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Fanfiction

Der Zauber der Lilie - Das Fest der Liebe

von Peeves

So nach einer halben Ewigkeit, wieder mal ein Kapitel.Und ich muss sagen, ich habe bisher mit keinem anderen Kapitel so gekämpft, wie mit diesem. ^^ Aber lest am besten selbst.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Das Fest der Liebe


Lily und Severus liefen durch den dunklen Korridor.
Die Musik von Slughorns Party wurde immer leiser.

„Wo gehen wir denn hin?“ fragte Lily neugierig.
„Du wirst schon sehen“, antwortete Severus geheimnisvoll und zog sie weiter.
Zusammen stiegen sie die Treppen hinunter zur Eingangshalle.

Dort angekommen wehte ihnen ein kalter Windzug aus den Kerkern entgegen.
Lily fröstelte leicht und Severus blieb sofort stehen.
„Warte“, sagte er und sah eine Weile nachdenklich auf Lilys kurzes Kleid.

Dann schwang er seinen Zauberstab. Eine Minute passierte nichts, doch dann rauschte Lilys Mantel die Treppe herunter, direkt in Severus Arme.
Zufrieden pflückte er ihn aus der Luft und gab ihn Lily.
Sie zog ihn sofort über und fragte dann zähneklappernd, „Gehen wir etwa in die Kerker?“
Man sah ihr deutlich an, dass ihr diese Aussicht nicht besonders viel Freude bereitete.

Aber Severus winkte lächelnd ab, „Nein, wir gehen raus.“
Lässig stieß er das Portal auf und sie traten hinaus in die klare Winternacht.

Es war verhältnismäßig hell auf dem Gelände, denn der Vollmond stand hoch am Himmel.
Die Luft war klirrend kalt und der Schnee knirschte bei jedem ihrer Schritte.
Severus lief voraus, in Richtung See. Doch als sie kurz davor waren, lief er seitlich am Wasser vorbei und ging in Richtung Verbotener Wald.
Lily wurde immer verwirrter. Was zum Teufel hatte er vor?
„Nicht mehr weit“, sagte er gedämpft als sie die ersten Bäume erreichten.
Doch gerade als sie in den Schatten des Waldes getreten waren, verschwand der Mond hinter einer großen Wolke und sie umfing fast undurchdringliche Dunkelheit.
Irgendwo im Wald schrie ein Tier und Lily klammerte sich ängstlich an Severus Arm.
„Wir sind gleich da“, flüsterte er und führte sie um ein paar große knorrige Bäume herum.
„Ich habe den Platz letztens gefunden, als ich Flussgras gezupft habe.“

Auf einmal standen sie auf einem flachen Stück Rasen, mehr konnte Lily nicht erkennen.
„Hier wären wir“, sagte Severus und sah abschätzend hinauf zu den Wolken.
Lily konnte, auf den ersten Blick, nichts Außergewöhnliches feststellen.

Doch da tauchte plötzlich der Mond wieder auf und Lily stockte der Atem.
Sie waren auf eine kleine Lichtung direkt am Wasser gelangt.
Das Licht des Mondes brach sich, in der Eisdecke des zugefrorenen Sees und ließ ihn in tausend Farben erstrahlen.
Das restliche Gelände war in makelloses Weiß gehüllt, wobei der Schnee silbern glitzerte.
Es war so kalt, dass selbst die Bäume von einer dünnen Eisschicht bedeckt waren und sie funkelten als wären sie aus Glas.
Der atemberaubende Blick, wurde von der dunklen Silhouette des Schlosses abgerundet.
Anmutig streckten sich die zahlreichen Türme dem Himmel entgegen.

„Es…es ist wunderschön hier“, hauchte Lily.
„Ich dachte, es wäre eine ganz…nette Weihnachtsüberraschung“, antwortete Severus schüchtern.
Lily strahlte ihn an.
„Es ist wirklich toll. Danke, Sev“, sagte sie bewundernd.
„Wenn…wenn du meinst“, sagte er bescheiden, aber als er sich umdrehte zeigte er ein zufriedenes Lächeln.
Lily trat fröhlich näher an den See heran und sah sich staunend um.
„Ich hätte nie gedacht, dass es in Hogwarts, solche schönen Orte gibt“, rief sie über die Schulter.
„Ja“, antwortete er nachdenklich, „Was man nicht alles erfährt, wenn man nachts auf dem Gelände ist.“ Er hatte die Worte mehr zu sich selbst gesprochen, als zu Lily. Deswegen drehte sie sich erstaunt um und fragte, „Was hast du gesagt?“
„Ich habe gesagt, dass es viele solche Plätze gibt, wenn man genau hinsieht. “, antwortete Severus und trat neben sie an den See. „Ein wenig abseits von den üblichen Orten. Nicht da, wo die anderen Schüler Tag für Tag rumtrampeln“, abfällig sah er hinüber zur Peitschenden Weide und den Gewächshäusern.

Lily sah ihn an. „Das heißt, niemand anderes weiß von der Lichtung?“ fragte sie langsam.
„Niemand…“, sagte Severus leise „…außer dir und mir.“
„Niemand“, wiederholte Lily in Gedanken versunken.
„Es ist ein außergewöhnlicher Ort“, flüsterte Severus mit trockenem Mund, „Für…außergewöhnliche Menschen.“
Lily schluckte und im nächsten Moment wusste sie nicht, was sie zu ihrer Entscheidung gebracht hat. Vielleicht seine letzten Worte oder dieser scheue Blick oder dieser Entschluss stand schon seit einer Ewigkeit fest.

Langsam machte sie einen Schritt vorwärts und küsste den völlig überrumpelten Severus.
Erst war er schlichtweg überrascht, doch dann begann er zu begreifen, schloss sie in die Arme und erwiderte den Kuss.

Die unsichtbare Mauer aus Verlegenheit und Vorsicht, die sie vorher immer getrennt hatte, war verschwunden.
Ebenso vergessen, waren die Ratschläge ihrer Freunde und die darauf folgenden Zweifel, der letzten Wochen.
Alles aufgelöst, in diesem Moment, als sich die Beiden endlich eingestanden, dass sie mehr verband als reine Freundschaft.

Und so geschah dieser seltene Augenblick, in der langen Geschichte von Hogwarts, indem sich ein Slytherin und eine Gryffindor fanden.


Nach einer halben Ewigkeit lösten sie sich voneinander.

Lily sah Severus in die schwarzen Augen und sie hätte nie gedacht, dass diese so strahlen können.

Eine kurze Zeit lang schwiegen sie beide, bis Severus leise fragte, „Du fährst morgen nach Hause, oder?“
Lily senkte betrübt den Blick.
„Ja, leider“, flüsterte sie zurück, „Wie jedes Jahr zu Weihnachten. Du bleibst wieder hier?“
Severus nickte und kurz huschte ein Schatten über sein Gesicht, „Du weißt, dass ich es zuhause bei Mum und Dad nicht lange aushalte.“
Mitleidvoll sah Lily ihn an, dann sagte sie, „Du wirst mir fehlen.“

Woher kam dieser plötzliche Schmerz des Abschieds, obwohl sie nur vierzehn Tage getrennt sein würden? Woher kam schon jetzt die Sehnsucht nach ihm? War sie gerade erst jetzt gewachsen? Oder war sie schon immer dagewesen und sie hatte sie nur noch nie bemerkt?

Severus nahm ihre Hände.
„Nur zwei Wochen, Lily. Dann…dann bist du wieder hier“, antwortete er, „Ich schreibe dir.“
Traurig schüttelte sie den Kopf, „Das ist nicht dasselbe.“

Einsam war Lilys Weihnachten schon immer gewesen, zwar war sie bei ihrer Familie. Aber der beste Freund, der sonst immer das ganze Schuljahr und die Sommerferien da war, hat gefehlt.
Und wie würde dann erst dieses Weihnachtsfest werden, nachdem der beste Freund auf einmal viel mehr geworden ist?

„Dabei ist es doch das Fest der Liebe“, seufzte Lily leise.

Doch Severus ließ sie nicht ausreden und verschloss ihre Lippen mit einem Kuss.


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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