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Fanfiction

Der Zauber der Lilie - Ein Besuch in Hogsmead

von Peeves

Ein Tag in Hogsmead

Die nächsten Monate vergingen wie im Fluge.
Der Lehrer forderten die Fünftklässler mehr denn je, denn das fünfte Jahr war ZAG-Jahr.

So hatten Lily, Severus und die Rumtreiber kaum Zeit für anderes als Unterricht und Hausaufgaben.
Doch dann sorgte Anfang November das erste Quidditchspiel der Saison für Ablenkung.

Das Team der Gryffindors mit ihrem neuen Kapitän James Potter, schlug das Team der Slytherins nur knapp. Trotzdem entfachte es eine Welle der Euphorie unter den Gewinnern.

Nur wenige Wochen später fing es an zuschneien. Im Schloss herrschte bereits vorweihnachtliche Stimmung und der letzte Besuch von Hogsmead, in diesem Jahr, stand an.

Auch Lily und Severus nutzten diese Möglichkeit, um den Schulstress für ein paar Stunden zu entkommen.

Zügig liefen sie durch das dichte Schneetreiben.
Die anderen Schüler, die ebenfalls nach Hogsmead gehen wollten, waren nur schemenhaft vor ihnen zuerkennen.

„Dieser ganze Trubel um die Quidditchspiele ist doch krank!“ empörte sich Lily gerade und als Severus nicht sofort antwortete, fuhr sie fort, „Der Konkurrenzkampf unter den Häusern wird dadurch doch nur angeheizt.“
Severus zuckte mit den Schultern, „Es würde auch ohne Quidditch Feindschaften zwischen den Häusern geben. In jedem Haus haben die Schüler eben unterschiedliche Charaktereigenschaften. Das verträgt sich nicht gut…meistens.“

Lily schüttelte missbilligend den Kopf, „Aber, dass wegen einem Spiel drei Leute im Krankenflügel landen ist auch nicht normal, oder? Unterschiedliche Charaktere hin oder her.“

„Wenn du meinst“, lenkte Severus ein und sie verfielen in Schweigen.

Mittlerweile hatten sie die ersten Häuser des Dorfes erreicht. Auf den Dächern türmte sich der Schnee und die Straße war spiegelglatt.

„Wollen wir in die „Drei Besen“ gehen?“ fragte Severus und Lily nickte mit klappernden Zähnen.
Er öffnete die Tür und sie gingen hinein in den herrlich warmen Schankraum. Wegen des schlechten Wetters waren fast alle Stühle besetzt. Nur in einer Ecke hinter dem Tresen war noch ein Tisch frei.

Eilig schlängelten sie sich durch die vielen Schüler.
Als Lily und Severus an ihren Klassenkameraden vorbeigingen, stießen sich einige von ihnen an und sahen sich zu den Beiden um.
Severus wich den Blicken aus und setzte sich mit dem Rücken zu ihnen an den Tisch. Lily ließ sich gegenüber von ihm nieder.

Sie seufzte genervt und sagte gedämpft zu Severus, „Eigentlich dachte ich, sie hätten sich allmählich daran gewöhnt, dass wir befreundet sind.“
Sie wies in die Richtung der neugierigen Schüler.
Unbehaglich sah Severus sich um, „Eine Freundschaft zwischen Slytherin und Gryffindor können sich viele nicht vorstellen.“

„Womit wir wieder beim Thema von vorhin wären“, sagte Lily.
In diesem Moment kam die junge Kellnerin Madame Rosmerta zu ihnen und nahm die Bestellung auf.
Nachdem sie wieder davon gestöckelt war, zog ein kalter Windhauch durch den Raum.

Die Eingangstür hatte sich geöffnet und Professor Slughorn erschien. Er rief dem Wirt eine laute Begrüßung zu und setzte sich dann direkt an den Ausschanktresen.
„Er hat wieder eine Weihnachtsparty geplant“, sagte Lily leise, „Hast du davon gehört?“
Severus nickte, „Ja, der ganze Slug-Club wurde eingeladen. Wir sollen alle jemanden mitbringen.“

Zerstreut zupfte Lily an der Tischdecke und sah dann zu wie Rosmerta zwei Butterbier auf den Tisch stellte.
„Ich weiß nicht, wen ich fragen soll“, sagte Lily und nahm ihre Flasche in die Hand. Nachdenklich starrte sie auf das Etikett.

„Wir könnten doch zusammen hingehen“, sagte Severus schnell.
Lily starrte ihn an und kurz sah es so aus als wäre er über seine eigenen Worte erstaunt. Verlegen wich er ihrem Blick aus.

Lily wurde rot und sagte dann verlegen, „Ja, warum…warum eigentlich nicht.“
Severus sah ziemlich fassungslos aus, bis sich ein ungläubiges, aber sehr glückliches Grinsen auf sein Gesicht stahl.

~~

Abends kam Lily ziemlich durcheinander in den Gryffindorgemeinschaftsraum.
Severus hatte sie noch bis zum Portrait der Fetten Dame begleitet und war dann eilig in Richtung Kerker verschwunden.

Lily sah sich um und entdeckte dann ihre Freundin in einem der Sessel am Kamin.
„Hey, Lily!“ rief Mary und winkte ihr zu.
„Was ist denn los?“ fragte sie, als Lily sich stumm neben sie setzte.

„Nichts…eigentlich“, sagte Lily, begann jedoch zu lächeln.
Mary zwinkerte vergnügt, „Sag schon, was ist passiert?“
Lily druckste etwas herum, bevor sie schließlich leise sagte, „Severus hat mich zu Slughorns Weihnachtsparty eingeladen.“

Marys erwartungsvolles Grinsen fiel in sich zusammen. Stattdessen biss sie sich, nachdenklich auf die Unterlippe.
„Und…du hast…“ja“ gesagt?“ fragte sie vorsichtig.

Lily nickte glücklich.

„Du gehst tatsächlich mit diesem Snape auf die Weihnachtsparty des Slug-Clubs?“ fragte Mary noch einmal. Sie klang alles andere als erfreut.
Lily setzte sich auf. „Ja, warum nicht?“ fragte sie herausfordernd.

Mary zögerte kurz, „Ach Lily, ich weiß nicht. Snape…es heißt er liebt die dunklen Künste. Außerdem ist er irgendwie…seltsam.“

Lily verschränkte ärgerlich die Arme vor der Brust, „Ach ja? Schon komisch, wie gut ihr ihn alle kennt, obwohl ihr noch nicht ein Wort mit ihm gesprochen habt!“

Zweifelnd senkte Mary den Blick, „Aber er ist in Slytherin und seine Fr….“

„Na und?“ fuhr Lily sie an, „Wen kümmert es, dass er in Slytherin ist? Er ist nicht so wie ihr alle denkt. Er ist nicht so wie dieser Avery oder wie Mulciber oder Yaxley!“

Sie war es leid, ständig allen zu erklären, dass man als Slytherin nicht automatisch böse sein musste.

Mary schüttelte mittleidig den Kopf, „Ich glaube, er ist genau wie die anderen. Du willst es bloß nicht wahrhaben.“
„Pff“, machte Lily, „Du kennst Sev nicht. Er würde nie, niemals solche Sachen machen, wie diese Möchtegerntodesser. Er hat früher vielleicht Fehler gemacht, aber er ist nicht böse. Glaub mir, Mary.“

Nun wurde Mary auch ärgerlich.
„Ich weiß“, bemerkte sie ironisch, „Und er würde sich auch niemals Du-weißt-schon-wem anschließen. Diese Diskussion hatten wir bereits.“
Wütend klatschte Lily mit der Hand auf den Tisch, „Ich weiß nicht, was ihr alle gegen ihn habt. Er hat niemanden etwas getan!“

Mary schaubte belustigt, „Da solltest du mal Sirius hören. Er hat mir vorhin erst erzählt, was James und Snape sich schon für Flüche auf den Hals gejagt haben.“
Lily hielt erstarrte schlagartig.

„Was hast du denn mit Sirius zu schaffen?“ fragte sie scharf.
Mary wurde rot und wich ihrem Blick aus.
„Ich gehe mit ihm zur Party. Er hat mich heute Nachmittag gefragt“, sagte sie leise.

Lily blieb der Mund offen stehen.
„Mit Sirius Black?“ fragte sie entgeistert.
Mary nickte stur, „Ja, du weißt gar nicht wie charmant er sein kann. Du hättest ihn hören sollen, als er mich gefragt hat.“ Schwärmerisch schloss sie die Augen.

Lily schüttelte ungläubig den Kopf.
„Ich weiß nur eins“, sagte sie bestimmt, „und zwar, dass meine Begleitung für die Party tausendmal netter ist als deine.“
Und mit diesen Worten verschwand sie in Richtung Schlafsaal.


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