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Fanfiction

Auch in der Dunkelheit gibt es Licht - Konsequenzen

von Arphelia

Das Büro von Professor Flitwick wirkte um einiges freundlicher als das des Lehrers für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Die Holzvertäfelung ließ den Raum wärmer wirken. Überall an den Wänden waren Regale eingelassen, in denen viele dicke und alte Bücher aneinander gereiht standen. Padma war sich sicher, dass Flitwick alle schon mal gelesen hatte. Sie saß an dem vergleichsweise großen Schreibtisch und der Hauslehrer hatte sich gegenüber von ihr niedergelassen. Für kurze Zeit sah er sie enttäuscht an, bevor er sie ansprach.
„Miss Patil, was haben Sie sich nur dabei gedacht? Das hätte ich von Ihnen am wenigsten erwartet“, der kleine Professor war außer sich, das war nicht zu übersehen. Padma fühlte sich den Tränen nahe. Sie wusste, dass der Professor immer viel von ihr gehalten hatte, weswegen sie auch Vertrauensschülerin geworden war.
„Es tut mir Leid, ich wollte das nicht.“, antwortete Padma und musste erneut mit den Tränen kämpfen. Der Lehrer sah sie mit festem Blick an, der keineswegs vorwurfsvoll, sondern eher enttäuscht war.
"Sie können doch nicht einfach einen Schüler angreifen! Wie kommen Sie dazu, so etwas zu tun?" Inzwischen schrie der kleine Zauberer fast. Die Schwarzhaarige sah den Professor traurig an. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihm tatsächlich sagen sollte, wie all das passieren hatte können. Doch was hatte sie schon zu verlieren? Sie hatte es soweit kommen lassen, also musste sie auch dazu stehen. Padma nahm sich all ihren Mut zusammen.
„Ich... Ich dachte er wäre ein Todesser. Ich hatte einfach Angst.“ Die Ravenclaw hoffte, dass er sie verstehen würde, denn er hatte selbst bei der Schlacht um Hogwarts mitgekämpft. Flitwick musterte sie eine Weile und seufzte dann tief. „Ich verstehe.“ Erneut machte er eine Pause, um seine Gedanken abzuwägen, wie es schien.
„Ich werde das klären, Miss Patil. Aber ich möchte nicht nochmal solch eine Meldung bekommen.“ Padma nickte dankbar. „Trotz alle dem werden Sie um eine Strafe nicht herumkommen. Das Zaubern gegen einen anderen Schüler, der auch noch unbewaffnet ist, ist keine Kleinigkeit, Miss Patil. Sie werden Madam Pomfrey eine Woche lang nach dem Unterricht zur Hand gehen. Melden Sie sich am besten sofort bei ihr.“
„Ja, Professor.“ Der kleine Lehrer holte ein Pergament hervor und schrieb mit einer Feder schnell einige Zeilen in säuberlicher Schrift. Dann faltete und versiegelte es und gab es darauf Padma. „Geben Sie das Madam Pomfrey.“
Draußen vor dem Büro des Zauberkunstlehrers atmete Padma tief durch. Eine Last schien von ihr zu fallen und für einen kurzen Moment schloss sie die Augen, bis sie sich auf den Weg zum Krankenflügel machte.

Selbst bei Regen war der Krankenflügel, durch die großen Fenster, hell durchleuchtet. Vorsichtig schloss Padma die Türe hinter sich. Madam Pomfrey war gerade dabei einen Zaubertrank zu brauen. Prüfend musterte sie die Schülerin, als diese ihr das versiegelte Pergament gab. Schnell überflog die Heilerin die geschriebenen Zeilen und legte den Brief dann wieder feinsäuberlich zusammen. Sie musterte die Schülerin vor sich und begann dann zu reden. „Gut, Miss Patil, Sie können mir gleich helfen, indem Sie die Betten neu beziehen.“ Sie zeigte auf einen Stapel frischer Leintücher und Bettbezüge. Padma nickte nur und zückte ihren Zauberstab. Mit einem einfachen Wingardium Leviosa hatte sie die frische Wäsche schnell zu den Betten bugsiert und konnte somit anfangen, Bett für Bett zu überziehen.
Kaum war sie bei den Betten, hielt sie sofort Ausschau nach Anthony, der tatsächlich dort lag. Fast ganz hinten fand sie ihn mit geschlossenen Augen auf dem Rücken liegend. Mit langsamen Schritten ging sie auf ihn zu. Erst als sie näher war, erkannte sie eine große Wunde am Kopf. Erschrocken blickte sie ihn an. Ob er nur schlief, oder ob er noch bewusstlos war? Die Ravenclaw war sich nicht sicher.
„Es tut mir Leid, Anthony.“, murmelte Padma leise. Immer noch machte sie sich Vorwürfe, wie all das hatte passieren können. Sie war ziemlich erstaunt, als Anthony plötzlich die Augen öffnete. „Du bist ja wach.“, sprach sie leise und bemerkte, wie ihr Röte ins Gesicht stieg. Aber Anthony lächelte nur. „Wie geht's dir?“, fragte Padma besorgt und mit einem riesigen schlechten Gewissen. „Mach dir keine Sorgen.“ Seine Stimme klang leise und erschöpft, doch das Lächeln verschwand nicht von seinen Lippen.
„Miss Patil, hatte ich Sie nicht angewiesen die Betten neu zu überziehen?“ Die Stimme der Heilerin schnitt durch die Stille, die sich über den Krankenflügel gelegt hatte.
„Ja, Madam Pomfrey.“ Mit einem letzten Blick zu Anthony stand Padma auf und widmete sich den Betten.

Erschöpft und müde kam Padma abends in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Dort wuselte es ziemlich und nur noch wenige Plätze waren frei, doch der Vorfall von diesem Nachmitttag schien sich herumgesprochen zu haben. Einige Schüler sahen sievoller Missachtung oder Unverständnis an. Seufzend setzte sich die Schwarzhaarige auf einen freien Platz und holte ein Pergament und ihre Feder heraus, um noch einen Aufsatz für Verwandlungzu beginnen.
Einige Zeit später, wurde sie plötzlich angesprochen. „Padma, wie geht es dir?“ Sie sah von ihren Hausaufgaben auf und entdeckte Luna, die sich neben sie gesetzt hatte.
„Nicht besonders gut“, antwortete Padma ehrlich.
„Ich habe gehört, es geht Anthony schon besser.“ Luna lächelte freundlich. Sie nickte leicht. „Ich habe ihn besucht. Ich muss jetzt eine Woche lang Madame Pomfrey helfen.“
„Eine Woche geht schneller vorbei als du denkst“, versuchte das blonde Mädchen sie aufzumuntern.
„Du hast Recht.“ Padma lächelte nun auch und packte dann ihre Sachen zusammen. „Lass uns in den Schlafsaal gehen“, schlug sie vor. Luna nickte.

Am nächsten Morgen bekam Padma immer noch kaum einen Bissen herunter. Lustlos nippte sie an ihrem Becher mit Orangensaft und blätterte durch den Tagespropheten. Da setzte sich jemand neben sie. Sie schaute auf und war überrascht, ihre Schwester zu sehen, wo sie doch eher Luna oder eine andere Ravenclaw erwartet hatte.
„Padma, du musst mir erzählen, was gestern passiert ist. Es gibt die wildesten Gerüchte“, begann ihre Schwester. Padma seufzte nur und steckte den Tagespropheten zu.
„Was denn für Gerüchte?“
„Natalie behauptet, du hättest den Cruciatus Fluch benutzt“, kam Pavarti zögernd mit der Sprache raus.
„Ich hätte was...?“ Padma konnte kaum glauben, was ihre Zwillingsschwester da sagte. Wer kam auf die Idee solch ein Gerücht in die Welt zu setzen? „Wer hat das gesagt?“, fragte sie nun ihre Schwester und sah sie immer noch fassungslos an.
Parvati schien erneut zu zögern. „Natalie aus der fünften behauptet, es wären ein paar Slytherins gewesen. Denen glaubt doch eh keiner mehr etwas.“ Die Gryffindor machte eine kurze Pause. „Die meisten werden das morgen schon wieder vergessen haben.“
Padma seufzte. Sie wünschte sich, dass genau das eintreten würde, doch es fiel ihr schwer, wirklich daran zu glauben. Ihre Schwester umarmte sie und lächelte dann. „Komm, lass uns zu Verteidigung gegen die dunklen Künste gehen.“ Das hatte die Ravenclaw ja komplett vergessen. Während sie zusammen mit ihrer Schwester in Richtung Verteidigung gegen die dunklen Künste ging, ließ sie das Gefühl nicht los, dass es der Lehrer sicher auf sie abgesehen hatte.
Im Klassenzimmer angekommen, setzten sich die Zwillinge an einen Tisch. Nur wenige Minuten später, betrat Professor Sanston den Raum. Die Schüler, die zuvor noch getuschelt hatten, wurden nun ruhig. Mit seinen dunklen Augen musterte er die Klasse.
„Guten Morgen“, begrüßte er die Schüler und lief währendessen vor dem Lehrerpult hin und her. Dabei schien er eher wie ein hungriger Wolf als ein Professor. „Ich darf Sie in dem UTZ Kurs für Verteidigung gegen die dunklen Künste begrüßen. Auch wenn einer der größten schwarzen Magier geschlagen ist, verliert dieses Fach nicht an Sinn oder Zweck. „ Der Lehrer machte eine kurze Pause, bevor er weitersprach. „Ich denke, wir beginnen heute mit einer kurzen Wiederholung des wichtigsten Stoffs, den Sie in den letzten sechs Jahren gelernt haben.“ Die Schüler schienen ihm stumm zuzustimmen.
Nun hörte er endlich auf herumzulaufen und blieb stehen. Jedoch nur für einen kurzen Moment, um dann an den Tisch der Patil Zwillinge zu stürmen und Padma mit seinen Augen zu fixieren. „Miss Patil, nennen Sie mir die drei unverzeihlichen Flüche!“ Die Ravenclaw Schülerin bemerkte aus den Augenwinkeln, wie die Hand von Hermine in die Höhe ging. Im ersten Moment war Padma ziemlich überrascht, doch dann anwortete sie ihm. „Der Imperius Fluch, der Cruciatus Fluch und Avada Kedavra.“
„Nun, das ist korrekt. 5 Punkte für Ravenclaw.“
Natürlich hatte er es auf sie abgesehen.

„Wie ist der neue Lehrer für Verteidigung?“, fragte Anthony sie am Nachmittag, als sie während ihrer Arbeit im Krankenflügel bei ihm vorbeischaute. Padma wusste nicht so recht, wie sie antworten sollte und seufzte nur. „Magst du ihn nicht?“, fragte er weiter und sah sie neugierig an.
Die Ravenclaw zuckte mit den Schultern. „Ich glaube eher, dass es andersrum ist.“
„Warum sollte er dich nicht mögen? Er kennt dich doch gar nicht“, entgegnete Anthony fast schon empört.
„Das ist wohl das Problem. Er hat mich bisher nur einmal kennengelernt und das war... nun ... als ich dich mit Stupor getroffen habe.“ Anthony verstand nun was sie meinte und nickte stumm.
Es war Padma immer noch unangenehm, was sie getan hatte. Deswegen stand sie auf. „Madam Pomfrey hat bestimmt viel Arbeit für mich. Wir sehen uns.“
„Bis dann.“, verabschiedete auch Anthony sich.

Bereits zwei Tage später am Samstag durfte Anthony den Krankenflügel verlassen. Er hatte wegen seiner Gehirnerschütterung noch zur Beobachtung dort bleiben müssen. Selbst am Wochenende musste Padma Madam Pomfrey einen halben Tag aushelfen. Doch die Woche war bald schon vorbei und so schlimm war es auch gar nicht. Das Gerücht um den Cruciatus Fluch hatte sich ziemlich schnell wieder gelegt. Dafür hatte Parvati gesorgt, dessen war sie sich ziemlich sicher.
Am darauffolgenden Mittwoch musste sie ihre letzten Stunden ableisten. Padma war gerade dabei, einen Trank zu brauen, als Madame Pomfrey, in das Zimmer herein kam und leicht schmunzelte. „Wenn Sie den Trank in die Flaschen abgefüllt haben, können Sie gehen Miss Patil.“
Die Schwarzhaarige war ziemlich überrascht, dass sie an diesem Abend um einiges früher gehen durfte als sonst. „Danke Madam Pomfrey.“
„Sie haben wirklich gute Arbeit geleistet. Ich könnte Sie mir gut als Heilerin vorstellen.“ Mit einem freundlichen Lächeln ging die Heilerin wieder.
So schnell wie möglich füllte Padma die Flaschen ab, um dann endlich in den Gemeinschaftsraum gehen zu können. Sie war ziemlich erstaunt, als sie Anthony am Eingang zu Krankenflügel stehen sah. „Anthony, was machst du denn hier?“
„Dich abholen“, antwortete er nur und lächelte dabei.
Damit hatte sie wirklich nicht gerechnet, doch es freute sie sehr. Sie liefen zusammen los in Richtung Gemeinschaftsraum, doch dann bog er plötzlich ab.
„Wo willst du hin?“ Die Ravenclaw sah sich verwirrt um. Was hatte er nur vor? Doch noch bevor er ihr antwortete, erkannte sie den Raum vor dem sie standen, oder besser gesagt die Wand vor der sie standen.
„Glaubst du wirklich, dass es den Raum wieder gibt?“, fragte Padma ungläubig. Anthony antwortete jedoch nur mit einem Schmunzeln.


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