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Narzissas Story - 4. Kapitel

von Zissy Malfoy

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf. Es war fast noch dunkel und ich war hundemüde. Doch so sehr ich es auch versuchte, ich schaffte es nicht, wieder einzuschlafen.
Langsam richtete ich mich auf. Ich griff nach meinem Zauberstab, der auf meinem Nachttisch lag und zog den dunkelgrünen Vorhang schnell wieder zu, als Allie sich im Nebenbett laut schnarchend auf die andere Seite rollte.
"Lumos", flüsterte ich und erzeugte ein kleines Licht an der Spitze meines Zauberstabes.
Ich hatte noch fast zwei Stunden, bis ich aufstehen musste.
Mit zusammengekniffenen Augen fuhr ich mir durch das verwuschelte Haar. Ich hatte einen seltsamen Traum gehabt:

Es war Winter. Schneeflocken fielen auf meinen Kopf, als ich den Weg am Schwarzen See entlangging. Es war eiskalt. Die Wasseroberfläche war von einer dicken Eisschicht überzogen und ein paar Schüler und Schülerinnen liefen Schlittschuh. Ich schlang meine Arme um meinen Körper und beschleunigte meine Schritte etwas. Aus irgendeinem Grund hatte ich Angst und sah ständig über meine Schulter nach hinten.
Plötzlich verstummte das fröhliche Lachen der Schüler.
Ich rannte jetzt fast. Wagte es nicht mich umzudrehen. Ich hatte keine Ahnung wieso.
Dann vernahm ich Schritte hinter mir. Ich lief los. Noch immer traute ich mich nicht einen Blick nach hinten zu werfen. Ich bemerkte einen Schatten, der immer näher kam. Er hatte mich fast eingeholt. Ich spürte die Blicke der anderen Person auf meinem Rücken und merkte, wie sie die Hand nach mir ausstreckte. Sie hatte mich fast erreicht. Ich geriet in Panik. Etwas Unheimliches, Bedrohliches ging von ihr aus.
Ich versuchte noch schneller zu laufen doch ich wurde zu meinem Entsetzen langsamer. Der Typ, ich war mir sicher, dass er männlich war, berührte nun meine Schulter. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Genauso kalt wie seine Hand. Dann packte er mich fester und ich stolperte. Ich fiel auf den schneebedeckten Boden. Langsam griff ich zu meiner Tasche, in der mein Zauberstab war und zog ihn heraus. Doch bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, hatte er mich schon entwaffnet. Langsam drehte ich mich um und wollte ihm ins Gesicht schauen ...

.. Und ich wachte auf.
Jetzt erst merkte ich, wie verschwitzt ich war. Ich seufzte. So hatte ich schon lange nicht mehr geträumt.
Früher, als ich noch kleiner war, hatte ich oft geträumt, dass ich von einem riesigen Werwolf verfolgt wurde.
Doch das ist schon lange her.
Ich ließ mich wieder zurück in mein Kissen sinken. Vielleicht hatte ich gestern einfach zu lange nachgedacht. Ich gähnte und spürte wie eine Welle Müdigkeit mich überrollte.
Ich gähnte noch einmal.
"Nox", murmelte ich noch und löschte somit das Licht an meinem Zauberstab.
Doch ein paar Minuten später war ich schon wieder eingeschlafen.

Zwei Stunden später rannte ich mit Stella zur großen Halle. Wir hatten ein bisschen verschlafen und wollten noch eine Kleinigkeit frühstücken.
Allie war schon vor uns gegangen. Wahrscheinlich hatte sie es vor Sehnsucht nach Essen nicht mehr ausgehalten. Das war normal...
Wir sausten gerade die Treppe runter, als ein paar Jungs aus Durmstrang uns entgegenkamen. Wir bremsten. Das mussten wir, sonst wären wir geradewegs in sie hineingerannt. Sie sahen uns mit einer Mischung aus Neugierde und Verachtung an.
Es waren vier. Ich musterte jeden schnell. Alle nicht besonders ... ansprechend. Aber der eine. Der eine große, muskulöse mit den wunderschönen dunklen Augen und den glänzenden schwarzen Haaren... Ich sah ihn etwas länger an. Wahrscheinlich wäre ich noch zehn Minuten so dagestanden, doch, Gott sei Dank, Stella zog mich weiter.
Nachdem wir am Slytherin-Tisch saßen und ich mein Jogurt aß sagte ich: "Stella...hast du den einen Typen gesehen?"
"Hm? Wen? Lucius? Ja...der ist schon irgendwie süß, nicht?", meinte sie abwesend und blätterte im Tagespropheten.
Ich ignorierte das L-Wort einfach und stieß sie an.
"Autsch! Zissy!", rief Stella empört. Sie hatte grade eine Tasse Kaffee in der Hand. Der Inhalt hatte sich nur über ihren Rock ergossen.
"Tut mir Leid...", murmelte ich. Eigentlich hatte sie es ja verdient...
"Hörst du mir jetzt zu?"
"Ja, was wolltest du sagen?", fragte Stella und mit einem Wisch ihres Zauberstabes verschwand der Fleck aus dem Kleidungsstück. Endlich wandte sie sich mir zu.
"Die Typen aus Durmstrang vorher...hast du den großen, muskulösen gesehen?"
"Zissy, die sind ALLE groß und muskulös. Genauer!", sagte meine beste Freundin und sah ungeduldig zu ihrem Tagespropheten hinüber.
"Der mit den dunkelbraunen Augen und dem verwuschelten, schwarzem Haar... Er hatte eine süße Nase..."
"Stehst du auf ihn?"
"Nein!", rief ich aufgebracht. Wieso konnte ich nicht normal mit ihr reden?! Ich bekam grade echt Lust, ihr das Marmeladebrot ins Gesicht zu klatschen.
"Ja...klar... Und ja, den hab ich gesehen", brummte sie undeutlich und widmete sich wieder ihrer Zeitung.
Grrr.
Ich gab es auf. Eigentlich konnte sie ja auch nicht wissen, wer er war.
Also dachte ich nicht weiter darüber nach und "freute" mich auf unsere erste Stunde. Slughorn hatte uns grade den Stundenplan ausgeteilt. Verwandlung mit McGonagall.

Als wir in den Klassenraum kamen waren die meisten Plätze schon besetzt. Doch glücklicherweise hatte Stella vorher schon drei Plätze nebeneinander gesichert. Natürlich in der Nähe eines gewissen Idioten mit weißblonden, schulterlangen, aber zusammengebundenen Haaren.
Besagter Idiot redete mit seinen drei Freunden. Sie schienen sich prächtig zu amüsieren.
Ich sah mich nach einem etwas weiter entfernten Platz um, als McGonagall in die Klasse gestürmt kam.
Schnell ließ ich mich auf den nächstbesten Stuhl fallen. Letztendlich saß ich genau vor Malfoy und seinen Freunden. Ich warf meine langen blonden Haare zurück und drehte mich nach vorne.
Die Professorin war zwar noch ziemlich jung und erst ein paar Jahre hier in Hogwarts angestellt, aber doch schon ziemlich streng. Sie war Hauslehrerin von Gryffindor. Noch ein Punkt Abzug auf ihrer Beliebtheitsskala.
Wir hatten die Stunde zusammen mit den Gryffindors.
Bis auf die Idioten (ich denke, ihr wisst wen ich meine) waren alle Schüler mucksmäuschenstill geworden. Alle starrten in meine, und somit auch in ... Lucius' Richtung. Einer der dreien hatte gerade einen, für sie, genialen Witz erzählt, denn sie lachten lauthals los, ohne Rücksicht auf die Lehrerin zu nehmen, die sie entgeistert und wütend anstarrte.
Auch nachdem sie sich auffällig geräuspert hatte, waren die Jungs noch immer nicht still.
McGonagall kam wie ein Raubvogel, der Beute gesichtet hat die Bankreihen entlang geschritten.
"Mr. Malfoy! Auch wenn Sie jetzt Vertrauensschüler sind, Sie haben weder das Recht, den Unterricht zu verzögern, noch Miss Blacks Haarspitzen zu verkohlen!"
Das ließ mich auffahren! MEINE Haare?! Mein ganzer Stolz?! Ich drehte mich blitzartig um und fixierte Rowl (er saß neben dem Blonden, den ich ehrlichgesagt nicht ansehen wollte). Dieser krümmte sich noch immer vor Lachen. Mein Blick verirrte sich kurz in Lucius Gesicht. Er lachte auch, sah für den Bruchteil einer Sekunde zu mir herüber und ich glaubte eineen winzigen Tropfen Scham in seinem Blick zu sehen.
Ich sah schnell wieder weg und inspizierte meine Haarspitzen. Ein paar Strähnen waren tatsächlich schwarz. Beinahe hätte ich angefangen zu heulen. Ich liebte meine Haare über alles! Und Lucius wusste das. Vielleicht hat er alles vergessen, was jemals zwischen uns gewesen ist. Hat alles verdrängt, was mit UNS zu tun hatte ...
Und wieso hatte ich den Geruch nicht bemerkt? Seltsam...
"Nachsitzen! Alle drei! Sehen sie mich nicht so an, Malfoy. Ich kann auch Vertraunsschülern Nachsitzen erteilen. 10 Punkte Abzug für Slytherin", schloss McGonagall gerade ihre Rede und ging mit großen Schritten wieder nach vorne zum Lehrerpult.
Ich war froh, dass ich etwas hatte, worauf ich mich konzentrieren konnte. Erleichtert sah ich nach vorne zur Tafel und nahm meine Schulsachen aus meiner Tasche (die auch neu aus Italien war) und begann mir eifrig Notizen zu machen.

Die ersten paar Schultage verliefen ruhig. Bis der Feuerkelch (*hust* langweiliger Holzklotz *hust*) die Namen der Champions ausspuckte.

______________________

Wegen dem Tipp einer Leserin habe ich meinen schreibstil um 0,0000000000000001 % (^^) verändert. Aber erst ab dem 5. Chap.
Es gefällt euch hoffentlich trotzdem :*


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