
von Larry
Das Mädchen Mia rannte wie immer zur Arbeit im Cafe denn sie war eine chronische Zuspätkommerin.
Im Cafe war schon einiges los und sie stürzte sich sofort in die Arbeit.
Sie balancierte 7 Teller und 22 Tassen auf ihren Armen und war nahe dran zu stolpern.
Als George das Cafe betrat wo er noch nie gewesen war sah er ein sehr gestresstes Mädchen..
Ein wunderschönes Mädchen mit langem blonden Haar und leuchtent blauen Augen.
Sie war mit Tellern bepackt und er hatte das Gefühl ihr helfen zu müssen.
Als er ihr die Teller abnahm strahlte sie ihn an und er konnte an nichts anderes mehr denken.
Er vergas den Schmerz den er seit langem spürte und hatte nur noch die blauen Augen dieses Mädchens im Kopf.
>Danke<
George erschrak >Kein Problem<
Sie lächelte und er konnte ihren Augen nicht wiederstehen sie waren so klar und rein wie Wasser so groß und rund wie eine Galleone.
George nickte und ging/rannte aus dem Cafe.
Mia sah ihm nach und war traurig und verwirrt das er gegangen war.
George ging durch die Gassen und hintersten Winkel der Winkelgasse um einen klaren Kopf zu bekommen aber er hatte nur noch ein Bild im Kopf, die strahlenden Augen des Mädchens und Fred der sie ansah und lachend die Daumen hob.
...
Er saß wieder in seinem Zimmer und sah in den Spiegel.
Ein dreitagebart überzog sein Gesicht und die dunklen Augenringe ließen ihn aussehen wie ein Zombie.
Als Kinder hatten sich Fred und George immer darüber gestritten wer besser aussah aber heute wünschte sich George er könnte seinen hübschen Zwilling wieder neben sich haben.
Fred würde lachen.
Er würde ihn nerven.
Fred würde ihn auslachen.
Er würde sagen "Geh zu ihr und sprich sie an".
Aber Fred war nicht da und George hatte niemanden der ihm sagte was er tun solle.
George sah aus dem Fenster und sah seine Mutter die im Garten strickte.
Er sah seinen Vater der in den Himmel lachte.
Dann sah er sich und Fred als Kind sie tollten auf der Wiese und stritten - wie immer.
Sie lachten und erzählten sich Witze - wie immer
Sie machten sich über Percy lustig der über Schule redete - wie immer.
Alles war wie immer aber als seinen Blick abwandte erlosch auch die Erinnerung.
George wurde wütend und zerschlug mit einem Schlag den Spiegel der ihm das Gesicht seines verunstalteten Bruders bot.
Das warme Blut das aus seiner Hand tropfte ignorierte er und er stürmte aus dem Haus.
Er apparierte in die Winkelgasse und beschloss den Wunsch von Fred zu erfüllen und das Mädchen anzusprechen.
Mia wusch gerade die Teller ab als der rothaarige Junge wieder ins Cafe kam.
Sie hatte ihn schon beinahe vergessen aber sie freute sich ihn zu sehen.
George stellte sich an den Tresen und sah sie an
>Hallo< ihre klare Stimme riss ihn aus seinen Gedanken >Was kann ich dir bringen? <
>Kaffee<
Mia stellte ihm eine Kanne Kaffee auf den Tisch und als er seine Hand hob erschrak sie denn die Wunde war offen und blutete noch immer.
Sie ging einmal um den Tresen und nahm seine Hand.
Bei der Berührung ihrer sanften Haut zuckte er zusammen.
Mia holte ein Tuch das sie ihm um die Hand bund, George wunderte sich denn sie stellte keine Fragen sondern machte einfach.
Sie schenkte ihm neuen Kaffee ein denn seiner war kalt geworden.
George trank aber ließ nicht die Augen von ihr - sie war so anders.
Mia wusste das George keine normale Wunde war - er hatte irgendetwas zerschlagen und die Schmerzen ignoriert - aber warum?
>Ich bin George Weasley<
>Mia Miller <
Sie reichte ihm ihre Hand und er griff nach ihr.
George hatte Angst ihre kleine zarte und warme Hand mit seiner großen und rauen zu zerquetschen.
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