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Fanfiction

Hinter dem Schleier - Duell

von September1st

So, das nächste Kapitel und totale Kommiebbe.
Wäre schön, wenn mal wieder was käme, denn Schreiben ohne jedes Feedback ist wirklich nicht einfach und entmutigt auch irgendwie. Habe die Handlung nun auf 22 Kapitel zusammen gekürtzt und hoffe, die letzten neun mit dem wöchentlichen Schreiben noch durchzuhalten, überlege aber, zu pausieren und das ganze Projekt eine Weile ruhen zu lassen.
Wünsche trotz allem viel Spaß beim Lesen.
__________________________________________________________


Kapitel XIII

Duell


„Bist du sicher?“, fragte Alice, die Augenbrauen fast bis zum Haaransatz hochgezogen.
Ich nickte nur kurz und schob mir einen weiteren Bissen Lasagne in den Mund. Natürlich war ich mir sicher. Sicherer als sicher.
Kurz hob Alice die Hand und schluckte, dann: „Ich meine, es ist großartig, dass du dich dazu entschieden hast. Sehr bewundernswert und alles. Aber du weißt schon, worauf du dich da einlässt?“
Zum Glück hatte ich mir gerade ein besonders großes Stück Auflauf in den Mund gesteckt, sodass ich nur mit den Schultern zucken musste. Eigentlich hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukam, außer dass es sehr gefährlich war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem frühen Tod führen würde - bestens.
„Das hat aber doch nichts mit deinen...“, Alice brach ab und schaute verlegen auf ihren Teller. „Na ja, du weißt schon.“, setzte sie murmelnd hinzu und schob sich ebenfalls einen ordentlichen Bissen in den Mund.
Wieder schüttelte ich den Kopf. „Es geht nicht darum, zu sterben. Ich hätte kein Problem damit, mal abgesehen davon, dass ich euch zurücklassen würde aber ich möchte endlich etwas tun.“
„Hab ich hier was von Selbstmord gehört?“ Taktvoll wie immer ließ Sirius sich auf den Platz gegenüber plumpsen.
Fragend blickte ich ihn an.
„Dein Liebster kommt gleich, Lilyspätzchen.“, erklärte er und grinste noch ein wenig breiter. Dann setzte er sich ein wenig auf und versuchte sich einen ernsten Gesichtsausdruck zu geben und fragte: „Also, was hab ich verpasst?“
„Lils will dem Phönixorden beitreten.“, sagte Alice genervt.
„WAS!?“, rief Sirius laut und eine ganze Menge Köpfe drehte sich zu uns. Am liebsten hätte ich mich unter dem massiven Eichenholztische versteckt.
„OK.“, sagte er und beäugte mich misstrauisch, „Das ist ja...“
„Unerwartet?“, beendete ich seinen Satz. „Jetzt sag bitte nicht, es wäre bescheuert. Ich hab wohl mindestens genauso gut Grund zu kämpfen, wie ihr.“
„Das stelle ich ja gar nicht in Frage.“, wehrte er schnell ab. „Es ist nur...“
„Ja?“, drängte ich. „Was ist es, das euch allen so große Probleme bereitet?“
Beschwichtigend legte Alice den Arm um meine Schulten. „Sei uns bitte nicht böse, Lily. Wir machen uns doch nur Sorgen.“
Skeptisch zuckte ich mit den Schultern und befreite mich aus ihrem Griff. „Nicht nötig. Ich weiß, was ich tue.“ Eine selten gekannte Kraft durchströmte mich angesichts dieser Feststellung, doch es stimmte: Ich war nicht wehrlos, schon gar nicht, wenn ich erst einmal wieder regelmäßig an den Duelltrainings teilgenommen hätte. Sollten Du-weißt-schon-wessen Anhänger kommen, wären wir alle mehr als vorbereitet.

„Und du bist dir sicher?“, fragte James zum bestimmt tausendsten Mal. Genervt boxte ich ihm in die Seite, woraufhin er sich vor Lachen kaum noch einkriegte.
„Jetzt komm endlich, du Schnarchnase. Ich will nicht zu spät kommen.“ Schnell ergriff ich seine Hand und schleifte ihn hinter mir her Richtung Portaitloch.
Wie erwartet war die große Halle schon gut gefüllt, als wir ankamen. Dies war auch ganz in meinem Sinne, nahmen anfangs nur die Wenigsten von mir Notiz.
Das Erscheinungsbild der großen Halle hatte sich verändert. Anstelle der versprengten Grüppchen aus unmotivierten Schülern waren Kampfbereiche magisch abgesteckt worden, auf denen sich ununterbrochen die Älteren bis aufs Blut duellierten. Die Schüler hingegen drückten sich in der Mehrheit in den Ecken herum und betrachteten staunend das Geschehen - keine guten Voraussetzungen um etwas zu lernen.
Kopfschüttelnd folgte ich Alice und James in den hinteren Teil der Halle, wo Remus schon auf uns wartete.

Ein roter Lichtstrahl surrte an meinem Ohr vorbei. Erschrocken packte ich James und riss uns beide zu Boden. Atemlos zückte ich meinen Zauberstab und blickte mich nach dem Angreifer um.
Ein weiterer Schockzauber raste auf uns zu. „Protego!“, schrie ich, während James sich immer noch nicht rührte. „Nur eine Übung.“, versuchte ich mich zu beruhigen, doch noch immer konnte ich den Angreifer nicht ausmachen.
„Steh auf.“, sagte eine barsche Stimme in meinem Kopf. Verwirrt blickte ich zu den Anderen, doch sie waren verschwunden. Panisch erkannte ich, dass ich allein in der Halle zu sein schien. Nur James lag immer noch bewusstlos neben mir.
„Steh auf!“, befahl die Stimme und ich spürte, wie sich die Muskeln in meinen Beinen zusammenkrampften. Knackend richtete meine Wirbelsäule sich auf und mein Körper bewegte sich widerstrebend in die Senkrechte. Es bewegte mich.
Mein Herz raste. „Nur eine Übung.“, wiederholte ich aber wie konnte das sein? Niemand war hier, außer der Stimme in mir. Doch die anderen waren eben noch da gewesen.
Immer noch stand ich, vollkommen schutzlos und konnte mich nicht rühren. Schnell sammelte ich meine Gedanken auf einen Punkt. „FINITE“
Die Stimme in meinem Kopf lachte. Wütend versuchte ich meine Arme zu bewegen, kämpfte gegen die Lähmung an, doch es half nichts. „FINITE“, wiederholte ich den Zauber in meinem Geist, immerhin hielt ich immer noch meinen Zauberstab in der Rechten.
Das Lachen vervielfältigte sich, hallte tausendfach in meinem Kopf wieder, schwoll zu einer grauenhaften Kakophonie an. Ich versuchte die Augen zusammenzukneifen, doch nicht einem dazu war ich noch im Stand. Der Lärm in meinem Kopf wurde noch lauter.
Etwas streifte meinen Geist, wie eine Feder. Aus dem nichts erschien es schwarz auf weiß: Petrificus Totalus lähmt das Opfer am gesamten Körper. Das Opfer behält lediglich Kontrolle über die Augen.
„Ganz richtig.“, bestätigte die Stimme. Unmerklich pressten sich meine noch fester Arme an mich. Wie ein Feuerwerk explodierten die Gedanken in meinem Kopf und zerstoben sogleich wieder in tausende Funken. Die entglitten mir wie schleimige Flubberwürmer. Etwas hinderte mich. Ich war fremdbestimmt.
„GEH WEG!“, schrie ich die Stimme an. „GEH WEG! RAUS AUS MEINEM KOPF! GEH WEG! SOFORT!“ und ein Gedanke, klar wie der erste Sonnenstrahl, drang durch mein vernebeltes Hirn: Ich stand unter dem Imperiusfluch!
Ein leichtes Flimmern erschien am anderen Ende der Halle, nicht mehr als ein kurzes Erzittern der Luft, wie über einer Kerzenflamme. Ich verstärkte den Druck auf die Stimme in meinen Kopf, drängte alles andere beiseite. Wie von Sinnen hämmerte ich auf sie ein.
Erneut zitterte der schmale Streifen mir gegenüber und ich glaubte, zwei schwarze Punkte ungefähr anderthalb Meter über dem Boden zu erkennen. Pupillen! Der Groschen schlug auf: Der Angreifer stand direkt vor mir, verborgen nur durch eine Desillusionierungszauber.
Dies war nur eine Täuschung. Nur eine Übung!
Langsam verebbte der wahnsinnige Lärm in meinem Kopf zu einem unangenehmen Rauschen und meine tauben Finger kribbelten. Schwer atmend hielt ich das Gefühl fest, fokussierte es. Ein leichtes Zucken durchfuhr meine Hand und mein Zauberstab fiel klappernd zu Boden, doch das war jetzt nicht wichtig. Bestätigt schrie ich die Stimme weiter an, drängte sie Millimeter um Millimeter aus meinem Geist.
Ein weiterer roter Lichtblitz löste sich aus dem flimmernden Nichts und raste direkt auf mein Gesicht zu. Mit einem Schrei warf ich mich zu Boden. Ein Krachen hallte durch meinen Kopf und gleißender Schmerz fuhr von meinem Handgelenk durch mich hindurch. Langsam zerfaserte mein Lichtfeld in tausend dunkle Splitter.
Doch mein Geist war frei. Der Gedanke belebte mich, durchflutete mich wie ein Sprung ins Eiswasser. Blind tastete ich nach meinem Zauberstab und zielte über James hinweg ins Blaue. „Stupor.“
Der Zauber wurde wie durch ein schwarzes Loch aufgesogen. Treffer! Keuchend gab ich meinem Körper nach und ließ mich fallen.
Über mir erschien eine dunkle Gestalt. „Na geht doch.“, knurrte sie.
Ich erkannte sie. Mein Inneres krampfte sich zusammen. „Nein.“, stöhnte ich.
Doch die Gestalt stieß nur ein heiseres Lachen aus. Plötzlich sah konnte ich Alice sehen, die am Rande meines Blickfeldes verzweifelt gegen eines unsichtbare Wand hämmerte. Ich befand mich in einem abgeschirmten Kampffeld.
Nur ein Test, dachte ich und fokussierte den flackernden Rest meines Bewusstseins. Goldene Funken stoben aus meinem Zauberstab und trafen den Angreifer mitten ins Gesicht.
Zufrieden ließ ich die Welt außerhalb meines Geistes los. Sofort tauchte mein Bewusstsein in die schwarzen Fluten meines Geistes ein und ertrank.

„Aufstehen.“, blaffte eine heisere Stimme.
„Moody.“, fuhr eine Frau empört dazwischen „Was ist nur in Sie gefahren. Und dann auch noch an einer Schülerin!“ McGonnagall! Ich war immer noch in Hogwarts.
Als Antwort erntete sie nur ein heiseres Knurren. Sofort zuckte ich zusammen und rollte mich zur Seite. „Na also. Sie lebt doch noch.“
Mühsam zog ich die Lider auseinander und erkannte McGonnagalls quadratische Brillengläser. Zitternd setzte ich mich auf.
„Gut geschlafen?“, fragte der Mann namens Moody und hielt mir eine Hand hin.
Vorsichtig reichte ich ihm meine und wurde mit einem Ruck auf die Füße gezogen, sodass ich das Gleichgewicht verlor und fast über James gestolpert wäre. Erleichtert stellte ich fest, dass er auch wieder bei Bewusstsein war und sich nur verwundert die Augen rieb.
„Na gut, dass dein Geist nicht so schwach ist wie dein Körper, Kleines. Die Todesser werden so ihre Probleme mit dir haben, solange du nicht schlapp machst.“
Unsicher sah ich ihn an. Sollte das etwa ein Kompliment gewesen sein? Besorgt sah ich zu James hinunter, der immer noch nicht aufgestanden war. McGonnagall schien irgendetwas an seinem Arm zu machen.
Reflexartig fuhr mein Blick zu meiner Hand, doch offenbar war sie schon wieder hergerichtet worden. Zumindest konnte ich meine Finger wieder schmerzfrei bewegen.
„Also auf ein neues.“, erklärte Moody und ließ keinen Zweifel daran, dass sie sich gleich aufs Neue duellieren würden.
Kopfschüttelnd steckte ich meinen Zauberstab weg. Ein weiterer Kampf war nun wirklich das Letzte, wonach mir jetzt war. Diesmal war ich mit dem Imperiusfluch davongekommen, doch diesem Mann war alles zuzutrauen und ich war nicht gerade erpicht mich bis aufs Mark foltern zu lassen.
„Was ist denn das für eine Einstellung?“, empörte er sich. „Jetzt reiß dich zusammen und kämpfe!“
„Allastor! Es reicht.“, sagte McGonnagall streng.
Doch Moody wischte ihren Einwand beiseite wie eine lästige Fliege. „So geht das nicht! Ein Auror kämpft bis zum Letzten.“
„Ich bin kein Auror.“, krächzte ich und machte einen Schritt zurück.
Energisch packte Moody mich am Kragen und blickte in meine Augen. Schnell verschloss ich meinen Geist vor ihm und nicht zu früh. Sein Bewusstsein prallte gegen meine inneren Mauern.
Sein Mund verzog sich zu einem zerklüfteten Grinsen. „Zum Auror wird man nicht durch irgendeine Augbildung, Kleines, sondern durch Taten.“, knurrte er.
„Siehst du? Du bist auf dem Besten Weg.“


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