L'amour imprévisible - Blood surprise
von Finendena
Ha-lo! Hier melden wir uns zurück mit einem neuen Kapitel.
Wenn ihr Lust dazu habt, könnt ihr uns gerne wieder neue Stichwörter schicken :) (Stichwörter sind wie Chips...sie sind viel zu schnell weg ;) )
Aber jetzt viel Spaß beim Lesen!
****
Tom saß im Gemeinschaftsraum und starrte gedankenverloren ins knisternde Feuer.
Der gestrige Tag hatte ihn zum Nachdenken gebracht.
War Catherine vielleicht doch nicht so schlecht wie er gedacht hatte?
Er hatte keine Ahnung.
Sie konnte so unberechenbar sein, überlegte er und drehte seinen Kopf, weil er ein Geräusch hörte.
Syrena stolzierte die Treppe hinab, neben ihr Estelle, die ein wenig nervös wirkte.
Er erhob sich und lief auf die beiden Mädchen zu, weil Syrena so wirkte, als wolle sie etwas sagen.
,,Estelle hat etwas zu sagen...Los, sags ihm, Estelle."
Erwartungsvoll und gleicher Weise gefährlich schaute Syrena sie an.
Estelles Herz schlug so schnell, dass sie kaum noch atmen konnte.
,,Ich... ich.. ich weiß es", flüsterte sie leise.
,,Was!?", fragte Tom und konnte nicht verhindern, dass es bedrohlich klang.
,,Ich weiß, dass ihr es wart. Ihr habt den Jungen verletzt."
,,Estelle, Estelle...Du bist wirklich ein schlaues Mädchen. Aber nun müssen wir leider dein Gedächtnis verändern. Wir wollen ja nicht, dass du uns verrätst", erklärte der Junge ruhig.
,,Was?", kreischte Estelle verängstigt, ,,Nein!"
Sie stieß Syrena zur Seite und wollte in ihren Schlafsaal rennen.
Doch es war zu spät, Tom sagte bereits den Zauber.
Er richtete seinen Stab auf sie: ,,Obliviate!"
Es war Montag.
Catherine und Vanessa waren gerade auf dem Weg zum Frühstück, als sie eine böse Überraschung erlebten. Sie sahen eine Person am Boden liegen.
,,Oh Gott!", flüsterte Catherine entsetzt und schlug sich die Hand vor den Mund.
,,Da..da liegt jemand!"
Vanessas Augen weiteten sich, als sie die Person entdeckte.
,,Schnell, komm!", sie zog ihre Freundin mit sich.
Als sie der Person näher kamen, erkannten sie diese.
,,Oh mein Gott! Es ist Estelle!", schrie Vanessa geschockt.
,,Schht! Sie schläft nur", beruhigte Catherine sie, die nun sanft ihre Freundin wach rüttelte.
,,Ich dachte sie sei tot", flüsterte Nessa leise.
,,Ich zuerst auch..."
Verschlafen blinzelte das Mädchen mit den Augen.
,,Wo bin ich?", fragte sie.
,,Du bist auf einem Flur", erklärte Catherine und half der am Boden liegenden beim Aufstehen.
,,Ahh, mein Kopf tut weh!", brummte sie und presste ihre Hände gegen die Schläfen.
,,Wo warst du gestern?", wollte Vanessa wissen, doch Estelle zuckte mit den Schultern.
,,Ich... ich weiß es nicht mehr.."
,,Komm, wir bringen dich ins Krankenzimmer.
Du hast dir bestimmt den Kopf gestoßen und weißt es deshalb nicht mehr", sagte Catherine aufmunternd und Vanessa nickte bestätigend.
****
Pat zwirbelte eine Haarsträhne um ihren Finger.
Langsam trat sie in den hell erleuchteten Krankensaal und blickte sich um.
Außer Madam Pomfrey, die beschäftigt hin und her stöckelte, befand sich nur ein Schüler dort, der neben Estelles Bett stand und sich mit ihr unterhielt.
Er hob den Kopf und Patrice erkannte John Mahonie, ihren besten Freund.
,,Hey", begrüßte sie ihn und auch Estelle.
Doch da merkte sie, dass Estelle schon wieder tief schlummerte.
,,Sie hat in letzter Zeit so etwas wie einen Sekundenschlaf", sagte John und lächelte schwach.
,,Äh...wie geht's dir denn so?", wollte Pat wissen.
John zuckte die Schultern.
,,Geht so."
Schweigen.
,,Wo ist dein Freund?", fragte er mit seltsam hohler Stimme.
,,Im Gemeinschaftsraum", sagte Pat.
Sie dachte an Damon und an seine blitzenden grauen Augen und ein Glücksgefühl breitete sich in ihr aus.
John atmete ein und wieder aus.
,,Ich mag ihn nicht."
,,Was?", fragte Patrice verwirrt und beobachtete ihn dabei, wie er zu Boden starrte. ,,Warum nicht?"
,,Ach...ich weiß auch nicht. Er ist...also, er...er passt einfach nicht zu dir. Er ist nicht der Richtige."
Pat hob eine Augenbraue.
,,Jetzt fang du nicht auch noch damit an. Wetten, dich hat Catherine her geschickt, um mir Vernunft einzubläuen?"
John schüttelte den Kopf und blickte ihr ohne eine Miene zu verziehen ins Gesicht.
,,Nein, hat sie nicht. Außerdem wollte ich ursprünglich ja zu Estelle", warf er ein.
,,Mir ist es egal. Ich bin ja diejenige, die ihn lieben muss, und nicht du."
Als John das Gesicht verzog, als hätte ihn jemand geschlagen, wurde ihr erst bewusst, was sie gesagt hatte.
,,Das...das wollte ich nicht, John. Tut mir leid. Ich habe überreagiert."
,,Ja, allerdings", erwiderte der Junge. ,,Aber wenn er dich sitzen lässt, denk dran was ich gesagt habe. Ich meine es ernst."
Er drehte sich um und ging.
Wenige Minuten später kamen Catherine und Vanessa hinein.
Patrice hatte sich vorgenommen, sich bei ihnen zu entschuldigen.
,,Es tut mir leid", sagten sie, Vanessa und Cathy gleichzeitig.
Die drei grinsten.
,,Entschuldigung. Wir hätten dich nicht so anschreien dürfen. Aber du bist nunmal unsere Freundin und wir wollen dir helfen."
,,Schon klar. Und mir tut es auch leid. Ich habe euch einfach nicht zugehört."
Sie seufzte und drückte ihre Freundinnen fest an sich.
,,Ich hab euch so lieb."
****
John lief über die schneebedeckte Wiese und starrte einfach nur auf den zugefrorenen See.
Er hatte die körperlichen Verletzungen gut überwunden, aber die Seelischen blieben.
Allein der Gedanke daran, der Angriff könnte sich wiederholen, ließ ihn nachts nicht schlafen.
Und die einzige Person, die ihm hätte helfen können, war seine beste Freundin.
Aber sie interessierte sich ja nicht für ihn, denn sie hatte einen Freund.
Sie hatte ihn, Damon.
Mittlerweile hatte er den Wald erreicht.
Er hörte einen Stock knacksen und drehte sie um, doch hinter ihm war niemand.
Mit zögernden Schritten lief er weiter und seine Schuhe knirschten im Schnee.
Als er auf den Boden schaute, entdeckte er plötzlich rote Flecken, die tiefer in den Wald hinein führten.
Wie angewurzelt blieb er stehen.
Sollte er der Spur folgen?
John musste nicht lang überlegen, vielleicht brauchte jemand seine Hilfe.
Er folgte den Flecken immer tiefer in die Dunkelheit.
Plötzlich sah er es: Worte auf dem Waldboden, die mit Blut geschrieben waren.
Dort stand:
Halte dich von ihr fern
Der Junge spürte wie sein Herz anfing wie wild zu pochen.
Damon hatte es auf ihn abgesehen.
Und mit ihm bestimmt auch Tom und die anderen.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn schnappten.
Tom würde ihn angreifen und Damon dazu.
Es sah gar nicht gut für ihn aus.
****
Und, wie fandet ihr es?
Wir freuen uns auf eure Kommis!
xoxo
Finendena
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Wenn mir früher jemand erzählt hatte, was einmal alles passieren würde, hätte ich kein einziges Wort geglaubt.
Joanne K. Rowling