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Fanfiction

The Prince's Tale - Deathly Fault - Deathly Fault

von Peeves

So, diese FF musste sein. Ich habe gestern den 8. Film gesehen und musste sofort anfangen mit schreiben. Naja, ich hoffe es gefällt euch.
Alan Rickman an die Macht!!! Severus Snape an die Macht!!! Ähem *räusper*

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The Prince‘s Tale

„Er hat Voldemort von der Prophezeiung erzählt, er war es, er hat vor der Tür gelauscht, das hat mir Trelawney erzählt. […]
UND SIE LASSEN IHN HIER UNTERRICHTEN UND ER HAT VOLDEMORT GESAGT, ER SOLL MEINE MUM UND MEINEN DAD VERFOLGEN!“
„Du kannst dir gar nicht vorstellen, welche Reue Professor Snape empfand, als er erkannte, wie Lord Voldemort die Prophezeiung gedeutet hatte, Harry. Ich glaube es war der größte Schmerz seines Lebens und der Grund, warum er zurückkehrte -“



Ein leises Plopp ertönte als die Gestalt von Severus Snape in Godrics Hollow auftauchte.

Mit schnellen Schritten ging er die Straße entlang. Ein kalter Wing fegte durch das Dorf.

Die Häuser der Straße waren mit leuchtenden Kürbissen und Papierfledermäusen dekoriert. Es war Halloween. Aber Severus achtete nicht auf die geschmückten Türen. Sein einziges Interesse galt dem Haus ganz am Ende der Straße.

Eine Mischung aus Angst und Hoffnung machte ihn fast verrückt als er weiterging. Es war so unheimlich still, viel zu still. Als er am Ende angekommen war, blieb er wie angewurzelt stehen.

Der Fideliuszauber war gebrochen. Das Haus war zum Teil zerstört. An der einen Seite war fast die ganze Wand abgerissen.

Der Dunkle Lord war nicht mehr da, so viel war klar, aber war sonst noch jemand hier? Severus Finger verkrampften sich um seinen Zauberstab.

Plötzlich hörte er das Wimmern eines Babys. Das Gefühl strömte aus ihm heraus und er wusste nur eins, er wusste nur, dass etwas ganz fürchterlich schief gegangen war.

Mit unsicheren Schritten wankte er zur Tür. Er stieß sie auf und trat in den dunklen Flur. Am Boden lag ein Körper. Es war James Potter. Er war tot. Ohne eine Spur von Trauer oder Freude zu spüren stieg Severus über ihnen hinweg. Es war ihm gleich ob James lebte oder tot war, seine Sorge galt allein ihr. Die Treppe die er nun hinauf ging war teilweiße zerbröckelt und die Bilder die einst an den Wänden hingen, lagen mit zerbrochenen Gläsern auf den Stufen.

Im oberen Stock angekommen was das Wimmern des Kindes deutlicher zuhören. Aber er hörte nur das Kind. Seine schlimmsten Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten.
Severus rang nach Luft. Stolpernd suchte er sich einen Weg durch die Trümmer. Die Zimmer in die er unterwegs sah waren vollständig verwüstet. Regale waren umgefallen und Betten einfach zerschmettert. Viele Bücher waren zerfetzt und die Topfblumen lagen auf den Boden verstreut herum.

Vielleicht war sie nur bewusstlos… bewusstlos, vielleicht, hoffentlich. Er vernahm erneut nur das Baby.
Zitternd machte er vor der letzten Tür im Flur halt. Tränen liefen ihm über das Gesicht als seine kraftlose Hand die Tür aufschob, die nur noch halb in ihren Angeln hing.
Sie kratzte über den Boden und im Zimmer lag…Lily, tot.
So jung, so schön wie immer. Lily Potter vor dem Bett ihres weinenden Sohnes.
„Lily“, hauchte Severus, ihm war es breche der Boden unter ihm weg.

Das lange rote Haar verdeckte fast das blasse Gesicht auf dem noch die blanke Angst und die Verzweiflung standen. Die Arme waren schützend vor sie gestreckt. Die strahlend grünen Augen waren aufgerissen und starrten ausdruckslos an die Decke.

In diesem Moment brach Severus Snape zusammen. Er sank gegen die Wand, das Gesicht in den Händen vergraben. Entsetzt darüber was der Dunkle Lord getan hatte, was Lily getan hatte und vor allem was er getan hatte.

Unfähig zu glauben, dass Lily tot war, kroch er zu ihr und nahm ihre Hand, die noch nicht ganz ihre Lebenswärme verloren hatte. Tränen fielen auf den Boden. „Bitte Lily, wach auf“, flüsterte Severus erstickt. Aber tief im Inneren wusste er, dass Lily Evans für immer in das Reich der Toten gegangen war.
Aber warum schienen der Mond und die Sonne noch, warum gab es immer noch Leute die glücklich waren, warum beweinte nicht jeder den Tod dieser wunderbaren Frau?

Schmerz, Trauer und Schuldgefühle schüttelten den mageren schwarzhaarigen Mann.

Alles war sein Fehler, seine Schuld. Hätte er damals den Mund gehalten, würde Lily noch leben.
Lieber wäre er gestorben, getötet vom Dunklen Lord, weil er diese eine Mission nicht erfüllt hatte. Wie viel Leid hätte ihm das erspart und wie viel Leid hätte es Lily erspart?
Oder wenn er eher gekommen wäre, vielleicht hätte er sie noch retten können oder sich wie ein Schutzschild zwischen sie und den Zauberstab des Dunklen Lords stellen können. Wie viel lieber würder er jetzt tot am Boden liegen.

Aber stattdessen lag Lily hier leblos in seinen Armen.

Da ertönte von der Straße plötzlich eine Stimme, „Lily? James?“ Es war Rubeus Hagrid.
Severus hörte wie er ins Haus kam.
Severus zuckte zusammen, für einen Moment wollte er fliehen, doch dann sank er zurück. Sollten sie ihn doch finden und einsperren. Es war ihm egal. Er wusste nicht einmal ob er überhaupt noch leben wollte.

Doch da ertönte die bekannte Stimme von Sirius Black, „Wer ist da? Hagrid, was ist passiert?“
Sofort rappelte sich Severus auf, er wollte nicht gesehen werden, nicht von ihm, nicht jetzt.

Gekrümmt wie ein alter Mann stand er da und zitternd als leide er Todesqualen. Dann ertönte das Knarren der kaputten Treppe und mit einer raschen Drehung und einen letzten Blick auf Lily war er verschwunden.



Nach diesem Tag brach Severus Snape vollständig zusammen. Die schreckliche Schuld, die Potters an Lord Voldemort verraten zu haben ließ ihn sein Leben lang nicht los.


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