
von Lillyx3
,,Sie hat ihre Windel voll. '' sagte ich.
,,Ich mach das wohl. '' sagte Marcus und stand auf.
,,Glaubst du, du schaffst das ? '' fragte ich verwundert.
,,Ich denke schon. '' antwortete er und küsste mich sanft.
Während er nach unten ging, war ich auch schon wieder eingeschlafen.
,,Na meine kleine Maus. '' sprach Marcus glücklich und nahm seine schreiende Tochter auf den Arm. Er hatte sich mittlerweile schon ein bisschen an die Vater Rolle gewöhnt.
Vorsichtig legte er Maja auf den Wickeltisch und zog sie aus. Er nahm ihr die volle Windel ab, während sie nur lachend damit beschäftigt war, an seinem Ärmel zu spielen.
,,Ach Maja...'' sagte er liebevoll und strich ihr ein mal kurz über die Nase.
Noch bevor er seine Hand wegziehen konnte, hatte Maja seinen Finger fest in ihrer kleinen Hand und zog daran.
,,Sind meine Finger so interessant ? '' fragte er belustigt.
Maja lachte niedlich auf.
,,Du bist so eine Süße. Ich bin froh, das du bei uns bist. '' sagte er überglücklich.
Er zog ihr wieder den Strampler an, wobei er etwas Schwierigkeiten hatte und legte sie zurück in ihr Bettchen.
Leise, um mich nicht zu wecken, lief er wieder nach oben und legte sich zu mich.
Wohlfühlend, kuschelte ich mich sofort in seine Arme.
,,Ich würde dich am liebsten nie mehr los lassen. '' sprach er sanft.
,,Das fühlt sich auch viel zu schön an. '' sprach ich glücklich.
,,Hast du das mit Maja hingekriegt ? '' fragte ich müde.
,,Ja natürlich Schatz, auch wenn meine Finger wohl viel interessanter waren. '' lachte er.
,,Sie mag dich halt sehr. Du machst das wirklich gut. Du bist schon ein super Vater. '' lobte ich.
,,Danke. Ich mag die kleine auch sehr. Sie ist so niedlich. '' sprach er fröhlich.
Müde schlief ich in seinen Armen ein.
Die nächsten Tage und Wochen bereiteten wir uns auf die Hochzeit vor. Wir schrieben Karten und organisierten alles wichtige, legten Zeiten und Termine fest u.s.w... Einfach der totale Stress.
In zwei Tagen würde es endlich so weit sein, wir versuchten natürlich, das Maja nicht alt zu viel von dem Stress mitbekam. Sie war oft bei meiner Mum, die, die Hochzeit auch endlich akzeptiert hatte. Auch heute war Maja dort.
Gegen 23 Uhr lagen ich und Marcus endlich im Bett.
,,Übermorgen ist es so weit. '' sagte er.
,,Ja, ich bin schon total nervös. '' sprach ich.
,,Das wird schon klappen, versprochen. '' sagte er und legte sich auf mich.
Zärtlich küssten wir uns.
,,Glaubst du, es wird klappen in der Hochzeitsnacht ? '' fragte er vorsichtig.
,,Du meinst...ja. '' sprach ich und versuchte zu lächeln, aber wollte ich es wirklich ?
,,Ok. Ich Liebe dich. '' sagte er glücklich.
,,Ich dich auch. Hast du den überhaupt Kondome gekauft ? '' hackte ich nach.
Marcus holte eine Schachtel Kondome aus dem Nachtisch.
,,Das waren die teuersten und besten. '' sagte er ernst.
,,Gut, ich hoffe das klappt...also das ich es auch will und so...'' sagte ich unsicher.
,,Wir werden es einfach versuchen und wenn es nicht geht, sagst du sofort bescheid ja ? '' sagte er besorgt.
Ich nickte nur nervös.
Der nächste Tag war mal wieder sehr stressig. Am Morgen war ich mit Nicole mein Hochzeitskleid holen gegangen. Sie hatte mir außerdem versprochen mich zu schminken und meine Haare zu machen.
Auch Marcus bereitete sich mit Kevin vor.
Der nächste Tag brach an. Heute am 7. Dezember war unsere Hochzeit.
Ich war bereits um 8 Uhr zu Nicole gefahren, die mir bei allem half.
Wir standen bei ihr im Wohnzimmer und ich trug mein weißes, elegantes Brautkleid.
Nicole steckte mir die Haare hoch und schminkte mich.
,,Wow...Du siehst wunderhübsch aus Lisa. Marcus wird umfallen. '' schwärmte sie, als ich fertig im Raum stand.
,,Danke. Ich bin so aufgeregt. '' sagte ich nervös.
,,Das klappt schon alles. '' sagte sie ruhig.
Wir stiegen in ihr Auto und sie fuhr mich zur Kirche. Dort saßen bereits alle drinnen, Familie, Freunde und Verwandte.
Marcus stand schon vor der Eingangstür und redete mit dem Pastor. Er hatte einen schicken Smoking an und seine Haare sahen total toll aus.
,,Wow Lisa...'' sagte er nur vollkommen überwältigt, als er mich sah.
,,Und, bist du sehr nervös ? '' fragte ich ihn.
,,Ja total. '' sagte er zitternd.
,,Ich auch, aber wir schaffen das schon. '' ermutigte ich ihn und gab ihm einen Kuss.
Der Pastor erklärte uns noch einmal den Ablauf und dann war es so weit.
Als die Orgelmusik ertönte, schritten wir Arm in Arm vorne zum Altar. Alle sahen uns aufmerksam an. Ich war so aufgeregt !!
Wir durften vorne in der ersten Reihe Platz nehmen. Ich saß neben Mum, die Maja hielt, die das alles was hier passiert natürlich noch nicht verstand. Es war ein schöner und ruhiger Gottesdienst. Und dann war der große Moment gekommen. Nervös stellten wir uns vor den Altar und den Pastor.
Nach einigen Worten war es so weit.
,,Und nun frage ich dich Marcus Black, möchtest du die hier anwesende Lisa Evans zu deiner Frau nehmen und so mit einen ewigen Bund mit ihr eingehen, so antworte mit, Ja ich will. '' sprach der Pastor.
,,Ja, ich will. '' sagte Marcus überglücklich und lächelte.
,,Und nun frage ich dich Lisa Evans, möchtest du den hier anwesenden Marcus Black zu deinem Mann nehmen und so mit einen ewigen Bund mit ihm eingehen, so antworte mit, Ja ich will. '' sprach der Pastor wieder.
,,Ja, ich will. '' sagte ich strahlend vor Glück.
Wir steckten uns gegenseitig die silbernen Ringe auf. Jetzt waren wir endlich Mann und Frau. Niemand konnte uns mehr trennen.
,,Dann darf ich sie hier mit zum Ehepaar ernennen. Sie dürfen die Braut nun küssen. '' sagte der Pastor.
Marcus gab mir einen zarten Kuss auf den Mund und es gab einen jubelnden Beifall.
Wir liefen Arm in Arm den roten Teppiche entlang. Die Blumenmädchen warfen Blumen und einfach alle freuten sich mit uns.
Marcus half mir in die Kutsche und wir fuhren zum Hochzeitsessen, gefolgt von hupenden Autos.
,,Jetzt bist du offiziell Mrs. Black. '' sagte er und küsste mich.
,,Ich bin so überglücklich. '' sprach ich leise.
,,Das bin ich auch, endlich habe ich dich und ich werde ab jetzt immer gut auf dich aufpassen und natürlich auf unseren kleinen Engel. '' sagte er froh.
Wohlhabend schmiegte ich mich an ihn.
Beim Restaurant angekommen, gratulierten uns erst ein mal alles und übergaben uns Geschenke. Das größte Geschenk kam von unseren Familien. Eine Hochzeitsreise zu zweit in die Karibik.
Auch meine Mum gratulierte uns.
Sanft legte sie mir Maja in die Arme.
,,Hallo meine kleine. '' sagte ich leise, da sie fast eingeschlafen war.
,,Na Maja...'' sprach auch Marcus, als er mich und die kleine erblickte.
Wir setzten uns hin und betrachteten unsere kleine Tochter aufmerksam. Sie war unsere gesamter Stolz.
,,Jetzt sind wir eine richtige kleine Familie. '' sagte er glücklich.
Vor dem Festessen, bedankten wir uns noch und genossen dann die leckeren Gerichte.
Es wurde viel geplaudert und Maja hatte die meiste Aufmerksamkeit von meinen Freundinnen erhalten.
Wir feierten noch lange, tanzten, plauderten und lachten.
Gegen 23 Uhr, gingen die ersten nach hause und gegen kurz nach 2 Uhr fuhren ich und Marcus auch endlich.
Müde legten wir uns ins Bett.
,,Das war wirklich eine Traumhochzeit. '' schwärmte ich.
,,Das hatte ich dir ja auch versprochen. '' sagte Marcus sanft.
Vorsichtig legte er sich auf mich und wir fingen an uns zärtlich zu küssen.
Liebevoll liebkoste er meinen Hals. Es fühlte sich total schön an. Immer wieder küssten wir uns sanft. Ich merkte wie er mir langsam mein Nachthemd auszog, so das ich nur noch in meiner schlichten weißen Unterwäsche da lag.
Marcus fing an meinen Busen zu streicheln und die innen Seite meines Oberschenkels. Vorsichtig zog er mir meinen BH aus und fuhr mit seiner Zunge um meine Brustwarzen und liebkoste sie sanft. Es erregte mich total, so wie beim Ersten Mal. Wir hatten bisher nur ein mal Sex und dabei war Maja entstanden.
Unter seinen Boxershorts zeichnete sich bereits seine Erregung ab. Ich wurde immer ängstlicher und nervöser.
Schließlich wollte er mir meinen Slip ausziehen, doch mich ergriff plötzlich eine schreckliche Angst. Schnell richtete ich mich auf.
,,Marcus ich...ich glaub ich bin noch nicht so weit. '' sprach ich und fing an zu weinen.
,,Schatz..Ist doch okay. '' versuchte er mich zu trösten.
Ich musste so sehr weinen, weil ich das Gefühl hatte, alles kaputt gemacht zu haben.
,,Nein ich...ich habe alles kaputt gemacht. Es ist doch unsere Hochzeitsnacht. Ich bin einfach nur so feige und ängstlich. '' schluchzte ich.
,,Das stimmt nicht...Ich kann dich doch verstehen...Du musst dich zu nichts zwingen...Ich gebe dir so viel Zeit wie du brauchst. '' sprach er sanft.
,,Tut mir Leid Marcus. Ich würde es wirklich gerne tun, aber es geht noch nicht. '' sagte ich traurig.
,,Ist doch okay...Ich Liebe dich. '' sprach er einfühlsam und küsste mich.
Wir zogen uns unsere Nachtwäsche an und kuschelten uns schweigend aneinander.
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