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Fanfiction

Hinter dem Schleier - Raumzeit

von September1st

So,
das neue Kapitel. Wünsche euch allen viel Spaß.
Anmerkungen sind mit einem * markiert, das sind vor allem nicht ganz so alltägliche Begriffe.

P.S.: Schwarzleser kommen in die Hölle ;)
_______________________________________

Kapitel IV

Raumzeit


Am nächsten Morgen wäre ich vor Müdigkeit fast gleich wieder zurück ins Bett gefallen. McGonnagall hatte Snape eine Standpauke gehalten, die sich gewaschen hatte und war dann mit ihm gegangen. Einen Augenblick hatte ich schon geglaubt sie hätte mich entdeckt, denn sie hatte kurz genau in meine Richtung gesehen aber vielleicht hatte ich mir das auch nur eingebildet.
Als ich an den Stundengläsern vorbeikam, stellte ich mit Genugtuung fest, dass die Slytherins jetzt mit fünfzig Punkten in den Miesen lagen. Mit deutlich besserer Laune setzte ich mich neben Alice.
„Morgen, Schlafmütze.“, begrüßte sie mich.
Ich murmelte etwas Unverständliches und begann mir Essen auf den Teller zu häufen.
„Schon die Stundengläser gesehen? Ich frag mich, was da wohl passiert ist.“, mampfte Alice zwischen den gebutterten Toasts in ihrem Mund hervor.
Ein schallendes Lachen ließ uns aufblicken. „Da fragst du glaub ich genau die richtige.“, sagte James und grinste mich an.
Das Blut gefror mir in den Adern. Wusste er es? Hatte man mich doch erwischt, sodass die Sache noch ein Nachspiel haben würde? ´Reiß dich zusammen!`, ermahnte ich mich im Stillen. Bemüht, nicht allzu schuldbewusst dreinzublicken sagte ich: „Wovon redest du, Potter?“
Noch bevor ich ausgeredet hatte, wusste ich, dass es vergeblich war. Grinsend gab er mir einen Klaps auf die Schulter. „Hey, Kopf hoch, Lily. Ist keine Schande, sich mit Schniefelus zu duellieren. Aber tu mir einen Gefallen.“, jetzt schaute er mich ernst aus seinen braunen Augen an. „Nimm mich das nächste Mal mit.“
Alice prustete ihren Kürbissaft über den halben Tisch. Ich spürte, wie mir die Röte in die Wangen kroch. Schnell sah ich weg und beschäftigte mich damit, die Saftflecken zu beseitigen.
„Ich meins ernst, Lils.“, fuhr er fort. „Warum darfst nur du deinen Spaß haben? Das ist doch nicht fair.“
Entnervt schüttelte ich den Kopf. „Hör auf hier so rumzuschreien. Es muss nicht die ganze Schule wissen, was gestern passiert ist.“
„Ha!“, rief Black triumphierend aus. „Wusste doch, dass es stimmt. Das macht dann fünf Galleonen, Moony.“
„Wer weiß es?“, hakte ich nach. Ungeduldig trommelte ich mit den Finger auf die Tischkante ein, doch Potter verwuschelte nur sein Haar und grinste mich unverschämt an. Wütend verschränkte ich die Arme. „Sag es mit sofort, Potter.“
„Sonst?“, fragte er.
„Sonst könnte ich auf die Idee kommen auch deinen Zauberstab vom Astronomieturm zu werfen und dich noch gleich mit dazu.“
Sein Grinsen gefror zu einer Grimasse. „Du hast was gemacht?“, fragte er ungläubig. Dann brachen sie wieder in Gelächter aus.
„Alice.“, resigniert sog ich ein paar weitere Flecken Saft auf. „Wer weiß es.“
„Also bis jetzt war es mehr so ein Gerücht.“, erklärte sie vorsichtig. Ich funkelte sie böse an und richtete meinen Zauberstab auf einen Brotkrümel auf ihrer Blouse. Sie hatte absolut keine Tischmanieren.
Abwehrend hob sie die Hände. „Ist ja gut. Also“, sie stockte.
„Eigentlich wissen alle davon.“, feixte Black, verstummte jedoch sofort.
Den Grund erkannte ich erst einen Moment später, als Professor McGonnagall mir von hinten meinen Stundenplan angab. Ich drehte mich um und bedankte mich. Mit einem besonders strengen Blick taxierte sie mich, dann ging sie ohne ein weiteres Wort zu Alice weiter.
„Sieh dir das mal an.“, lenkte Remus mich ab, „Wir haben jeden Tag Verteidigung. Mittwochs sogar zwei Mal.“
„Dumbeldore meint es wohl ernst, was?“ Stirnrunzelnd stellte ich fest, dass das Fach fast jeden Abend in der großen Halle stattfinden sollte. „Was hast du jetzt?“, wechselte ich das Thema.
„Zaubertränke.“, las Remus etwas enttäuscht ab.
„Gut, ich auch.“

Über das Unterrichtspensum plaudernd bzw. jammernd gingen wir hinunter in die Kerker. Die Tür stand schon offen und allerlei Dämpfe waberten unter der Decke in bunten Schlieren. Sofort setzte ich mich zu Remus, Potter und Black.
Argwöhnisch beobachtete ich, wie Snape sich zu seinen Freunden setzte. Sechs Jahre lang hatten wir nebeneinander gesessen, doch zum Schluss war es eine einzige Katastrophe gewesen. „Menschen ändern sich.“, hatte Alice mit einem Schulterzucken bemerkt.
Professor Slughorn schlug die Tür hinter sich zu und watschelte selbstzufrieden durch den Raum. „Morgen.“, begrüßte er alle und sah gleich zu mir hinüber. Verwirrt blickte er zur Seite, drehte sich an im Raum. Seine Mine hellte sich auf als er feststelle, dass Snape doch noch sein Fach belegte.
„Dann fangen wir gleich mal an.“, rief er und klatschte in die Hände. „Schlagen Sie bitte Seite 319 im Buch auf.“
Ein kalter Schauer durchfuhr mich. Seit Anfang letzten Jahres verwendete Slughorn das Buch, doch meine persönliche Top Drei der Tränke, bei denen wirklich alles schief gehen konnte, war bisher nicht im Unterricht vorgekommen: Vielsaft-Trank, Felix und...
„Veritaserum.“, rief Black verblüfft aus. „Das wollte ich immer mal haben.“
„Oh, nein Mr. Black. Damit treibt man keinen Unfug.“, ermahnte Slughorn ihn, zwinkerte aber. Potter und Black grinsten sich verschwörerisch an. Mit einem Seufzen stand Remus auf, um Zutaten zu holen.
„Oh, kannst du mir bitte auch welche mitbringen. Ich bereite dann hier schon mal alles vor.“
„Natürlich.“, antwortete er sichtlich verwirrt und ging.
Kaum, dass er weg war, kringelten sich Potter und Black vor lachen. „Stimmt was nicht?“, fragte ich kritisch, während ich das Wasser aufsetzte und das Feuer auf die angegebene Temperatur brachte.
„Es ist nur...“, prustete Black, „Remus holt seit Jahren die Zutaten und wir haben nie gefragt oder so.“ Seltsamerweise schien er das urkomisch zu finden.
„Vielleicht hätten wir.“, ruderte Potter schnell zurück. „Immerhin ist er der Einzige hier, der eine Schrumpelfeige von einer Schlafbohne unterscheiden kann.“ Wieder brachen sie in Gelächter aus.
Kopfschüttelnd beugte ich mich über meinen Kessel und begann mit der Zubereitung.
Spätestens nach der fünften Anweisung war klar, dass nur noch Snape und ich im Rennen waren irgendetwas Brauchbares herzustellen. Mittlerweile hatte Potter die wenig schmeichelhafte Arie(*) der schummelnden Lily angestimmt, garniert mit gelegentlichen Zwischenfragen á la „Lils, was muss ich tun, wenn mein Trank nach Brokkoli schmeckt?“
Neunzig Minuten später hatte sich in meinem Kessel ein ockerfarbenes Granulat gebildet, wie im Buch beschrieben, Alice Lösung war explodiert und meine beiden Scherzkekse versuchten fluchend nicht die giftgrünen Dämpfe einzuatmen, die ihr im Team gepanschtes Gebräu abgab.
Als es klingelte verschwand ich schnell, um Slughorns Lobhudeleien zu entkommen. Natürlich freute es mich immer, wenn er mit meinen Resultaten zufrieden war, schließlich war er auf seinem Gebiet mehr als fähig. Aber es war mir dann doch etwas peinlich, wenn er mir vor allen anderen lautstark huldigte.

„Ohne dich bin ich aufgeschmissen.“, klagte Alice, während wir vor dem Zauberkunstklassenzimmer warteten. „Ich krieg's einfach nicht auf die Reihe, diese bescheuerten Anweisungen zu befolgen.“
„Setz dich doch zu uns.“, schlug ich ihr vor und holte mein Exemplar letzten Lehrbuchs der Zaubersprüche raus.
„Nein, nein.“, winkte sie ab. Überrascht sah ich sie an. „Das hat nichts mit dir zu tun aber...“, sie stockte und lief puterrot an.
Sofort setzte ich eine verschwörerische Mine auf. „Wer ist es denn?“
Doch Alice schüttelte den Kopf und nickte zu Remus, der offenbar direkt auf unseren Tisch zusteuerte. „Später.“, murmelte sie.
Ich nickte und lud ihn ein, sich zu uns zu setzen. Ein schwerer Fehler, wie ich feststellen musste, als Potter den Raum betrat und sich gleich zu uns gesellte.
„Wo ist Sirius?“, fragte Remus verwirrt.
„Ach, der hatte noch was vor.“
Fragend sahen wir ihn an, doch scheinbar war der Ausblick aus dem Fenster bei weitem interessanter. „Nein.“, murmelte Remus ungläubig. „Nicht diese Kleine aus der fünften.“
Zum Glück betrat Professor Flitwick in diesem Moment den Raum, sodass ich nicht mehr erfuhr, welche junge Dame sich da nun wieder verführen ließ. Es fiel mir manchmal schwer, zwischen einer Person und ihren Beziehungskisten zu trennen. Vielleicht war ich auch einfach zu neugierig.
Angestrengt versuchte ich dem Vortrag über Raum und Zeit zu folgen. Ich verstand nicht einmal die Hälfte, was mir gar nicht behagte. Immerhin sollten wir in diesem Trimester die Erschaffung von Portschlüsseln erlernen. Gerade war er bei der Reihenfolge verschiedener Ereignisse angekommen.
„Nehmen wir an, Ereignis A wäre das Finale der Quiddich-Weltmeisterschaft 2000 und Ereignis B die Eröffnung der neunten Kongressitzung auf Proxima Centauri. Stellen wir uns vor für einen Beobachter auf der Erde hat Ereignis A vor Ereignis B stattgefunden. Sagen wir B ereignete sich später, im Jahre 2001 nach Erdzeit.
Obwoh A vor B stattfindet müsste man schneller als das Licht reisen um von A nach B zu gelangen, denn beide Ereignisse finden vier Lichtjahre voneinander entfernt statt. Dann wäre für einen Beobachter bei Proxima Centauri, der sich annähernd mit Lichtgeschwindigkeit von der Erde fortbewegt die Reihenfolge umgekehrt. Dieser Beobachter würde also sagen, dass es möglich ist, von Ereignis B zu Ereignis A zu gelangen, wenn man nur schnell genug ist. Man könnte sogar noch vor dem Rennen nach Proxima Centauri zurückkehren und wetten, da man schon wüsste, wer gewinnt!“(*)
„Das wär doch mal ein Geschäftsmodell, was Lils.“, flüsterte Potter. „Was ist eigentlich Proxima Centauri?“
„Der nächstgelegene Stern.“, murmelte ich und sah ihn böse an. Jetzt hatte ich wirklich den Faden verloren.

Als ich zum Mittagessen in die große Halle ging, fühlte ich mich bereits vollkommen erschöpft und die Vorstellung nachher auch noch Verwandlung zu haben machte es nicht besser. Dazu kamen noch die gewaltigen Berge an Hausaufgaben und der allabendliche Verteidugungsunterricht.
Ich überlegte, es mit Gripsschärfungstrank zu versuchen, doch irgendwie kam mir das nicht richtig vor. Auf der anderen Seite musste ich irgendwie mit diesem Pensum fertig werden. Ganz bestimm würde ich nicht im letzten Jahr vor der Arbeitsbelastung kapitulieren.
Gedankenverloren versuchte ich eine verknotete Haarsträhne zu entheddern als raschelnd ein Fetzen Pergament zu Boden fiel. Verwirrt hob ich ihn vom Boden auf, faltete ihn auseinander und las.

Hey Lils,
hab dich diesen Sommer ziemlich vermisst.
Wollen wir mal was zusammen machen?
Bitte sag nicht gleich nein.
James.

___________________________________________

Arie: Solistisch vorgetragener Schmachtfetzen, Bestandteil der Oper

Flitwicks Exkurs ist frei zitiert nach S. 128 aus „Die kürzeste Geschichte der Zeit“ von Stephen Hawking


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