Ja, mh, nun“ nuschelte Fudge, warf einen Blick zurück auf die Auroren, die an der Tür standen, so als bräuchte er ihre Unterstützung. Dann erst schien er sich langsam wieder zu fangen.
„Also, wie ich sehe, scheint hier soweit alles in Ordnung …“ Sirius unterbrach ihn mit einem abwertenden Schnauben.
„Abgesehen von der Tatsache, dass ich lebenslang in diesem Loch sitzen werde, obwohl ich unschuldig bin … ja abgesehen davon ist alles in bester Ordnung.“ murmelte Sirius kaum hörbar.
„Bitte?“ Fudge hob verwirrt eine Augenbraue.
Sirius hob abwehrend eine Hand. „Nichts weiter.“ brummte er.
„Mh“ mehr brachte der untersetzte Mann im Nadelstreifenanzug nicht hervor. Dann warf er einen Blick über seine Schulter und nickte den beiden Auroren an der Tür zu. Diese traten einen Schritt vor und drehten sich leicht in Richtung Tür, ohne dabei jedoch Sirius auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen.
„Nun, einen guten Tag noch, Black.“ murmelte Fudge verhalten bevor er sich umdrehte und in Richtung Tür ging.
In dem Moment fiel Sirius Blick auf die Zeitung, die sich der Minister nun wieder unter den Arm klemmte.
„Eine Frage noch, Minister“ Sirius stand auf und machte einen Schritt in Richtung Fudge, was jedoch nur zur Folge hatte, dass die Auroren sich ihm wieder voll zudrehten und ihre Zauberstäbe drohend auf ihn richteten. Fudge blieb in der Tür stehen und drehte sich langsam noch einmal zu Sirius um „Ja?“
„Könnte ich wohl Ihre Zeitung haben? Wissen Sie, ich habe hier drin nicht sehr viel zu tun und da dachte ich …“ Sirius grinste matt als Fudge noch irritierter und zusätzlich noch verärgerter drein schaute als zuvor.
„Ja, ja, von mir aus … hier.“ Fudges Stimme war etwas hektisch und mit einer ebenso hektischen Bewegung gab er die Zeitung an einen der Auroren weiter. Er wartete nicht bis dieser Sirius die Zeitung übergab, sondern stürmte, kaum das die Zeitung aus seiner Hand war, hinaus auf den Gang.
Sirius nahm die Zeitung an sich und legte sich erneut auf sein Bett.
Er wartete noch bis die Auroren aus der Zelle traten, die Tür hinter ihnen geschlossen wurde, sich die Dementoren wieder davor postierten und Sirius wieder mit nichts als einem bedrückenden Gefühl – und einer Zeitung – alleine war.
Er schlug den Tagespropheten auf und überflog die Überschriften der Artikel. An einer Überschrift blieb er hängen:

Beamter des Zaubereiministeriums gewinnt Großen Preis

Sirius’ Blick glitt über das Foto und einen Augenblick lang schien es als würde sich ein freudiges Gefühl des Wiedererkennens in ihm breit machen. Auf dem Foto waren die Weasleys zu sehen. Ein kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht. Er hatte Arthur und Molly schon lange gekannt und auch ihre sechs Söhne hatte er kennen gelernt, wobei der jüngste gerade ein Jahr alt war als Sirius nach Askaban kam. Und wie es schien hatten Arthur und Molly nach ihren sechs Söhnen nun schließlich auch noch eine Tochter bekommen.
Allerdings konnte Sirius den Moment nicht länger genießen, denn in dem Augenblick fiel sein Blick auf den jüngsten Sohn der Weasleys.
Sirius erstarrte.
Mit einem Ruck richtete er sich auf und saß nun vollkommen angespannt auf der Bettkante, die Zeitung fast bis zum Zerreißen gespannt.
„Das ist unmöglich!“ zischte er.
Ungläubig starrte Sirius weiter auf das Bild, genauer gesagt auf die Schulter des Jungen auf der eine, ihm mehr als vertraute Ratte saß.
Sirius’ Plus beschleunigte sich, während er weiter die Ratte fixierte. Alles andere schien unwichtig, alles andere wurde ausgeblendet – die neun glücklich winkenden Weasleys vor der Pyramide … das alles war uninteressant.
Wichtig war nur die Ratte.
Sirius kannte diese Ratte, hatte sie sofort erkannt als er sie gesehen hatte. Das auf dem Bild war keine einfache Ratte.
Es war Peter! Peter Pettigrew!
Ausgerechnet er. Derjenige, der seine Freunde verraten und dann seinen eigenen Tod vorgetäuscht hatte und Sirius damit nach Askaban gebracht hatte!
Derjenige, der Schuld an all dem hier war!
Sirius kochte vor Wut, konnte nur schwer seinen Blick von der Ratte nehmen. Doch er zwang sich den Artikel zu lesen, vielleicht, ja vielleicht könnte er mehr herausfinden.

Arthur Weasley, Chef der Abteilung gegen den Missbrauch von Muggelartefakten im Zaubereiministerium, hat den jährlich vergebenen Großen Goldpreis des Tagespropheten gewonnen.
Der entzückte Mr Weasley sagte gegenüber dem Tagespropheten: „Wir werden das Gold für einen Sommerurlaub in Ägypten ausgeben, wo unser ältester Sohn, Bill, als Fluchbrecher für die Gringotts-Zaubererbank arbeitet.“
Die Familie Weasley wird einen Monat in Ägypten verbringen und zu Beginn des neuen Schuljahres in Hogwarts, das gegenwärtig fünf ihrer Kinder besuchen, zurückkehren.


Nach dem Sirius am Ende des kurzen Artikels angekommen war, starrte er weiter stur auf den Artikel ohne dabei jedoch irgendetwas zu sehen.
Fünf der Kinder gingen nach Hogwarts. Und ohne jeden Zweifel war einer davon der Junge auf dessen Schulter Peter saß.
„Er ist in Hogwarts!“ keuchte Sirius dann erschrocken auf.
Wenn Peter mit den Weasleys in Ägypten war, konnte man davon ausgehen, dass er als ‚Haustier’ bei ihnen lebte … und das würde bedeuten, dass er auch mit nach Hogwarts ging.
Nach Hogwarts … dort wo auch Harry war!
Panik wallte in Sirius auf wie er sich seit 12 Jahren nicht mehr verspürt hatte. Und mit ihr kam auch die Wut, der Hass auf Peter.
Er sprang auf und ließ die Zeitung achtlos auf seinem Bett liegen. Nervös ging er ein paar Mal in seiner Zelle auf und ab.
Das war unmöglich. Unglaublich. Peter hatte sich in eine Ratte verwandelt und hatte bei einer Zaubererfamilie Unterschlupf gesucht. Und ausgerechnet die Kinder dieser Familie waren zusammen mit Harry in Hogwarts und brachten Peter somit ungeahnt in Harrys Reichweite.
Was war, wenn Peter versuchte Harry umzubringen?
Sirius stoppte vor dem Bett, ließ sich dann darauf nieder und raufte sich verzweifelt die Haare. Er musste etwas tun! Er musste Harry schützen! Und Peter bezahlen lassen für seinen hinterhältigen Verrat!
Hier kam plötzlich die Chance von der er dachte sie nie wieder zu haben! Er könnte frei kommen, sollte er Peter kriegen. Er würde aus Askaban entlassen und könnte mit Harry zusammen … ja, da gab es nur ein ziemlich großes Problem.
Er saß hier im Hochsicherheitstrakt von Askaban und war – all dem nicht genug – einer der am strengsten bewachten Insassen hier.
Es galt als unmöglich aus Askaban auszubrechen.
Aber er ist in Hogwarts! Ich muss hier raus!
Verzweifelt knetete Sirius seine Hände bis sie ganz rot waren.
Er musste einen Weg finden aus Askaban auszubrechen. Dass ihn das das Leben kosten könnte, war ihm egal. Er konnte hier nicht bleiben. Er musste Harry vor diesem Verräter schützen!

Obwohl Sirius den ganzen Tag über einen Weg hier raus nach dachte, ihm fiel und fiel einfach nichts ein. Schließlich war er vor lauter Anspannung und von dem vielen auf und ab Gehen so müde, dass er irgendwann einschlief.
Doch ihn hatte solch ein Feuer erfasst, dass er auch im Schlaf nicht eine Sekunde von etwas anderem als Peter, Harry und einem Weg hier raus träumte.
Sirius drehte sich im Schlaf unruhig hin und her, ständig nur eins murmelnd:
„Er ist in Hogwarts!“


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