Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
HörbĂŒcher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
WĂ€hrungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Harry Potter and the Legions of Chaos I - A new Menace - 5. Irrwege

von Shag

Trotz der Tatsache, dass es eine mit Wolken bedeckte Nacht war, herrschte eine verdĂ€chtige Finsternis und Ruhe. Zu lange Zeit hatte Jack in diesem Loch zugebracht. Zu sehr hatte er sich an diesen Kontrast des Blickfeldes gewöhnt. Zwar hatte er sich lange nach ein wenig Sonne und Tageslicht gesehnt. Doch war er auch dankbar darĂŒber, dass der schwĂ€chlich glĂ€nzende Mond seine Augen noch nicht zu sehr strapazierte. Er rannte die Gasse hinunter und hörte von weitem GerĂ€usche eines aufkommenden Tumultes. Seine Verfolger hatten scheinbar die OberflĂ€che erreicht und waren dicht hinter ihm. Der MĂŒlleimer roch nicht unbedingt verlockend, viel mehr Möglichkeiten ein passendes Versteck aufzutreiben blieben ihm allerdings nicht. So verweilte er in der Tonne. Seltsam kam es ihm schon vor. So viele Krimis wie er gesehen hatte..... WĂ€re er hinter jemandem her, wĂŒrde er als erstes in einer MĂŒlltonne sein Opfer suchen. Dennoch war er dankbar fĂŒr die mangelnde Aufmerksamkeit die ihm zuteil wurde.
Etwa eine Stunde ließ Jack verstreichen bis er sich Mut zureden konnte aus seinem Versteck aufzutauchen. Momentan war nichts zu hören oder zu sehen. Schweren Schrittes und doch darauf bedacht keinen unnötigen LĂ€rm zu machen schlich er sich durch ein paar Seitenstraßen bis allmĂ€hlich auch die Finsternis ein wenig abnahm. Viel hatte er von London sehen können wĂ€hrend er mit seinen Eltern unterwegs war. Diese Umgebung schien ihm dennoch sehr unvertraut. Geradezu gespenstig wenn nicht sogar ein wenig mysteriös. Viele Leute konnte er auf den Straßen nicht sehen. Vermutlich hing das mit dem Umstand zusammen, dass es mitten in der Nacht war. Die wenigen denen er ĂŒber den Weg lief sahen auf jeden Fall aus als wĂ€ren sie einem Zirkus entlaufen. Meist gekleidet in langen UmhĂ€ngen und HĂŒten die er bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Die Leute die ihn sahen schreckten mit blassen Gesichtern zurĂŒck und eilten so schnell sie konnten davon. Jack musste sich selbst eingestehen, dass er keinen schönen Anblick bieten konnte. Eine lange schwarze, inzwischen zerrissene Robe, ein von wochenlanger Folter geschundenes Gesicht und ein Körper den er nur mit MĂŒhe aufrecht halten konnte. Eins stand fest, er musste irgendwie weiter weg kommen. Zu der nĂ€chsten Polizeistation mĂŒsste man ihn doch irgendwie fĂŒhren können. Der beste Weg schien fĂŒhr ihn, in der nĂ€chsten Kneipe nach einem Telefon zu fragen. Auf dem Weg achtete er vor allem auf etwaige Verfolger. Doch nichts konnte er momentan wirklich war nehmen. Ein paar seltsame GeschĂ€fte fielen ihm ins Auge. Wozu sollte wohl jemand einen ganzen Laden benötigen um sich einen geeigneten Besen zu kaufen?

Nach kurzer Zeit nahm er ein Haus war, dass wie ein Hotel aussah. Zwar etwas heruntergekommen aber immerhin boten sie Betten an. Auch wenn er es sich momentan nicht leisten konnte ruhig da zu liegen und zu schlafen wĂ€hrend er verfolgt wurde. Trotzdem ging Jack davon aus hier ein Telefon zu finden. Vorsichtig betrat er den Vorraum und warf erst einmal einen vorsichtigen Blick in die RĂ€umlichkeiten. Jack hatte in seinem Leben schon viel gesehen aber in diesem Augenblick verschlug es ihm die Sprache. Einen Haufen so merkwĂŒrdiger Leute hatte er wirklich noch nie gesehen. Und er war wirklich viel herumgekommen. Genau so seltsam gekleidete Personen, wie er auf der Straße traf, unterhielten sich. Über was konnte er nicht genau heraushören. Ansonsten wirkte dieses Pub eigentlich sehr gemĂŒtlich. Die Einrichtung sah in wenig altertĂŒmlich aus und die AtmosphĂ€re hatte eigentlich schon wieder etwas Gastfreundliches an sich.

Gerade als er die TĂŒr öffnen wollte um die Kneipe zu betreten sah er einen Mann der in einen Kamin stieg und eine Hand voll Sand in die Hand nahm. Nachdem er die Worte ‚Vogelnest’ gerufen hatte blitzte ein grĂŒnes Licht auf und der Mann war verschwunden. Jack versuchte sich zu beruhigen. Zu viel Stress hatte er die letzten Wochen gehabt. FĂŒr alles gibt es eine logische ErklĂ€rung. Immer noch etwas benommen, von dem Schrecken der ihn noch nicht ganz losgelassen hatte betrat er den Raum. Verachtende Blicke trafen ihn, was Jack aber nicht wahrnahm. Zielstrebig bahnte er sich einen Weg auf den Tresen zu hinter dem ein Barkeeper GlĂ€ser reinigte. Skeptisch blickte er Jack an. „Kann ich Ihnen helfen? Sie sehen nicht gut aus, Mann.“
„Haben sie ein Telefon?“ war Jacks Antwort. „Ich muss unbedingt die Polizei anrufen.“
Der Barkeeper runzelte die Stirn und blickte fragend in Jacks Augen. „Tut mir leid junger Mann, vielleicht setzen sie sich erstmal. Ich weiß zwar nicht von was sie reden aber vielleicht kann ich ihnen helfen. Was zu trinken?“
„Whiskey.“ Jack konnte momentan nicht mehr Worte herausbringen. Zu viel ging ihm im Kopf herum. Dankbar nahm er das Glas vom Wirt entgegen und hielt sich daran fest. Nach einiger Zeit brachte er Worte heraus die ihm schon seit seiner Ankunft in dieser Kneipe auf der Seele brannte. „Was ist das?“ fragte er und zeigte auf den Kamin.
Der Wirt lĂ€chelte. „Ach das. Ja wir haben letzte Woche einen Kamin einbauen lassen. Hat eine ganze Stange Galleonen gekostet. Aber es lockt Kundschaft an wenn man solch eine Transportmöglichkeit im eigenen Haus hat.
Jack runzelte die Stirn. „Ja natĂŒrlich da haben sie wohl Recht.“ Auch wenn er langsam den Eindruck hatte, dass der Barkeeper nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte, war er doch zu mĂŒde ihm zu widersprechen. „Und wo ist der Mann der da grade drin gestanden hat? Da ist doch einer verbrannt oder hab ich mir das eingebildet?“
Der Barkeeper wurde eindeutig nervöser. Ganz sauber kam ihm sein Gast nicht vor. Sein Blick fiel wieder auf Jack der langsam zu einem Fenster schwankte und hinausblickte. Ohne sich umzudrehen fuhr er sein GesprĂ€ch mit dem Barkeeper fort. „Ich werde verfolgt. Ich muss unbedingt ihr Telefon benutzen bevor.....“ Mitten im Satz brach Jack seinen Satz ab und drehte sich schnell zur Barkeeper um. Man konnte deutlich die Angst sehen die sich in seinem Gesicht wieder ausbreitete.

Panisch rannte er auf den Kamin zu. Ohne großartig darĂŒber nachzudenken was er tat, griff er sich von dem Sand in der SchĂŒssel neben dem Kamin. In dem Moment sprang die TĂŒr der Kneipe unter großem LĂ€rm auf und fĂŒnf MĂ€nner betraten eilig nacheinander den Raum. AngefĂŒhrt von einem blonden Mann blickte sich die Gruppe in dem Saal um. Stille brach wie ein Lauffeuer unter den GĂ€sten aus, die geschockt auf die MĂ€nner starrten. „Schnappt ihn euch!“ rief der AnfĂŒhrer und zeigte auf Jack der im Kamin stand. Lieber wollte er verbrennen als diesen Menschen wieder in die Arme zu fallen. So erinnerte er sich blitzartig an den Ă€lteren Mann der vor kurzem an diesem Platz stand. Jack warf den pulverartigen Sand ĂŒber seinen Kopf und rief genau wie sein VorgĂ€nger ‚Vogelnest’. Er sah aus dem Augenwinkel noch wie ein paar seiner Verfolger unverstĂ€ndlich Worte riefen und Lichtstrahlen auf ihn zuschossen. Die Welt um ihn herum begann sich zu drehen und zu ĂŒberschlagen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wÀre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzÀhlt habe.
Matthew Lewis