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Fanfiction

Die Rumtreiberzeit - Weihnachtsstimmung und eine aufregende Zugfahrt

von Kathi Weasley

Das Feuer im Kamin der Gryffindors knisterte herrlich und die SiebtklĂ€ssler hatten es sich in den Sesseln in der NĂ€he des Kamins bequem gemacht. Da nur noch eine Woche bis zu den Weihnachtsferien nun bevorstand, lernten sie schon eifrig fĂŒr ihre UTZ-PrĂŒfungen, die schon bald nach den Ferien anstanden. Dabei schlĂŒrften sie heißen Tee und knusperten Kekse, die seit einiger Zeit in jedem der GemeinschaftsrĂ€ume von Hogwarts herum standen. In den letzten Wochen war es wie immer in der britischen Weihnachtszeit eisig kalt geworden. – So auch in Hogwarts.
Viele SchĂŒler hatten ihre freie Zeit damit verbracht, auf dem eingefrorenen See Schlittschuh zu laufen oder aber SchneemĂ€nner oder –engel zu machen. Manch einer hatte sich auch einen Spaß daraus gemacht, seine MitschĂŒler mit SchneebĂ€llen abzuwerfen. Sirius und Jules hatten auch die zweite Runde ihrer Schneeballschlacht eingeleitet, jedoch hatten sie danach beide Verletzungen vorzuzeigen. Nicht gerade zimperlich, wie sie beide waren, warfen sie ziemlich harte SchneebĂ€lle und so wurde Jules schließlich von einer matschig-kalten Kugel mit voller Wucht an der Nase getroffen.
„Nasenbluten.“, gab Madam Pomfrey ihnen kurz danach bestĂ€tigend bekannt und begutachtete Sirius, der mit roter Wange auf einem der Betten im KrankenflĂŒgel lag.
„Da hat sie aber jemand ganz schön erwischt, Mr. Black.“, sagte Madam Pomfrey leicht lĂ€chelnd und wedelte mit ihrem Zauberstab ĂŒber seinem Gesicht herum. „Ich hab Ihnen immer geraten, nicht so mit den MĂ€dchen zu spielen, mein Junge!“
„Ich weiß. Sie hatten recht, Poppy.“, gab Sirius seufzend zu und bemerkte aus dem Augenwinkel, wie Jules unglĂ€ubig schnaubte und sich aufsetzte. „Ich glaube, ich sollte ab jetzt ehrlicher sein.“
Nun war es um Jules geschehen, denn sie fing laut an zu lachen und entgegnete an Sirius gewandt: „Das hĂ€tte ich dir jetzt fast abgenommen. Aber nur fast.“
Grinsend schaute sie Sirius an, der nun ebenfalls grinsend auf dem Krankenbett saß.
Madam Pomfrey sah verunsichert zwischen ihnen hin und her und sprach danach anklagend zu Jules: „Geben Sie dem Jungen eine Chance, sich zu beweisen! – Und jetzt gehen Sie, aber gnade Ihnen Merlin, wenn ich sie noch einmal so vorfinde!“
Mit erhobenem Zeigefinger entließ sie die Krankenschwester und lachend verließen die beiden SiebtklĂ€ssler den KrankenflĂŒgel.
Jules betastete unbewusst mit der einen Hand ihre Nase, wĂ€hrend sie das Buch auf ihrem Schoß mit der anderen festhielt. Lily beobachtete sie deswegen stirnrunzelnd und fragte beilĂ€ufig: „Bist du schon bei dem Kapitel mit Episkey angekommen? Ich bin erst bei den Farbwechsel- und Wachstumszaubern.“
Gelangweilt blÀtterte das MÀdchen mit den roten Haaren eine Seite um und las danach auf der anderen Seite weiter, wÀhrend ihre Freundin nun gespielt interessiert auf ihre aktuelle Buchseite starrte.
Farbwechselzauber verÀndern die Farben eines Gegenstands oder Lebewesens.
Leicht wird dieser Zauber mit dem Wachstumszauber verwechselt, da die Zauberstabbewegungen Àhnlich sind.
Der Wachstumszauber lĂ€sst ein Lebewesen ĂŒber seine normale GrĂ¶ĂŸe hinaus wachsen.

Wie oft hatte sie diese SĂ€tze jetzt schon gelesen? Eindeutig zu oft.
Jules klappte ihr Buch genervt zu und sah auf ihre Uhr, die anzeigte, dass es schon bald Zeit fĂŒr das Abendessen war.
„Gehen wir essen?“, fragte sie in die Runde und erntete zustimmendes Nicken als Antwort.
Sie ließen ihre BĂŒcher auf den Sesseln zurĂŒck, um SchĂŒler davon abzuhalten sich dort hinzusetzen, obwohl James und Sirius das ebenfalls gut hinbekommen hĂ€tten, denn sie wiesen alle anwesenden SchĂŒler des Gemeinschaftsraums darauf hin, und gingen in die Große Halle zum Essen.
Beim Abendessen redeten die SiebtklĂ€ssler hauptsĂ€chlich ĂŒber die eben gelesenen Dinge, wurden aber durch Jules plötzlich gestoppt, die freudig grinsend fragte: „Hab‘ ich euch eigentlich schon die gute Nachricht mitgeteilt?“
Alle starrten sie verwirrt an und James entgegnete ironisch: „Kommt drauf an, welche der tausend guten Nachrichten, du meinst. Da gibt’s eine große Auswahl.“
„Ach, hör schon auf, James. Was macht ihr an Silvester?“, wies Jules ihn immer noch grinsend zu recht und James streckte ihr als Antwort kindisch die Zunge raus.
Daraufhin blickten sie ihre Freunde verwundert an und Lily fragte neugierig: „Mit unseren Familien feiern, warum?“
„Nein, das macht ihr nicht, denn ihr kommt alle zu mir nach Hause.“, entgegnete Jules lachend und wurde als Antwort von allen angeschaut, als hĂ€tte sie gerade bekannt gegeben, dass sie als Zaubereiminister kandidieren möchte.
Verwirrt fragte James: „Aha, und woher hast du diese Perlen deiner Weisheit schon wieder?“
„Aus einem Brief von meinem Dad. Er hat anscheinend die komplette Aurorenabteilung zu uns eingeladen und findet jetzt, dass da auch ein paar Teenager nicht fehlen dĂŒrfen, die das Ganze ein wenig aufmischen. Ansonsten könnte das eine ziemlich langweilige Angelegenheit werden.“, erklĂ€rte Jules ausfĂŒhrlich, wĂ€hrend sie sich dabei eine Gabel ihres Auflaufs in den Mund schob.
James, dessen Wunsch Auror zu werden allseits bekannt war, schaute mit leuchtenden Augen zu ihr und vergaß dadurch sogar die Gabel in seiner Hand, die natĂŒrlich prompt ihren Inhalt auf seine Hose entleerte. Sein Sitznachbar, Sirius, brach in lautes GelĂ€chter aus, obwohl Remus die Sauerei mit einem Wink seines Zauberstabs hilfsbereit entfernte. Auf der anderen Seite des Tisches starrte Peter sie aufgeregt an, wĂ€hrend er weiter Nudeln in seinen Mund schaufelte.
„Wahnsinn!“, brach es auch schon aus James heraus, wĂ€hrend er sich nebenbei ein Glas KĂŒrbissaft einschenkte.
Nickend entgegnete Jules ebenso begeistert: „Ja, find ich auch! Ich meine, stellt euch vor, was allein Moody fĂŒr Geschichten erzĂ€hlen könnte!“
TrĂ€umerisch sah sie zu der verzauberten Decke und starrte geradewegs auf den dunklen Himmel von draußen.
Fragend blickte Sirius zu ihr und meinte verwirrt, wĂ€hrend er ebenfalls forschend die verzauberte Decke ĂŒber ihnen betrachtete: „Was gibt’s denn da zu sehen?“
Daraufhin kassierte er gleichzeitig eine strafende Miene von Jules und ihre Gabel in seiner Hand.
„Nichts. Aber du bist sowas von unromantisch, Black.“, rĂŒgte sie ihn und aß danach weiter ihren Auflauf, wobei sie Sirius‘ wehleidigen Blick gekonnt ignorierte.
Verzweifelt wandte dieser sich danach an James und fragte hilfesuchend: „Findest du den Himmel romantisch?“
WĂ€hrend er ĂŒber die passende Antwort darauf nachdachte, fuhr sich James nervös durch die Haare und entgegnete mit einem Seitenblick auf Lily, die ebenfalls zu ihm sah: „Nun ja, ich denke schon. In gewisser Weise. Diese ganzen Sterne und der Mond – das hat schon irgendwie was. So eine beruhigende Wirkung.“
Zufrieden mit sich schaufelte er eine Ladung Nudeln in seinen Mund und lieferte sogleich ein großes StĂŒck Steak auch nach. Kauend musterte er seine Freunde und bemerkte sogleich, dass Lily ihn leicht lĂ€chelnd ansah. Unsicher tat er es ihr gleich und entblĂ¶ĂŸte dabei leider einen Großteil seines halbgekauten Essens ebenso. Dessen sich eben bewusst geworden, klappte er schnell wieder seinen Mund zu und konnte gerade noch einen angeekelten Blick Lilys einfangen, bevor sie sich auch schon wieder Jules zuwandte.
„Und deine Eltern haben nichts dagegen, wenn plötzlich ein paar aufgedrehte Teenager in ihren Haus sind?“, fragte Lily noch um sicher zu gehen, dass auch alles abgeklĂ€rt war.
Augenverdrehend vertilgte Jules den Rest ihrer Lasagne und antwortete danach: „Klar. Außerdem sind sie das schon gewöhnt.“
Breit grinsend nahm sie sich ein paar WeihnachtsplÀtzchen vom neuaufgetauchten Nachtisch, wÀhrend Lily ebenfalls lÀchelnd beim Schokopudding zugriff. Doch plötzlich bekam sie einen nachdenklichen Blick im Gesicht und stocherte in ihrem Pudding herum.
„Auroren werden im Moment bestimmt ĂŒberall gebraucht. NĂŒtzlich wĂ€re es also sicherlich, wenn ein paar von uns Auror werden wĂŒrden.“, ĂŒberlegte sie, wobei sie Jules dabei einen kurzen Seitenblick schenkte.
Ihre Freundin redete schon seit Langem davon, diesen Berufsweg einschlagen zu wollen.
Das bestĂ€tigte sie ihr nun auch nochmal: „Meine Eltern haben mir schon gezeigt, wie hilf- und abwechslungsreich diese Arbeit ist. Außerdem weiß man ja nicht, was noch auf uns zukommt. Dieser Krieg wird nĂ€mlich meiner Meinung nach so schnell nicht besser. Im Gegenteil, es soll schon wieder ein Attentat auf ein paar Muggel gegeben haben.“
Ernst knusperte sie an ihrem PlÀtzchen, wÀhrend sie gedankenverloren zu Sirius sah, der gerade mit Peter Witze riss. Aufgeweckt mischte sich nun Annabeth in das GesprÀch ein.
„Ich hab letztens gehört, dass der Vater von Nathan Langston – ihr wisst schon, der Ravenclaw – bei einem Außeneinsatz der Abteilung fĂŒr internationale magische Zusammenarbeit umgekommen ist. Anscheinend hat der Krieg nun auch Hogwarts eingeholt.“, berichtete sie und sorgte fĂŒr erschrockene Blicke bei Lily und Jules.
Schließlich legte Jules ihr PlĂ€tzchen weg und schob ihren Teller von sich, wĂ€hrend sie zu Lily meinte: „Ich werde mal zu ihm gehen.“
Dem folgte ein nervöses Nicken ihrer Freundin, der ebenfalls der Appetit vergangen war. Unwohl rutschte Annabeth nun auf ihrem Platz rum und war froh, als Sirius und James vorschlugen draußen auf dem zugefrorenen schwarzen See Schlittschuh zu fahren.
So gingen die SiebtklĂ€ssler bald darauf mit Schlittschuhen bewaffnet hinaus in die KĂ€lte. Warm eingemummelt in Jacken, Schals und MĂŒtzen versuchten sie vehement der KĂ€lte zu trotzen, jedoch waren letzten Endes trotzdem alle durchgefroren.
Nach diesem vernichtenden Ausflug nach draußen klagten Lily und Annabeth Jules mit triefenden Nasen und unter heftigen ZĂ€hneklappern ihr Leid.
„Ich bin total erkĂ€ltet.“, erklĂ€rte Lily schniefend und zog ihre dicke Weste enger an sich. Annabeth nickte zustimmend und hustete ein paarmal stark, weswegen Jules sich ein wenig von ihr weg lehnte.
Schließlich erinnerte sie Lily mit hoffnungsvoller Miene: „Aber was ist mit unseren Weihnachtsgeschenken? Wir wollten doch noch nach Hogsmeade deswegen.“
Zweifelnd musterte sie ihre Freunde und seufzte tief, wĂ€hrend Annabeth ein erneutes Husten hören ließ. Schniefend lenkte Lily jedoch zur Freude ihrer Freundin ein: „Wir werden natĂŒrlich trotzdem nach Hogsmeade gehen.“
Fröhlich lĂ€chelte Jules daraufhin ihre Freundin an und las weiter in ihrer LektĂŒre.

Wie sich herausstellen sollte, hatten sie unter der Woche nicht mehr allzu viel Zeit zum Lesen und Lernen, was unter anderem an dem schwer angezogenen Pensum des Lehrplans lag, aber auch den weihnachtlichen Steinen in ihren Wegen zum Unterricht. Als altertĂŒmliche Tradition durfte dabei natĂŒrlich auch ein blĂŒhender Mistelzweig nicht fehlen und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis irgendein SiebtklĂ€ssler in die Falle trat. Besonders in Sirius‘ Anwesenheit tummelten sich die MĂ€dchen geradezu unter den Zweigen, was zu ihrem Missfallen manchmal jedoch nicht zu ihrer Zufriedenheit endete, da sich schon manch anderer Junge ungebeten mit unter den Zweig gedrĂ€ngt hatte, um einen feuchten Schmatzer abzukriegen oder aber unter lautem Gezeter eine schallende Ohrfeige verpasst zu bekommen.
„Warum fĂŒhren sich in der Weihnachtszeit immer alle MĂ€dchen wie lĂ€ufige HĂŒndinnen auf?!“, fragte Jules sarkastisch, wĂ€hrend sie mit Lily abwertend die kichernden und gackernden MĂ€dchen beĂ€ugte.
Sie waren gerade auf dem Weg zu ihrem letzten Unterricht an diesem Tag und wichen auf dem Weg zum Klassenzimmer gekonnt sĂ€mtlichen Mistelzweigen aus, die ihnen im Weg waren. Besonders Jules war sehr erpicht darauf unter keinen dieser – laut ihr – kahlen StrĂ€ucher zu geraten, da sie dank eines FĂŒnftklĂ€sslers in Genuss eines nicht gerade angenehmen Kusses gekommen war. Denn im Gegenteil zu dem danach fröhlich prahlenden FĂŒnftklĂ€ssler, der seinen Freunden lautstark von dem Kuss vorgeschwĂ€rmt hatte, war sie schnurstracks zu Lily gerannt, um ihre Freundin um eine MundspĂŒlung zu bitten.
Grinsend betrachtete eben Genannte Jules nun und antwortete ihr: „Das wĂŒrde sofort aufhören, wenn Black sich in seinem Zimmer verbarrikadieren wĂŒrde und wir das GerĂŒcht in Umlauf bringen wĂŒrden, er hĂ€tte ein sehr eklige und ansteckende Krankheit.“
Diese krasse Überlegung brachte ihr ein tiefes Stirnrunzeln von Jules ein, die dazu auch noch anerkennend mit dem Kopf nickte.
„Respekt, Lils. So viel gemeine Planung hĂ€tte ich dir gar nicht zugetraut. Aber ich hab immer gewusst, dass du im Inneren ein kleines Biest bist.“, feixte sie und wich lachend einem Schlag von Lily aus, die ihr nun grinsend hinterher jagte.
„Und das kommt von derjenigen, die in der Vierten mal jeden zweiten Tag einen neuen Freund hatte.“, gab sie zurĂŒck, was ihre Freundin inne halten ließ.
Mit einem beleidigten Schmollmund entgegnete Jules: „Das war unfair. Du weißt genau, dass ich damals diese Wette gegen Alice verloren habe.“
Daraufhin grinste Lily sie umso breiter an und zog sie schließlich weiter mit sich in Richtung Verwandlungsklassenzimmer.
Als sie eintraten, waren ĂŒberraschend wenig SchĂŒler schon anwesend, obwohl die Schulklingel vor einigen Minuten schon ertönt war.
Dies verĂ€rgerte ein paar Sekunden spĂ€ter auch die Professorin: „Wo sind denn alle? Muss ich ihnen jetzt etwa noch beibringen, wie man die Uhr liest?“
Sie schnaubte auf und klang dabei fĂŒr Jules verdĂ€chtig wie ein eine traurige Seekuh. Mit herrischem Schritt ging die Professorin wieder auf den Gang, um die herbei hetzenden SchĂŒler und SchĂŒlerinnen anzutreiben.
„Machen Sie schneller, meine Damen und Herren. Wir haben heute noch viel vor uns.“, gab sie bekannt und die anwesenden SchĂŒler und SchĂŒlerinnen hĂ€tte es nun nicht mehr gewundert, wenn einige gerade wieder umgedreht hĂ€tten und zu ihren GemeinschaftsrĂ€umen zurĂŒck geflitzt wĂ€ren.
Jedoch traten nach wenigen Augenblicken sÀmtliche fehlenden SiebtklÀssler ein und setzten sich schnell unter Gerede auf ihre PlÀtze, bevor sie sich der Professorin zuwandten.
Als nach zwei ernĂŒchternden Schulstunden endlich die Schulklingel ertönte, verließen die SchĂŒler und SchĂŒlerinnen schnell wieder das Klassenzimmer, da nun ein freier Nachmittag mit vielen Möglichkeiten lockte. Über Nacht war wieder viel Schnee gefallen, was die vor allem die jĂŒngeren SchĂŒler nach draußen trieb, wo sie lautstark SchneemĂ€nner bauten, Schlittschuh liefen oder aber Schneeengel formten. Wegen dem letzten unangenehmen Schneebesuch entschieden sie Lily, Jules, Alice, Annabeth und Melody dazu, sich eine heiße Tasse Tee zu genehmigen und mit PlĂ€tzchen ĂŒber die bevorstehenden Weihnachtsferien zu plaudern. DafĂŒr zauberte Lily ein magisches Feuer in einem großen Glas herbei und sie ließen sich um die WĂ€rme herum in ihrem Schlafsaal auf dem Boden nieder. Nach einigen Momenten der Stille, in denen nur gelegentliches SchlĂŒrfen oder Knuspern zu hören war, fing Annabeth lĂ€chelnd an.
„Ich hab gehört, du hast mein BrĂŒderchen kenn gelernt, Lily.“, sagte sie und erhielt einen grinsenden Blick von der Angesprochenen.
„Durch Zufall, ja.“
„Anscheinend hast du jetzt auch drei Fans mehr. James muss sich jetzt dranhalten.“
„So ein Quatsch.“, entgegnete Lily, wurde aber trotzdem etwas rot. „Außerdem sind die doch keine Konkurrenz fĂŒr einen James Potter.“
„Steht er schon so hoch im Kurs bei dir?“, hakte Melody interessiert nach und nahm sich ein PlĂ€tzchen vom Teller.
Lily tat es ihr, um Zeit zu schinden, gleich und antwortete letztlich zaghaft: „Naja er ist seit neuestem so nett und höflich, ganz anders, als ich erwartet hatte, und nur noch selten angeberisch. – Das ist so ungewohnt. Ich kenne ihn gar nicht, so sympathisch und das macht mir ein wenig Angst.“
„Du magst ihn also.“, erkannte Alice grinsend und brach in leises Gekicher aus, wĂ€hrend sie mit ihrem PlĂ€tzchen bröselte.
Strafend musterte sie Lily fĂŒr diese Aussage, bekam aber von ihren anderen Freundinnen nur unglĂ€ubige Mienen dafĂŒr ab.
Deswegen lenkte sie kleinlaut ein: „Na schön. Vielleicht mag ich ihn wirklich. Aber nur ein bisschen.“
„Lass das bloß nicht Snape hören.“, empfahl Jules nun und erntete ernste Mienen. „Ich hab ihn letztens mal wieder ĂŒber James schimpfen hören. Gut, dass der grad nicht in der NĂ€he war! Ansonsten könnte man Snape jetzt im St. Mungo bestaunen.“
Erschrocken wandte Lily abrupt ihren Kopf Jules zu, die gerade mit finsterem Blick in ihren Keks biss.
Aber nach einigen Sekunden wechselte Lilys Blick von erschrocken zu wĂŒtend und sie fing an sich zu beschweren: „Das wĂ€re ja mal wieder typisch fĂŒr Potter. Warum muss er immer andere verzaubern?! Und warum immer Severus?!“
„Das liegt einfach in James‘ Natur, Lils. Bei Snape kommt noch hinzu, dass er schon seit Jahren auf dich steht. Klar, dass ihm da ab und an der Zauberstab ausrutscht.“, entgegnete Jules, was Lily jedoch nicht beeindruckte.
„Ab und an?! StĂ€ndig wĂ€re hier passender. Mal ehrlich, wenn James das nicht aufhört, sehe ich schwarz fĂŒr jegliche Art einer Beziehung mit ihm.“, gab Lily bekannt und Alice brach in lautes GelĂ€chter aus, in welches Jules schon bald mit einstieg.
Glucksend brachte Alice nach einiger Zeit heraus: „Wenn James das gehört hĂ€tte, wĂ€re er auf der Stelle zum Pazifisten geworden.“
Daraufhin erschien auch auf Lilys Gesicht ein LĂ€cheln, wobei es Sekunden darauf schon wieder verschwunden war und nun eine misstrauische Miene ihr Gesicht zierte.
Zögernd fing sie an: „Nur um das nochmal klar zu stellen: Was hier gesagt wird, verlĂ€sst den Raum nicht. Wenn auch nur ein Wort von dem, was ich ĂŒber Potter erzĂ€hlt habe, zu ihm durchdringen sollte, wĂŒrde das-“
„-James zum glĂŒcklichsten Mann auf Erden machen. Genau, Lils.“, beendete Jules den Satz ihrer Freundin breit grinsend, was Alice wiederum dazu brachte, die zweite Runde ihres Lachanfalls einzulĂ€uten.
Doch diesmal waren auch Melody und Annabeth mit von der Partie, wĂ€hrend Lily nur ĂŒberrumpelt zu ihren Freundinnen blickte. Allem Anschein nach schien sie gerade zu ĂŒberlegen, ob sie entweder das St. Mungo um vier schwer gestörte Patientinnen reicher machen sollte oder aber anfangen sollte rumzubrĂŒllen.
Bevor sie sich jedoch fĂŒr eine der beiden verlockenden Möglichkeiten entscheiden konnte, rutschte Jules besĂ€nftigend zu ihr und sagte, wobei ihre Mundwinkel immer noch gefĂ€hrlich zuckten: „Du weißt, dass mein Antrag auf einen Behandlungsplatz im St. Mungo schon vor drei Jahren abgewiesen wurde. Anscheinend bin ich doch nicht verrĂŒckt genug fĂŒr eine Anstalt.“
Lilys nun folgender Miene zufolge konnte sie ihr momentan nicht ganz glauben, denn bei Jules‘ schelmischem Gesichtsausdruck und ihrer wirren Frisur war es einfach nur schwer nicht von der VerrĂŒcktheit in Persona zu reden. Trotz all dieser Faktoren entwich ihr ein „In Ordnung“, welches fĂŒr Jules die Sache fĂŒr beendet erklĂ€rte.
Nach diesem mehr als verwirrenden GesprĂ€ch zwischen den MĂ€dchen wandten sie sich lieber unverfĂ€nglicheren Themen zu, die jedoch bald verebbten und sie schließlich zu Bett gehen ließen.

RUMS. Schon das dritte Mal war dieses GerĂ€usch nun schon aus dem Schlafsaal der SiebtklĂ€sslerinnen erklungen und nun riss Lily entnervt die BadtĂŒr auf.
„Was ist hier verdammt nochmal los?“, fragte sie und erkannte die LĂ€rmerzeuger in dem Moment, als die Frage schon aus ihrem Mund entwischt war.
Mitten im Raum standen Melody und Jules mit gezĂŒckten ZauberstĂ€ben, die stetig auf zwei schwebende Koffer gehalten wurden. Mit einem kleinen Wedeln ihres Zauberstabes raste Jules‘ Koffer auf Melodys zu, worauf dieser gerĂ€uschvoll mit dem anderen zusammen stieß. WĂ€hrend Melody und Jules jetzt laut lachend Zimmer standen und die Koffer langsam wieder zu Boden gleiten ließen, kicherten Alice und Annabeth auf ihren Betten am laufenden Band und feuerten die beiden zu einer Wiederholung an.
Eilig, bevor dieser Unsinn noch einmal von vorne losgehen konnte, schritt Lily ein und bestimmte: „Aufhören! Das ist ja nicht mehr zum Aushalten. Kaum bin ich mal eine Sekunde im Bad, legt ihr den gesamten Raum in Schutt und Asche.“
„Du ĂŒbertreibst, Lils. Wir haben doch nur ein wenig Spaß.“, verbesserte Jules ihre Freundin neunmalklug und grinste dabei bis ĂŒber beide Ohren.
„Könnt ihr das auch ein wenig leiser haben?!“, fragte Lily daraufhin mit zusammen gebissenen ZĂ€hnen, wĂ€hrend sie zu ihrem Bett ging, um ihren eigenen Koffer hervorzuholen.
Nach einem kurzen Blick zu Melody wandte sich Jules ebenfalls still ihrem Koffer zu und fing an wie ihre Freundin ihre Kleidung, SchulbĂŒcher und anderen Sachen hinein zu packen. Wenige Augenblicke spĂ€ter hörte man, wie die drei anderen MĂ€dchen es ihnen nachmachten und so suchten sie schnell all ihre Habseligkeiten zusammen, die sie ĂŒber die Weihnachtsferien mitnehmen wollten.
Nach einer aufregenden und stressenden ‚Wo ist was?‘-Suche ihrer Utensilien und der anschließenden nervenaufreibenden Aufgabe, ihre Koffer zu schließen, saßen schließlich alle SiebtklĂ€sslerinnen geschafft auf ihren Betten. Schwer atmend machten sie untereinander aus, jetzt zum FrĂŒhstĂŒck zu gehen und so stiefelten sie langsam und gemĂ€chlich zur Großen Halle hinunter, wo sie gierig die umliegenden Angebote an Essen verspeisten.
GestĂ€rkt und bereit zur Abreise hatten sĂ€mtliche HogwartsschĂŒler ein paar Stunden spĂ€ter im Hogwartsexpress Platz genommen, als sich der Zug auch schon in Bewegung setzte. Gehetzt lief Lily durch den engen Gang des Zugs bis sie schließlich an der AbteiltĂŒr zu einem großen Raum angekommen war. Als sie nach kurzem Klopfen eintrat, wandten alle Anwesenden die Köpfe zu ihr um, bis auf einen. Neugierig schritt Lily auf den noch freien Stuhl zu und wollte gerade mit ihrer vorbereiteten Rede beginnen, als eine mĂ€nnliche Stimme im Raum erklang.
„Also bevor Lily gekommen ist, hatte ich ja von den Gangpatrouillen gesprochen. Seid ihr mit der Einteilung soweit einverstanden?“, fragte James geschĂ€ftig und sah kurz auf seinen Zettel, wĂ€hrend um ihn herum eifrig genickt wurde.
„Gut. Dann ist eigentlich alles geklĂ€rt. Die neuen Passwörter lassen wir euch auf der RĂŒckfahrt nach den Weihnachtsferien zukommen. Noch Fragen?“, fuhr er fort und blickte das letzte Mal auffordernd in die Runde, wo seine Augen bei Lily hĂ€ngen blieben.
Die schaute perplex zu ihm und schien nicht zu wissen, wie sie mit der Situation umgehen soll.
„Nicht? Schön. Dann wĂŒnschen Lily und ich euch erholsame Weihnachtsferien und lasst es Silvester ordentlich krachen!“, schloss er ab und stand grinsend auf.
Zufrieden mit sich nahm er seine Papiere in die Hand und machte den VertrauensschĂŒlern hilfsbereit die TĂŒr auf, wĂ€hrend diese quatschend und fröhlich lachend das Abteil verließen. Zuletzt waren Lily und James allein im Raum und das schien endlich die Zunge der Schulsprecherin zu lockern, denn sie fiel sofort verbal ĂŒber ihn her.
„Was sollte das denn, Potter?“, fragte sie lauernd und wurde daraufhin stirnrunzelnd von ihm angeblickt.
„Was sollte was, Evans?“, entgegnete er unwissend, wĂ€hrend er unbewusst damit die Angesprochene zur Weißglut brachte.
„Na, dieses Ganze Ich-bin-vorbereitet-Getue. Was willst du damit bezwecken?“
„HĂ€?! Lily, ich bin Schulsprecher und du hast mir doch oft genug unter die Nase gerieben, wie unglaublich unvorbereitet ich bin. Heute war ich es eben mal nicht.“
„Aber die Versammlung hĂ€tte noch gar nicht begonnen haben sollen! Ich war pĂŒnktlich.“
„Merlin, es waren schon alle da. Also hab ich schon frĂŒher angefangen. – Bleiben wir doch mal realistisch: Es hört uns doch so oder so keiner zu.“
„Dir garantiert nicht.“
„Was willst du damit denn schon wieder sagen?“
„Ist doch klar. Du wirst nicht ernst genommen, Potter.“
„Und warum nicht, Evans?“
„Weil du fĂŒr die MĂ€dchen nur ein gut aussehender Typ bist und die Jungen dich als amĂŒsanten Streichespieler und Chaoten kennen.“
„Du hĂ€ltst mich also fĂŒr gut aussehend.“
„Das hab ich – du bist – ich meine – Potter! Dreh mir nicht die Worte im Mund um.“, befahl Lily wĂŒtend und stampfte dabei entnervt mit dem Fuß auf.
Überrascht hielt James ihrer zornigen Miene stand und zog dabei unbeabsichtigt noch mehr ihrer Wut auf sich.
„Aber Lily, du bist doch ein MĂ€dchen.“
„Wehe, du reduzierst mich jetzt auf mein Geschlecht!“
„Das mach ich doch gar nicht!“
„Doch. Du fĂ€hrst schließlich schon die ganze Zeit auf der Frauen-sind-schwach-Schiene. Sag dann doch gleich, dass du mich fĂŒr unbrauchbar hĂ€ltst!“
„Aber das tu ich doch gar nicht! Lily, du bekommst da grad voll was in den falschen Hals. Ich-“
„-mich interessieren deine ErklĂ€rungen nicht, Potter.“, gab Lily schnaubend bekannt und marschierte aus dem Abteil, wĂ€hrend James ihr hilflos folgte.
Das Ganze war mal wieder total aus dem Ruder gelaufen und das wegen einer vollkommenen Nichtigkeit. Schnell eilte er ihr nach und versuchte nochmal sie zum Zuhören zu bewegen, was aber in einen lautstarken Schreikrampf ihrerseits ausartete.
„Lass mich einfach in Ruhe, James.“, sprach sie etwas leiser und klang dabei so erschöpft, dass sich der Angesprochene schon ganz schlecht vorkam.
Er wollte sich schon per Kniefall untertĂ€nigst bei ihr entschuldigen, als ihm auffiel, dass er sich im Grunde nichts vorzuwerfen hatte. Außer, dass er vorbereitet zur Versammlung gekommen und diese zugegebenermaßen eigenstĂ€ndig und ohne Lily zu Wort kommen zu lassen durchgefĂŒhrt hatte, natĂŒrlich. Aber seit wann war das bitte ein Verbrechen?
Verzweifelt ĂŒber seine verzwickte Lage raufte er sich die Haare, wĂ€hrend Sirius aus einem der nahen Abteile zu ihm schaute.
„Sag mal, wo bist du denn so lange geblieben? Du hast voll was verpasst. Peter und ich haben unseren geliebten Schlangen einen freundschaftlichen Empfang geboten. Du hĂ€ttest ihre Gesichter sehen sollen. – Warum lachst du nicht?“, fragte Sirius grinsend und musterte seinen Freund, als ob er ihn nicht mehr wieder erkennen wĂŒrde.
Stirnrunzelnd betrachtete er James‘ gequĂ€lte Miene und schließlich hellte sich sein Gesicht auf.
„Merlin, du hĂ€ngst eindeutig zu viel mit Evans ab in letzter Zeit. Sie hat dich ziemlich mit ihrem Fairness-Fimmel infiziert. Du bist-“
„Sirius, wenn du noch einmal die Slytherins verhext, muss ich dir Nachsitzen aufbrummen.“
„Was?! Aber – aber, James – das – das kann doch nicht dein Ernst sein, Krone!“
„Ist es aber. Außerdem muss ich euch leider jeweils 20 Punkte abziehen wegen Verfluchens anderer SchĂŒler.“
BestĂŒrzt blickte Sirius ihn wie ein kaputtes Motorrad an, bis er zuletzt abrupt in lautes GelĂ€chter ausbrach.
Schenkelklopfend schaute er letztendlich mit LachtrĂ€nen in den Augen zu seinem Freund und sprach: „Du hĂ€ttest mich fast gekriegt, Krone. So einen guten Witz hast du schon lange nicht mehr gerissen. Hut ab – wenn ich einen auf hĂ€tte.“
Er prustete wieder los, wobei James ihn mit seiner nĂ€chsten Aussage wieder verstummen ließ.
„Das war kein Scherz, Tatze. Ich muss ernsthafter werden, sonst kann ich Lily vergessen.“
„Dann vergiss sie doch einfach! Es ist doch nur-“
„-nein, es ist nicht nur! Bei Lily gibt es kein nur. Sie ist diejenige, die mich schon seit Jahren verrĂŒckt macht und dazu bringt, die verrĂŒcktesten Sachen anzustellen bzw. sein zu lassen. Sie weist mich ab, aber bringt mich gleichzeitig dazu noch eifriger zu hoffen und zu versuchen. Sie streitet mit mir, gibt mir kontra und setzt vehement ihre innerlichen Grenzen noch nĂ€her. Aber seit Neuestem habe ich das GefĂŒhl, sie langsam zum EinstĂŒrzen zu bringen. – Deswegen werde ich nicht aufgeben.“, erklĂ€rte James und erhielt daraufhin einen unglĂ€ubigen Blick von Sirius, der anscheinend den Ernst dieser Lage begriffen hatte.
Schließlich drĂ€ngte sich Sirius mit verletzter Miene an ihm vorbei und ging den Gang entlang zu einem der vielen Abteile, bei dem er letztlich Halt machte und eintrat. James sah ihm geknickt nach und setzte sich dann selbst seufzend in das Abteil zu Remus und Peter, die gerade eine Runde Zauberschach anfingen. Um jede Ablenkung froh beobachtete er ihr Spiel, wĂ€hrend die Landschaft an ihrem Fenster vorbei zog.

Zur gleichen Zeit heulte sich Sirius gerade herzhaft im Abteil der MÀdchen bei Jules aus, die ihm ruhig bei seiner ErzÀhlung zuhörte.
„Ich versteh ihn nicht mehr. Es ist als hĂ€tte man James gegen einen emotionalen, schleimigen Flubberwurm eingetauscht.“, endete er und entlockte Jules damit ein lautes Lachen, welches ihn ebenfalls ein wenig zum Schmunzeln brachte, trotz der fĂŒr ihn enttĂ€uschenden Situation.
Die weiteren Zuhörer im Raum zeigten mehr oder weniger mitfĂŒhlende Gesichter oder ließen aufmunternde RatschlĂ€ge hören, jedoch offenbarte eine der Anwesenden eine eher reservierte Äußerung: „Potter ist nichts weiter als ein schleimiger Flubberwurm. Bloß hast du das eben erst jetzt bemerkt.“
„Evans, tu mir einen Gefallen und sei still. Ich bin jetzt nicht in Stimmung fĂŒr deine schlauen SprĂŒche, schließlich bist du an dieser ganzen Misere schuld.“, wies Sirius sie in ihre Schranken, was die Angesprochene empört auf schnauben ließ.
„Also wirklich, Black. Nur weil Potter gerade in einer postpubertĂ€ren Krise steckt, muss ich jetzt bĂŒĂŸen?!“
„Nein, du musst bĂŒĂŸen, weil James sich in seinen Versuchen, in deiner Gunst zu stehen, total selbst verliert. Er wird zu etwas, was er nicht sein möchte und das weißt du genau. – Und das alles nur wegen dir.“, fuhr Sirius sie an und ließ sich danach beruhigende Worte von Jules einflĂŒstern, die ihn auf andere Gedanken bringen wollte.
Dabei beÀugte sie ihre Freundin aus dem Augenwinkel, da diese, bei Sirius letzten Worten, beunruhigend blass geworden war.
Hoffentlich wĂŒrden die Ferien mit ein wenig Abstand und Ruhe fĂŒr mehr Frieden bei der nĂ€chsten Zusammenkunft der Freunde an Silvester bringen.
Plötzlich verlangsamte sich der Zug und stoppte letztendlich am Bahnhof King’s Cross, wo auch schon eine Menge an Eltern, Geschwistern und Verwandten auf die Ankunft ihrer Kinder, Geschwister oder Nichten und Neffen warteten.


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Zitat
Die EntschlĂŒsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch MĂŒller-LĂŒdenscheid heißen, er wĂŒrde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz