
Hallo… Hier ist eure Autorin. Danke nochmal für das Review (keine Ahnung ob ich das schon im letzten Kapitel erwähnt habe:D) hier ist jetzt das dritte Kapitel. Ih wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir mal nen paar mehr Reviews dalassen würdet, damit ich weiß ob ich weiterschreiben soll.
glg Lily
Wir befinden uns im frühlingshaften Südengland. Es ist der
30. April. In einem kleinen, unscheinbaren Dorf lebte eine kleine, unscheinbare Familie. Eine Mutter, ein Vater und eine kleine Tochter. Petunia Evans war zweieinhalb Jahre alt und wusste
Bereits mehr, als eine zweijährige wissen sollte, da sie unglaublich neugierig war. Zum Leidwesen ihrer Eltern musste man sie täglich aus Verstecken hervorholen, aus denen sie anderer Leute
Gespräche belauschte. Abends schlich sie sich, sobald sie ihre Eltern davon überzeugt hatte das Sie schlief aus ihrem Zimmer und versteckte sich hinter dem Sessel um den Abendnachrichten zu lauschen. Ihrer Neugier kam auch noch ihr extrem langer Hals zu Gute, den sie mit Feuereifer benutzte um Dinge zu sehen, die nicht für ihre augen Bestimmt waren. Und wegen ihrem unglaublichen Wissen von Dingen, die sie nicht wissen sollten, war sie auch entsprechend wütend, wenn man sie nicht nach ihrer Meinung fragte. Schließlich wusste sie schon sehr viel und konnte durchaus sagen, was richtig und was falsch war. Und dennoch wurde sie nicht gefragt. Petunia missbilligte dies. Immer tat man so als wüsste sie nichts. Dabei war sie doch schon sehr gebildet. So wurde sie auch nicht gefragt, ob sie eine kleine Schwester haben wolle. Natürlich freute sie sich auf die Rolle der großen Schwester, doch war sie der Meinung, das man sie wenigstens hätte fragen können. Es betraf schließlich ihr Leben. Doch das war den Erwachsenen natürlich egal. Auch ärgerte sie sich darüber, dass sie sich vorläufig ein Zimmer mit dem kleinen Mädchen teilen musste, da noch kein neues und angemessen grosses Haus gefunden war. Wieder hatte sie niemand gefragt ob sie damit einverstanden war, dass das Mädchen ihr immer blank geputztes Zimmer in Unordnung bringen würde.
Doch trotz all diesen Unannehmlichkeiten war Petunia unglaublich aufgeregt, als ihr Vater sie um fünf Uhr morgens aus dem Bett gezerrt hatte, ihr gesagt dass sie sich etwas überziehen sollte und sie ins Auto gesetzt hatte. Ihre Mutter saß vorne im Auto, die Hände auf ihren Bauch gelegt und leise vor sich hinwimmernd. Im Krankenhaus angekommen wurde Mrs Evans auf eine Trage gelegt und in den Kreissaal gefahren. Ihr Ehemann und ihre Tochter warteten vor dem Raum. Nervös lief Mr Evans auf und ab. Petunia saß auf einem Stuhl und wartete. Nach einer Weile wurde ihr das zu langweilig und sie stand auf und hüpfte neben ihrem Vater auf und ab und löcherte ihn mit Fragen. Nach einigen, endlos scheinende. Stunden öffneten sich die Kreissaaltüren wieder. Eine junge Hebamme kam heraus und meinte: "Mr Evans, sie dürfen jetzt zu ihrer Frau. Es ist alles gutgegangen."
Verärgert nahm Petunia zur Kenntnis, das sie nicht eingeladen wurde IHRE Mutter und IHRE kleine schwester zu sehen, sondern lediglich ihr Vater. Beleidigt reckte sie die Nase in die Luft und stolzierte in den Raum. Doch als sie ihre Mutter sah gab es kein halten mehr für sie. Sie stürmte zu ihr und umarmte sie. Erst im zweiten Moment nahm sie das kleine Bündel zur Kenntnis, das ihre Mutter an der Brust liegen hatte. Es war ein winziges Mädchen. Auf ihrem Kopf sprossen ein paar dunkelrote Haare und ihre wachen, mandelförmigen Augen strahlten in einem wunderschönen smaragdgrün.
"Na, gefällt dir deine kleine Schwester?" wollte Mrs Evans wissen. Petunia nickte begeistert. "Wie heißt sie?"
"Lily... Magst du den Namen?" erneut nickte Petunia. Sie wusste noch nicht, dass dieses kleine Mädchen ihr eines Tages unglaublich peinlich sein würde, und so lächte sie glücklich und gab ihr einen Kuss.
-•-
Sirius Black hingegen war lange nicht so glücklich wie Petunia Evans. Er lebte im düsteren Grimmauldplatz und tagtäglich gingen hier arrogante und aufgeblasene Gestalten ein und aus. Er hatte schnell gelernt, das er besser wenig reden sollte und beschäftigte sich die meiste Zeit mit sich selbst. Die Aufmerksamkeit seiner bekam er nur sehr selten, und wenn dann nur weil er sie nervte. Walburga Black tat alles um ihn zu ignorieren. Dagegen war sie ganz verzückt von ihrer Nichte Bellatrix. Das Mädchen war drei Jahre alt und hatte bereits schon jetzt sehr viel Spaß daran, andere zu quälen. Sie zwickte Sirius wann immer sie konnte, ihr erster Satz war "Schlammblüter sind Bäääh" gewesen und sie liebte es, Sirius die Schuld für alles, was sie kaputt gemacht hatte in die Schuhe zu schieben. Nicht, das Sirius nicht auch oft an einigen Dingen schuld gewesen wäre. Seit er krabbeln konnte war nichts mehr im Haus sicher. Er hatte bereits den Kronleuchter von der Decke gezaubert. Ausversehen versteht sich natürlich. Seine Magie war für einen Jungen von gerade einmal sieben Monaten erstaunlich. Doch auch dies wusste seine Mutter nicht zu würdigen. Vielmehr sah sie es als selbstverständlich an, das ihr Sohn gut sein musste. Wenn er es nicht gewesen wäre, hätte sie ihn vermutlich enterbt.
Sirius musste am Grimmauldplatz um Anerkennung kämpfen, um das Recht, zu existieren. Dass er sehr hübsch war, gab ihm keinen Bonus. Seine Begabung ebensowenig. Er hatte es sich mit seinen Eltern verdorben, als er, in der Winkelgasse Madam Malkin zugelächelt hatte, wo doch jeder wusste, dass sie nur Halbblütig war. Sinnlos zu erwähnen, das seine Mutter ihn daraufhin geohrfeigt hatte, erzürnt die Winkelgasse verlassen und zurück in das düstere Zuhause appariert war, nicht ohne davor Madam Malkins heftig zu beschimpfen und ihr einen Furunkelfluch af den Hals zu hetzen.
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