Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

A Story of friendship and more - Zusammenarbeit mit Mister Macho persönlich

von Lily-Evans-Potter

Mrs. Black Macht ja nichts, ich hätte auch eher auf Anfang der achtziger getippt ;) Schön, dass dir das Chap gefällt.

Potter öffnete langsam die Augen. Na endlich. Ich versuchte immerhin schon seit fünf Minuten ihn zu wecken. Man, hatte der einen tiefen Schlaf.
Doch kaum war er wach, sagte er etwas, bei dem ich ihn am liebsten wieder ins Koma befördert hätte: "Evans, bringst du mir Frühstück? Kannst ja schon mal üben, wie es wird, wenn wir verheiratet sind!"

"Wenn du jemals mit mir verheiratet bist, dann nur mit meiner Leihe, weil ich mich nämlich eher umbringe, als mit einem Macho wie dir auszugehen."
Potter starrte mich an. Dann grinste er und fuhr sich mit der Hand durch seine verdammten Haare!!!!

Ich hasste diese Geste. Ich hasste sie so sehr, dass ich fast kotzen musste. Und das meinte ich ernst. Mir kam fast die Galle hoch als ich diese Geste sah.
Doch ich riss mich zusammen und hielt meine Hand zurück, ihm nicht eine zu scheuern. Dann schnappte ich mir den Brief und las mir nochmals durch, was unsere Aufgaben waren. Potter beglotzte mich währenddessen so schamlos, dass ich mich schon fragte, ob er nicht so langsam schmerzende Augenhöhlen bekam, so wie seine Augen hervortraten. Vermutlich wurden seine Augen nur von den Brillengläsern zurückgehalten, aus den Höhlen zu fallen und mich aus allen möglichen Perspektiven zu beobachtem.
"Potter, wir müssen die Vertrauensschüler einweisen, also hör gefälligst zu glotzen und ließ dir durch, was wir denen sagen müssen."

"Evans, wenn du mit mir ausgehst, dann mache ich alles was du willst!"
Wo ist der Eimer, jetzt musste ich wirklich kotzen. Wie konnte man nur so arrogant sein? Und so von sich überzeugt?
"Potter, wenn du das tun würdest, was ich will, dann würdest du mich in Ruhe lassen. Da das allerdings ganz anscheinend nicht in dein Trollhirn hineingeht kannst du ja auch einfach arbeiten oder?"

"Mein Trollhirn, wie du es so schön bezeichnet hast, kapiert allerdings mehr als du denkst, zum Beispiel, dass du mich sehr wohl magst, und dass du mehr als jede andere auf meine Haare stehst!"
Ich meinte das vorhin übrigens ernst! Bringt mir einen Eimer!!!!!
"Ja, Potter, du hattest mit allem Recht, ich liebe deine Haare, und dich erst recht... du hast mir die Augen geöffnet, all die Jahre war ich so blind! Bitte, kannst du mir verzeihen?" fragte ich mit zuckersüßer Stimme.
"Ehrlich?" meinte er und fuhr sich durch die Haare. Schon wieder. Ich glaubte es nicht.

"NEIN!!!! Wie kannst du nur so bescheuert sein und denken ich meine so was ernst? Jetzt schnapp dir deine Zettel und arbeite gefälligst!!"
Er sank etwas im Sitz zusammen. Es tat mir fast schon etwas leid, was ich gesagt hatte, als ich ihn da so sitzen sah, bis er sich wieder fing und meinte:
"Evans, Evans, Evans, ich glaube, du hast das schon ernst gemeint, weißt es aber nicht!"

So langsam fing ich an ernsthaft wütend zu werden. Und wenn ich ernsthaft wütend wurde, dann konnte es schon mal passieren, dass ich jemandem eine scheuerte.
Also schnaubte ich nur verächtlich und stolzierte aus dem Zimmer. Kaum war ich draußen lehnte ich mich an die Wand und seucfzte erleichtert. Ich hatte es geschafft und hatte Potter nicht umgebracht. Das war doch schon mal was!
Die Frage war nur, wie ich diese Leistung das ganze Schuljahr über vollbringen sollte.

Er war schließlich Potter. Der Potter, der ständig Schüler aus spaß verhexte. Der Potter, der ständig mit seinem Schnatz angab. Der Potter, der mich fast täglich nach einem Date fragte. Der Potter, der schon die Hälfte aller Hogwartsschülerinnen gevögelt hatte, oder zumindest gedatet. Der Potter, der sich so unglaublich toll fühlte. Der Potter,
Der sich ständig mit seiner verdammten Hand durch die Haare fuhr.

Wie bitteschön sollte ich es schaffen diesen Typen während einem Jahr Zusammenarbeit nicht umzubringen?
Ich ging auf die Toilette. Ich hatte das dringende Bedürfnis mich übergeben zu müssen. Ich fand eine und öffnete das Fenster. Dann tat ich das, was ich eigentlich schon tun wollte, seit ich Potter in dem Vertrauensschülerabteil gesehen hatte: Ich kreischte mit aller Kraft, mindestens zehn Sekunden. Danach ging es mir besser. Ich schaute kurz in den Spiegel, strich meine Kleidung glatt, korrigierte meine Frisur und spritzte mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht.

Ich fühlte mich etwas besser und verließ die Toilette. Zumindest versuchte ich das, doch als ich die Tür öffnete blickte ich in die erschrockenen Gesichter von etwa zwanzig Erst- und Zweitklässlern.
"Was glotzt ihr denn so? Hab ich was im Gesicht?! wollte ich etwas verunsichert wissen.
"Wir haben jemanden schreien gehört, und wollten wissen ob jemandem etwas passiert ist." Meinte ein winziger Erstklässler mit roten Haaren und ziemlich roten Pausbacken.
Oh Gott... wie peinlich war das denn? Jetzt hatte ich mich abreagiert und es wurde gleich so reagiert, als wäre ich wahnsinnig.
"Ääääähhhm... es ist nichts! Es war bloß, die Toilette war verstopft."
Ich wurde rot. Konnte es denn noch peinlicher werden? Die Toilette was verstopft und deshalb bekam ich einen Schreikrampf? Seeeehhhhr glaubwürdig. Ich stöhnte innerlich auf und meinte dann:
"Kann ich mal bitte durch? Ich muss zurück ins Vertrauensschülerabteil!" und bahnte mir so schnell es ging einen Weg durch die Winzlinge.

Zurück vor der Tür des Vertrauensschülerabteil atmete ich einmal tief durch und ging dann mit der Einstellung eines Märtyrers rein. Ich litt für eine bessere Sache, nämlich für Hogwarts und dafür, dass alles nicht im Chaos ausartete, was es tun würde, wenn Potter allein Schulsprecher war.
Immerhin, wenn ich jemals in die Hölle kommen sollte, würde mir das sicherlich als Pluspunkt angerechnet werden.

Ich trat in das Abteil ein.
"Hey Evans, hast du einen Schreikrampf gekriegt oder ist eine Chimära ins Abteil der Erstklässler gestürmt?" grinste Potter.
Ein Wunder. Wenn ich so oft grinsen würde wie der, dann könnte ich mit meinen Gesichtsmuskeln Gewichte stemmen. Vermutlich war der Junge schon mit einem Grinsen auf die Welt gekommen, und seine Hand in den Haaren um sie zu verwuscheln. Theoretisch war das ja durchaus vorstellbar.

"Weder noch!" log ich. "Irgendjemand hat im Abteil der Erstklässler eine Stinkbombe geworfen." Log ich weiter. "Deine ach-so-lustigen Freunde haben nicht zufällig etwas damit zu tun oder?" Versuchte ich mein Lüge glaubhaft zu verkaufen, denn ich würde mich eindeutig umbringen, wenn Potter herausfand, dass er mich derart aus der Fassung gebracht hatte..
"Nein. Unsere Streiche sind viel, wie soll ich sagen, niveauvoller. Vielleicht ist ja Schniefelus explodiert. Der ist schließlich ähnlich stinkig wie eine Stinkbombe." meinte Potter abfällig mit der Hand in den Haaren.

Einen Moment war ich fast versucht Sev zu verteidigen, doch dann fiel mir ein, was das letzte mal geschehen war, als ich es getan hatte. Und so meinte ich nur: "Deine Sprüche waren auch schon mal kreativer, Potter. Such dir mal andere Hobbys, als nur Snape zu beleidigen, du und deine Freunde seid nämlich die einzigen, die das witzig finden."
"Ah, Evans, wenn du wüsstest wie sehr du dich irrst!" Spöttelte er.
Wie witzig.

Ich riss mich zusammen, diesmal nicht auszurasten und meinte:
"Sag mal, wann kommen denn jetzt eigentlich die Vertrauensschüler?"
"Ach Evans, die waren schon längst da, bevor du mal auf die Idee kamst, uns mit deiner Anwesenheit zu beehren. Keine Angst, ich hab ihnen gesagt, das du reisekrank bist, und deshalb lieber den Großteil der Fahrt auf dem Klo verbringen solltest."
Heute schien wirklich ein Tag der Erniedrigungen zu sein. Zuerst, dass ich zu spät kam. Dann, Potter als Schulsprecher, dann mein Herausstolzieren aus dem Abteil, mein Schreikrampf und die erbärmliche Ausrede, und jetzt dachten auch noch sämtliche Vertrauensschüler, ich würde kotzend über einer Kloschüssel hängen.

Ich stöhnte und richtete mich auf. "Wie rücksichtsvoll von dir Potter" meinte ich sarkastisch.
Er schien es nicht zu bemerken, oder er wollte es nicht bemerken.
Jedenfalls saß er gedankenverloren auf seinem Platz und verfolgte mit den Augen den Schnatz, der noch immer im Abteil herumschwirrte.
Naja, immerhin starrte er mich nicht mehr so beängstigend an. Das war doch schon mal ein Fortschritt zu vorhin.
Erleichtert lehnte ich mich im Sitz zurück. Mister Macho schien zu bemerken, dass ich mich entspannte und wollte mir das ganz anscheinend nicht gönnen.

"Sag mal Evans," meinte er.
"Was?" fauchte ich, bevor er seinen Satz vollenden konnte.
"Wenn du mich mal ausreden lassen würdest, dann wüsstest du auch, was ich dich fragen wollte. Ich wollte eigentlich nur wissen, wie deine Ferien sind!" meinte er und in seiner Stimme klang eine Mischung aus Spott und Verletztheit mit.
"Achso..." Das war mir wirklich etwas peinlich, denn auch wenn ich Potter nicht ausstehen konnte, war ich doch ein Mensch, der Gerechtigkeit sehr hoch achtete, und gerade eben war ich Potter gegenüber ungerecht gewesen. Okay, Potter war auch nicht immer fair, eigentlich nie, doch ich wollte mich dennoch nicht auf seine Stufe herablassen.

Doch um mich zu entschuldigen reichten meine Schuldgefühle nicht aus, dafür war ich zu stolz, und so antwortete ich einfach nur knapp:
"Ganz in Ordnung. Hätte schlimmer sein können."
Das war für mich schon eine Leistung. Ich hatte ruhig einen Satz formuliert und zu Potter gesprochen, ohne die Beherrschung zu verlieren. Wenn man meinen normalen Umgang mit ihm kannte, wusste man, dass das die beste Entschuldigung war, die er erwarten konnte, und das erkannte er anscheinend auch, denn er setzte sich etwas aufrechter hin, und auf seinem Gesicht erschien ein selbstzufriedenes Grinsen.

"Bild dir bloß nicht zuviel drauf ein" murmelte ich so leise, dass er mich unmöglich gehört haben konnte und setzte mich in eine bequemere Haltung.
Wenn ich schon mit Mister Macho höchstpersönlich zusammenarbeiten musste, konnte ich das auch in einer bequemen Haltung machen.

Kommis? Kritik? ;)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Manchmal nützt es, mich vor all den Leuten lächerlich zu machen, die mich als Autoritätsperson erleben. Auch ich habe nicht auf alles eine Antwort parat, und die Mitarbeiter geben nur ihr Bestes, wenn sie mich nicht für vollkommen halten.
Mike Newell