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Fanfiction

Narzissas Story - 6. Kapitel

von Zissy Malfoy

So bitte schön

Mir war so einiges klar geworden. Ich konnte zwar nichts davon beweisen, aber das ändert sich vielleicht bald...
Erstens: Lucius war ein Freak. Zweitens: Er wollte noch etwas von mir. Drittens: Ich sollte aufhören wegen jedem Schwachsinn, der mit ihm zu tun hat zu weinen. Viertens: Letzteres war nur zum Teil möglich.
Mit diesen vier Erkenntnissen ging ich von jetzt an mit hochgestecken Haaren zum Verwandlungs-Unterrich. Wegen den verkohlten Spitzen, falls das hier irgendein Hufflepuff liest, der es nicht kapiert.
Außerdem versuchte ich, Beweise für Nummer Eins und Zwei zu finden.
Bei Eins war ich mir ja ziemlich sicher, aber Zwei war nur so eine Vermutung.

Die Tage, Wochen und Monate waren nur so dahin gerast. Es war schon November. Und bald würde die erste Aufgabe für das Trimagische Turnier stattfinden.
Ich ging fröhlich, weil ich einen Test in Zauberkunst gut bestanden hatte, zur Eulerei um meinen Eltern einen Brief zu schicken. Nicht, dass es nicht logisch war, dass ich eine super Note bekommen habe.
Es war schon ziemlich kalt. Ich schlang meine Arme um meinen Körper, als ein kräftiger Windstoß mir entgegenwehte. Wie ich dieses Wetter hasste! Und wie ich es hasste, lange nichts von meiner Familie zu hören. Es waren schon fast drei Wochen vergangen, seit wir das letzte Mal Kontakt hatten. Normalerweise schrieben wir im Wochentakt Briefe und meine Mom schickte uns, mir, Bella und Andy, was ich ehrlich gesagt nicht verstehen kann, immer Süßigkeiten, neue Sachen zum Anziehen oder manchmal Geld, damit wir uns in Hogsmeade etwas kaufen konnten.
Als ich daran dachte verflog ein Teil der Fröhlichkeit. Was, wenn der Dunkle Lord sie ... Ich mochte gar nicht weiterdenken.
Endlich war ich angekommen. Meine Eule, Chili, flatterte sofort zu mir. Sie war es nicht gewohnt, so lange nicht geschickt zu werden.
Ich streichelte sie. In letzter Zeit war ich öfters alleine. Stella und Allie waren wohl böse auf mich, weil ich Lucius seinen Zopf gebunden habe. Sollen sie doch. Irgendwann werden sie schon merken, dass sie ohne mich nur halb so gut sind.
Ich gab Chili meinen Brief und ließ sie losfliegen. Als ein weiterer starker Wind aufkam und sogar kleine Schneeflocken vom Himmel fielen beeilte ich mich, wieder ins Schloss zu kommen. Ich freute mich aufs Abendessen und auf eine heiße Tasse Tee am Kamin.
Als ich, in Gedanken versunken, durch die Eingangspforte der Schule ging kam mir Milo Zdrakvka entgegen. Er schien aufgebracht und wütend und bemerkte mich erst, als es schon zu spät war. Ich ebenfalls. Wir knallten mit einer solchen Wucht zusammen, dass ich hinfiel und auf meinem hübschen Hinterteil landete. Wie peinlich! Während Milo eher unberührt von dem Zusammenprall noch stand. Er streckte mir stumm die Hand entgegen. Wortlos ergriff ich sie und er zog mich hoch.
"Danke...", murmelte ich und wollte schon weiter gehen. Aber Milo hielt mich immer noch an der Hand.
"Wie heißt du?", fragte er in überraschend gutem Englisch und irgendwas in dem Blick seiner braunen Augen brachte mich dazu zu antworten.
"Narzissa. Narzissa Black."
"Hm...", brummte der Durmstrang-Champion und ließ meine Hand los. Ohne noch irgendetwas zu sagen ging er weiter.
Wie unhöflich.
Ich ordnete meine Haare mit den angekohlten Spitzen, ja, die waren immer noch da, aber bald, wenn sie lang genug waren, würde ich sie wegschneiden, und setzte meinen Weg zum Gemeinschaftsraum fort.

Nach dem Abendessen, Allie hatte zumindest wieder mit mir geredet, wie ich es vorausgesagt hatte, lag ich wieder auf meinem Stammplatz vor dem Kamin im Gemeinschaftsraum. Ich trank die Tasse Tee, die ich seit dem ich aus der Eulerei zurückgekommen war wollte und Sally, meine Katze, hatte sich auf meinem Schoß zusammengerollt und schnurrte glücklich. Neben meinen Haaren und meiner Familie mochte ich sie von allen Dingen auf dieser Welt am meisten. Ich hatte Tiere im Allgemeinen gerne. Bis auf Kröten. Ich hasse diese kleinen, warzigen Schleimbatzen.
Ich hob sie vorsichtig hoch, damit ich sie nicht aufschreckte, wenn ich meine Beine auf das Sofa legte und sie wieder absetzte.
Das Feuer prasselte und erzeugte ein schummriges Licht. Draußen vor den Fenstern sah man in den Schwarzen See hinaus. Ab und an schwamm ein kleiner Fisch, ein Wassermensch oder ein Grindeloh daran vorbei.
Ich versank ich wieder in Gedanken. Ich wickelte eine Strähne meiner Haare um meinen Finger. So wie ich es immer machte, wenn ich nachdachte.
Ich dachte an Mom und Dad. Daran, was sie für den dunkeln Lord machen mussten. Und daran, was passierte, wenn sie es falsch machten. Was, wenn sie gar nicht mehr am Leben waren? Was, wenn er sie schon umgebracht hatte? Wo sollten Ich und Andy dann wohnen? Bella würde sich ganz bestimmt nicht um uns kümmern. Sie war eine von ihnen. Eine von den Anhängern Voldemorts. Sie würde seinen Wünschen nachgehen, ohne lange darüber nachzudenken. Ich war mir sicher, dass sie uns uns selbst überlassen würde. Vielleicht könnte ich dann bei den Yaxleys oder bei den Carrows wohnen. Und Andy bei einer von ihren Gryffindor-Freundinnen. Sie bettelte immer den ganzen Sommer, ob sie nicht eine von ihnen besuchen oder einladen durfte. Das Erste erlaubte unsere Mutter nicht und bei Nummer 2 war das Problem, dass sich keine ihrer Schlammblutfreundinnen zu uns nachhause traute. Verständlich.
Mom...
Ich wurde jäh aus meinen trüben Gedanken gerissen. Jemand saß in einem der Lehnstühle gegenüber von meinem Sofa und beobachtete mich. Ich konnte mir denken, wer es war. Ins Leere blickend streichelte ich Sally. Ich überlegte, ob ich aufsehen sollte. Als plötzlich die große Standuhr in einer der Ecken des Gemeinschaftsraumes zwei Uhr früh schlug.
So, als wäre das das Signal gewesen sah ich auf. Ein Paar eisblaue Augen sahen mich an. War ja klar.
Ich wollte wegsehen. Doch er kam mir zuvor. Verlegen kratzte er sich an der Schläfe, räusperte sich und nahm sich ein Buch, das auf dem Tisch in der Mitte der kleinen Sitzgruppe stand. Er tat so, als würde er lesen. Ich wusste, dass er nur so tat, weil er das Buch verkehrt herum hielt.
Ich kratzte mein ganzes Selbstvertrauen zusammen und versuchte ein Gespräch anzufangen. Ich musste wissen, wieso er mir immer noch nachlief.
"Ähm...", sagte ich. Das war das dümmste, bescheuertste und doofste, was ich sagen konnte. Ich hätte mir gegen die Stirn schlagen können. Natürlich machte ich es nicht.
"Du hältst dein Buch verkehrt herum", fuhr ich fort.
Er sah auf. Sein Blick war verwundert, fast verwirrt.
"Ja...das ist die neue Art zu lesen. Damit fördert man die Denkkraft des Gehirns", antwortete Lucius. Auch er schien sein Selbstvertrauen zusammengenommen zu haben. Was war nur los? Normalerweise waren wir Slytherins perfekt. In unseren Augen zumindest.
"Oh. Na dann..."
Tolles Gespräch...
"Und...? Bist du schon auf die erste Aufgabe gespannt?", fragte er dann zu meinem großen Erstaunen.
"Ja, schon. Ich denke aber, dass Milo gewinnen wird."
"Wirklich?", leises Missfallen klang in seiner Stimme mit.
"Mhm. Mit Nicole haben wir wohl nicht wirklich große Chancen...", erklärte ich.
"Wenn du meinst."
"...Und Rachel kenne ich nicht wirklich."
"Und Zdrakvka kennst du?", warf er ein. Was ging ihn das denn an?
"Naja, nein, aber für mich sieht er am vielversprechendsten aus. Hast du was dagegen?", antwortete ich spitz.
"Nein."
Dann stand er urplötzlich auf und ging mit großen Schritten in Richtung Jungenschlafsaal davon.
Das hatte mich jetzt nicht wirklich weitergebracht. Außer, dass ich es geschafft hatte, dass meine Augen trocken blieben. Ein Erfolg zumindest.
Was hatte Lucius gegen Milo? Hatte er Angst, Milo könnte ihn als Mädchenschwarm ausstechen? Das war lächerlich aber ihm zuzutrauen.
Ich stand auf. Mit einem wütenden Fauchen rutschte Sally von meinem Schoß. Ich hatte vergessen, dass sie da immer noch saß. Hoppla. Als Entschädigung holte ich ein Leckerli aus meiner Tasche und hielt es ihr entgegen. Das versöhnte sie wieder und meine Katze lief mir wie ein Hündchen nach oben in den Schlafsaal nach.

Ein paar Tage später beim Frühstück waren alle sehr aufgeregt. Heute würde die erste Aufgabe des Turniers stattfinden.
Stella hatte mir die Sache mit dem Zopf, die eigentlich gar nicht meine Schuld gewesen war, verziehen und wir, Allie, Stella und ich, tuschelten wieder aufgeregt miteinander.
"Ich bin schon so aufgeregt! Was ist wohl die erste Aufgabe?", jauchzte Allie und biss herzhaft in ihr doppelt belegtes Schinkenbrot.
"Allie, nerv uns bitte nicht schon wieder damit! Keiner von uns kann wissen", antwortete Stella genervt. Sie hatte einen Taschenspiegel vor der Nase und toupierte ihr Haar zurecht. Sie kann machen was sie will, es wird nicht besser aussehen. Bloß schlimmer...
"Aber wollt ihr es denn nicht wissen? Ich für meinen Teil denke ja, dass Zdrakvka gewinnen wird."
Alecto kicherte nervös und lugte zu Milo hinüber, der von einer Schar Mädchen belagert wurde.
"Der Kerl? Niemals! Och, wette, dass eine der Mädels das Rennen machen wird. Am besten Nicole", meinte Stella.
"Ich glaube nicht, dass Nicole so gut sein wird. Ich setzte auch auf Milo", gab ich ihnen meine Meinung kund.
Doch dann kam Slughorn an den Tisch und sagte, dass wir alle Richtung Quidditch-Feld gegen sollten.
Meine Aufregung wuchs plötzlich auch an.

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Reviews??
Ich wollte noch was klarstellen: ich habe absolut nichts gegen Hufflepuff! Nur eben Narzissa... XD sie ist halt eine Slytherin


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