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Fanfiction

Trust - Unberechenbar

von Salvio Hexia

4.)
Der schneidende Wind weht durch mein Haar, als ich draußen am See stehe, um mich auf den gleich beginnenden Unterricht vorzubereiten. Verteidigung gegen die dunklen Künste. Hört sich irgendwie interessant an und der Lehrer ist niemand geringeres als Professor Alastor Moody. Ich habe schon einiges von ihm gehört. Und ja, sein Auge hat wirklich etwas Gruseliges an sich. „Wenn man sich bei ihm nicht beobachtet fühlt weiß ich auch nicht.“ „Bei wem?“ Erschreckt mich eine doppelte Stimme hinter mir.

Edana
„Fred und George. Richtig?“ „Richtig.“ Antwortet einer der beiden. Wieder schleicht sich bei mir ein ungutes Gefühl ein, da die beiden rothaarigen Jungen ein Grinsen aufgesetzt haben, welches von hier bis zum Mond reicht. „Wir haben etwas vor mit dir.“ Hatte ich mir schon irgendwie gedacht. „Was denn?“ Fred und George gesellen sich jeweils an einer Seite von mir, haken sich unter meinen Armen ein und ziehen mich in Richtung Schloss. „Ähm Jungs.. Die Schule fängt gleich an und ich will nicht zu meiner ersten Stunde zu spät kommen.“ „Wissen wir.“ Doch die beiden denken nicht einmal daran mich nicht ins Schloss zu führen, geschweige denn los zu lassen. Natürlich ernte ich auf dem Weg verwirrte Blicke der Slytherins. „Könntet ihr mir nicht verraten was ihr vorhabt, oder wenigstens wohin ihr mich bringt?“ „Nein.“ Wie schaffen die beiden es nur immer gleichzeitig zu reden? Wir haben nur wenige Schritte im Schloss gemacht und bleiben in der Großen Halle vor einem der unzähligen Portraits stehen. Georges murmelt etwas Unverständliches dem Portrait zu, welches sich daraufhin aufschwingt und einen dunklen Weg freigibt. Ich glaube jedenfalls, dass es George war. „Was ist das denn?“, entfährt es mir. „Ein Geheimweg.“ Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Wir betreten den Gang, in welchem es ein bisschen nach Ingwer riecht, und kommen auf direktem Wege bei der Bibliothek heraus. „Da wären wir.“ „Und ich dachte schon ihr habt einen Streich vor.“ „In der Tat.“ „Das haben wir.“ Geschockt gucke ich die Beiden an. „Keine Angst. Es hat nur indirekt etwas mit dir zu tun.“ „Na da bin ich aber erfreut.“, antworte ich mit einem ironischen Unterton. Fred und Georges holten tief Luft, um mir ihren Plan zu erzählen, doch..
In dem Moment kommt Prof. Snape um die Ecke gebogen, bleibt mit finsterer Miene vor uns stehen und schaut mich und die Weasly-Zwillinge abschätzend an. „Ms. Trust. Müssten sie nicht schon längst im Unterricht sitzen?“ Shit. Ich hatte das ganz vergessen, bei dem bewundern der Geheimgänge. „Ähm.. Ich.“ Doch er unterbricht mich. „Und was treiben sie hier überhaupt mit den Weasly’s? 5 Punkte Abzug für Gryffindor, wegen Aufhaltens einer Schülerin.“ „Aber das ist nicht fair!“ Entgleitet es nicht Fred und George, sondern mir. Mit einem entsetzten Gesichtsausdruck, weist mir Snape durch ein kurze Handbewegung den Weg zu meinem Unterrichtsraum. Als ich an ihm vorbei gehe, sagt er so leise ,dass Fred und George es nicht hören können, allerdings laut genug dass ich es hören kann, dass ich noch einmal Glück gehabt hätte, da es mein erstes Vergehen ist und das ich diese “Tat“ von ihm gefälligst schätzen sollte. Nun dreht er sich wieder zu den beiden Zwillingen, um ihnen eine Standpauke zu halten, was ihnen denn einfallen würde eine Slytherin dermaßen abzulenken, dass sie den Unterricht verpasst. Mit einem entschuldigenden Blick an die Beiden gerichtet, mache ich mich nun doch auf den Weg zum Unterricht. Einen kleinen Moment war ich in Versuchung gekommen, die Stunde ganz zu schwänzen, nur um Snape doch noch einen Punkteverlust für mein Haus “einzureden“.


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Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz