
remus.tonks:Echt? Du findest meine FabFiction am besten? Jetzt fühle ich mich aber geehrt :)
Noch eine Frage: Soll ich auch mal ein Kapitel aus Rumtreibersicht machen?
Und hier ist auch schon das neue Kapitel. Ich weiß, ist nicht so lang, aber ich je mehr Reviews es gibt, desto mehr schreibe iich auch, und umso schneller gibt es das nächste Kapitel. Ich miese Erpresserin :)
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Ich hatte fertig gegessen.
Glaubte ich jedenfalls. Zumindest war mein Hunger nicht mehr so verdammt groß, wie vorhin. Na gut, er war nicht mehr vorhanden, aber was ändert das?
Immerhin, jetzt war ich bereit für eine Rede á la Dumbledore.
Er erhob sich von seinem Stuhl und begann mit seiner Rede. Zuerst stand er etwa eine halbe Minute nur da, mit ausgebreiteten Armen und lächelte in die Runde. Einen Moment lang blieb sein Blick an mir hängen und er zwinkerte mir zu. Ich hatte das Gefühl, er wusste ganz genau von meinen Mordgedanken von vorhin in der Kutsche. Na toll, mein Schulleiter weiß, das ich ihn umbringen will und zwinkert mir daraufhin zu. Absolut normales Verhalten für einen bestimmt über Hundert-Jährigen. Naja, Dumbledore wie er leibt und lebte eben.
Und ich wollte und bekam ja eh keinen anderen Schulleiter.
"So." meinte er, und seine Augen blitzten. "Wie versprochen werde ich euch jetzt mit meiner Rede langweilen.
Zuerst das Übliche: Der Verbotene Wald ist und bleibt verboten und" bei diesen Worten sah er zu Black der bereits den Mund geöffnet hatte als wollte er etwas sagen. "Nein Mr Black, wir machen keine Ausnahme für sie und ihre Freunde, selbst wenn sie die unglaublichen, tollen, witzigen, gutaussehenden Marauder sind."
Bei diesen Worten zwinkerte und Black meinte: "Eine Schande. Aber gut, Regeln sind schließlich dazu da, um gebrochen zu werden. Und immerhin ein gutes hatte ihre Aussage:
Damit haben sie uns schon den Erstklässlern vorgestellt, aber denken sie nicht, dass der alljährliche Begrüßungsstreich deshalb ausfällt."
Dumbledore neigte den Kopf. "Sicher Mr Black, aber denken sie nicht, dass Professor MacGonnagal das alljährliche Begrüßungsnachsitzen deshalb ausfallen lässt."
Black wartete, bis die Lacher verebbt waren und konterte dann: "Tja, je mehr Zeit wir mit Professor MacGonnagal verbringen können, desto besser. Sie bringt uns immer auf so wunderbare Ideen, nicht wahr Prongs?"
Wunderbar. Jetzt mischte sich auch noch Potter in diese Oberidiotische Diskussion ein.
"Jaja. Padfoot, aber verrate nicht zu viele unserer Dienstgeheimnisse, es könnte sonst böse enden, und nun wenden wir uns am besten wieder unserem bezaubernden Schulleiter zu, der sicher schon ganz ungeduldig darauf wartet, seine Rede fortzuführen!"
Beide hatten ein breites Grinsen im Gesicht.
Grinsen, doofe Sprüche klopfen und sich auf einem Besen zu bewundern, konnten die eigentlich noch was anderes?
Dumbledore hingegen schien all dies größtes Vergnügen zu bereiten.
Er gluckste und fuhr dann fort: "Wie ich bereits sagte, der Verbotene Wald ist verboten, ebenso wie die Berührung oder Näherung an die peitschende Weide, wie ich jedem empfehlen will, der nicht von einem wildgewordenen Baum verstümmtelt werden will.
Zauberei auf den Gängen ist verboten und die Liste der verbotenen Gegenstände ist wie immer direkt neben der Hausordnung in Mr Filchs Büro einzusehen. Zudem ist auch das nächtliche herumtreiben" auf das letzte Wort setzte er eine besondere Betonung "in den Gängen verboten.
Und nun zu etwas Unangenehmen."
Ich stöhnte leise. Bei den Veränderungen, die außerhalb der Schule vor sich gingen, musste ich mich ja nicht wundern, wenn Dumbledore es in seiner Begrüßungsrede erwähnte.
"Ihnen allen ist zweifellos bekannt, das außerhalb von Hogwarts dunkle Zeiten herrschen, und ich bitte euch, haltet zusammen und kämpft gemeinsam gegen das Unheil, dass sich anbahnt."
Ich sah, wie Black, Potter, Lupin und Pettigrew sich entschlossene Blicke zuwarfen und nickte meinen Freundinnen mit einem grimmigen Lächeln zu. Was die da draußen konnten, war nichts als Angstmachen und Schwächere zu schikanieren. Diese ganzen, so-genannten 'Todesser'.
UUhh, bei diesem Namen bekam ich ja Gänsehaut. Bedroooohhhhlich. Solange sie nur Leichen fraßen, was wollte sie denn dann anrichten?
Geier waren auch ungefährlich, wenn man lebte. Tzz, Aaßfresser.
"Die genaueren Schutzmaßnahmen wird ihnen ihr jeweiliger Hauslehrer noch erklären, ich bitte sie inständig, sie einzuhalten, denn es geht um ihre eigene Sicherheit." fuhr Dumbledore fort.
Davon abgesehen, das meine eigene Sicherheit mir eigentlich unwichtig war, war diese Rede ziemlich einleuchtend.
Dumbledore schloss diese, zum Ende hin doch relativ deprimierende Rede noch mit den Worten: "Und nun bitte ich die Vertrauensschüler die Erstklässler in die Schlafräume zu führen und wünsche ihnen allen eine gute Nacht."
Er klatschte ihn die Hände, und nachdem wir ihm alle noch etwas Beifall gezollt hatten begaben wir uns schwatzend in den Gryffindorturm.
Ach ja, Schulsprecher sein hatte doch noch ein paar Vorteile; zum Beispiel konnte ich jetzt die Vertrauensschüler die ganze Drecksarbeit von Erstklässler rumführen machen lassen und musste stattdessen nur die Hogsmeade-Wochenenden festlegen, und ein oder zweimal die Woche nachts durch das Schloss latschen.
Einziger Nachteil: Ich musste es mit Potter gemeinsam machen. Ansonsten gingen die Aufgaben ja eigentlich.
Nicht dass ich mein Amt missbrauchte, nein, das würde ich doch niemals tun, ich doch nicht, aber die gewissen Vorteile die es mit sich brachte konnte ich doch durchaus nutzen, oder?!
Okay, vielleicht bin ich etwas zu selbstgerecht, aber das ist doch die Wahrheit.
Egal.
Als wir endlich in unseren Schlafräumen angekommen waren, nachdem wir die Fette Dame und ihre entzückende Freundin Violet begrüßt hatten, (Würg!) ließen wir uns auf die Betten fallen.
Ich seufzte wohlig und bewegte meine Arme und Beine so, als wollte ich einen Schneeengel machen.
Beccy grinste fies.
"Ach Lils..." seufzte sie dann. "Wenn du Schnee willst, brauchst du dass doch nur zu sagen, schließlich sind wir doch Hexen, oder?"
Dann schwang sie ihren Zauberstab in einer eleganten Bewegung, und von dem Baldachin meines Himmelbetts aus fing es an zu schneien.
Ich stöhnte frustriert auf. "Beccy, komm schon, sag mir die Gegenformel!" knurrte ich, während die anderen an sich halten mussten, nicht in Lachen auszubrechen.
Um genau zu sein, hatten sie diesen Kampf schon verloren, vor allem Delia lachte schallend laut.
Sie war wirklich faszinierend.
Im einen Moment war sie ruhig und brav und im nächsten lachte sie so schallend, und noch dazu gemein, dass beinahe die Wände wackelten.
Ich seufzte auf. Eigentlich hatte ich das vermeiden wollen.
Ich führte eine lange, komplizierte Bewegungsfolge mit dem Zauberstab aus, und dachte dazu noch ein schnelles Finite incantatem und ein Pleurea Maximum. Die Folge: In meinem Bett hörte es auf zu schneien, dafür begann es in den Betten der anderen zu regnen. Während es bei den anderen nur leichter Nieselregen bis Tröpfelnd wurde, ging bei Beccy eine regelrechte Sintflut nieder.
Jetzt verging ihr das Lachen, dachte ich triumphierend, doch, die alte Muggelweisheit >Prahl erst wenn du zu Hause bist< bewahrheitete sich mal wieder: Beccy brachte die durcheinandergebrachten meteorologischen Verhältnisse mit einem Schwung ihres Zauberstabs wieder in Ordnung, und stürzte sich dann auf mich.
In diesem Bewegungsablauf erinnerte Beccy mich irgendwie an ein Äffchen. Ein Kamikaze-Äffchen.
Sie war sich auf mich und fing an mich durchzukitzeln.
Ich versuchte verzweifelt mich zu befreien, doch eine Beccy lässt so schnell nicht nach!
Ich hatte nur noch eine letzte Chance, mich zu retten, Beccy loszuwerden und mir wieder Gelegenheit zum Atmen zu geben, da ich etwas zu hastig gelacht hatte.
Ich griff nach meinem Zauberstab und dachte, da ich momentan vor lauter Kichern nicht zum Sprechen in der Lage war Levicorpus und voilá, Beccy hing kopfüber in der Luft und beschwerte sich lauthals, während ich wieder Gelegenheit zum atmen hatte.
"Lils, lass mich runter, oder meine Rache wird fürchterlich sein" knurrte sie von der Luft aus.
Ihr wütender Blick wäre ja eventuell ganz beeindruckend gewesen,wenn ihr nicht momentan ihre dunklen Korkenzieherlocken ins Gesicht hängen würden, ihr T-Shirt hochrutschte und ihr Kopf langsam begann rot anzulaufen, obwohl ich mir nicht sicher war, ob das daher kam, dass ihr das Blut langsam ins Gesicht lief, sie wütend wurde oder von der Anstrengung ihr Grinsen zu unterdrücken.
Vermutlich alles drei. Ich spielte gerade mit dem Gedanken, sie hängen zu lassen, als Isabel sie schon runterließ und mich plötzlich zwei sauber platzierte Flüche in die Luft jagten und es sich zugleich so anfühlte, als würden Mäuse auf mir Tango tanzen. Oder Salsa. Oder beides zusammen.
Zwischen zwei Kicherattacken und einer kleinen Atemnot konnte ich gerade noch hervorstoßen: "Okay, von wem war der Kitzelfluch? Denn derjenige darf sich auf eine Kreuzung aus Wabbelbein- und Popelfluch freuen, und glaubt mir, das wird nicht witzig. Ich weiß nämlich nicht, wie man diesen Popelfluch rückgängig macht."
Kommis? *.*
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