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Fanfiction

Eine Nacht verändert alles - Der Ruf der Freiheit

von PadfootBlack

@ Gwen: Na, da musste ja nochmal ein kleiner Schnitt rein, damit die Spannung hält ;-) Es freut mich immer zu hören, dass man sich auf Grund meines Geschreibsels in die Situation hineinversetzen kann. Damit steht und fällt in meinen Augen ein guter Text.

So, es hat auf Grund von Uni und privaten Gründen dieses Mal leider länger gedauert mit dem letzten Chap, aber hier ist es dann auch.
Um schon mal ein klein bisschen Werbung zu machen: diese Woche wird auch meine zweite FF mit dem ersten Chap online gehen - "Ein wahrer Black" dreht sich wieder um den guten Sirius, ist diesmal allerdings eine FF die im Altraversebereich einzuordnen ist.

Nun wünsche ich noch viel Spaß beim Lesen und ein Dankeschön an Gwendolyn D., die mir hier so brav Kommentare hinterlassen hat - Gwen, das Chap ist für dich ;-)



Der Ruf der Freiheit

Er ist in Hogwarts!
An nichts anderes konnte Sirius noch denken seit dem er die Zeitung von Fudge bekommen und auf dem Foto Peter als Ratte verwandelt zusammen mit den Weasleys gesehen hatte.
Er verbrachte jede Minute damit sich zu überlegen, wie er hier raus kommen konnte.
Die Dementoren hatten die Veränderung die in ihm vorgegangen war natürlich bemerkt, allerdings konnten sie Sirius nicht mehr zusetzen als sonst. Denn die Vorstellung, dass Peter in Hogwarts war, war alles andere als ein positiver Gedanke.
Sirius saß auf seinem Bett, hatte den Kopf in die Hände gelegt und starrte grübelnd auf die Tür seiner Zelle. Es war jetzt knapp eine Woche seit Fudges Besuch hier in Askaban vergangen und noch immer saß Sirius hier fest.
Wenn er sich nicht irrte, würde das neue Schuljahr bald beginnen und damit würde sein grauenvollster Gedanke wahr. Er musste hier raus und das am besten noch heute.
Bald würde sich die Tür der Zelle wieder öffnen und er würde sein Essen bekommen, danach würde die Tür bis morgen wieder fest verschlossen bleiben.
Mit einem Ruck fuhr Sirius auf. „Und wenn ich …“ murmelte er.
Sein Blick huschte schnell von einer Ecke der Zelle zur anderen und hielt dann wieder an der Tür inne.
Es war eindeutig riskant, aber immerhin ging es hier darum aus Askaban auszubrechen. Wenn das nicht riskant war, dann wusste er auch nicht was sonst.
Sirius legte den Kopf schief und schritt zur Tür. Dort blieb er einen Moment stehen und überdachte seine wahnwitzige Idee noch einmal. Dann ging er wieder zurück in die Ecke, die am weitesten von der Tür entfernt war.
Er warf einen letzten Blick über die Schulter zur Tür.
Sein Entschluss stand fest. Es musste heute sein. Und er wusste wie er es machen würde.
Keinen Augenblick später stand wieder der große, schwarze, zottelige Hund an der Stelle an der gerade noch der Mann gestanden hatte, den alle als Sirius Black kannten, den Massenmörder und treuen Anhänger Voldemorts.

Es war so weit.
Gleich würde sich die Tür kurz öffnen, die einzige Chance für Sirius zu fliehen.
Er stand angespannt direkt an der Wand neben der Tür. Es würde nicht viel Zeit bleiben zu überlegen. Wenn sich die Tür öffnete, musste Sirius sofort handeln.
Er würde in seiner Animagus Gestalt durch die Tür schlüpfen, in der Hoffnung, dass sein Plan aufging und die Dementoren ihn nicht bemerken würden.
Sein Fell war aufgerichtet, so sehr stand er unter Spannung.
Gleich. Gleich. Gleich ist es soweit. Durch die Tür und dann einen Ausgang finden. Gleich!
In dem Moment hörte man von draußen ein leises schnarren und die Tür glitt, leicht knarrend, auf.
Sirius richtete sich auf und in dem kurzen Moment in dem ein Spalt an der Tür frei war, schlüpfte er hinaus auf den Gang.
Ohne sich noch einmal umzusehen rannte er los. Er hatte zwar nicht die geringste Ahnung wohin es Sinn machte zu laufen, aber er hastete ohne zu Zögern durch die Gänge. Stehenzubleiben konnte er sich nicht leisten.
Nur nebenbei bekam er mit wie er Zelle um Zelle hinter sich ließ, und schließlich durch eine offene Tür den Hochsicherheitstrakt hinter sich ließ.
Nun stoppte er kurz, sah sich einmal um und stellte zufrieden fest, dass ihm –zumindest bis jetzt- niemand folgte. Einen tiefen Atemzug später lief Sirius weiter.
Jetzt nicht mehr in dem kräftezehrenden, halsbrecherischem Tempo wie zuvor, aber noch immer in einem raschem Tempo. Er brauchte etwas Überblick, durfte dabei aber nicht zu viel Zeit verlieren, denn wenn es jetzt etwas gab was er nicht hatte war es Zeit.
Lediglich ein Gedanke schoss ihm wieder und wieder durch den Kopf, während er durch die Gänge lief.
Ich muss hier raus und diese Ratte kriegen!
Sirius bog um eine Ecke und wäre beinahe gegen eine offenstehenden Tür gerannt.
Er stemmte seine vier Pfoten mit aller Kraft in den Boden und kam nur zwei Zentimeter vor der Tür zum stehen.
Achtsam spitzte er die Ohren. Aus dem Raum waren Stimmen zu hören.
Da die Stimmen sehr unterschiedlich laut waren und sich die Besitzer zu bewegen schienen, griff Sirius immer nur kurze Fetzen wie „auf Verdacht festhalten“, „muss doch zuerst überprüft werden!“ und ähnliches auf.
Scheinbar hatten die Auroren wieder irgendeinen ‚Kleinkriminellen’ aufgegriffen, der nun hier festgehalten werden sollte.
Selbstverständlich nicht im Hochsicherheitstrakt. Dorthin kamen nur diejenigen, die in den Augen des Ministeriums zu den gefährlichsten Verbrechern überhaupt gehörten. Und bisher gab es auch nur eine Ausnahme, die unschuldig in diesem Trakt verharren musste.
Und ausgerechnet diese Ausnahme stand nun direkt hinter der Tür und belauschte die Auroren bevor er seinen Weg in die Freiheit fortsetzten konnte.
Sirius hätte am liebsten lauthals zu lachen begonnen.
Auch wenn es vollkommen irrational – ja völlig verrückt - war, diese Gefahr gab ihm einen kleinen Kick. Es erinnerte beinahe an seine Schulzeit, wenn er mit James durch die Gänge gestreift war, ständig auf der Hut von keinem Lehrer erwischt zu werden.
Solange sein Gegenüber ein Mensch und kein Dementor war, konnte Sirius der Gefahr wie früher entgegen lachen, wie er gerade zufrieden feststellte.
In dem Augenblick wurden die Stimmen leiser.
Sirius spitzte erneut die Ohren und schob seine Nase etwas nach vorne, versuchte durch den kleinen Spalt zwischen Tür und Türrahmen zu schielen.
Die zwei Auroren in dem Raum hatten ihm den Rücken zugedreht und auf einem Stuhl in der Mitte des Raumes saß ein Mann, der allerdings wenig Interesse an all dem Geschehen um ihn herum zeigte. Verzweiflung und ein gewisser Grad an Resignation zeichneten sich auf seinem Gesicht ab.
Keine Gefahr für Sirius. Und die zwei Auroren standen so zur Tür, dass sie ihn nicht sehen würden, wenn er vorbei lief.
Leise schlich er zum Ende der Tür, warf noch einen kurzen, prüfenden Blick in den Raum und rannte dann so schnell und gleichzeitig so leise wie möglich an dem Raum vorbei.
Sirius war sich sicher, dass er nicht mehr weit vom Ausgang entfernt sein konnte.
Und tatsächlich, als er um die nächste Ecke bog fand er sich in einem breiteren Gang wieder an dessen Ende sich eindeutig die Eingangstür befand – Sirius Karte nach draußen.
Er blickte sich noch einmal um und lief dann direkt zu der großen Tür.
Es war nicht gerade ganz einfach die Tür in seiner Hundegestalt zu öffnen, doch zurückverwandeln war unmöglich. Das Risiko war viel zu groß.
Schließlich klickte der Türgriff sanft nach unten und Sirius schob die Tür mit der Nase etwas auf.
Wie verblendet das Ministerium doch war, wie von sich selbst überzeugt die erbärmlichen Auroren hier. Sie waren sich so sicher, dass niemand aus Askaban ausbrechen konnte, dass niemand an ihnen vorbei kommen würde, dass sie die Tür nicht einmal erneut mit ein paar Zaubern sicherten, wenn sie sowieso gleich wieder zurück nach London wollte.
Sirius trat nach draußen.
Sofort zerrte ein kalter Wind an seinem Fell und leichter Sprühregen begann seinen Pelz zu durchnässen.
Sirius starrte abschätzend auf die aufgewühlte See, die sich vor ihm erstreckte und immer wieder Wellen an dem Fels brechen ließ.
Es gab nur einen Weg von dieser verdammten Insel hinunter. Sirius musste schwimmen.
Er trat bis an den Rand des Felsens und musterte noch einmal das Wasser unter sich. Dann trat er weniger Schritte zurück, nahm etwas Anlauf und landete mit einem beherzten Sprung im kühlen Wasser der Nordsee.

Sirius achtete nicht darauf wie viel Zeit verging bis das Festland endlich vor ihm auftauchte. Er wusste nur, dass er geschwommen war so schnell und lange er nur konnte und jetzt definitiv am Ende seiner Kräfte angekommen war. Ein paar Mal hatte er gedacht, er würde es nicht schaffen, er würde einfach jämmerlich in dem klaten Nass ertrinken. Doch dann dachte er wieder an Harry und schon trieb ihn dieser Gedanke weiter.
Nun zog sich Sirius mit allerletzter Kraft aus dem Wasser und schleppte sich weiter bis er in halbwegs sicherem Abstand zum Ufer einen geschützten Platz fand.
Dort brach er endgültig zusammen. Selbst einen kerngesunden, durchtrainierten Mann hätte die Flucht aus Askaban bis an sein Äußerstes gebracht. Und Sirius war definitiv nicht kerngesund und durchtrainiert.
Sein Herz raste, sein Atem ging schnell als seine überanspruchten Lungen gierig Luft einforderten, doch das war nebensächlich.
Er hatte es geschafft.
Er war aus Askaban ausgebrochen und seinem Ziel näher gekommen.
Er war frei. Frei, auf der Flucht und mit einem Gefühl von unbändigem Rachedurst erfüllt.
Frei endlich frei. Und nun steht nichts mehr zwischen mir und dieser Ratte!
Er wird bekommen was er verdient und diese Hölle auf Erden wird endlich ein Ende finden.

Sirius blinzelte müde und warf einen letzten Blick auf die unbarmherige Nordsee, die er hinter sich gelassen hatte, bevor er das Bewusstsein verlor.
Endlich frei …


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