L'amour imprévisible - Essensschlacht im zweiten Zuhause
von Finendena
Hey Leute!
Danke für eure tollen Steckbriefe ;)
Hier ist das erste Chap mit den Stichwörtern "Himbeereis und Essenschlacht" und "Kings Cross und Wiedersehen ( mit Freunden und Feinden)".
Nächstes Kapitel: "Liebesbrief und Duell"
L. und J.
****
Es war der 1. September.
Heute war der Tag an dem die Schüler wieder nach Hogwarts zurückkehren würden.
Am Bahnhof war eine riesige Menschenmenge, in der viele versuchten Verwandte oder Freunde zu finden, sich zu verabschieden oder auch einfach nur in den Zug zu gelangen.
Genauso wie Catherine.
,,Pass auf dich auf, meine Große", verabschiedete sich ihre Mutter herzlich und drückte sie noch einmal an sich.
,,Ich bin mir sicher es wird ein schönes letztes Jahr für dich."
,,Danke, Mum", antwortete sie und lächelte ihre Mutter an.
,,Auf Wiedersehen", unterbrach sie ihr Vater, ein kalter und zurückhaltender Mann, der nie seine Gefühle zeigte.
,,Auf...wiedersehen", sagte das blonde Mädchen und trat, den Kopf respektvoll gesenkt, ein Stück zurück.
,,Ich..ich geh jetzt", erklärte sie und stieg in den Zug ein.
Planlos lief sie von Abteil zu Abteil, während sie darauf hoffte ein bekanntes Gesicht oder nur ein leeres Abteil zu finden.
,,Ist hier noch frei?", fragte sie schließlich ein schwarzhaariges Mädchen, das eine ebenso dunkle Jeans anhatte und ein dunkelrotes, elegantes Top.
,,Klar, setz dich ruhig", meinte sie freundlich.
,,Danke."
Die Blondine legte ihren Koffer ab und setzte sich dem Mädchen gegenüber.
,,Ich bin übrigens-"
,,Catherine, ich weiß. Wir hatten letztes Jahr Wahrsagen zusammen", das Mädchen lächelte schwach.
,,Ich weiß, du bist Estelle."
Catherine grinste.
,,Du konntest dir meinen Namen merken?", fragte sie verwundert.
,,Ja, ich fand ihn irgendwie schön. Estelle. Klingt irgendwie königlich."
,,Findest du?", fragte sie skeptisch.
,,Ja, ich denke schon."
Plötzlich sprang eine schneeweißer Kater hervor.
,,Der ist ja schön!", sagte Catherine strahlend und beobachtete das Tier vor ihr.
,,Danke, ich hab ihn von meinen Eltern zur Einschulung bekommen. Er heißt Louis."
Cathy streichelte den Kater.
,,Ich hab auch eine Katze bekommen", antwortete das blonde Mädchen und als wäre dies abgesprochen, sprang in diesem Moment eine kleine Katze auf ihren Schoß..
,,Catherine!", rief ein rothaariger Junge, welcher gerade das Abteil betraten hatte und warf ihr einen Luftkuss zu.
,,Kenn ich dich?", fragte sie verwirrt.
,,Klar, ich bin deine große Liebe, du weißt es nur noch nicht!", erklärte der Junge und lief anschließend lachend davon.
,,Das war Jacob. Ein Huffelpuff. Er hält sich für sehr witzig, auch wenn andere, so wie ich, ihn hassen und für sehr sehr unwitzig halten. Er ist einfach nur kindisch und unreif", erklärte Estelle.
,,Hat er dir das Herz gebrochen?", wollte Catherine wissen.
,,Ähh, wieso?"
,,Ich weiß nicht, hört sich an als könntest du ihn nicht ausstehen, da er dich verletzt hat."
Estelle zuckte die Schultern.
,,Willst du was zu Naschen?", fragte die Blondine, ,,Ich werde mir jetzt nämlich was holen."
,,Ja, danke", antwortete Estelle und streichelte ihren Kater.
****
Tom Riddle schritt zielstrebig in die große Halle.
Er bemerkte wohl, dass einige der Mädchen ihm schmachtend nachsahen, kümmerte sich aber nicht sonderlich darum.
Er setzte sich an den äußersten Rand des Slytherin-Tisches und schaute mit kühlem Blick im Raum umher.
Deshalb bemerkte er auch das blonde Mädchen nicht, dass sich gegenüber von ihm niederließ.
Catherine starrte Tom an.
Schon wieder dieser Idiot,dachte sie entnervt.
Wieso muss er immer dort sein, wo ich auch bin?
Sie rutschte demonstrativ ein Stück zur Seite und strich sich ihre blonden Haare zurück. Da bemerkte sie ihre Freundin Vanessa, die grinsend auf sie zugelaufen kam.
,,Hey",begrüßte sie das blonde Mädchen, während sie sich neben ihr niederlies.
,,Hey", antwortete Catherine und lächelte sie freundlich an.
,,Na, wen haben wir denn da?", ertönte eine ruhige Stimme.
,,Oh, nein", stöhnte Vanessa genervt und ließ ihre Hand vor ihr Gesicht wandern.
,,Catherine", sprach Syrena weiter,
,,Schön dich wieder zu sehen. Hattest du schöne Sommerferien? Was? Nein, sagst du ? Oh, das ist echt schade."
Die Brünette ließ sich neben Tom nieder.
Dieser schaute auf und musterte sein blondes Gegenüber kühl.
Ein kaltes Lächeln erschien auf seinen Lippen.
,,Neidisch?",fragte der Junge und deutete auf sein Schulsprecherabzeichen.
,,Wohl kaum", erwiderte das Mädchen und lächelte auf die selbe Art wie er.
Ein schlankes, etwas kleineres Mädchen erschien am Slytherin-Tisch und ließ ihre Augen suchend über den Tisch wandern.
,,Äh....", begann sie und machte Anstalten, sich neben Catherine nieder zu lassen.
,,Könnte ich mich vielleicht zu euch setzen?"
Catherine wollte schon verneinen und setzte an:
,,Mhm....also weißt du, ich glaube -", da flüsterte Vanessa leise in ihr Ohr:
,,Cathy! Jetzt gib ihr doch eine Chance. Sie ist wirklich nett, wenn man sie mal näher kennt."
Seufzend gab Cathy nach und glücklich setzte sich das Mädchen neben sie.
,,Ich bin übrigens Pat", stellte sich die Dunkelhaarige vor.
,,Du bist Catherine, nicht? Hab schon von dir gehört. Und du musst dann..."
,,...Vanessa sein", beendete Vanessa den Satz und nickte.
,,Liebe Schüler", unterbrach Professort Dippet das gespräch der Drei und jedes andern Schülers in der Großen Halle, ,,Ich möchte sie sehr herzlich zu einem neuen Jahr in Hogwarts begrüßen.
Bevor wir die Erstklässler reinholen, möchte ich euch die diesjährigen Schülersprecher vorstellen. Sie werden dann heute Abend die Vertrauensschüler einweisen.
Der Junge der diesen Posten übernehmen wird, ist Tom Vorlost Riddle. Einen großen Applaus, bitte."
Der Slytherin Tisch klatschte nur so um die Wette.
Jedoch blieb es bei den Andern Tischen eher ruhig.
,,Das Mädchen welches diesen Posten übernehmen wird ist
Catherine Rachel Lancemore, auch einen tosenden Applaus für sie."
Diesmal waren es alle Tische die applaudierten.
Catherine war in den anderen Häusern beliebter als der kühle und mächtige Tom.
,,Neidisch?",fragte Catherine Tom und lächelte zufrieden.
Ihm fielen fast die Augen aus dem Kopf, als sie sich ihr Schulsprecherabzeichen an den Umhang hängte.
In diesem Moment sagte oben am Lehrertisch Professor Dumbledore, der Lehrer für Verwandlung, zu Professor McKinley, dem Arithmantiklehrer:
,,Ich hoffe, dass Catherine Tom ein bisschen zügelt.
Ich habe das Gefühl, er übernimmt sich da ein bisschen bei seinem Durst nach Macht."
Er erhielt große Zustimmung von seinem Kollegen.
Nachdem die Erstklässler auf ihre Häuser verteilt wurden und der Schulleiter eine lange, langweilige Rede gehalten hatte, atmeten alle Schüler auf, als sie endlich essen durften.
Eine Weile herrschte Stille und man vernahm nur das Schmatzen von Cory, einem....leicht verfressenem Jungen.
,,Patrice", begann Tom ruhig und sachlich, ,,ich habe gehört, du hast einen Freund aus Gryffindor."
Er spuckte das Wort fast aus.
,,Wie geht es ihm so?"
Patrice senkte den Kopf und antwortete nicht.
,,Ich rede mit dir, Patrice."
,,Er liegt im Krankenhaus", erklärte Pat und versuchte, sich ihre Anspannung nicht anmerken zu lassen.
Catherine ahnte, was gleich kommen würde.
Wenn Tom etwas gefunden hatte, worauf er herumhacken konnte, gab er nicht so schnell auf.
,,Im Krankenhaus....das tut mir aber sehr leid."
Syrena fing an zu grinsen.
,,Was ist mit ihm passiert?"
,,Das brauch dich gar nicht zu interessieren, Riddle", fauchte Catherine und warf ihm einen bösen Blick zu.
,,Was ist denn jetzt schon wieder, Catherine? Ich rede doch nur mit ihr."
Er lächelte Pat kalt an. Schauder.
,,Also, was ist mit ihm geschehen? Er ist doch muggelstämmig, nicht wahr? Naja, dann ist es kein Wunder, was mit ihm passiert ist."
Cathy sah, wie sich Syrenas Gesichtsausdruck veränderte und sie eine kühle, distanzierte Maske auflegte.
Das tat sie immer, wenn sich jemand schlecht gegenüber Muggeln äußerte.
Tom sprach ungerührt weiter.
,,Die Muggel sind nicht viel wert. Sie sind doch alle nur ein Haufen wertloser, dreckiger Ab-"
Blitzschnell hatte Vanessa sich eine Schüssel voller Himbeereis geschnappt und zielsicher auf Toms Gesicht geworfen. Die rosa Masse tropfte an seinem Gesicht hinunter. Wütend wischte er sich das Himbeereis aus den Augen und nahm sich einfach Syrenas Teller (Kartoffelbreireste und halbaufgegessenes Schweinefleisch mit Gemüse).
Zack, schon landete das ganze in Vanessas Haaren.
,,Du", mischte sich jetzt auch Cathy sauer ein und schüttete Tom Kürbissaft ins Gesicht.
Wenige Sekunden später war der gesamte Slytherin-Tisch in eine haarsträubende Essensschlacht verwickelt, die auch noch vergrößert wurde, als ein Slytherin versehentlich Tiramisu auf einen Gryffindor warf.
,,Das schöne Tiramisu", jammerte Pat und seufzte herzzerreißend.
Sogar die Lehrer wurden nicht verschont und schon bald hatte Dumbledore einige klebrige Zitronenbonbons im Bart hängen.
,,Hör mir zu, Riddle", zischte Vanessa wütend, ,,du hältst jetzt deine widerliche Fresse, dann wird dir auch nichts passieren, klar?"
Tom blieb ruhig.
,,Was willst du mir denn antun?"
,,Ich kann dir eine ganze Menge antun..."
,,Beweis es. Ein Duell. Um Mitternacht, am Astronomieturm. Wenn ich verliere, verspreche ich, dich und deine Freunde nie mehr zu belästigen. Wenn du verlierst, hast du das gleiche zu tun."
,,Abgemacht", meinte Vanessa und zog sich zurück.
Das hielt sie jedoch nicht davon ab, noch etwas Huhn um sich zu werfen.
,,SCHÜLER!", brüllte Professor Dippet außer sich. ,,AUFHÖREN!"
,,SCHÜÜÜÜÜÜLEEEEEEER!"
Ein Schwenker seines Zauberstabes genügte und alle Lebensmittel schwebten hoch über den Köpfen der Schüler.
,,Was fällt euch eigentlich ein?", wetterte er.
,,Ihr hört jetzt sofort damit auf und begebt euch umgehend in eure Gemeinschaftsräume. Wenn das noch einmal vorkommt, könnt ihr euch auf eine saftige Strafe gefasst machen!"
Mit Essensresten beschmiert begaben sich die Slytherins auf ihre Gemeinschaftsräume und Catherine überlegte derweil, wie das Duell heute Nacht wohl ausgehen würde.
****
Das war ein ziemlich langes Chap, aber nur hier für den Anfang :)
Über Kommentare und noch weitere Steckbriefe von neuen Lesern würden wir uns sehr freuen ;)
Finendena
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Ich glaube, man hätte mich für geisteskrank erklärt, wenn ich mit all dem gerechnet hätte. Wer konnte das vorausahnen? Niemand. Ich jedenfalls nicht...
Joanne K. Rowling